Myanmar: Reiseführer

Myanmar Reisen

Der Myanmar-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Myanmar: Länderdaten

Myanmar Reisen

Region: Asien
Sprachen: Birmanisch
Hauptstadt: Naypyidaw (Pyinmana)
Zeitunterschied: +5.30 Std. (UTC +6.30 Std.)
Währung: 1 Kyat = 100 Pyas zum Währungsrechner
Vorwahl: +95
Flugzeit: 14-16 Std.

Myanmar: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Myanmar: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 4. Januar: Unabhängigkeitstag (1948).
  • Weitere Feiertage 2010: 3. Januar: 1974 - Gründungstag, 14. Februar: Tag der Union, 2. März: Tag der Bauern, 27. März: Tag der Streitkräfte, 17. April: Bhuddistisches Neujahr, 28. April: Vollmondtag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 19. Juli: Tag der Maertyrer, 26. Juli: Mondfest, 23. Oktober: Mondfest, 21. November: Vollmondtag, 25. Dezember: Weihnachtsfeiertag.
 Geographische Einordnung
  • Myanmar liegt in Südostasien und hat Seegrenzen zum Golf von Bengalen und Golf von Martaban. Das Land grenzt im Osten an China, Laos und Thailand und im Westen an Bangladesch und Indien.
 Netzspannung
  • 220/230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
 Regierungsform
  • Sozialistische Republik seit 1974.
 Religion
  • Über 89 % der Bevölkerung sind Theravada-Buddhisten, ansonsten Christen und Moslems.
 Sprachen
  • Birmanisch ist Hauptsprache (von etwa 70% der Bevölkerung als erste Sprache gesprochen), daneben existieren Minoritätensprachen wie Shan, Kachin, Arakenesisch, Chin, Mon, Karen.
 Infrastruktur
  • Myanmar hat einen internationalen Flughafen, den Yangon (RGN) (Mingaladon), Inlandsflüge sind eingeschränkt möglich.
  • Schiffe sowie Züge sind wichtiges Verkehrsmittel, das Straßennetz ist nicht gut ausgebaut.
 Währung
  • 1 Kyat (K) = 100 Pyas. Es sind nur noch Banknoten und keine Münzen mehr im Umlauf! 1 € = 9,19 K (Stand Januar 2010).
 Wichtige Verhaltensregeln
  • Den Menschen hier direkt in die Augen zu sehen, ist unhöflich. Der Kopf ist ein heiliger Teil des Körpers - deswegen ist auch das Anfassen von Kindern strikt tabu! Schuhe und Socken müssen beim Betreten von Gebäuden oder Anlagen die religiösen Zwecken dienen, ausgezogen werden.
  • Militärische Einrichtungen, Uniformierte sowie strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden.
 Statistische Daten

 

Myanmar: Sicherheit

Sicherheitshinweise

Update: Aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie in der Länderdatenbank fortan unter der Rubrik "Fachinformationen aktuell".

  • Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.

Myanmar: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:


Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Myanmar: Links

Myanmar: Hygiene

Wasser:

  • Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
  • Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Nahrung:

  • Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
  • Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
  • Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.
  • Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
  • Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ sehr gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar.
  • Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen. Die Qualität der Versorgung kann sehr unterschiedlich sein.
  • Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.

Myanmar: Klima

Tropisches Monsunklima mit drei Jahreszeiten:

1. Monsun oder Regenzeit mit hoher Luftfeuchtigkeit von Mitte Mai bis Ende Oktober

2. Eine sehr heiße Vormonsunzeit von März bis Mai, heiße Jahreszeit von April bis November

3. Eine kühlere Zeit von Dezember bis März.

Die durchschnittliche Temperatur in Yangon schwankt zwischen 18 und 32 °C im Januar und 24 bis 36 °C im April.

Die beste Reisezeit liegt zwischen November und Februar, denn dann regnet es am wenigsten und die Temperaturen sind angenehm mit etwa 30 °C.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation YANGON (RANGUN)
Höhe über NN in m: 14
geographische Position:
96° 10’ E, 16° 46’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

32,2

34,5

36,0

37,0

33,4

30,2

29,7

29,6

30,4

31,5

32,0

31,5

Temp. ø Min. (°C)

17,9

19,3

21,6

24,3

25,0

24,5

24,1

24,1

24,2

24,2

22,4

19,0

Regentage

< 1

< 1

1

2

14

25

26

26

20

11

4

1

Niederschlag (mm)

5

2

7

15

303

547

559

602

368

206

60

7

Sonnenstunden ø

9,2

9,1

9,1

9,1

6,0

3,5

2,6

3,0

4,6

6,9

9,5

9,1

Wasser-Temp. ø (°C)

26

26

28

28

29

29

28

28

28

28

27

27

Klimabelastung*

zs

s

s

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

s

s



Klimabelastung:
-- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 03.05.2014

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Myanmar-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Myanmar, im Nordwesten Hinterindiens gelegen, erstreckt sich von Norden nach Süden über mehr als 2000 Kilometer. Sein schmaler und lang gestreckter Südostteil reicht bis weit auf die Malaiische Halbinsel. Dort erhebt sich parallel zur Küste das bis 2072m hohe Tenasserimgebirge. Vor der Küste liegt der fast 900 Inseln umfassende, an tropischem Regenwald reiche Merguiarchipel.

Der nördliche Hauptteil des Landes besteht aus drei großen Landschaftsräumen. Im Westen, im Grenzraum zu Bangladesh und Indien, liegt das westmyanmarnische Randgebirge, ein Ausläufer des Himalaja, der bis auf 3826m ansteigt. Den Osten, den Grenzraum zu China, Laos und Thailand, nimmt das Shanplateau ein, das nach Norden gebirgiger wird und in die tibetischen Randgebirge übergeht. Der Hkakabo Razi an der Nordspitze des Landes ist mit 5581m der höchste Berg Myanmars.

Zwischen diesen beiden Gebirgsregionen erstreckt sich das fruchtbare Irawadibecken, die Kernlandschaft Myanmars. Es ist ein Tiefland, das vom Irawadi und seinen Nebenflüssen Chindwin und Sittang durchzogen wird. Der rund 2000km lange Irawadi, in dem die vom Aussterben bedrohten Irawadi-Delfine leben, mündet im Süden des Beckens in einem 40000km² großen Delta in den Golf von Martaban. Durch die stetige Ablagerung von Sedimenten schiebt der Irawadi sein Mündungsgebiet immer weiter in das Meer vor.

Belebte Wälder Etwa die Hälfte des Landes ist bewaldet. Die Gebirge sind in den tieferen Lagen reich an tropischem Regenwald. In trockeneren Gebieten gibt es auch Monsunwälder, deren Pflanzen während der Trockenzeit ihr Laub abwerfen. In beiden Waldarten kommen zahlreiche Affenarten vor, u.a. der zu den Makaken gehörende Schweinsaffe mit seinem namengebenden nackten Kurzschwanz. In höheren Lagen prägen Bambuswälder das Landschaftsbild. Bambus gedeiht auch in jenen Gebieten im Tiefland, die einst mit Regenwald bestanden waren. Die Bambuswälder sind der Lebensraum des etwa 65cm langen Kleinen Panda.

Kiefern- und Eichenwälder erstrecken sich über weite Teile des Shanplateaus. Diese Vegetation findet sich auch im hohen Norden, ergänzt um Rhododendronwälder. Mangrove prägt viele Küstenabschnitte.

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