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Reisetipp: Ibiza Insel im Farbenrausch

Ibiza Insel im Farbenrausch: Das erlebten unsere Mitglieder

  • gedreno (RP) 20.01.10

    Beschreibung des Anbieters

    Ibiza




    Eine Insel im Farbenrausch: Von sattroter Erde, tintenblauem Himmel, goldgelben Stränden und dunkelgrüner Vegetation schwärmen Naturliebhaber. Glutrote Laserstrahlen, glitzernde Klamotten und bunte Scheinwerfer lieben junge Nachtschwärmer. Ibiza ist beides: nahezu unberührte Naturlandschaft und angeblich der beste Ort, um zu feiern. Naturschönheiten wie weite Sandstrände, sanfte Buchten, schroffe Steilküsten und pinienbewachsene Berge haben ebenso Platz auf der Insel wie angesagte Clubs, in denen DJs aus aller Herren Länder die neuesten Scheiben auflegen.
    Und das Eiland ist noch viel mehr: Im Inselinnern können die Spuren einer jahrtausendealten Besiedlung der unterschiedlichsten Völker und Kulturen besichtigt werden. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Wehrkirchen, die zugleich Gotteshaus und Zufluchtsort bei Piratenangriffen waren. Heute bilden sie das Zentrum einer jeden Fiesta, mit denen die traditions- und selbstbewusste Bevölkerung ihre Schutzheiligen und das Leben an sich feiert. Gerne lassen sich die Urlauber von dieser Lebensfreude anstecken und genießen die sonnenverwöhnte Tage auf Ibiza in vollen Zügen.

    Land & Leute


    Die Geschichte Ibizas ist auch die Geschichte wechselnder Eroberer, die heftig um die strategisch günstige Insel kämpften. Karthager, Römer, Mauren und andere hinterließen ihre Spuren in der Landschaft, in Tradition und Kultur.


    Am sichtbarsten ist heute noch der Einfluss der Mauren: Sie revolutionierten die Landwirtschaft mit Terrassenfeldern und einem ausgeklügelten Bewässerungssystem und pflanzten Dattelpalmen, Feigen- und Aprikosenbäume. Sie bauten aus Kuben bestehende, weiß gekalkte Häuser, die die Bewunderung der Bauhaus-Architekten fanden. Sie vererbten die Tracht und Musik, die man auf den Inselfesten sehen und hören kann, und prägten die Gesichter der heutigen Einwohner. Nur ihre Religion konnte sich nicht durchsetzen - die Ibizenkos sind ein tief katholisches Volk.
    Am schönsten äußert sich der Glaube in den Patronatsfesten, die rund um das Jahr in den Inselgemeinden gefeiert werden. Denn alle Orte Ibizas - außer der Hauptstadt - sind nach Heiligen benannt, deren Namenstag mit einem großen Fest begangen wird. Das Zentrum bilden meist die alten Wehrkirchen mit ihren dicken, fast fensterlosen Mauern, die so typisch für Ibiza sind. Mit Prozession und Feuerwerk wird der Ortsheilige verehrt, es wird ausgelassen musiziert und getanzt, gegessen und getrunken.



    Ausgehen

    Als "Partyhauptstadt der Welt" mit dem "heißesten Nachtleben Europas" wird Ibiza gerne bezeichnet. Doch abseits der entsprechenden Zentren findet man auch ursprüngliche Lokale und romantische Restaurants.


    Nachtschwärmer und Partygänger finden in Sant Antoni im Westen und in der Inselhauptstadt Eivissa ihr Tanzparadies. Mega-Discotheken wie Privilege und Space oder traditionsreiche Tanzschuppen wie das Pacha sorgen für Unterhaltung bis zum frühen Morgen. Als letzter Club öffnet das Scala an der Platja d'en Bossa südlich von Eivissa seine Tore, wenn im Sommer bereits die Sonne aufgeht. Zwischen 24 und sechs Uhr verbindet der Discobus diese Party-Städte und auch Santa Eulària des Riu im Norden miteinander.
    Erste Anlaufstelle für alle, die gern Live-Musik hören, ist das Teatro Pereira in Eivissa. Das ehemalige Theater ist urig-gemütlich im Art-Deco-Stil eingerichtet und bietet allabendlich Live-Bands, die von Jazz über Blues bis Soul alle Stilrichtungen spielen.
    Wer es ruhiger mag, kann in andere Gassen oder in die idyllischen Dörfer im Inselinnern ausweichen. In gemütlichen Tapas-Lokalen oder eleganten Restaurants kann man bei typisch ibizenkischen oder raffinierten Gerichten für ein paar Stunden die Zeit vergessen. Im schmucken Ort Santa Gertrudis findet man beides: die urige Tapas-Kneipe Bar Costa und das edle Feinschmecker-Lokal Ama Lur etwas außerhalb. Eine weitere Abwechslung am Abend bieten die Folkloreaufführungen, die verschiedene Gruppen regelmäßig überall auf der Insel veranstalten.

    Aktivitäten

    Sollte es einen neuen sportlichen Trend geben, der mit Sommer, Sonne oder Wasser zu tun hat, so ist er an Ibiza garantiert nicht spurlos vorübergegangen.


    Bungee-Jumping, Canonball oder andere Adrenalin fördernde Funsportarten findet man ebenso wie ein riesiges Angebot an Wassersport- und sonstigen Freizeitmöglichkeiten. Die meisten Aktivitäten sind an den großen Stränden zu finden - je näher man den Städten kommt, desto vielfältiger ist in der Regel das Angebot.
    Zum Standard vieler Hotels gehören die Wassersportarten Surfen, Tauchen und Wasserskifahren. Häufig bieten sie auch Tennisplätze, ein Fitness-Studio und sogar Möglichkeiten für Schießsport oder Inline-Skating. Man findet aber auch für beinahe jede Sportart unabhängige Spezialanbieter auf der Insel.
    Immer beliebter wird Ibiza bei Natur- und Wanderfreunden, denn die Voraussetzungen für ausgiebige Spaziergänge und Touren sind gut: Haben doch Schäfer und Ziegenhirten auf der ganzen Insel ein Netz von Pfaden und Wegen hinterlassen.
    Außerdem gibt es auf Ibiza einen Golfplatz, der als besonders schöne, aber auch schwer spielbare Anlage gilt. An 18 plus neun Löchern und auf 6.000 m erwarten den Golfer komplizierte und verzwickte Bahnen auf dem Parcour Roca Llisa. Für Freunde des Pferderennsports finden im Hippodromo Ibiza in Sant Rafael und im Hippodromo Sant Jordi sonntags regelmäßig Trabrennen statt.

    Essen & Trinken


    Römer, Franzosen, Italiener, Araber, Spanier: Die insulare Lage zwischen den Kulturen hat auch in der ibizenkischen Küche ihre Spuren hinterlassen. Das Ergebnis ist eine rustikale Raffinesse, die gekennzeichnet ist von typisch mediterranen und vor allem frischen Zutaten.


    Olivenöl, Wein, Weizen und eine Fülle einheimischer Kräuter und Gemüse bilden die aromatische Grundlage der Inselküche. Eintöpfe wie der Greixonera de Verdura aus Gemüse und der Olla fresca aus Bohnen, Kartoffeln und Birnen gehören zu den ältesten Gerichten der Inselgeschichte. Coca ist die ibizenkische Pizza: salzige und süße Kuchen, belegt mit unterschiedlichen Zutaten oder auch als Pasteten mit Fleisch-, Gemüse- oder Fischfüllung.
    Wie überall in Spanien dürfen Tapas nicht fehlen. Typisch ibizenkisch sind die Caragols sofregits, geschmorte Schnecken, das Pa amb oli i sal, geröstetes Brot mit Olivenöl, Tomaten und Salz, oder der mit Blütenfäden der Königsdistel fermentierte Ziegenkäse. Eine Sünde wert sind Ensaimadas, süßes und lockeres Hefegebäck mit Puderzucker, oft auch mit Kürbiskonfitüre oder Pudding gefüllt.
    Nach dem Essen soll der fast schon legendäre Kräuterschnaps Hierbas gegen Magenschmerzen und Liebeskummer helfen. Eine Vielzahl von Zutaten ist an dem medizinischen Wunder beteiligt. Der einheimische Wein besitzt einen eigenen Charme - sein herber Geschmack ist allerdings nicht jedermanns Sache. Weit verbreitet sind daher auch der Rioja und der Pescador vom Festland.

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