Griechenland: Reiseführer
Der Griechenland-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).
Griechenland Informationen vom Bernhard-Nocht-Institut
Griechenland: Länderdaten
Region: Europa
Sprachen: Griechisch
Hauptstadt: Athen
Zeitunterschied: + 1 Std. (UTC + 2 Std.)
Währung: 1 Euro = 100 Cents zum Währungsrechner
Vorwahl: +30
Flugzeit: 2 -3 Std.
Griechenland: Aktuelles
- siehe Fachinformationen aktuell
Griechenland: Allgemeine Informationen
Feiertage
- Nationalfeiertag: 25. März: Unabhängigkeitstag (1821).
- Weitere Feiertage 2010: 1. Januar: Neujahrstag, 6. Januar: Dreikönigstag, 2. April: Karfreitag (orthodox), 5. April: Ostermontag (orthodox), 1. Mai: Tag der Arbeit, 24. Mai: Pfingstmontag, 15. August: Mariae Himmelfahrt, 28. Oktober: 1940 - Nationalfeiertag (Ochi-Tag), 25./26. Dezember: Weihnachtsfeiertage.
Geographische Einordnung
- Griechenland ist ein Halbinsel- und Inselstaat in Südosteuropa und grenzt im Norden an Albanien, die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien und Bulgarien und im Nordosten an die Türkei. Der östliche Teil Griechenlands liegt im Ägäischen Meer, der westliche Teil im Ionischen Meer.
Netzspannung
- 220 V, 50 Hz. In einigen ländlichen Gebieten und auf einigen Inseln 110 V. Die Mitnahme eines Adapters wird in jedem Fall empfohlen.
Regierungsform
- Parlamentarische Republik seit 1973.
Religion
- Griechisch-Orthodoxe Staatskirche (95 % der Bevölkerung) sowie islamische, protestantische und katholische sowie jüdische Glaubensangehörige.
Sprachen
- Neugriechisch (Demotiki), in Touristenzentren auch Englisch, Französisch und Deutsch.
Infrastruktur
- Griechenlands größte internationale Flughäfen sind: Athens International Airport S.A. (ATH) (Eleftherios Venizelos), Heraklion (HER) (Kreta), Thessaloniki Makedonia (SKG), Korfu (CFU) (Kerkira), Rhodos (RHO) (Diagoras), Inlandsflüge werden angeboten.
- Fährverkehr ist vorhanden, Zugverkehr ebenfalls.
- Das Straßennetz ist im Allgemeinen gut ausgebaut.
Währung
Wichtige Verhaltensregeln
- Strandkleidung wird in der Stadt nicht gerne gesehen. Auch das Nacktbaden ist offiziell streng untersagt, obwohl es an einigen Stränden Ausnahmen gibt. Trinkgeld ist wie bei uns üblich.
- Das Fotografieren von militärischen Anlagen und wichtigen zivilen Anlagen (Flughäfen/Häfen) ist verboten.
Griechenland: Sicherheit
Sicherheitshinweise
Außenministerien
Nachrichtendienste
Griechenland: Links
Aktuelles Wetter:
www.worldweather.org/
Allgemeine Landesinformation:
www.fischer-weltalmanach.de
www.cia.gov/cia/publications/factbook/index.html
www.lonelyplanet.com
aglobalworld.com
www.virtualtourist.com
Aktuelle Sicherheitslage:
www.auswaertiges-amt.de
Weltgesundheitsorganisation:
www.who.int
Umweltinformationen:
Landesspezifische Internetlinks:
Reiseinformationen:
www.tauchferien.de/info/greece/gre-info.html
Informationen zu Radio-Frequenzen und Programmen erhalten Sie bei: Deutsche Welle (DW), Kurt-Schumacher-Str. 3. 53113, Bonn
Tel. +49 228 429 0, Fax +49 228 429 3000
www.dw-world.de
BBC-World-Service, Bush House, London WC2B 4PH, UK
Fax: +44 / 171 257 82 58
www.bbc.co.uk/worldservice
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA
Tel.: +1 / 202 203 4000
www.voa.gov
Radio France Internationale (RFI), 115, Avenue du Président Kennedy, F-75762 Paris Cedex 16
Tel.: +33 / +1 / 5640 1212, Fax : +33 / +1 / 5640 4759
www.rfi.fr
Griechenland: Hygiene
Wasser:
- Keine Besonderheiten.
- Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.
Nahrung:
- Keine Besonderheiten.
- Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.
Luft:
Gesundheitswesen:
- Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
- Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.
Griechenland: Klima
Mittelmeerklima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen, (45 °C im Sommer, - 5,5 °C im Winter in Athen). Die beste Reisezeit ist von April bis Juni und von September bis November.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation ATHEN (ATHENAI, Obs.)
Höhe über NN in m: 107
geographische Position: 23° 43’ E, 37° 58’ N
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Jan
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Feb
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Mär
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Apr
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Mai
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Jun
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Jul
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Aug
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Sep
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Okt
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Nov
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Dez
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Temp. ø Max. (°C)
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12,9
|
13,6
|
16,0
|
20,3
|
25,3
|
29,8
|
32,6
|
32,3
|
28,9
|
23,1
|
18,6
|
14,7
|
|
Temp. ø Min. (°C)
|
6,5
|
6,9
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8,4
|
11,6
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15,4
|
20,1
|
22,5
|
22,3
|
19,2
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14,9
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11,4
|
8,3
|
|
Regentage
|
6
|
6
|
6
|
4
|
3
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1
|
< 1
|
1
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2
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4
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5
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7
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Niederschlag (mm)
|
45
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48
|
43
|
28
|
17
|
10
|
4
|
5
|
12
|
48
|
51
|
67
|
|
Sonnenstunden ø
|
4,5
|
5,1
|
6,0
|
8,0
|
9,8
|
11,4
|
12,1
|
11,5
|
9,4
|
7,0
|
5,5
|
4,4
|
|
Wasser-Temp. ø (°C)
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Klimabelastung*
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--
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--
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zs
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zs
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--
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--
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Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:
World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung
Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012
Griechenland-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon
Die abendländische Kultur ist ohne Griechenland nicht denkbar. Die Leistungen der Griechen in den bildenden Künsten, in Architektur, Wissenschaft, Mathematik, Philosophie, Literatur und beim Theater sowie das von ihnen entwickelte Ideal der Demokratie prägen die westliche Kultur bis heute. Durch die Kolonisation des Mittelmeerraumes verbreitete sich die griechische Kultur über weite Teile Europas, sodass der Schauplatz der griechischen Geschichte zeitweilig der gesamte von den Griechen besiedelte Raum der Mittelmeerwelt wurde.
Küsten, Buchten und Gebirge Heute umfasst Griechenland den Süden der Balkanhalbinsel und die zugehörigen griechisch besiedelten Inseln. Den südlichsten Teil des griechischen Festlands nimmt die Halbinsel Peloponnes ein. Der Westküste des Festlands sind die Ionischen Inseln vorgelagert. Die Inseln im Osten, im Ägäischen Meer, gehören mit zwei Ausnahmen alle zu Griechenland. Griechenland hat rund 15000km Küsten, davon sind etwa 4100km Festlandsküsten. Noch immer anhaltende tektonische Bewegungen, die sich in zahlreichen Erdbeben und Vulkanausbrüchen äußern, hatten ein Absinken Griechenlands im Osten zur Folge, sodass tiefe Meeresbuchten und zahlreiche Inseln entstanden sind. Insgesamt machen die über 2000 Inseln – weniger als 200 von ihnen sind bewohnt – fast ein Fünftel der griechischen Landesfläche aus. Die intensive Gliederung des Landes im Osten begünstigte das Entstehen großer Häfen, die das Hinterland erschließen. Die Westseite des Festlandes ist vorwiegend – infolge von Flachküsten – eher hafenfeindlich.
Griechenland ist ausgesprochen gebirgig. Zentraler Gebirgskamm und Wasserscheide zwischen Ionischem und Ägäischem Meer ist der bis 2637m hohe Pindos; er setzt sich auf der Peloponnes (bis 2407m) und bogenförmig über Kreta (bis 2456m) und Rhodos (bis 1215m) zum kleinasiatischen Festland fort. Die durch die großen, ständig Wasser führenden Balkanflüsse aufgeschütteten oder durch Ablagerungen aufgefüllten großräumigen Ebenen in Nordostgriechenland (Thrakien, Makedonien) sind nach Trockenlegung von Seen und Sümpfen die landwirtschaftlich ertragreichsten Gebiete geworden. Die größte geschlossene Landschaft, Thessalien, ist rings von Gebirgen umgeben: Im Osten bilden Olymp, mit 2917m der höchste Berg des Landes, Ossa und Pelion einen Riegel, der nur vom Peneios in der engen Schlucht des Tempetals durchbrochen wird. Die aus dem Pindos kommenden Flüsse Arachthos und Acheloos schufen in Südwestgriechenland anbaugünstiges Schwemmland um die Golfe von Arta und Patras.
Artenreiche Tierwelt Im Norden Griechenlands findet man noch Wölfe, Bären und Luchse, im Süden Chamäleons. Durch die große Zahl von Inseln und isolierten Gebirgsstöcken entstanden viele nur hier heimische Tierarten. Jagd, Unkenntnis und Gleichgültigkeit ließen viele Tierarten aussterben oder bedrohen sie stark, z.B. viele Schildkrötenarten. Der Naturschutz ist nur schwach entwickelt. Als Nationalparks wurden u.a. Teile der Bergregionen von Olymp, Parnass, Parnes und Pindos, die Samariaschlucht auf Kreta und die Vikosschlucht in Epirus sowie Kap Sunion ausgewiesen, insgesamt 700Quadratkilometer.