Sambia: Reiseführer

Sambia Reisen

Der Sambia-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Sambia: Länderdaten

Sambia Reisen

Region: Afrika
Sprachen: Englisch
Hauptstadt: Lusaka
Zeitunterschied: +1 Std. (UTC +2 Std.)
Währung: 1 Kwacha = 100 Ngwee zum Währungsrechner
Vorwahl: +260
Flugzeit: 17 Std.

Sambia: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Sambia: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 24. Oktober: Unabhängigkeitstag (1964).
  • Weitere Feiertage 2010: 1. Januar: Neujahrstag, 12. März: Tag der Jugend, 2. April: Karfreitag, 3. April: Karsamstag, 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 25. Mai: Afrikatag/Tag der afrikanischen Einheit, 1. Juli: Heldengedenktag, 2. Juli: Tag der nationalen Einheit, 7. August: Tag der Bauern, 25. Dezember: Weihnachtsfeiertag.
 Geographische Einordnung
  • Sambia liegt im südlichen Zentralafrika und grenzt im Westen an Angola, im Norden an Zaïre, im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südosten an Mosambik, im Süden an Simbabwe und Botswana und den Caprivi-Zipfel.
 Netzspannung
  • 220 V, 50 Hz.
 Regierungsform
  • Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964.
 Religion
  • 50 % Christen (davon 20 % Protestanten, 60 % Katholiken), außerdem 25 % Moslems und Hindus, Anhänger von Naturreligionen.
 Sprachen
  • In Sambia werden insgesamt mehr als 70 Sprachen gesprochen (v. a. Bantusprachen). Englisch dient als offizielle Amtssprache und wird von der sambischen Bevölkerung neben den lingua franca Bemba und Njanja zur völkerübergreifenden Verständigung benutzt.
 Infrastruktur
  • Es gibt den internationalen Flughafen Lusaka (LUN) sowie den Flughafen Mfuwe (MFU). Inlandsflüge werden angeboten.
  • Fährverbindungen sowie ein Eisenbahnnetz sind vohanden.
  • Das verhältnismäßig gute Straßennetz ist während der Regenzeit oft unbefahrbar. Linksverkehr. Busse, Mietwagen und Sammeltaxis sind in allen größeren Städten vorhanden.
 Währung
  • 1 Kwacha (K) = 100 Ngwee. 1 € = 6665,52 K (Stand Januar 2010).

 Wichtige Verhaltensregeln

  • 10 % Steuern werden auf alle Rechnungen aufgeschlagen, in Hotels wurde Trinkgeld offiziell abgeschafft. Trotzdem werden manchmal 10 % für Bedienung auf die Rechnung gesetzt bzw. 10 % Trinkgeld erwartet.
  • Wenn Sie Menschen fotografieren wollen, fragen Sie bitte vorher um Erlaubnis. Pygmäen und Militäranlagen zu fotografieren, ist strengstens verboten.
  • Wenn Sie auf Bettler treffen, geben Sie den Alten, Behinderten und Kranken ein Almosen. Straßenkinder, die in den letzten Jahren an Zahl zunehmen, sollten Sie jedoch nicht beachten, sie werden häufig von ihren Eltern zum Betteln losgeschickt.
  • Seit 2008 ist das Rauchen an öffentlichen Orten gesetzlich verboten.
 
Statistische Daten

Sambia: Sicherheit

Sicherheitshinweise

Update: Aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie in der Länderdatenbank fortan unter der Rubrik "Fachinformationen aktuell".


  • Landmininenrisiko in Grenzgebieten.

Sambia: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Sambia: Links

Sambia: Hygiene

Wasser:

  • Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
  • Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Nahrung:

  • Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
  • Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
  • Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.
  • Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
  • Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
  • Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
  • Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.

Sambia: Klima

Mildes tropisches Klima, kühler in den Bergen; es gibt drei Jahreszeiten: eine kühle Trockenzeit von Mai bis August, eine heiße Trockenzeit von September bis November und eine warme Regenzeit von Dezember bis April mit heftigen tropischen Stürmen; die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Lusaka zwischen 9 und 23 °C im Juli und 18 bis 31 °C im Oktober.

 

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation LUSAKA (Flughafen)
Höhe über NN in m: 1.279
Geographische Position: 28° 19’ E, 15° 25’ S

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp. ø Max. (°C) 26,9 27,0 27,0 27,0 26,5 23,9 24,2 26,7 29,8 31,5 30,1 27,6
Temp. ø Min. (°C) 17,3 17,0 15,9 13,8 10,5 7,9 7,3 9,3 12,8 16,0 17,2 17,6
Regentage 13 12 9 4 1 < 1 < 1 < 1 < 1 2 6 13
Niederschlag (mm) 224 173 90 19 3 1 < 1 1 1 17 85 196
Sonnenstunden ø 5,8 6,0 6,7 7,8 8,8 8,9 9,3 9,8 9,9 9,5 7,5 5,7
Wasser-Temp. ø (°C)                                      
Klimabelastung* zs zs zs zs -- -- -- -- -- zs zs zs

Klimabelastung:
-- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 01.05.2014

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Sambia-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Das Land wurde nach dem Sambesi benannt, dem längsten Fluss des südlichen Afrika; er entspringt im Nordwesten und durchfließt das Land auf 1550km Länge. Der Binnenstaat im Übergang vom zentralen zum südlichen Afrika wird durch einen Landzipfel der Demokratischen Republik Kongo in einen südwestlichen und einen nordöstlichen Landesteil gegliedert. Der Landzipfel ist das erzreiche Ka­tanga und dem sambischen Copperbelt direkt benachbart.

Gleichförmige Landschaft Sambia erstreckt sich auf einem 1100 bis 1500m ü.M. gelegenen Hochplateau, dem hier und da Inselberge aufgesetzt sind. Von Süden nach Norden steigt das Gebiet allmählich an. Der Nordosten liegt im Bereich des Ostafrikanischen Grabensystems und hat ein be­wegteres Relief; dort liegt auch, an der Grenze zum Nachbarland Malawi, die mit 2164m höchste Erhebung des Landes. Die Flüsse verlaufen in ausgedehnten Muldenzonen, die zur Regenzeit überschwemmt werden, besonders im Bereich des oberen Sambesi und seiner Nebenflüsse sowie am unteren Kafue.

In den Mulden am Lukanga westlich von Kabwe und am Mweru- und Bangweolosee im Norden haben sich Schilf- und Papyrussümpfe gebildet. Im Übrigen bedeckt Laub abwerfender Trockenwald weite Teile des Landes, auf der Hochfläche mit dichtem Grasunterwuchs und von Termitenbauten durchsetzt, in den trockenheißen Tiefenzonen mit einem Unterwuchs aus Dornsträuchern. Durch starke Holznutzung und den Brandrodungsfeldbau wird die Waldfläche jedoch immer stärker reduziert.

Das Hochlandklima ist tropisch, mäßig warm und feucht mit einer Regenzeit von November bis April; sie beginnt im Norden früher als im Süden. Die Jahresniederschläge liegen zwischen 600mm im Süden und 1500mm im Norden und Nordosten.

Großartige Tierwelt Sambias Savannen gehören zu den wildreichsten Gebieten Afrikas. Sie bieten zahlreichen Großtieren wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Leoparden, Büffel und Antilopen einen Lebensraum. Da viele Menschen von der Jagd leben, ging man schon in der Kolonialzeit daran, die Tierwelt zu schützen. Heute machen die 19 Nationalparks 24% des Staatsgebiets aus; die größten liegen am Kafue, am Luangwa und am Sambesi.

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