Kuba-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon
Drei Viertel der Landesfläche bestehen aus sanft geschwungenem Hügelland und weiten Ebenen. Hier gibt es kaum noch Urwaldvegetation, die landwirtschaftliche Nutzung steht im Vordergrund. Vor den Küstenebenen liegen zahlreiche Inseln, von denen die Isla de la Juventud vor der Südküste Westkubas die größte ist. Die Korallenriffe vor der Nord- und Südküste gehören zu den größten der Erde und stehen in der Artenvielfalt, die sich dort findet, den Regenwäldern auf der Insel in nichts nach.
Palmen und Kaimane Rund 8000 Pflanzenarten bietet Kuba Lebensraum, darunter allein rund 700 Arten von Orchideen. Eine Besonderheit ist die Korkpalme, die nur auf Kuba wächst und wahrscheinlich aus der Kreidezeit stammt. Sehr verbreitet ist die etwa 40m hohe Königspalme, die auch im Landeswappen zu sehen ist. Echte Krokodile gibt es nur noch in Zuchtgehegen, in der freien Natur lauern aber nach wie vor Kaimane. Angst vor Schlangen hingegen muss man nicht haben: Es gibt zwar über ein Dutzend Arten auf Kuba, aber keine von ihnen ist giftig. Erwähnenswert ist der Schimmerkolibri, der kleinste Vogel der Welt: Er hat in etwa die Größe einer Heuschrecke und wiegt zwei Gramm.