Deutschland: Reiseführer

Deutschland Reisen

Der Deutschland-Reiseführer: die wichtigsten Informationen auf einen Blick (Sicherheit, Impfungen, Zeitunterschied, Flugdauer und vieles mehr).

Deutschland: Länderdaten

Deutschland Reisen

Region: Europa
Sprachen: Deutsch
Hauptstadt: Berlin
Zeitunterschied: 0 Std. (UTC +1 Std.)
Währung: 1 EURO = 100 Cents zum Währungsrechner
Vorwahl: +49
Flugzeit: 1 Std.

Deutschland: Aktuelles

  • siehe Fachinformationen aktuell

Deutschland: Allgemeine Informationen

Feiertage
  • Nationalfeiertag: 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit (1990).
  • Weitere Feiertage im gesamten Bundesgebiet 2010: 1. Januar: Neujahrstag, 2. April: Karfreitag, 5. April: Ostermontag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 13. Mai: Christi Himmelfahrt, 24. Mai: Pfingstmontag, 25./26. Dezember: Weihnachtsfeiertage. Zusätzlich eine Vielzahl regionaler Feiertage.
 Geographische Einordnung
  • Deutschland liegt im Herzen Europas und ist von neun Nachbarstaaten umgeben: Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg.
 Netzspannung
  • 230 V, 50 Hz.
 Regierungsform
  • Demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat seit 1949.
 Religion
  • 34 % evangelisch, 34 % katholisch; jüdische, muslimische sowie andere christliche und nicht-christliche Minderheiten.
 Sprachen
  • Amtssprache ist Deutsch, jedoch mit zahlreichen (regionalen) Dialekten; Englisch wird weitgehend verstanden.
 Infrastruktur
  • Es gibt zahlreiche internationale Flughäfen die von mehr als 100 internationalen Fluggesellschaften angeflogen werden, Inlandsflüge werden angeboten.
  • Ebenfalls existieren zwischen der Bundesrepublik Deutschland und ihren europäischen Nachbarländern ausgezeichnete Bahnverbindungen, im Inland ist das Streckennetz sehr gut ausgebaut; Schiffsverkehr ist vorhanden.
  • Das Straßennetz ist hochmodern und sehr gut ausgebaut. In den Großstädten verkehren Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge.
 Währung
  • 1 EURO (€) = 100 Cents.
 Statistische Daten

 

Deutschland: Sicherheit

Sicherheitshinweise

  • Keine Besonderheiten

Deutschland: Kontaktadressen

Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Aktuelle Einfuhr- und Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:

Deutschland: Links

Deutschland: Hygiene

Wasser:

  • Keine Besonderheiten.
  • Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.

Nahrung:

  • Keine Besonderheiten.
  • Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.

Luft:

  • Smog in Ballungsräumen.

Gesundheitswesen:

  • Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
  • Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.

Deutschland: Klima

Ausgeprägte Jahreszeiten mit warmen Sommern und kalten Wintern. Im Süden wärmer.

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:



Klimastation BERLIN-DAHLEM (Meteorologiesches Institut)
Höhe über NN in m: 51
geographische Position: 13° 18’ E, 52° 28’ N

 
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
1,8
3,5
7,9
13,2
18,6
21,8
23,1
22,8
18,7
13,3
7,0
3,2
Temp. ø Min. (°C)
-2,9
-2,2
0,5
3,9
8,2
11,4
12,9
12,4
9,4
5,9
2,1
<1,1
Regentage
10
9
8
9
10
10
9
10
9
8
10
11
Niederschlag (mm)
43
37
38
42
55
71
53
65
46
36
50
55
Sonnenstunden ø
1,5
2,6
3,9
5,2
7,1
7,4
7,0
6,8
5,2
3,6
1,7
1,2
Wasser-Temp. ø (°C)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
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Klimabelastung:
-- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken


Frühwarnungen bezüglich Wettergefahren können Sie den folgenden Seiten entnehmen:

World Meteorological Organization
HEWS - Humanitarian Early Warning Service
Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012

Informationen des Reisemedizinisches Zentrums am Bernhard-Nocht-Institut
Telefonische Hotline für Gesundheitsfragen zum Thema Reisen: 0900-1234 999 (€ 1,86/Min.) Hier können Sie den Newsletter des Reisemedizinischen Zentrums abonnieren: http://www.gesundes-reisen.de/newsletter Haben Sie Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu den Informationen auf diesen Seiten? Wir würden uns über einen Hinweis an rmz@md-medicus.net

Deutschland-Informationen aus dem GEO-Themenlexikon

Die Lage Deutschlands im Herzen Europas macht das Land seit jeher zur Brücke zwischen Nord und Süd, zum Transitweg zwischen Ost und West, zum Sammelbecken der Völker und Schmelztiegel der Kulturen. Hier entstanden Ideen, die das künstlerische, philosophische und wissenschaftliche Denken revolutionierten, aber von hier gingen auch Kriege aus, die die Welt erschütterten.

Vom Meer bis zu den Alpen Mit fast 900km erstreckt sich Deutschland von den Küs­­­ten der Nord- und Ostsee über das ausgedehnte Norddeutsche Tiefland und die vielgestal­tige Mittelgebirgsschwelle bis hin zum Alpenvorland und den Alpen. Dazwischen liegt ein reiches Landschaftsmosaik aus Gebirgszügen, Stufenländern, Hügel-, Berg- und Seenlandschaften sowie weiten, offenen Ebenen. Mit Ausnahme der Donau, die dem Schwarzen Meer zufließt, streben die Hauptflüsse Rhein, Ems, Weser, Elbe und Oder nach Norden in die Ost- bzw. Nordsee.

Der flache Norden Das Landschaftsbild des Norddeutschen Tieflandes wurde vor allem durch die Eiszeiten geprägt. Das mehrmals vordringende skandinavische Inlandeis hinterließ nach seinem Rückzug eine überwiegend flache Moränenlandschaft. Nur vereinzelt geben die eiszeitlichen Gerölle, Sande und Lehmablagerungen den Gesteins­untergrund frei, wie bei den über 100m hohen weißen Kreidefelsen der Stubbenkammer von Jasmund oder dem steil aus dem Meer aufragenden weinroten Bunt­sand­stein­felsen von Helgoland. Die deutschen Küsten wurden erst nach der Eiszeit durch die Kräfte des Meeres geformt. Auf diese Weise entstand an der Ostsee eine überaus abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit endlosen Sandstränden und wilden Steil­ufern, Förden, Meeresbuchten, Haken und Nehrungen. Der Ostseeküste vorgelagert sind die drei größten deutschen Inseln: Rügen, Usedom und Fehmarn.

Parallel zur Küste verläuft der Baltische Höhen­rücken, eine bewaldete Endmoräne der jüngsten Eiszeit mit zahl­­­r­eichen Seen, besonders in der Holsteinischen Schweiz und der Mecklenburger Seenplatte. Zwischen der überwiegend deichgeschützten Nordseeküste und den vorgelagerten Ostfriesischen sowie den Nordfriesischen Inseln breitet sich das im Wirkungsbereich der Gezeiten liegende Wattenmeer aus, eines der wertvollsten Feuchtgebiete der Erde. Das fruchtbare Marschland dient überwiegend als Weide. Landeinwärts folgt die Geest mit flachen Sandflächen, feuchten Niederungen entlang der Urstromtäler und moorigen Senken. Besonders ausgedehnte Geestlandschaften sind die Lüneburger Heide, der Fläming und die Lausitzer Heide. Typische Niederungen sind Spreewald, Oderbruch und Havelland. Mit dem Niederrheinischen Tiefland, dem Münsterland und der Leipziger Tieflandsbucht reicht das Norddeutsche Tiefland tief in die Mittelgebirgsschwelle ein, vor der sich eine fruchtbare Bördenzone erstreckt.

Breiter Mittelgebirgsriegel Die wald­reichen Mittelgebirge Deutschlands zerfallen in eine Vielzahl kleiner Landschaftseinheiten aus Hochflächen, Berglandschaften mit zum Teil vulkanischen Formen, Graben- und Beckenlandschaften. Einen zusammenhängenden Ge­birgskörper bildet das beiderseits des Mittelrheins gelegene Rheinische Schiefergebirge mit Hunsrück, Eifel, Taunus, Wes­terwald, Bergischem Land und Sauerland. Ihm folgen in östlicher Richtung das Hessische Bergland mit den ehemals vulkanisch aktiven Höhen von Vogelsberg und Rhön, das Weser- und das Leinebergland, der Harz mit dem 1142m hohen Brocken, der Thüringer Wald, der Frankenwald, das Fichtelgebirge, das Erzgebirge mit dem Fichtelberg und das Elbsandsteingebirge mit dem Durchbruchstal der Elbe.

Im Südwesten Deutschlands erhebt sich westlich der klimatisch begünstigten Oberrheinischen Tiefebene der Pfälzer Wald mit der Haardt. Von ihren östlichen Randgebirgen Schwarzwald mit dem 1493m hohen Feldberg, Odenwald und Spessart erstreckt sich das aus der Schwäbischen und der Fränkischen Alb bestehende Schichtstufenland mit seinen typischen Verkarstungserscheinungen. Im Osten wird diese Landschaft begrenzt durch die Bergzüge des Bayerischen Waldes, des Böhmerwaldes und des Oberpfälzer Waldes.

Anstieg zu den Alpen Der deutsche Teil der Alpen zwischen dem Bodensee und Berchtesgaden umfasst die zu den felsigen Nördlichen Kalk­alpen gehörenden Allgäuer Alpen, die Bayer­ischen Alpen mit der 2962m hohen Zugspitze, Deutschlands höchstem Berggipfel, und die Berchtesgadener Alpen mit dem 2713m hohen Watzmann. Eingebettet in die alpine Landschaft liegen eiszeitliche Karseen, wie der Königssee bei Berchtesgaden. Den Alpen vor­gelagert ist eine weite, aus eiszeitlichen Ab­lagerungen aufgebaute Hochebene mit fruchtbaren Lössgebieten, trockenen Kiesböden, vertorften Auen, hier »Moose« genannt, und zahlreichen Seen, wie dem Chiemsee und dem Starnberger See. Das Alpenvorland fällt von rund 800m am nördlichen Alpenrand sanft nach Norden und Nordosten zur Donau­ebene hin bis unter 300m Höhe ab.

Reizvolle Landschaften Vom steil aus dem Meer aufragenden roten Felsen Helgolands bis zu den verschneiten Berggipfeln der Alpen, von den Küsten der Nord- und Ostsee bis zum Bodensee: Deutschland bietet eine große landschaftliche Vielfalt mit imposanten Naturschauspielen und -sehenswürdigkeiten. Viel Unberührtes ist zwar nicht mehr zu finden – immerhin ist der bei weitem größte Teil Kulturland –, doch wurde eine Vielzahl von Naturschutzgebieten, Bio­sphärenreservaten und Nationalparks eingerichtet. So will man die Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft bewahren sowie die dort jeweils beheimatete Pflanzen- und Tierwelt schützen.

Ein noch weitgehend intaktes Naturparadies abseits der großen Besucherströme ist die Mecklenburgische Seenplatte mit ihren sanften Hügeln und ausgedehnten Wäldern. Leuchtend gelbe Rapsfelder und kopfsteingepflasterte Alleen weisen hier malerisch auf den Einfluss des Menschen hin. Hier ziehen noch Adler ihre Kreise, nisten Störche und rasten Kraniche auf ihrem Weg in den Süden.

Erst durch massive menschliche Eingriffe und die ­Abholzung der ursprünglichen Laubwälder entstand ­die Lüneburger Heide, die zum Teil bereits seit 1909 unter Naturschutz steht. Die zahlreichen Heidschnucken, die alle Sprösslinge außer Heidekraut und ­Wa­chol­der fressen, verhindern die Entstehung neuer Wälder. Alljährlich, von Anfang August bis Mitte September, bedeckt ein violetter Blütenteppich die Landschaft.

Der Harz, eine wilde Landschaft mit tiefen Tälern, dichten Wäldern und dunklen Hochmooren, ist Deutschlands nördlichstes Gebirge. Mit 1142m ragt seine höchste Erhebung, der Brocken, über die Baumgrenze empor. In der Mythologie ist das gewaltige Granitmassiv der sagenumwobene Blocksberg, Tanzplatz der Hexen in der Walpurgisnacht; zu Zeiten der DDR wurde es als militärisches Sperrgebiet im deutsch-deutschen Grenzgebiet strengstens bewacht.

Eines der ältesten Gebirge Deutschlands ist die Eifel, der linksrheinische Teil des Rheinischen Schiefergebirges zwischen Mosel und Niederrheinischer Bucht. Noch heute sichtbare Zeichen der Vulkantätigkeit in Teilen dieser Region sind die zwischen 9500 und 8000 v.Chr. entstandenen Maare, kraterartige Vertiefungen in der Erd­oberfläche, von denen einige mit Wasser gefüllt sind. Das größte Maar ist der Laacher See bei Maria Laach, einer Benediktinerabtei aus dem 11. Jahrhundert.

Ebenfalls kreisrund, aber kein Vulkankrater ist das Nördlinger Ries, eine Beckenlandschaft zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb. Bei dem Kessel mit einem Durchmesser von rund 22km handelt es sich geologischen Forschungen zufolge um einen Meteo­­ritenkrater, der vor rund 15Mio. Jahren durch den Aufprall eines gigantischen Steinmeteorits entstand.

Zur Zeit seiner Namensgebung war der Schwarzwald noch von dichten Laub- und Fichtenwäldern bestanden und weitgehend unbesiedelt, heute gehört die Landschaft zu den beliebtesten deutschen Touristenzielen. Weltberühmt ist die Region um den 1493m hohen Feldberg ­aber vor allem für ihre Bauernhäuser mit den tief heruntergezogenen Walmdä­chern, die Schwarzwaldmädel mit ro­­tem Bollenhut, die Kuckucksuhr und die Schwarzwälder Kirschtorte. Hauptstadt des Schwarzwalds ist die alte Universitätsstadt Freiburg im Breisgau mit dem bekannten Münster. »Europäische Sommerhauptstadt« war einst Baden-Baden, noch heute internationaler Kurort mit Spielbank, Festspielhaus und Pferderennen in Iffezheim.

Auch der Bayerische Wald macht seinem Namen alle Ehre. Geografisch ein Teil des Böhmerwalds im deutsch-tschechischen Grenzgebiet, ist er eine der ­ursprünglichsten und größten Waldregionen Mittel­europas. Sein Kernstück wurde 1970 zum ersten Nationalpark Deutschlands erklärt. In diese weiten und heute fast naturbelassenen Wälder sind Luchs, Wanderfalke und Schwarzstorch zurückgekehrt.

Ein Feriengebiet wie aus dem Bilderbuch ist das Allgäu, das Berg- und Hügelland zwischen Lech und Bodensee mit tief eingeschnittenen Tälern, Wäldern und Wiesen sowie zahlreichen kleinen Seen, Weihern und Mooren.

Deutschlands größte Insel Auch wer Rügen noch nie besucht hat, wird durch die stimmungsvollen Gemälde Caspar David Friedrichs ein Bild von der größten deutschen Insel mit dem berühmten weißen Kreidefelsen vor Augen haben. Rügen, seit 1936 durch den 2,5km lange Rügendamm mit dem Festland verbunden, besteht aus der Hauptinsel, den Halbinseln Wittow mit Kap Arkona als nördlichstem Punkt, Jasmund und Mönchgut, die über Nehrungen miteinander verbunden sind, sowie einer Vielzahl kleinerer Inseln. Die reizvolle, teils unter Schutz gestellte Landschaft mit ihrem Wechselspiel von Land und Wasser, einer vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt und einladenden Ortschaften macht Rügen seit jeher zu einem beliebten Reiseziel. Einen besonders eindruckvollen Anblick bietet der 117m hohe Königsstuhl, der berühmteste Kreidevorsprung der Stubbenkammer.

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