Laos-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon
Viel Wald und heilige Elefanten Die meisten Berge sind dicht bewaldet. Am häufigsten sind Trockenwald und Monsunwald, die in größeren Höhen vielfach in immergrünen Regenwald übergehen. In den Gebirgen des Nordens gedeiht in Hochlagen auch Mischwald, der unter anderem aus Laub abwerfenden Eichen und subtropischen Kiefernarten besteht. In einigen Becken und Tälern bilden Savannen die Vegetation.
Lan Xang – »Reich der Millionen Elefanten« – hieß das erste Königreich der Lao im 14.Jh., und noch heute gelten die grauen Riesen in Laos als heilige Tiere und werden besonders geschützt. Sie sind allerdings nicht immer grau: Im Zoo von Vientiane kann man einen der sehr seltenen weißen Elefanten besichtigen. Neben den wild lebenden Tieren gibt es auch noch viele Arbeitselefanten, die beispielsweise in der Forstwirtschaft eingesetzt werden, um Baumstämme zu transportieren.
Die Tierwelt ist außerordentlich artenreich. In den Wäldern und Savannen kommen neben Elefanten auch Nashörner, Tiger, Leoparden und zahlreiche Arten von Affen vor. Eine Besonderheit ist der Gaur, ein Wildrind, der eine Schulterhöhe von 2,2m und eine Länge von 3,3m erreichen kann. Er wiegt rund eine Tonne.