Zu Besuch auf der Finca el Cisne

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Zu Besuch auf der Finca el Cisne

Zu Besuch auf der Finca el Cisne: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Finca el Cisne ist eine Ökofarm, die seit 1885 im Familienbesitz der Castejons ist. Neben Früchten und Gemüseanbau hat die Finca eine beeindruckende Zahl an Rindern sowie einen Kaffeeanbau mit Weiterverarbeitung.
Auf dem Fincagelände befindet sich ein Gäsehaus mit 3-4 Schlafzimmern. Diese sind rustikal eingerichtet, sehr gemütlich und authentisch.
Weitere Infos findet man auf Tripadvisor oder auch in der einschlägigen Travellerliteratur, z.B Lonely Planet

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Zu Besuch auf der Finca el Cisne: Bewertet mit 5 Sternen
    sandrella2706 27.08.14

    Abenteuer Finca el Cisne

    Viele meiden Mittelamerika als Individualtouristen weil die hohe Kriminalität sie abschreckt. Diese Angst ist weitesgehend auch berechtigt und Vorsicht ist immer geboten. Dennoch sollte man den Ländern eine Chance geben, Guatemala und Honduras sind großartige Reiseländer vorallem für Backpacker.
    Honduras verfügt über tolle Maya Ruinen ( Copan) und das dazugehörende Städtchen Copan Ruinas ist bezaubernd. Wer jedoch ein wenig länger in der Gegend bleiben möchte, dem möchte ich eine wirkliche Perle Honduras ein wenig näher bringen.
    Die FINCA EL CISNE ist seit 1885 im Besitz der Familie Castejon. Wohlhabend geworden durch Kaffeeanbau mit langer Tradition, hat sich die Familie entschlossen, vor rund 10 Jahren neue Wege zu gehen. Man öffnete die Finca für den Tourismus, sattelte auf Bio Produkte und ökologisch vertretbare Produktion um. Wir staunten über die vielen Orangen, Zitronen, Kakao, Edelhölzer als auch Viehzucht.
    Während unseres zweittägigen Aufenthaltes genossen wir nicht nur Mutter Castejons hervorragenden Rinderbraten aus eigener Zucht ,sondern bekamen auch Maya Essen zu probieren.
    Auf einem rund dreistündigen Ausritt lernten wir die Finca in ihren Ausmaßen kennen, staunten über Fischteiche, Berge und Täler als auch Flußläufe und unzählige Rinder. Die Wolken hingen tief, es regnet viel in dieser Region und bringt Obst als auch den heiligen Kaffee zum wachsen. Wir wurden in die Ernte sowie der Produktion bis hin zur Röstung des Kaffes eingeführt, gestaunt haben wir auch über die Kardamonernte. Finca el Cisne beliefert den nahen Osten, wo der Kaffee gerne mit Kardamon gewürzt wird. Nach dem langen Ausritt ging es in die Maya Pools- heiße Quellen mit bis zu 40 Grad.
    Nachts saßen wir in dem offenen Küchenhaus, genossen das Essen vom Feuer und schliefen im separaten Gästehaus mit kolonialem Charme. Wir bespielten das größte Baby der Familie Castejon-- Cito der Haus,u. Hofhund...ein unerzogener Welpe, der uns viel Spaß machte.
    Die zwei Tage in völliger Abgeschiedenheit vergingen viel zu schnell, die Herzlichkeit unserer Gastgeber machte uns den Abschied schwer. Wer sich in toller Natur ausruhen will, ein wenig in die Geschichte der Großgrundbesitzer Mittelamerikas "reinriechen" will ist auf der Finca el Cisne genau richtig.

    Kontakt zum Junior Chef Carlos nimmt man am Besten über deren Website : www.fincaelcisne.com auf.
    Der älteste Sohn Carlos spricht hervorragend englisch, er hat in Atlanta studiert. Die Finca kann man im Rahmen von verschieden Touren buchen. Möglich sind bereits Halbtagstouren bis hin zu mehrtägigen Aufenthalten. Wir zahlten damals 145 $ pro Person für zwei Tage inkl. drei Mahlzeiten, allen Aktivitäten und den Transfers. Die Finca el Cisne liegt ca. 1 Stunde von Copn Ruinas entfernt, die Straße ist holperig.

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