Spanien: Reiseführer

Spanien Reisen

Der Spanien-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Spanien: Länderdaten

Spanien Reisen

Region: Europa
Sprachen: Spanisch
Hauptstadt: Madrid
Zeitunterschied: 0 Std. (UTC +1 Std.)
Währung: 1 EURO = 100 Cents zum Währungsrechner
Vorwahl: +34
Flugzeit: 2.5 Std.

Spanien: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Spanien: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag : 12. Oktober: Entdeckung Amerikas durch Kolumbus (1492).
  • Weitere Feiertage 2010: 1. Januar: Neujahrstag, 6. Januar: Dreikönigstag, 19. März: St. Josefs Tag, 1. April: Gründonnerstag, 2. April: Karfreitag, 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 2. Mai: Feiertag (nur in Madrid), 24. Juni: St. Johannes Tag (nur in Katalonien), 25. Juli: Jacobus Tag (regional), 15. August: Mariae Himmelfahrt, 6. Dezember: 1978 - Tag der Verfassung, 8. Dezember: Mariae Empfängnis, 25. Dezember: Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: St. Stephans Tag (nur in Katalonien).
 Geographische Einordnung
  • Spanien umfasst 4/5 der iberischen Halbinsel, die Balearen, die Kanaren sowie die nordafrikanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko.
 Netzspannung
  • 220 V, 50 Hz.
 Regierungsform
  • Parlamentarische Monarchie seit 1978.
 Religion
  • Über 90 % römisch - katholisch;  moslemische, protestantische und jüdische Minderheiten.
 Sprachen
  • Amtssprache ist Spanisch (Castellano). In den Autonomen Gemeinschaften Baskenland, Galizien, Katalonien und Valencia haben daneben die jeweiligen regionalen Sprachen offiziellen Rang (Baskisch, Galizisch, Katalanisch bzw. Valencianisch). 
 Infrastruktur
  • Spanien hat über 30 internationale Flughäfen, wobei Madrid (MAD) (Barajas) und Barcelona (BCN) (Del Prat) die größte Bedeutung zu kommt; Inlandsflüge werden angeboten.
  • Fähren verbinden das Festland mit den Inseln.
  • Das Bahn- und Straßennetz sind sehr gut ausgebaut; auf den Autobahnen muss generell Maut bezahlt werden. Taxis, Busse und Mietwagen sind fast überall vorhanden. 
Währung
  • 1 EURO (€) = 100 Cents.
Wichtige Verhaltensregeln
  • "Oben-ohne" wird an fast allen touristischen Stränden in Spanien toleriert, für FKK gibt es offiziell ausgewiesene Nacktbadestrände. In Kirchen sind Badekleidung oder Shorts unangebracht, bedecken Sie auch ihre Schultern.
  • Bei Übernachtungen im Hotel und Restaurantbesuchen sind die IVA (Mehrwertsteuer) von 7 % und der Bedienungszuschlag inbegriffen. Dennoch ist es üblich, ein kleines Trinkgeld zwischen fünf und zehn Prozent zu geben. Lassen Sie es einfach auf dem Tisch liegen.
 Statistische Daten

 

Spanien: Sicherheit

Sicherheitshinweise

Update: Aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie in der Länderdatenbank fortan unter der Rubrik "Fachinformationen aktuell".

Außenministerien

Nachrichtendienste

Spanien: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:


Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Spanien: Links

Spanien: Hygiene

Wasser:

  • Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
  • Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Nahrung:

  • Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
  • Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.
  • Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar.
  • Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.

Spanien: Klima

Iberische Halbinsel: Mediterranes Klima an den Küsten, kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern im Landesinneren. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge liegt in der Meseta bei 305 bis 635 mm, im Norden und Nordwesten bei 890 mm. Die Durchschnittstemperatur in Madrid liegt zwischen 1 bis 8 °C im Januar und 17 bis 31°C im Juli, auf den Balearen zwischen 28 und 33 °C im Sommer und 13 bis 18 °C im Winter.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation LAS PALMAS
Höhe über NN in m: 15
Geographische Position: 15° 25’ W, 28° 9’ N

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp. ø Max. (°C) 20,4 20,5 21,0 21,5 22,3 23,6 24,8 26,0 26,4 25,5 23,5 21,5
Temp. ø Min. (°C) 16,4 16,3 16,7 17,2 18,3 19,6 21,0 22,0 22,2 21,3 19,4 17,4
Regentage 4 3 3 2 1 < 1 < 1 < 1 1 3 4 5
Niederschlag (mm) 19 19 13 6 2 2 1 1 3 16 31 26
Sonnenstunden ø 6,0 6,6 6,8 7,5 8,3 9,0 9,5 9,3 7,7 6,9 6,1 5,8
Wasser-Temp. ø (°C) 19 18 18 18 19 20 21 22 23 23 21 20
Klimabelastung* -- -- -- -- -- -- zs zs zs zs -- --


Klimastation MADRID-RETIRO (Obs.), Kastilien

Höhe über NN in m: 667
Geographische Position: 3° 41’ W, 40° 25’ N

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp. ø Max. (°C) 8,5 11,0 14,9 18,4 21,2 26,9 30,8 29,5 25,0 18,5 12,8 8,8
Temp. ø Min. (°C) 1,5 2,2 5,2 7,4 10,2 14,6 17,4 17,1 14,1 9,5 5,3 2,2
Regentage 8 8 7 7 7 5 2 1 4 6 7 8
Niederschlag (mm) 45 44 37 51 44 27 12 12 30 51 58 52
Sonnenstunden ø 4,6 5,7 6,4 8,0 9,5 10,8 12,3 11,4 8,6 6,6 5,2 4,5
Wasser-Temp. ø (°C)                        
Klimabelastung* -- -- -- -- -- zs zs zs -- -- -- --

Klimabelastung:
-- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2014

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Spanien-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Spanien – für die alten Griechen war es das Land, in dem die goldenen Äpfel der Hesperiden wuchsen; für die Araber war es die Vorstufe des Himmels; für Schriftsteller wie George Orwell und Ernest Hemingway war es eine Arena, in der die Darbietung zwischen Heldenepos und Tragödie schwankt und Stierkämpfer nachmittags dem Tod ins Auge sehen.

Für den Mitteleuropäer der Inbegriff für sonnige Küsten, ist Spanien auch das nach der Schweiz höchstgelegene Land Europas. Der größte Teil ist Hochland oder Gebirge. Die Mitte des Landes wird von einer Hochfläche, der Meseta, eingenommen. Sie ist von Gebirgen umrahmt, im Norden vom Kantabrischen Gebirge mit den Picos de Europa, im Süden von der Sierra Morena, im Nordosten vom Iberischen Randgebirge. Der Westen der Nordmeseta geht in das Nordportugie­sische Bergland (Serra da Estrêla) über. Das Galicische Bergland erhebt sich ganz im Nordwesten des Landes. Zwischen den Pyrenäen (3404m) und dem Iberischen Randgebirge öffnet sich das Becken des Ebro, der mit 910 km der längste Fluss innerhalb Spaniens ist, zum Mittelmeer hin. Die höchsten Gipfel der Halbinsel besitzt die Sierra Nevada (3478m) im Süden.

Ein ungelöstes Problem: die Boden­erosion Mit der schon in vorrömischer Zeit einsetzenden Waldvernichtung sind an vielen Hängen die Böden erodiert und in die Flusstäler abgespült worden. Die Bodenzerstörung auf den Ackerflächen ist auch heute noch ein großes Problem. Die Stark­regen auf weitgehend vegetationslosen Böden können besonders nach der sommerlichen Trockenheit nur wenig versickern. Durch die Flusstäler wälzen sich dann die braunen Wassermassen und überschwemmen die Talauen. Mithilfe großflächiger Aufforstungen versucht man daher, die Bodenerosion zu verringern. Durch die gezielte Anlage von Staustufen soll außerdem die jahreszeitlich stark schwankende Wasserführung mit früher verheerenden Schmelzhochwassern ausgegli­chen werden, um Überschwemmungen vorzubeugen. Jedoch be­­gegnen dem Reisenden in Spanien nach wie vor viele Erosionslandschaften.

Über 3000km Küsten Die Küsten allein des spanischen Festlandes sind 3144km lang, davon 1663 km am Mittelmeer. Spektakulär sind die bis 100m hohen Kliffs an der Steilküste, die von den hohen atlantischen Wellen der stürmischen Biskaya bearbeitet werden. Hier kann der Tourist noch idyllische Sandbuchten finden.

Am Mittelmeer mit seinen geringen Tiden haben sich hingegen schmale, flache Küstenebenen herausgebildet. Diese »Küs­tenhöfe« mit ihren fruchtbaren Böden werden seit maurischer Zeit durch Bewässerungslandwirtschaft intensiv genutzt. Seit 1950 wurde die gesamte Mittelmeerküste in einem beispiellosen Bauboom für den Strand­tourismus erschlossen. Erst westlich von Gibraltar geht es wieder ruhiger zu.

Spanische Inselwelten – Balearen
und Kanaren Die Balearen mit den Inseln Mallorca, Menorca, Cabrera, Ibiza und Formentera, östlich des Golfs von Valencia gelegen, sind vor allem als Paradies für Sonnenanbeter bekannt, haben jedoch auch herr- liche Berglandschaften zu bieten. Im Nordwesten von Mallorca erreicht die Sierra de Tramuntana im Puig Mayor 1445m Höhe und imponiert durch eindrucksvolle Karstformen und steile Kliffs. Hier spürt man noch den romantischen Zauber, den George Sand im 19.Jh. in ihrem Reisebericht »Ein Winter in Mal­lorca« beschrieb.

Die Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas bestehen aus sieben größeren und sechs kleineren Inseln und bilden – wie die Balearen – eine eigene Region mit der Hauptstadt
Las Palmas de Gran Canaria (354900 Einwohner). Bewohnt sind Teneriffa, Gran Canaria, Gomera, La Palma, Hierro, Fuerteventura, Lanzarote und Graciosa. Höchster der mächtigen Vulkanberge – und gleichzeitig der höchste Berg des spanischen Staatsgebiets – ist mit 3718 m der Pico de Teide auf Teneriffa.

Ein ungewöhnlich gleichmäßiges Klima mit milden Wintern und gemäßigten Sommern zeichnet die Inselgruppe aus. Die schon von den Römern so bezeichneten »Glücklichen Inseln« sind Ziel vieler Erholungsreisender, besonders im Winterhalbjahr.

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