Österreich: Reiseführer

Österreich Reisen

Der Österreich-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Österreich: Länderdaten

Österreich Reisen

Region: Europa
Sprachen: Deutsch
Hauptstadt: Wien
Zeitunterschied: 0 Std. (UTC +1 Std.)
Währung: 1 EURO = 100 Cents zum Währungsrechner
Vorwahl: +43
Flugzeit: 1.20 Std.

Österreich: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Österreich: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 26. Oktober: Verabschiedung des Neutralitätsgesetzes (1955).
  • Weitere Feiertage 2010: 1. Januar: Neujahrstag, 6. Januar: Dreikönigstag, 28. März: Palmsonntag (nur regional), 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 13. Mai: Christi Himmelfahrt, 24. Mai: Pfingstmontag, 3. Juni: Fronleichnam, 15. August: Mariae Himmelfahrt, 1. November: Allerheiligen, 8. Dezember: Mariae Empfängnis, 25. Dezember: Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: Stephanitag.
 Geographische Einordnung
  • Österreich ist ein Binnenstaat zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Tschechischen Republik im Norden, der Slowakei und Ungarn im Osten, Italien und Slowenien im Süden, der Schweiz und Liechtenstein im Westen.
 Netzspannung
  • 220 V, 50 Hz.
 Regierungsform
  • Parlamentarisch-demokratische Bundesrepublik seit 1918.
 Religion
  • Katholiken (74 %), Protestanten (5 %), Muslime (4 %), Orthodoxe Kirchen (2 %), Juden (0,1 %), ohne Bekenntnis (12 %).
 Sprachen
  • Amtssprache ist Deutsch (92 %). In Südkärnten wird außerdem Slowenisch gesprochen, im Burgenland spricht man auch offiziell Kroatisch und Ungarisch.
 Infrastruktur
  • Österreich hat 6 internationale Flughäfen (Wien (VIE) (Wien-Schwechat), Graz (GRZ), Innsbruck (INN) (Kranebitten), Klagenfurt (KLU) (Wörthersee), Linz (LNZ) (Hörsching) und Salzburg (SZG) (Maxglan)); Inlandsflüge werden angeboten.
  • Das österreichische Bundesbahnnetz ist an das gesamte europäische Eisenbahnnetz angeschlossen. In Österreich braucht man eine Vignette auf allen Autobahnen und Schnellstraßen.
 Währung
  • 1 EURO (€) = 100 Cents.
 
Statistische Daten

Österreich: Sicherheit

Sicherheitshinweise

  • Keine Besonderheiten.

Außenministerien

Nachrichtendienste

Österreich: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:


Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Österreich: Links

Österreich: Hygiene

Wasser:

  • Keine Besonderheiten.
  • Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.

Nahrung:

  • Keine Besonderheiten.
  • Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
  • Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.

Österreich: Klima

Zentraleuropäisches Klima mit kalten Wintern mit langanhaltenden Regenfällen und kühlen regenreichen Sommern. Die durchschnittliche Temperatur liegt im Juli bei 20 °C, im Winter bei 0 °C.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation WIEN (Stadt, Obs. HOHE WARTE)
Höhe über NN in m: 202
Geographische Position: 16° 21’ E, 48° 14’ N

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp. ø Max. (°C) 1,8 4,1 9,3 15,1 19,5 22,6 25,1 24,2 20,5 14,1 8,2 3,8
Temp. ø Min. (°C) -3,0 <1,4 1,4 6,3 10,5 13,8 15,9 15,2 11,8 7,0 3,6 -0,1
Regentage 8 8 7 7 8 9 9 8 7 6 8 8
Niederschlag (mm) 38 42 41 51 61 74 63 58 45 41 50 43
Sonnenstunden ø 1,8 2,8 4,1 5,7 7,1 7,4 7,9 7,4 5,7 4,4 2,1 1,7
Wasser-Temp. ø (°C)                        
Klimabelastung* -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Österreich-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

»Land am Berge und am Strome«, mit diesen Worten beginnt die österreichische National­hymne und definiert Österreich als Alpen- und ­Donaustaat. Zwei Drittel – der gesamte Westen, das Zentrum und der zentrale Süden – werden von den Ostalpen eingenommen. Die wichtigsten Siedlungs- und Wirtschaftsräume sind jedoch die Flach- und Hügelländer des ­Alpen- und Karpatenvorlandes und das Wiener Becken mit der Donau.

Gebirge, Hügel, weite Becken Die Ostalpen gliedern sich in die Nördlichen Kalk­alpen, die Zentralalpen und die Südlichen Kalkalpen, die sich nach Osten fächerförmig verbreitern und dabei merklich an Höhe verlieren. Zwei Längs­talzonen, die zugleich auch wichtige Verkehrsleitlinien sind, trennen die Alpenketten voneinander: Die nördliche wird von Teilen des Inn-, Salzach- und Ennstales gebildet, die südliche vom Drautal und dem Klagenfurter Becken. Die Nörd­lichen Kalkalpen sind auf weite Teile ein schroffes, stark verkarstetes und unzu­gäng­liches Gebirge. In den Zentralalpen, deren höchste Teile die Hohen Tauern bilden, liegt der Großglockner, mit einer Höhe von 3798m die höchste Erhebung des Landes. Von den Südlichen Kalkalpen liegen nur die Gailtaler Alpen sowie die nördlichen Teile der Kar­nischen Alpen und der Karawanken auf österreichischem Gebiet.

Mühlviertel und Waldviertel im Nordwes­ten gehören zum geologisch viel älteren Granit- und Gneishochland des Böhmischen Massivs, das sich auch noch jenseits der Donau fortsetzt und den Fluss zwingt, Engtalstrecken wie die Wachau auszubilden. Zwischen diesen Mittelgebirgslandschaften und den Alpen erstreckt sich die fruchtbare Hügel- und Terrassenlandschaft des Alpen- und Karpatenvorlandes mit dem Innviertel und dem Weinviertel. Den Osten des Landes bilden das zwischen Alpen und Karpaten eingebrochene Wiener Becken, das durch die Donau in das eigentliche Wiener Be­cken und das Marchfeld getrennt wird, sowie die Randbecken des Pannonischen Tieflandes, zu denen die Grazer Bucht und die Buchten von Oberpullendorf und Neusiedl gehören, vom Weinbau geprägte flachwellige Hügel- und Terrassenländer.

Die Donau und andere Gewässer Mehr als 95% des Staatsgebietes liegen im Einzugs­bereich der Donau, die Österreich im Nordosten auf ­einer Länge von 350km von Westen nach Osten durchfließt. Dem letzten Stück unberührter Donau-Aauenlandschaft zwischen Wien und der Grenze zur Slowakei drohte 1984 durch den Bau eines Donaukraftwerkes die Zerstörung. Heftige Proteste von Naturschützern führten zur Einstellung der Bauarbeiten, 1996 wurde bei Hainburg an der Donau der »Nationalpark Donau-Auen« eingerichtet.

Vorarlberg gehört überwiegend zum Einzugsbereich des Rheins, randliche Teile des Mühl- und Waldviertels zu dem der Elbe. Neben zahlreichen kleinen Karseen in den Alpen und künstlichen Stauseen besitzt Österreich zwei großartige Seenlandschaften, die sich in eiszeitlich entstandenen Zungenbecken gebildet haben: das Salzkammergut u.a. mit Atter-, Mond-, Traun- und Sankt Wolfgangsee und das Gebiet der Kärntner Seen mit Millstätter, Ossiacher und Wörther See sowie Weißensee. Außerdem hat Österreich Anteil am Neusiedler See im Osten sowie einen kleinen am ­Bodensee im Westen.

Dunkle Wälder und grüne Almmatten Auffallend ist der große Waldbestand. Am dichtesten bewaldet sind die Hänge der Nördlichen Kalk­alpen und die vorgelagerten Berge sowie die Mittelgebirge Kärntens und der Steiermark. In Höhenlagen über 900m wachsen hauptsächlich Fichten, auf kargeren Böden und in hö­heren Lagen Kiefern. Andere wichtige Baumarten sind Lärche, Buche und Eiche. Im trockenen Steinfeld im Wiener Becken wachsen Schwarzkiefern, aus denen früher Harz gewonnen wurde. Im nördlichen Landesteil kommen Buchen-Tannen-Fichten-Mischwälder vor. Über den alpinen Nadelhölzern hat sich in den höchsten Gebirgsteilen bis rund 3300m hochalpine Vege- tation mit Grasheiden und Polsterpflanzen, da­runter auch das Edelweiß, die Alpenpflanze schlechthin, angesiedelt. Am südöstlichen Gebirgsrand trifft man noch Ver­treter aus Südosteuropa wie Hopfenbuchen, Eschen und Edelkastanien an.

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