Abbaye de Beauport

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Abbaye de Beauport

Abbaye de Beauport: 5 Sterne bei 1 Bewertung

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  • Abbaye de Beauport: Bewertet mit 5 Sternen
    pleuro 06.01.15

    Abbaye de Beauport

    Beauport - der schöne Hafen.

    Der Name "Beauport" kennzeichnet die außergewöhnliche Lage dieser Abtei direkt am Meer.
    In einer geschützten Bucht von Paimpol gründet Alain de Goelo, Graf von Penthièvre, im Jahre 1202 die Abtei Notre-Dame de Beauport. Die Chorherren des Prämonstratenser-Ordens widmen sich vor allem der Seelsorge. Einige von ihnen leben als Gemeinschaft in der Abtei, während andere zu Priestern ernannt werden und sich in Pfarreien niederlassen.
    Schon bei ihrer Gründung erhält Beauport zahlreiche Spenden in Form von Ländereien, Rechten und Privilegien in der Bretagne und in England.
    Die Abtei wird zu einer wahren Klosterherrschaft. Da in der Abtei die Reliquien von Sankt Riom und Sankt Maudez (zwei keltische Einsiedler, die auf benachbarten Inseln lebten) aufbewahrt wurden, wurde Sie zum Ziel vieler Pilger. Vor allem englische Pilger, die dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela folgten, legten hier eine erste Pause ein. Daran erinnert eine in Granit gemeisselte Jakobsmuschel.

    Nach einer florierenden Zeit im Mittelalter erfährt die Abtei schwere Rückschläge. Erst im 17 Jahrhundert wird sie erfolgreich reformiert. Die Disziplin wird verstärkt, Gebäude werden restauriert, Gärten neu gestaltet.
    Mit der Französischen Revolution endet auch das Klosterleben. Im Laufe der Zeit werden die Gebäude zwischen Privatwohnung, Rathaus, Schule, Bauernhof und Apfelweinkellerei aufgeteilt und 1862 dann unter Denkmalschutz gestellt.

    Das Anwesen von Beauport erstreckt sich über nahezu 110 Hektar. Es besteht aus Wald, Heidelandschaft, Weiden, Sumpfgebiet, Gärten, sowie einem Küstenabstrich.
    Von der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche stehen noch die Fassade, das Hauptschiff (ohne Dach), das nördliche Seitenschiff und das linke Querschiff. Der lange Kapitelsaal im Osten des Kloster ist ein ausgezeichnetes Beispiel anglonormannischer Gotik. Im Nordwesten befindet sich der Zugang zum weiträumigen Refektorium, das sich mit Rundbögen zum Meer hin öffnete. Auf den Vorhof hinaus führte das herzogliche Gebäude, das Gästehaus für die Pilger und der Zugang zum Gewölbekeller unter dem Refektorium. In einem weiteren Gebäuden wurden die Abgaben (auf Salz und Getreide) im Empfang genommen. Der zweischiffige Gästesaal wird heute als Empfangs- und Informationsgebäude genutzt.


    http://abbayebeauport.com

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