WIEDERSEHEN MIT DER BRETAGNE - 1. TEIL - IM NORDEN

Reisebericht

WIEDERSEHEN MIT DER BRETAGNE - 1. TEIL - IM NORDEN

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PLACE DU MARTROI



ORLÉANS

IN DER ALTSTADT

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Schon seit langem wollten wir mal wieder in die Bretagne fahren, ja, wenn es nur nicht so weit wäre mit dem Auto...
Nun war es endlich wieder soweit, und wir planten eine Übernachtung in Orléans ein, denn bis dahin waren es schon über 7 Stunden Fahrzeit.
Orléans mit seinen ca. 115.000 Einwohnern wurde bereits in der Römerzeit gegründet und spielte als letzte französische Bastion eine wichtige Rolle im 100jährigen Krieg.



SCHÖNE FACHWERKHÄUSER



JEANNE D'ARC

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Es ist immer wieder hilfreich, wenn man sich bereits in einer Stadt auskennt. Denn bei der Hitze an diesem schönen Junisonntag hatten wir erstmal richtig Lust auf ein schönes kühles Bier. Und wo trinkt am das am besten? Natürlich am Place du Martroi, dem wunderschönen Platz im Herzen der Altstadt gesäumt von imposanten alten Häusern.
Mitten auf dem Platz befindet sich die Statue von Jeanne d'Arc, die bekannterweise die französischen Truppen zum Sieg führte und die Stadt von der Belagerung befreite.
Ein Anziehungspunkt ist natürlich das schöne alte Kinderkarussell und der Springbrunnen,
wo sich jung und alt mit einer Wasserdusche erfrischen konnte.



PLACE DU MARTROI



KATHEDRALE ST. CROIX

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Da wir schon mehrmals in Orléans waren, warfen wir nur einen Blick von weitem auf die imposante Kathedrale St. Croix - ein Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde mehrmals zerstört - z.b. im 100jährigen Krieg und zuletzt im 2. Weltkrieg - und immer wieder aufgebaut und restauriert.



BLICK AUF DIE KATHEDRALE



PONT GEORGE V - DIE ÄLTESTE BRÜCKE

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Bei dem schönen Wetter liefen wir dann noch bis zur Loire, die nicht weit von der Altstadt entfernt ist. Viele Einheimische waren unterwegs am Ufer des Flusses - möglichst im Schatten...



AN DER LOIRE



Rennes

ALTE SCHLEUSE AM CANAL...

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Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Rennes. Das waren über Le Mans auch noch 350 km zum Fahren, davon 150 km auf Nationalstrassen.
Rennes hat ca. 215.366 Einwohner, ist die grösste Stadt der Bretagne und die zehntgrösste in Frankreich. Die Stadt ist bekannt als Industrie- und Handelsstadt, wo viele grosse Konzerne ihren Sitz haben, z.b. Citroen.



WUNDERSCHÖNES FACHWERKHAUS



IN DER ALTSTADT

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Rennes ist aber auch beliebt zum Studieren, es gibt zwei Universitäten für ca. 40.000 Studenten. So ist es auch zu verstehen, dass man sehr viele junge Leute in der Stadt sieht.



KATHEDRALE ST. PIERRE



IN DER KATHEDRALE

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Die Kathedrale "St. Pierre" ist ein klassizistisches Gebäude und stammt mit Ausnahme der markanten Türme aus dem letzten Jahrhundert.
Das vergoldete Schnitzwerk über dem Altar gilt als eines der schönsten Kunstwerke der Bretagne.



IN DER KATHEDRALE



THEATER

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An der Place de la Mairie gibt es zwei prachtvolle Bauten. Das Hotel de Ville mit dem Uhrturm wurde zwischen 1734 und 1743 errichtet. Das gegenüberliegende Theater wurde vor über 100 Jahren im neoklassischen Stil erbaut.



HOTEL DE VILLE



SCHÖNE FACHWERKHÄUSER

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In den verwinkelten Gassen findet man wunderschöne bunte Fachwerkhäuser, oftmals aus dem 15. Jahrhundert. Besonders auffällig sind sie an den Plätzen, z.b. am Place des Lices, am Place St. Michel oder Place St. Anne.



AM PLACE ST. ANNE



EINFACH NUR SCHÖN ZUM ANSEHEN...

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Der Place de St. Anne wurde benannt nach der Herzogin Anne, die verheiratet war mit Karl VIII. Diese Hochzeit rettete die belagerte Stadt vor der Einnnahme durch den französischen König, bereitete aber auch die Vereinigung der Bretagne mit Frankreich vor (im Jahre 1532).



JAHRHUNDERTE ALT...



WAS FÜR EIN SCHÖNES GEBÄUDE...

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Ausser den schönen Fachwerkhäusern gibt es auch viele imposante Paläste aus der Barock- oder Renaissancezeit.
Bei dem grossen Brand von 1720 wurden weite Teile der Altstadt zerstört, aber wenig später begann bereits der Wiederaufbau.



PALAIS DE JUSTICE



DINAN

AUS DEM MITTELALTER...

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Von Rennes aus ging es in Richtung St. Malo. Es war nicht allzu weit zum Fahren, und deshalb entschlossen wir uns, einen kleinen Abstecher nach Dinan zu machen.
Leider wurde es kurz nach Rennes ziemlich diesig, und es fielen auch ein paar Regentropfen. Aber für einen Stadtrundgang nicht schlecht, wenn es nicht so heiss ist wie an den vergangenen Tagen.



TOUR DE L'HORLOGE



WAS FÜR EIN SCHÖNES GEBÄUDE...

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Dinan liegt im Tal der Rance auf einem Hügel noch über dem Fluss. Die fast 3 km lange Stadtmauer stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Im Mittelalter waren es Handwerker und Kaufleute, die das Bild der Stadt bestimmten - heute sind es die vielen Touristen.
Denn Dinan gilt als eines der schönsten mittelalterlichen Städte der Bretagne.



TOUR DE L'HORLOGE



IN DER BASILIQUE ST. SAVEUR

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Die gut erhaltenen Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert machen die Altstadt attraktiv. Der 60 m hohe Uhrturm wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet.
Die Uhr eines deutschen Handwerkers ist das Geschenk an Anne de Bretagne, die sich nach dem Tod von König Karl VIII hierher zurückzog.



KATHEDRALE ST. SAUVEUR



KLEINER HAFEN AM FLUSS "LA...

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Der Bau der Basilique St. Saveur wurde im romanischen Stil im 12. Jahrhundert begonnen, im 15. Jahrhundert wurde ein Seitenschiff im gotischen Stil angebaut.
Zwischen Kirche und Stadtmauer befindet sich der Jardin Anglais, den man auch über den Promenadenweg "de la Duchesse de Anne" erreichen kann.
Von dort oben hatten wir einen leider nicht ganz "klaren" Blick auf den kleinen Hafen an der Rance.



FENSTER BASILIQUE ST. SAVEUR


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Kommentare

  • Blula

    In der Bretagne kenne ich mich, ich gebe es zu, noch immer herzlich wenig aus. Auch deshalb hat mich Dein Bericht interessiert und auch dazu inspiriert, endlich mal was gegen meine diesbezügliche Unkenntnis zu unternehmen. Danke... und es geht ja noch weiter.
    LG Ursula

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