Namibia: Reiseführer

Namibia Reisen

Der Namibia-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Namibia: Länderdaten

Namibia Reisen

Region: Afrika
Sprachen: Englisch
Hauptstadt: Windhoek (Windhuk)
Zeitunterschied: MEZ (UTC +1 Std)
Währung: 1 Namibischer Dollar = 100 Cents. zum Währungsrechner
Vorwahl: +264
Flugzeit: 9-10 Std.

Namibia: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Namibia: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 21. März: Unabhängigkeitstag (1990).
  • Weitere Feiertage 2010: 1. Januar: Neujahrstag,2. April: Karfreitag, 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 4. Mai: Cassinga Tag, 9. Mai: Tag des Aufstandes, 13. Mai: Christi Himmelfahrt, 25. Mai: Afrikatag/Tag der afrikanischen Einheit, 1. Juni: Tag des Aufstandes, 26. August: Tag der Helden, 10. Dezember: Tag der Menschenrechte, 25. Dezember: Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember: Tag der Familie.
 Geographische Einordnung
  • Die Republik Namibia liegt im südwestlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Das Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Caprivi-Zipfel, eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe.
 Netzspannung
  • 220/240 V, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich.
 Regierungsform
  • Republik (im Commonwealth) seit 1990.
 Religion
  • 87 % Christen, eine Minderheit sind Anhänger von Naturreligionen.
 Sprachen
  • Offizielle Amtssprache ist Englisch; sonstige Sprachen: Afrikaans (60 %), Deutsch (32 %) sowie Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara.
 Infrastruktur
  • Namibia hat den internationalen Flughafen Windhoek (WDH) (Windhoek International Airport). Inlandsflüge werden angeboten.
  • Ebenfalls existiert ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz.
  • Das Straßennetz ist rceht gut ausgebaut. Busse, Taxis sowie MIetwagen sind in den größeren Städten vorhanden. Linksverkehr.
 Währung
  • 1 Namibia-Dollar (N$) = 100 Cents. 1 € = 10,58 N$ (Stand Januar 2010).
 Wichtige Verhaltensregeln
  • Die Dienstleister sind auf Trinkgeld angewiesen: 10 % des Rechnungsbetrags sind üblich.
  • Hinweis zur Besichtung touristischer Attraktionen im Grenzgebiet zu Angola: Die Grenze im Grenzgebiet zu Angola ist an verschiedenen Stellen gar nicht oder nur durch einen niedrigen Drahtzaun markiert. Wer die Grenze (auch nur für wenige Meter) illegal überschreitet, muss mit der Festnahme, Geldbuße und / oder Haftstrafe rechnen.
 Statistische Daten

 

Namibia: Sicherheit

Sicherheitshinweise

Update: Aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie in der Länderdatenbank fortan unter der Rubrik "Fachinformationen aktuell".

 

Namibia: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Namibia: Links

Namibia: Hygiene

Wasser:

  • Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
  • Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Nahrung:

  • Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
  • Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
  • Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.
  • Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
  • Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
  • Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
  • Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.

Namibia: Klima

Namibia hat ein gemäßigtes arides bis subtropisches Klima mit wenig Regen in der Küstenregion; die Temperaturen werden durch den kalten Benguela-Strom bestimmt. Starke Regenfälle im Sommer zwischen Oktober und März. Die durchschnittlichen Temperaturen in Windhoek liegen zwischen 6 und 20 °C im Juli und 17 bis 29 °C im Januar. Im Winter treten Trockenperioden auf.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation WINDHUK (WINDHOEK)
Höhe über NN in m: 1.728
geographische Position: 17° 6’ E, 22° 34’ S

 
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
30,0
28,6
27,2
25,6
22,7
20,2
20,5
23,4
26,5
29,1
29,6
30,7
Temp. ø Min. (°C)
17,2
16,5
15,4
12,8
9,2
6,7
6,3
8,6
11,9
14,6
15,6
16,9
Regentage
8
9
8
4
1
< 1
< 1
< 1
< 1
2
4
5
Niederschlag (mm)
78
77
79
38
7
1
1
1
3
11
27
42
Sonnenstunden ø
8,7
8,0
8,1
9,4
9,7
9,9
10,0
10,3
10,1
10,0
10,0
10,2
Wasser-Temp. ø (°C)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--


Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 01.05.2014

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Namibia-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Der Name des Landes im südwestlichen Afrika leitet sich ab von der Wüste Namib – in der Sprache der Nama »ödes Land« –, die das Land lange wirkungsvoll nach außen abgeriegelt hat. Namibia ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Es gliedert sich von West nach Ost in drei Landschaftsräume: An der Küste erstreckt sich die Wüste Namib. Sie wird im Osten begrenzt durch die Große Randstufe, die steil zu den zentralen Hochländern in 1000 bis 2000m Höhe ansteigt: Höchste Erhebung mit 2573m ist der Brandberg. Die Hochländer, aus denen nur einzelne Berge herausragen, sind relativ eben und nur wenig zertalt. Sie dachen sich im Osten zur ab­flusslosen Beckenlandschaft der Kalahari ab. Im Norden bildet die zeitweilig überschwemmte, abflusslose Etoscha­pfanne eine der größten Salzpfannen Afrikas.

Seit mindestens 5Mio. Jahren, seit sich der kalte Benguelastrom an der Küste etabliert hat, zieht sich die Wüste Namib wie ein Gürtel an der Atlantikküste entlang. Sie ist insgesamt 1500km lang, aber nur 80 bis 120km breit und reicht im Süden und Norden noch über die Landesgrenzen hinaus. Im Norden ist sie meist von steinig-felsiger Beschaffenheit, den Süden bedecken Wanderdünen. Der Küs­tenstreifen zeichnet sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit mit etwa 200 Nebelta­gen im Jahr und geringere Tem­pera­tur­­schwankungen aus.

Land der wasserlosen Flüsse Nur die Grenzflüsse führen ganzjährig Wasser: der Oranje im Süden, der auf 500km Länge Namibia berührt, sowie der Kunene und der Okawango im Norden und der Sambesi im äußersten Nord­osten. Alle »Riviere« im Landesinnern sind Trockenflüsse, das heißt, sie führen nur in der Regenzeit zeitweise Wasser, und das auch nur nach wirklich starken Regenfällen und vielfach nur streckenweise.

Artenreiche Tierwelt und vorbildli­cher Naturschutz Die Vegetation Namibias reicht vom lichten Trockenwald im Norden über Dornsavanne im Zentralteil bis zur kargen Wüs­tensteppe im Süden, wo vereinzelt auch Köcherbäume, bis zu 9m hohe baum­artige Aloen, wachsen. Die Vollwüste im Westen ist weitgehend vegetationslos.

Die Tierwelt ist sehr artenreich: Neben den meisten Antilopenarten kommen Giraffen, Zebras, Elefanten, Löwen und Leoparden vor. Dem gefährdeten Spitzmaulnashorn gilt die besondere Aufmerksamkeit der Naturschützer. Der Fischreichtum der Küstengewässer ist Lebensgrundlage für zahlreiche Seevögel, deren Guano wirtschaftlich genutzt wird, und für umfangreiche Kolonien von Robben, wobei es sich hier um den Südafrikanischen Seebären handelt.

Namibia war das erste Land, das den Umweltschutz in seine Verfassung aufgenommen hat. Heute stehen 13,6 % der Landesfläche unter Naturschutz. Der größte National- park ist mit 49768 km² der Namib-Naukluft-Nationalpark; ein ausgesprochenes Tierparadies ist der 22270km² große Etoscha-Park.

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