Mit dem Wohnmobil durch Australien

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Mit dem Wohnmobil durch Australien

Mit dem Wohnmobil durch Australien: 5 Sterne bei 1 Bewertung

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  • Mit dem Wohnmobil durch Australien: Bewertet mit 5 Sternen
    widix 19.04.16

    Die beste Art das Land zu erkunden

    Tipps für eine Australienreise mit dem Wohnmobil. Wir waren anfangs nur in Northern Territory unterwegs und sind anschließend von Cairns nach Sydney gefahren, der Zeitplan war eng. Ich kann daher nur für diese Route Anregungen geben:
    Inlandsflüge:
    Sollten vorgebucht werden, wichtig ist auf das Gepäck zu achten, oft gibt es Schnäppchenangebote, aber nur mit 7 kg Handgepäck. Zukauf von Gepäckstücken möglich, vor Ort ist das aber teuer. Wir haben für unseren Inlandsflug bereits ein zusätzliches Gepäckstück von Deutschland aus gebucht und dafür nur 15 € gezahlt.
    Wohnmobil:
    Sollte natürlich von Deutschland aus gebucht werden. Maui und Britz gehören zusammen: Sind die Wohnmobile relativ neu, heißen sie Maui. Nach einer gewissen Kilometerleistung und Alter werden sie zu Britz, d. h. diese Wohnmobile sind älter, die Schubladen ausgeleierter, Kleinigkeiten funktionieren nicht richtig...
    Beim Abholen am Anfang wird gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Mietwagenfirma alles durchgecheckt. Hier bitte genau auf alles aufpassen. Die Kontrolle bei der Rückgabe ist unterschiedlich: Manche prüfen oberflächlich, andere sehr genau. Daher am Anfang jeden Kratzer vermerken, alles (!!) ausprobieren und fragen, ob man Starterset mit Reinigungsmittel, Sanitärflüssigkeit, etc. erhält.
    Wie in andern Ländern auch, gibt es ein Regal, in dem abgereiste Camper ihre Überbleibsel deponiert haben. Hier kann man sich billig mit Küchenzutaten und vielem mehr eindecken. Bei der eigenen Abreise kann man da auch die eigenen haltbaren Reste abgeben.
    Wichtig: In fast allen Mietverträgen steht, dass man in der Dämmerung und Nacht nicht fahren sollte. Im Falle eines Wildunfalls haftet die Wohnmobilversicherung nicht!
    Verkehr:
    Linksverkehr und im Unterschied zu Nordamerika sind die Straßen (v. a. in Northern Territory) meist schmaler als in Deutschland und sie haben oft einen rauen Belag. 4-spurige Straßen (oder mehr) gibt es nur rund um die großen Städte, in NT nur Darwin. Die Straße in den Daintree NP (Queensland) ist sehr eng, kurvig und sehr uneben. Mit einem großen Wohnmobil eine wahre Freude!
    Straßengebühren: In Northern Territory keine, in Queensland und New South Wales gibt es für die Großstädte (Brisbane, Sydney) ein kompliziertes Abbuchungssystem, bei dem man sich vorher im Internet anmelden muss. Es gibt auch verschiedene Varianten. Darüber sollte man sich vorher genau erkundigen. Die Preise sind nicht sehr hoch, aber es kann viel Ärger geben, falls man das nicht macht.
    Campingplätze:
    Vom Autovermieter erhält man meist Landkarten und sehr einfache Campingführer. Es gibt auch gute Apps. Falls man kein Navi im Wohnmobil hat, sollte man unbedingt eines mitnehmen (Handy-App), da vor allem an der Ostküste die Anfahrtsbeschreibungen sehr dürftig sind. Ohne Navi hätten wir viele Campingplätze nie gefunden.
    Die Sanitäranlagen der Campingplätze sind immer sehr sauber und gepflegt, aber Gebäude und EInrichtung oft 30-40 Jahre alt, die Ausstattung einfach: Duschkabinen ja, selten Einzelwaschkabinen. Auf unserer gesamten Reise hatten wir nur 3 Campingplätze mit Restaurant bzw. Imbiss, das ist hier nicht üblich. In Northern Territory gibt es auch selten einen Laden. Dafür sind die Campingplatze sehr billig: Wohnmobil mit 2 Personen ca. 20-25 € die Nacht, selbst am Uluru haben wir nur 30 € gezahlt. An der Ostküste zahlt man ab und zu mehr (Byron Bay, dafür ganz neue Sanitäranlage). Im australischen Winter ist Vorbuchen meist nicht notwendig.
    Touren buchen:
    Bootstouren oder andere organiserte Ausflüge sollte man einige Tage im Voraus buchen. Oft übernehmen dies die Leute an der Rezeption der Campingplätze, manche kann man auch im Internet buchen. Die Touren sind alle perfekt geplant, aber auch in der Nebensaison sind die schönsten Ausflüge oft Tage im Voraus ausgebucht. Meist reicht aber eine Buchung eine knappe Woche vorher.

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