Makaber? Interessant? Gruselig ? Beklemmend oder nur ein Teil der Stadtgeschichte?
Das muss jeder mit sich selbst klären:
Die ältesten Mumien in den Katakomben des Kapuzinerklosters von Palermo stammen aus dem 16.Jhdt. Die Mönche nützen die unterirdischen Hallen und Gänge zur Bestattung. Durch Zufall entdeckte man dass in diesem extrem tockenen Klima die Leichen nicht verwesten sondern dauerhaft mumifizierten.
Nun wollten auch die vielen Wohltäter und Sponsoren des Klosters hier bestattet mehr
martinbuschmann ist Reiseprofi (RP) im Bereich Fotograf. Besuchen Sie die Profilseite für nähere Informationen.
Catacombe dei Cappuccini – Kapuziner Katakomben
Erst neulich wurde dieser Friedhof in einer Fernsehsendung als der weltweit skurilste Friedhof ausgezeichnet.
Von Staub bedeckt und in Kleidern die kurz vor dem Verfall stehen sind hier Mönche und Hochadel aus dem 16.Jh. bestattet.
Aus der wachsenden Zahl der Mönche im 16.Jh. resultierte die Schaffung eines geeigneten Bestattungsplatzes zuerst nur für die Mönche, später auch für den Hochadel, der es „ schick „ fand für die Nachwelt mehr
Zufällig gerieten wir am Sonntagnachmittag (März 2008) in ein Straßenfest vor der Antica Focacceria San Francesco. Viele Stände, an denen lokale Spezialitäten verkauft wurden, eine Frauenband, die sizilianische Lieder sang, massenhaft Besucher und gute Stimmung. Wir wunderten uns ein bißchen über die zahlreichen Polizisten auf dem Platz - Wochen später las ich in der Zeitung, daß diese Sonntagnachmittagsfeste eine Art Solidaritätsveranstaltung mit dem Wirt der Antica Focacceria sind, der sich mehr
Im Zentrum von Palermo gut und günstig essen? Das geht! Im März 2008 empfahl uns unsere Hostel-Wirtin die Osteria Divino Rosso, eine Minute vom Schnittpunkt der beiden Haupterkehrsadern Palermos (Via Roma und Via Vittorio Emanuele) entfernt. Wenn man von der Vittorio Emanuele in die Salita Sant'Antonio abbiegt, sieht die Gasse erstmal nicht so aus, als ob es hier ein Restaurant gibt. Aber nach wenigen Schritten sieht man rechts die Osteria. Leckere Dreigang-Menüs für 10 €, gute, günstige mehr
Italien: Monreale, Frazione Grisi
| von geo-saison
Marchese Massimo De Gregorio baut westlich von Palermo Biowein an. Wer sich vorher anmeldet, kann seinen Weinkeller besichtigen und Wein mit dem Label „Villa Dorata“ probieren. Deutschland über www.delinat.com
Da schicke ich alle Leute hin, die mich nach einem guten Restaurant fragen. Die Trattoria liegt direkt am Hafen des Dorfs Sferracavallo. Es gibt nur ein Menü, 16 Gänge mit viel Fisch und Hummer. Und das Ganze kostet sensationelle 23 € inklusive der Getränke.
Mein Tipp für Palermo ist kein exklusives Restaurant – so etwas finden Touristen leicht selbst. Ich empfehle ‚Bartolo‘. Die Trattoria wirkt einfach und liegt in einer Gasse am Markt Vucciria. Mittags essen hier viele Universitätsprofessoren. Das Essen ist toll, mit viel Fisch. Es ist das beste Lokal, um sizilianische Küche kennenzulernen.
Einer der größten Märkte von Palermo: Hier gibt es Schwertfisch, Pansen, Oliven, Bluejeans, Kaffee, Woks und kopierte DVDs – ein Stück Orient in Europa. Auf die eigene Handtasche sollte man gut aufpassen! Um die Stazione Centrale, tägl. außer Sa ab 8.30 Uhr.
Vom 16. bis 19. Jahrhundert war es Tradition, Leichen der Kapuzinermönche und vornehmer Palermitaner zu mumifizieren und im Keller des Klosters in offene Nischen zu legen. Nichts für zarte Gemüter.
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