WIEDERSEHEN MIT DER BRETAGNE - 1. TEIL - IM NORDEN

Reisebericht

WIEDERSEHEN MIT DER BRETAGNE - 1. TEIL - IM NORDEN

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SAINT MALO

MANOIR VALMARIN

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Von Dinan war es nicht mehr weit nach Saint Malo. Da wir nicht unbedingt in der "Ville close" mit den vielen Touristen übernachten wollten, entschieden wir uns für ein schönes B&B in Saint Servan. Dieser Ortsteil liegt südlich der Ville Close und des Hafens.



SCHÖNER DURCHBLICK



BLICK AUF DEN TOUR SOLIDOR

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Madame vom B&B informierte uns dann noch, dass Saint Servan bzw. die Halbinsel von Aleth an der Mündung der Rance der älteste Teil von Saint Malo ist. Hier entstand schon in der gallo-römischen Zeit eine Siedlung.
Erst seit 1967 gehört Saint Servan zu Saint Malo.



DURCHBLICK ZUM TOUR SOLIDOR



ABEND AM TOUR SOLIDOR

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Nur ein paar Minuten brauchten wir von unserer Unterkunft bis zum Meer. Wir kamen an ein Tor, von wo aus man schon von weitem den Tour Solidor - gebaut von 1369-82 - sah. Dieser Turm wurde erbaut zur Kontrolle der Rance Mündung, wurde zwischendurch als Gefängnis genutzt und ist heute ein Museum über die Geschichte Saint Malos.



TOUR SOLIDOR



AM PORT SOLIDOR

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An der Bucht gibt es eine schöne kleine Promenade und auf der anderen Strassenseite einige Bars und Restaurants. Ein insgesamt eher ruhiger Abschnitt von Saint Malo.



PORT SOLIDOR



BLICK AUF DIE KIRCHE SAINTE...

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Immer wieder interessant ist es, das Meer und die Bucht zu unterschiedlichen Zeiten anzuschauen - was für ein Unterschied zwischen Ebbe und Flut.
Unübersehbar - schon von weitem - ist die mächtige Kirche Sainte Croix de Saint Servan. Schon im Jahre 1532 war hier eine kleine Kapelle. Die heutige Kirche wurde 1715/16 erbaut, weitere Anbauten erfolgten zwischen 1833-40.



EBBE



DER YACHTHAFEN

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Saint Malo mit ca. 46.000 Einwohnern ist eine der meistbesuchten Städte der Bretagne. Die Blütezeit der Stadt war im 16. Jahrhundert.
Im 2. Weltkrieg wurde die Ville close (auf bretonisch "intra muros") zu über 80% zerstört, nur die Stadtmauern blieben grösstenteils erhalten.
Inzwischen wurde alles vollkommen restauriert.



GRANDE PORTE



CATHÉDRALE ST-VINCENT

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Ausserhalb der "Ville close" gibt es viele Parkplätze, und nach ein paar Schritten liefen wir durch die Grande Porte in die Altstadt. Die Grande Porte ist das älteste Tor mit zwei enormen Türmen und einer Schiessplattform.
Hoch ragt die Kathedrale St.-Vincent über den alten Häusern. Die Kirche bestand bereits seit 1146. Sie wurde massiv zerstört im 2. Weltkrieg, und erst 1976 neu erbaut.
Bei einem kleinen Rundgang durch die engen Gassen der Stadt stieg uns ein besonderer Geruch in die Nase, er kam von einer Bäckerei, die den bekannten bretonischen Butterkuchen "Kouign amann" herstellten. Natürlich verkosteten wir einen noch warmen kleinen Kuchen direkt aus der Hand...
So "gestärkt" stiegen wir auf die Stadtmauer - sicherlich das Highlight von Saint Malo.
Einen ersten schönen Blick hatten wir dann schon auf den Yachthafen.



DER YACHTHAFEN



BLICK VON DER STADTMAUER

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Auf der einen Seite der Stadtmauer sieht man in die engen Strassen, auf der anderen Seite hat man eine wunderschöne Sicht nicht nur auf den Hafen sondern auch die Strände und die vorgelagerten Inseln.



PLAGE DU MÔLE



FELSKÜSTE UNTERHALB DER STADTMAUER

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Zunächst sieht man auf den kleineren Strand "Plage du Môle" und dann auf den grossen "Plage de Bon Sécours".



INS BILD GEFLOGEN...



GENÜGSAM...

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Es war Ebbe, als wir unseren Rundgang machten, und man kann sich kaum vorstellen, dass die Flut das Wasser bis an die Stadtmauer bringt. Der Gezeitenunterschied hier liegt zwischen 10 und 14 Metern.



DIE STADTMAUER



AUF DER STADTMAUER

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Die Ausblicke von der Stadtmauer zeigen immer neue Perspektiven. Die Befestigungen mit den herausragenden Türmen und Fassaden geben der Stadt eine einzigarte Silhouette.



UNTERHALB DER STADTMAUER



BEIM TOUR BIDOUAN

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Vom Tour Bidouane aus hat man einen schönen Blick auf das Fort National, welches auf einer Insel liegt und bei Ebbe zu Fuss erreicht werden kann. Das Fort wurde 1689 vom bekannten Festungsbaumeister Vauban als Teil der Stadtbefestigung erbaut.



FORT NATIONAL



HOTEL DE VILLE - CHÂTEAU DE LA...

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Die Festungsanlagen verleihen der Stadt die Gestalt eines steinernen Schiffes, welches sich von der Rance Mündung bis ins Meer erstreckt.
Im Château de la Duchesse Anne sind heute das Rathaus und Museen untergebracht.



FORT A LA REINE



CAP FRÉHEL

WANDERN AM KAP

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Von Saint Malo aus machten wir einen Ausflug zum Cap Fréhel, eine der beeindruckendsten und meistbesuchten Naturdenkmäler der Bretagne.



"NEUER" LEUCHTTURM



STEILKÜSTE

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Die Steilküste sieht aus wie eine gezackte Festungsmauer. Die Felsen aus schwarzem Schieferstein, rosafarbenem Granit und rotem Sandstein ragen über 70 m ans Meer.



"DICHT AM ABGRUND..."



LEUCHTTURM

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Die typische Heide- und Stechginsterlandschaft am Kap kann man an der Küste vom Pointe du Groine bis zur Ile de Bréhe sehen.
Es gab schon ab 1701 einen Leuchtturm, der 1836 moderner und höher umgebaut wurde. Der jetzige 32 m hohe Leuchtturm wurde zwischen 1946-1950 erbaut.



TYPISCHE VEGETATION



"FELS IN DER BRANDUNG..."

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Das ganze Kap ist ein Vogelschutzgebiet und bietet somit hunderten von Nistvögeln Schutz.



AM ENDE DES KAPS



BLICK AUF DEN WEHRTURM

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Vor dem Leuchturm befindet sich ein grosser Parkplatz, und man kann eine kleine Wanderung entlang der Felsküste bis zu einem Wehrturm am Ende des Kaps machen.
Wer etwa mehr Zeit hat, kann bis zum 6 km entfernten Fort de Latte wandern. Dieses Fort kann man vom Kap aus sehen, wegen seiner Lage auf einem Felszacken über dem Meer wurde es auch schon als Filmkulisse benutzt.



WEHRTURM



SABLES D'OR-LES-PINS und SAINT-CAST-LE-GUILDO

Auf dem Rückweg nach Saint Malo machten wir einen kleinen Umweg über die Küstenstrasse, um uns die angeblich schönsten Strände in der Nordbretagne anzuschauen.
Und wir wurden nicht enttäuscht - der lange feinsandige Strand im historischen Badeort Sables d'Or-les-Pins hat uns einfach nur begeistert. Und wir waren überrascht, dass Ende Juni fast keine Leute da waren.



IDEAL FÜR STRANDSPAZIERGANG



WUNDERSCHÖNER STRAND

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Auch in Saint-Cast-le-Guildo sahen wir kaum Leute am kilometerlangen "Grand Plage".
Wir schauten uns dann noch etwas um in der kleinen Küstenstadt und fanden ein Restaurant zum Lunchen, wo wir die besten Moules-frites auf unserer Reise assen.



SOVIEL STRAND....



CANCALE

KIRCHE "SAINT MÉEN"

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Von Saint Malo aus besuchten wir auch die kleine Stadt Cancale, ein Fischereizentrum und Austernzentrum.
Im Zentrum des Orts befindet sich an einem schön angelegten kleinen Platz die neugotische von 1875-86 Kirche "Saint Méen", die auch im Inneren sehenswert ist.
Von diesem Platz aus führt eine steile Strasse hinterunter Meer.



INNENRAUM DER KIRCHE



AUSTERNBÄNKE BEI EBBE

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Es war Ebbe. und so waren die Austernbänke nicht zu übersehen. Cancale ist die "Austern-Hauptstadt" in Frankreich. Insgesamt gibt es hier Austernbänke auf einer Fläche von ca. 366 ha.
Hier wachsen die "huitres plates", die ihren typischen Geschmack bekommen durch den Planktonreichtum in der Bucht von Mont Saint Michel.



FELSEN - AUSTERNBÄNKE - INSELN



AUSTERN AUS CANCALE

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Direkt am Meer gibt es eine Auswahl an Verkaufsständen für Austern und andere Meeresfrüchte. Zum sofortigen Verzehr kann man sich dort die Austern öffnen lassen und mit Zitronensaft beträufelt geniessen.
Schon König Ludwig XIV. hat sich anscheinend Austern von Cancale liefern lassen.



DIE FLUT KOMMT...



SPUREN IM SAND...

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Es war interessant zu beobachten wie sich die kleine Bucht innerhalb ein paar Stunden veränderte. Bei Ebbe war das Wasser sehr weit zurückgelaufen, die Boote lagen auf dem Trockenen, dann kam allmählich das Wasser zurück und umspielte die Boote wieder.



SO SIEHT ES AUS BEI EBBE...



...



DIE FLUT KOMMT...



INSEL VOR DER HAFENBUCHT

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An der Hafenpromenade gibt es einen grossen Parkplatz, der aber auch nötig ist, damit am Mittag die zahlreichen Besucher hier ihr Auto abstellen können.
Dann hat man die Qual der Wahl, es gibt zahlreiche Restaurants, die Austern, moules und Meeresfrüchteteller anbieten.
Uns fiel auf, dass vor einem der grösseren Restaurants - "Chez Victor" - sich sogar eine Schlange bildete, um einen der Plätze zu ergattern. Da muss das Essen doch gut sein...
Victor begrüsst und verabschiedet die Gäste persönlich, weist die Tische an und wuselt auch sonst im Restaurant herum, wo immer "Not am Mann..." ist.
Das Essen und die Bedienung waren wirklich gut, und natürlich genossen wir als Vorspeise "huitres plates de Cancale..."



PLAGE DE PORT-MER



BLICK VOM POINTE DU HOCK

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Auf dem sog. Zöllnerpfad, der von Saint Malo bis Cancale führt, gibt es immer wieder interessante Ausblicke auf das Meer und die vorgelagerten Inseln.
So machten wir - mit dem Auto - auch noch einen Fotostopp an einem besonders schönen Punkt.



BLICK VOM POINTE DU HOCK



OB DER NOCH FUNKTIONIERT?

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Nicht weit nördlich von Cancale befindet sich das östlichste Kap der Bretagne - Pointe du Grouin - mit seiner zerklüfteten Küste.
Hier entlang verläuft auch der Küstenwanderweg von Saint Malo.



LAND'S END...



VIELE KLEINE INSELN VOR DEM KAP

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Es gibt nur sehr wenige Parkplätze am Kap, man kann einen kleinen Weg bis fast ans Ende laufen, wo die Wellen gegen die Klippen schlagen.
Von ferne sieht man im Dunst den Mont Saint Michel, von dem die Bucht ihren Namen erhalten hat.



AM POINTE DU GROUIN


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Kommentare

  • Blula

    In der Bretagne kenne ich mich, ich gebe es zu, noch immer herzlich wenig aus. Auch deshalb hat mich Dein Bericht interessiert und auch dazu inspiriert, endlich mal was gegen meine diesbezügliche Unkenntnis zu unternehmen. Danke... und es geht ja noch weiter.
    LG Ursula

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