Simbabwe: Reiseführer

Simbabwe Reisen

Der Simbabwe-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Simbabwe: Länderdaten

Simbabwe Reisen

Region: Afrika
Sprachen: Englisch
Hauptstadt: Harare
Zeitunterschied: +1 Std. (UTC +2 Std.)
Währung: Der Simbabwe-Dollar wurde 2009 abgeschafft. Übergangswährung: US-Dollar, EURO und Rand zum Währungsrechner
Vorwahl: +263
Flugzeit: 13 Std.

Simbabwe: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Simbabwe: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 18. April: Unabhängigkeitstag (1980).
  • Weitere Feiertage 2010: 1. Januar: Neujahrstag, 2. April: Karfreitag, 5. April: Osternmontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 25. Mai: Afrikatag/Tag der afrikanischen Einheit, 11. August: Heldengedenktag, 12. August: Tag der Streitkräfte, 12. Dezember: 1979 - Tag der Nationalen Einheit, 25./26. Dezember: Weihnachtsfeiertag.
 Geographische Einordnung
  • Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Das Land wird im Süden von Südafrika, im Norden von Sambia und Mosambik, im Osten von Mosambik und im Westen von Botswana begrenzt. Der Fluss Sambesi bildet die nördliche Grenze zu Sambia.  
 Netzspannung
  • 220/230 V, 50 Hz.
 Regierungsform
  • Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1980.
 Religion
  • 50- 70 % Christen, 1 % Moslems, 25 % Anhänger von Naturreligionen.
 Sprachen
  • Englisch dient als offizielle Amtssprache, ist aber Muttersprache von nur 2 % der Bevölkerung. Der große Rest ist von Geburt bantusprachig. Die beiden wichtigsten Bantusprachen sind Shona, von 76 % der Simbabwer gesprochen, und Sindebele, das 18 % beherrschen.
 Infrastruktur
  • Simbabwe hat 3 internationale Flughäfen: Harare (HRE), Bulawayo (BUQ) sowie Victoria Falls (VFA. Inlandsflüge werden angeboten.
  • Das Schienennetz ist recht gut ausgebaut, ebenfalls das Straßennetz. Linksverkehr. Busse, Taxis sowie Mietwagen sind in den größeren Städten vorhanden.
 Währung
  • Der Simbabwe-Dollar wurde 2009 abgeschafft. Als Übergangswährung dienen US-Dollar, EURO und südafrikanischer Rand.
 Wichtige Verhaltensregeln
  • Auf dem Lande sollten Sie keine kurzen Hosen tragen, Frauen besser knie - und schulterbedeckende Kleider.
  • Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und - fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden ist verboten.
 Statistische Daten

 

Simbabwe: Sicherheit

Sicherheitshinweise

Update: Aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie in der Länderdatenbank fortan unter der Rubrik "Fachinformationen aktuell".

Simbabwe: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:


Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Simbabwe: Links

Simbabwe: Hygiene

Wasser:

  • Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
  • Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Nahrung:

  • Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
  • Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
  • Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.
  • Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
  • Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
  • Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
  • Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.

Simbabwe: Klima

Subtropisches Klima, mit einer Regenzeit von November bis März, einer kühleren Trockenzeit von Mai bis August und einer warmen Trockenzeit von August bis Oktober; die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Harare (Salisbury) zwischen

7 und 21 °C im Juli und 16 bis 27 °C im November.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation HARARE-BELVEDERE (SALISBURY)
Höhe über NN in m: 1471
Geographische Position: 31° 1’ E, 17° 50’ S

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp. ø Max. (°C) 25,9 25,9 26,0 25,7 23,5 21,4 21,4 23,8 26,8 28,9 27,3 26,6
Temp. ø Min. (°C) 15,7 15,5 14,3 12,6 9,1 7,0 6,7 8,4 11,4 14,7 15,5 15,7
Regentage 15 13 9 4 2 1 < 1 < 1 1 3 10 13
Niederschlag (mm) 191 176 99 37 8 2 2 3 7 39 93 183
Sonnenstunden ø 6,2 6,4 7,4 8,0 8,5 8,6 9,2 9,6 9,7 9,1 6,8 6,0
Wasser-Temp. ø (°C)                        
Klimabelastung* zs zs -- -- -- -- -- -- -- -- -- zs

Klimabelastung:
-- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 01.05.2014

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Simbabwe-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Im Norden grenzt Simbabwe an Sambia, im Süden an Südafrika. Jenseits der westlichen Landesgrenze liegen Botswana und ein Zipfel von Namibia, im Osten schließt sich Moçambique an. Auch wenn das Land somit keinen Zugang zum Meer hat, spielt Wasser eine große Rolle. Der Sambesi, größter Fluss im südlichen Afrika, markiert die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Eine Brücke über den Fluss bietet die spektakulärste Möglichkeit, von einem Land zum anderen zu gelangen.

Als erster Europäer erblickte der Brite David ­Livingstone 1855 die Victoriafälle, deren Wasser über 100m in die Tiefe stürzt. Schon aus vielen Kilometern Entfernung ist die Wolke aus Wassertröpfchen zu sehen, die dort ständig über dem Sambesi steht. Keine 300km stromaufwärts, östlich der spektakulären Wasserfälle beginnt der Karibasee. An seinem anderen Ende wurde zwischen 1956 und 1959 der 125m hohe und über 600m lange Karibadamm errichtet, der seitdem den Sambesi auf 280km Länge staut. Mit seinen rund 5200 km² ist der See neunmal so groß wie der Bodensee, und mit seinem Inhalt von 180 Mrd. m3 zählt er zu den größten künstlichen Seen der Erde.

Land der Nationalparks Die Victoriafälle und der Karibasee sind nur zwei Beispiele für die grandiose Natur, die Simbabwe zu bieten hat. Die Landschaften und vor allem die Tierwelt werden in über 20 Nationalparks und Wildreservaten geschützt. Dort leben die Großsäuger, für die Afrika berühmt ist, also Elefanten, Löwen, Leoparden, Fluss­pferde und Giraffen. Daneben gibt es Nashörner, ­Zebras und Gnus sowie viele unscheinbarere Arten wie Schakale oder Impalas. 2002 beschlossen Südafrika und Moçambique, den grenzüberschreitenden Limpopo Transfrontier Park einzurichten, dessen ­simbabwischer Anteil der Gonare­zhou-Nationalpark ist und der die Größe der Niederlande haben wird.

Vom High- zum Lowveld Simbabwes Fläche ist so groß wie die von Deutschland und den Niederlanden zusammengenommen. Der größte Teil des Landes wird vom Highveld eingenommen, das Höhen über 1200m erreicht. Dort gedeihen vor allem Savannen und Miombowälder. Nach Osten steigt das Highveld an, an den nördlichen und westlichen Rändern fällt es zum Middleveld ab, das von den weiten Graslandschaften der Savanne beherrscht wird. Die ge­rings­ten Höhen unter 900m werden im Lowveld am Sambesi und nord­östlich des Limpopo, des Grenzflusses zu Südafrika, erreicht. Die charakteristische Vegetationsform ist dort die Dorn­strauch­savanne. Simbabwes mächtigste Gipfel über 2000m liegen in der Grenzregion zu Moçambique. Dort erhebt sich mit dem 2592m hohen Inyangani der höchs­te Berg des Landes.

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