Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki

Reisetipp

Aktivurlaub, Natur- & Outdoor-Tipps

Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki

Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki: Bewertet mit 5 Sternen
    reisefreudig 01.11.16

    Bisher war unser Motto, nur einmal auf jeder Insel der Südsee gewesen zu sein, doch zu diesen „Perle

    Da zahlreiche Touristen nur 2 - 3 Tage auf der Insel verbringen und diesen Ausflug gar nicht in Erfahrung bringen, möchte ich diesen im Rahmen meines Reisetipps "Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki" hier vorstellen.

    Aitutaki liegt nördlich von Rarotonga und ist knapp 20 km2 groß. Die hügelige Hauptinsel mit dem 124 m hohen Maungapu ist vulkanischen Ursprungs, im Osten und Süden sind über ein Dutzend kleine, unbewohnte Koralleninseln (Motus) wie eine Perlenkette aufgereiht. Das umgebende Barriereriff besitzt keine Passage für größere Schiffe. Die türkise Lagune Aitutakis zählt zu den schönsten der Südsee.

    Nachdem wir unseren Morgensport am Strand beendet hatten, unternahmen wir zu dritt eine Radtour, vorerst mal zum kleinen Hafen von Arutanga. Die 6 km Asphaltstraße verläuft eben dahin, es gibt nur wenig Verkehr. Arutanga ist der Hauptort auf Aitutaki und ist mit seinem kleinen Hafen die „Drehscheibe“ der Insel.

    Im Hafen von Arutanga trafen wir auf schiffende „Weltenbummler“ aus München und bei „Fruchtsmoothies“ kam es zu einem netten Gespräch. Im Zuge dieser kleinen „Plauderei“ erklärten uns die „Weltenbummler“ aus München (mit ihren zwei Kindern unterwegs), dass sie schon 3 Monate mit ihrem Katamaran im Pazifik unterwegs und soeben von „Bora Bora“ eingelaufen sind. Für diese Strecke haben sie 4 Tage benötigt. Anbei interessant, ihre beiden schulpflichtigen Kinder werden von ihrer Mutter unterrichtet.

    Der Hauptort auf Aitutaki, Arutanga besteht lediglich aus kleinen Stein- u Holzhäuschen, einigen Cafe`s, kleinen Supermärkten und aus den Gebäuden (Gemeinde-Post-dem Telekommunikations - zentrum- u Polizei) des Gouvernements. Zur Zeit wohnen etwa 2000 Menschen ständig auf der Insel.
    Nach einer Runde durch den Hafen folgten wir dem Wegweiser zum Piraki-Lookout. Bald war die Asphaltstraße zu Ende und wir radelten auf der von Palmen gesäumten Sandstraße, passierten den großen Wassertank, Bananenplantagen und Ananasfelder. In dunkelbrauner feiner Erde waren Maniok, Taro und Süßkartoffel frisch angepflanzt.

    Wir kamen an einigen Häusern auf Stelzen mit tollem Ausblick über Palmenwald zur Lagune und dem Riff in der Ferne vorbei. Nun waren wir oben am „Hals“ des 124 m hohen „Maungapu“, der höchsten Erhebung auf Aitutaki.

    Der Piraki-Lookout ist der einzige Punkt, wo man die Insel in alle Richtungen, jeweils bis zum Riff, überblicken kann und ist zuletzt nur über eine etwa 2 km lange Sandstraße zu erreichen. Da die gesamte Strecke vom Hotel über Arutanga bis zum Outlook hinauf an die 8 km beträgt, ist ein wenig Fitness schon erforderlich.

    Das letzte steile Stück zum Aussichtspunkt am Hügel mit Bankerl und Blätterdach schoben wir die Räder. Ein „Königreich für ein Glas Wasser“! Doch der herrliche Ausblick war alle Mühen und die „Schwitzerei“ wert. Zu beiden Seiten Ausblicke auf Lagune und Meer mit den schönsten Farben.

    Dabei ein nettes Erlebnis mit „Olaf“, einem vor 30 Jahren nach Neuseeland ausgewanderten Deutschen aus Bonn.

    „Als dieser sah, dass wir kein Wasser mitführten und schon etwas „durstig“ aussahen, fuhr er mit seinem Mofa zurück in den Ort und war kurz später mit einer großen Flasche Wasser wieder zurück. Auf meine Frage was wir ihm dazu zu bezahlten hätten, antwortete er nur „ es hätte ihm Freude bereitet uns Wasser zu bringen“. Welch eine Geste !

    Zurück bergab waren wir im Nu wieder auf der Asphaltstraße und in Arutanga beim Hafen und schlürften einen kühlen „Fruchtsmoothie“ im blumenreichen Garten eines kleinen Cafe`s am Straßenrand.
    Wieder im Quartier, im „Tamanu Beach Ressort“ angekommen, stellten wir die Räder zurück ( diese sind auf AITUTAKI für ein geringes Entgelt in jedem Hotel zu mieten ) und stürzten uns sofort ins Wasser. Bei der abschließenden „Schnorchelrunde“ war ich bald umschwärmt von vielen kleinen Korallenfischchen.
    Während unseres neun-tägigen Aufenthaltes auf Aitutaki haben wir täglich viele Stunden im Wasser verbracht und unsere Fotos und Videos dabei hergestellt. Jetzt nach Sichtung und Materialauswahl verbleiben uns etwa 150 sehr gelungene Fotos und mehr als eine Stunde an Videos (schon auf DVD gespeichert) zur Erinnerung an die fantastische Unterwasserwelt in der Lagune von Aitutaki.

    Am Ende dieses erlebnisreichen, sportlichen Tages, wurden wir mit einem der so berühmten Sonnenuntergänge auf Aitutaki belohnt.
    Falls auch Ihr eines Tages Aitutaki bereist, solltet Ihr diesen Radausflug zum „Piraki-Outlook“ nicht verabsäumen.

    „KIA MANUIA“ - Servus, auf Wiedersehen
    Bisher war unser Motto, nur einmal auf jeder Insel der Südsee gewesen zu sein, doch zu diesen „Perlen der Südsee“ wollen wir in den nächsten Jahren nochmals zurückkehren.

    Weitere Informationen zu diesem Inselparadies finden sich im Bericht; „Perlen der Südsee - Rarotonga und Aitutaki“ ( 2- teilig ) - reisefreudig -

    http://www.reisefreudig.at/perlen-der-suedsee-raratonga-und-aitutaki/


    Bilder von reisefreudig zu Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki

    Reiseveranstalter: PTH- in München

Teilen auf

Radausflug zum Piraki-Outlook auf Aitutaki 5.00 1

Beliebte Community-Inhalte: AustralienNorwegenThailandVietnamItalienBarcelonaIndien ReiseführerIndien Tipps