Schifffahrts- und Trachtensammlung Museum

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Schifffahrts- und Trachtensammlung Museum

Schifffahrts- und Trachtensammlung Museum: 5 Sterne bei 1 Bewertung
Fanø Skibsfart & Dragtsamling

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Schifffahrts- und Trachtensammlung Museum: Bewertet mit 5 Sternen
    cablee 25.10.15

    Liebevoll gestaltetes Heimatmuseum

    Betritt man das Museum, sieht man sich einem kleinen Tresen gegenüber, an dem am Tag unseres Besuches ein Herr sitzt, der über und über eingerahmt ist von allerlei Souvenirs. Irgendwie ein Anblick, der mich schmunzeln lässt…

    Für 25 Kronen pro Person dürfen wir das Museum besichtigen. Im Parterre gibt es zwei große Räume. In Zimmer 1 (steht am Türrahmen) befinden sich zwei Modelle der Inselorte Sønderho und Nordby, die dem Besucher zeigen, wie die Orte, die in früheren Zeiten die größte Segelschiffflotte der Provinz baute, ausgesehen haben.

    In Zimmer 2 wird in chronologischer Reihenfolge die Entwicklung der Fanø-Flotte mit den exakten Kopien der am häufigsten eingesetzten Schiffe gezeigt. Alle Schiffe wurden im gleichen Maßstab gefertigt, um die Größenverhältnisse der Schiffe untereinander besser darstellen zu können.
    An den Wänden hängen Utensilien, die in Großseglerzeiten im Einsatz waren ebenso wie Mitbringsel von Häfen aus aller Welt.

    Zum Ende des 19. Jh. erreichte die Fanøer Flottenstärke ihren Höhepunkt. Schon 20 Jahre später endete die Epoche der 150-jährigen Segelschiffsära.

    Die Wand des Treppenhauses zum 1. Stock ist regelrecht gepflastert mit Fotos der Absolventen der Fanøer Seemannsschule. In dem Gebäude des heutigen Museums befand sich zwischen 1895 und 1907 die Seemannsschule, die 1907 geschlossen wurde.

    Später entstand auf Fanø die Navigationsschule, die Navigatoren und Telegrafisten ausbildeten. Die Schüler wurden in den Anfangszeiten der Schule von heimgekehrten Kapitänen unterrichtet, lebten häufig in ihren Privathäusern und nicht selten wurde aus Schüler auch Schwiegersohn… Die Schule existierte bis ins Jahr 2004.

    In der 1. Etage ist die Fanøer Trachtensammlung untergebracht. Die Frauen trugen die Tracht bis in die 1970-er Jahre hinein. Ihren Ursprung soll sie in Holland oder Friesland haben.
    Zu den jeweiligen Gegebenheiten wurden entweder schwarze, dunkelblaue oder violette Kleider getragen mit entsprechend unterschiedlich gemusterten Tüchern, die zeigten, ob die Frau in Trauer war, zu einem Fest ging, zur Arbeit …

    Weiterhin ist in der 1. Etage die Einrichtung eines Kapitänshauses aus der Zeit um 1880 zu sehen.

    Fazit: ein interessanter Einblick in die Geschichte Fanøs.

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    Eintrittspreise:
    Kinder: 5,00 DKR = ca. 0,67 €
    Errwachsene: 25,00 DKR = ca. 3,35 €
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    Öffnungszeiten:
    montags - freitags
    28.3. -30.9. von 11 - 17 Uhr
    1.10. - 30.10. von 11 – 15 Uhr
    samstags
    28.3. - 30. 10. von 10 – 15 Uhr

    sonntags geschlossen
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    Parkmöglichkeiten: kostenfrei in unmittelbarer Nähe am Hafen.


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