Die Pyrenäen - ein Wanderparadies

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Die Pyrenäen - ein Wanderparadies

Die Pyrenäen - ein Wanderparadies: 5 Sterne bei 1 Bewertung

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  • Die Pyrenäen - ein Wanderparadies: Bewertet mit 5 Sternen
    pleuro 08.10.13

    Eine Wanderung in den Pyrenäen


    Die Bergkette der Pyrenäen bezaubert durch ihre faszinierende Natur. Auf einer Länge von 450 km erstreckt sie sich vom Atlantik bis zum Mittelmeer; eine natürliche Grenze mit Wasser, Wäldern und Tälern.

    Wir haben uns für den spanischen Teil der Pyrenäen entschieden, da er unseres Erachtens weniger überlaufen erscheint und vom Massentourismus und seinen Auswirkungen noch weitgehend verschont geblieben ist.
    Einsame Talwege, sportliche Gipfelbesteigungen, aussichtsreiche Pfade, unzählige Bergseen, mächtige Granitgipfel, bizarre Kalkketten und romantische Hochtäler - für Bergwanderer ein Paradies.

    Eine schöne, mittelschwere Tour möchte ich kurz vorstellen:

    Wir befinden uns in den Zentralpyrenäen in der Nähe des Ortes Benasque im Naturpark Posets-Maladeta.
    Vom Shuttle - Parkplatz auf 1750 m (Hier im Hochtal des Río Ésera verkehrt in den Sommermonaten der Naturpark-Bus bis zur Hütte von La Besurta.) führt uns der Weg im Talgrund nahe dem Bach entlang und an dem Hospital Benasque vorbei.
    Kurz danach wenden wir uns nach Norden dem Hang zu und steigen in Serpentinen aufwärts. Teilweise ist der Pfad sehr steil. Nach insgesamt 700 Höhenmeter Aufstieg erkennen wir direkt vor uns den V-förmigen Einschnitt im Bergsattel, den Pass Puerto de Benasque (2444 m), der auch die Grenze zu Frankreich bildet.
    Links davon erhebt sich der Gipfel des Salvaguardia (2738m.) Um ihn zu besteigen, geht man hinter einem Karstgebiet mit vielen Senken und Höhlungen direkt vor dem Pass den Pfad nach links, der zunächst moderat, später dann immer steiler in Kehren ansteigt. Eine kurzes Wegstück ist hier mit Stahlseilen gesichert.
    Wir beschließen jedoch, nicht weiter aufzusteigen, suchen uns ein bequemes Plätzchen, um die grandiose Aussicht auf das Maladeta-Massiv mit dem höchsten Berg der Pyrenäen, dem Pico de Aneto (3404 m), zu genießen. Am liebsten würden wir stundenlang sitzen bleiben. Zum Glück begleitet uns dieser Ausblick noch einen Großteil unserer Rundwanderung.
    Nach einem leckeren Picknick biegen wir unterhalb vom Pass bei einem steinernen Wegweiser ostwärts ab und wählen - begleitet von den schrillen Pfiffen vieler Murmeltiere und vorbei an kleineren Seen - den etwas längeren, dafür aber nicht so steilen Rückweg ins Tal zum Río Ésera und zu unserem Ausgangspunkt, dem Shuttle-Parkplatz.

    Reine Gehzeit etwa 4 Stunden; Höhenmeter 700 ; der Pfad ist gut markiert.

    Man hat ein anderes Lächeln im Gesicht, wenn man von einem Berg kommt - ein Strahlen, das von ganz innen kommt.

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