Mazedonien: Reiseführer

Mazedonien Reisen

Der Mazedonien-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Mazedonien: Länderdaten

Mazedonien Reisen

Region: Europa
Sprachen: Mazedonisch
Hauptstadt: Skopje
Zeitunterschied: 0 Std. (UTC +1 Std.)
Währung: 1 Mazedonischer Denar = 100 Deni zum Währungsrechner
Vorwahl: +389
Flugzeit: 5 Std.

Mazedonien: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Mazedonien: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 8. September: Gedenktag wegen des Aufstands gegen die Türken am 2. August 1903.
  • Weitere Feiertage 2010: 1./2. Januar: Neujahrstage, 7. Januar: Weihnachten (orthodox), 5. April: Ostermontag (orthodox), 1./2. Mai: Tag der Arbeit, 2. August: Gedenktag des Aufstandes, 17. September: 1991 - Unabhängigkeitstag, 11. Oktober: 1991 - Gedenktag des Oktober-Aufstandes, 25./26. Dezember: Weihnachtsfeiertage.
 Geographische Einordnung
  • Mazedonien liegt im südlichen Zentralbalkan mit Grenzen zu Serbien (Norden), Bulgarien (Osten), Griechenland (Süden) und Albanien (Westen).
 Netzspannung
  • 220 V, 50 Hz.
Regierungsform
  • Republik seit 1991.
 Religion
  • Mazedonisch-Orthodoxe Kirche (ca. 70 % der Bevölkerung); daneben 30 % Muslime (Albanier und Türken), serbisch-orthodoxe Minderheiten und Katholiken.
 Sprachen
  • Amtssprache ist Mazedonisch; Minderheiten sprechen Albanisch, Serbokroatisch und Türkisch. Die Verständigung ist teilweise in Englisch oder Deutsch möglich.
 Infrastruktur
  • Es gibt den internationalen Flughafen Skopje (SKP) sowie Ohrid Internationaler Flughafen (OHD); über den Ohrid-See kann man ebenfalls mit der Fähre nach Albanien fahren.
  • Das Eisenbahnnetz sowie das Straßennetz sind recht gut ausgebaut. Viele Autobahnen Mazedoniens verlangen Mautgebühren.
 Währung
  • 1 Mazedonischer Denar (MaD) = 100 Deni. 1 € = 60,51 MaD (Stand Januar 2010).
 Wichtige Verhaltensregeln
  • Das unbefugte Fotografieren oder sonstige Dokumentieren von militärischen und strategischen Einrichtungen ist verboten.
Statistische Daten

Mazedonien: Sicherheit

Sicherheitshinweise

  • Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.

Außenministerien

Nachrichtendienste

Mazedonien: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:


Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Mazedonien: Links

Mazedonien: Hygiene

Wasser:

  • Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
  • Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Nahrung:

  • Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
  • Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
  • Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.
  • Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar. Reiseversicherung!
  • Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.

Mazedonien: Klima

In Mazedonien herrscht ein kontinentales Klima mit heißen und feuchten Sommern und sehr kalten Wintern.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:


Klimastation SKOPJE
Höhe über NN in m: 240
geographische Position:
21° 28’ E, 41° 59’ N

 
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
4,0
7,4
12,6
18,7
23,4
27,8
31,0
31,0
26,4
19,4
12,0
6,0
Temp. ø Min. (°C)
-3,6
-2,3
1,0
5,4
10,2
13,4
15,3
14,7
11,4
6,4
3,0
<1,6
Regentage
6
6
6
7
8
6
5
4
5
6
6
7
Niederschlag (mm)
39
36
40
38
59
47
35
30
40
48
59
48
Sonnenstunden ø
2,2
3,6
4,4
6,4
7,4
8,6
10,1
9,8
7,6
5,3
2,7
1,8
Wasser-Temp. ø (°C)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
zs
zs
--
--
--
--


Klimabelastung:
-- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Mazedonien-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Der auf der Balkanhalbinsel liegende Bin­nenstaat grenzt im Nordwesten an den zu Serbien gehörenden Kosovo, im Nordosten an Serbien, im Osten an Bulgarien, im Süden an Griechenland und im Westen an Albanien. Makedonien oder Mazedonien ist auch die Bezeichnung für eine historische Landschaft, deren Grenzen sich annähernd mit denen des antiken Makedonien zur Zeit PhilippsII. decken.

Das Gebirgsland zwischen den Dinariden im Wes­ten und den Rhodopen im Osten ist ein aktives Erdbebengebiet. Zwischen den eiszeitlich überformten Gebirgsstöcken liegen zahlreiche Beckenlandschaften. Schluchtartige Täler und verkehrsgünstige Pässe verbinden die einzelnen Becken miteinander. Die höchs­ten Erhebungen, u.a. der 2764m hohe Korab und die anschließende Sˇar Planina, liegen im Nordwesten.

Größte der Beckenlandschaften ist die von der Crna Reka durchflossene, fruchtbare Pelagonija im Süden, die sich im griechischen Makedonien fortsetzt. Gute landwirtschaftliche Bedingungen bieten auch die Becken von Skopje im Norden und das Stru­micabecken im Südosten. Im Südwesten füllen Ohrid- und Prespasee, die aber nur zum Teil zu Makedonien gehören, besonders tiefe Becken. Quer durch das Land fließt der Vardar, der Hauptfluss des Landes. Er verbindet die sich im Nordwesten erstreckende Polog­ebene mit mehreren kleineren Beckenlandschaften und bildet eine bedeutende Verkehrsleitlinie.

Steppen und Laubwälder In den Beckenlandschaften breitet sich als natürliche Vegetation Steppe aus, die aber fast überall von landwirtschaftlich genutzten Flächen eingenommen wird. Über ein Drittel des Landes wird von Sträuchern und Wäldern bedeckt, die größtenteils aus Buchen und Eichen bestehen.

Bisher wurden in den Gebirgsregionen des Landes drei Nationalparks eingerichtet: im Westen der Mavrovo-Nationalpark, im Südwesten der zwischen Ohrid- und Prespasee liegende Galicˇica-Nationalpark und, westlich von Bitola, der Pelister-Nationalpark.

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