Südamerika

Reisebericht

Südamerika

Rio de Janeiro

Nach 12 Stunden Flug betreten wir am 14.11.2010 um 5:40 Uhr brasilianischen Boden. Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt nur drei Stunden, was uns etwas verwundert. Rio empfängt uns mit einem wenig freundlichen Wetter; tief hängende Wolken kündigen baldigen Regen an.
Mit einem Taxi lassen wir uns zu unserem von zu Hause gebuchten Hostel "Bella Artes Guest House", welches im Künstlerviertel Santa Tereza liegt, chauffieren. Die Fahrt endet vor einer breiten und langen Treppe, über welche wir nun unser schweres Gepäck bis zum Eingang der gut versteckt liegenden Unterkunft schleppen müssen. Der Portier ist mit unserem Erscheinen völlig überfordert. Er kann sich nicht erklären, was uns so früh hierhin verschlägt, da doch erst ab 13 Uhr Eincheckzeit sei. Mehrmals versuchen wir ihm zu verdeutlichen, dass wir mit unseren Taschen wohl kaum durch die Stadt ziehen können und wir vorerst lediglich einen Platz suchen, diese abzustellen, bis unser Zimmer frei ist. Irgendwann hat er es dann leidlich verstanden und bietet uns sogar einen Kaffee an.

Im Hostel, dessen öffentliche Räume sehr angenehm eingerichtet sind und das mit einem hübschen Garten versehen ist, herrscht eine total entspannte Atmosphäre. Hier kommen wir gleich mit zwei netten jungen Schweizerinnen ins Gespräch, welche bereits seit einigen Wochen in Südamerika unterwegs sind und noch etliche Monate zu reisen gedenken.
Um gleich durchzustarten, buchen wir für mittags eine Stadtrundfahrt. Bevor wir 12:00 Uhr von einem Kleinbus am Quartier abgeholt werden, unternehmen wir noch einen Bummel durch das hübsche Viertel Santa Tereza.
Während der Fahrt gewinnen wir einen ersten Eindruck vom wunderschönen Rio de Janeiro. Leider hat sich der Corcovado mit der Christusstatue komplett in Wolken und Dunst gehüllt, so dass wir nahezu nichts erspähen können, was uns natürlich sehr frustriert. Dann geht die Fahrt weiter durch die Stadt mit ihren breiten Avenidas, schmalen Straßen, historischen und modernen Gebäuden zum Fussballstadion für die WM 2014. Hier sind die Fußabdrücke berühmter Fußballspieler in den Boden graviert.
Anschließend fahren wir zum Zuckerhut - absolut beeindruckend, mit der Seilbahn zur ersten Station und danach auf die Spitze zu liften. Jetzt haben wir mit dem Wetter mehr Glück, die Wolkendecke ist aufgerissen und wir können die unter uns liegende riesige Stadt und das Meer betrachten. Ein fantastisches Gefühl, in dieser Metropole zu weilen.
Die Fassaden der Gebäude in sehr unterschiedlichem Baustil sind teilweise etwas renovierungsbedürftig; insgesamt macht ein Großteil jedoch einen guten Eindruck; auch die Straßen und Plätze im Zentrum können sich sehen lassen.
Am nächsten Tag unternehmen wir einen zweiten Versuch zur Christusstatue. Nach einer 40minütigen Bahnfahrt hat Petrus mit uns ein Einsehen und es ist uns die Sicht auf die Christusstatue, den gegenüber liegenden Zuckerhut und die unter uns liegende Stadt vergönnt. Einfach toll.
Anschließend spazieren wir durch die Stadt in Richtung Meer; am Ufer passieren wir den Yachthafen und mehrere öffentliche Fitness-Studios; begegnen vielen Joggern, Radfahrern und Skatern.
Zur Copacobana müssen wir dann doch noch einen Bus nehmen; hier genehmigen wir uns eine leckere Pina Colada.
Mit dem Bus fahren wir dann zum Centro, steigen allerdings etwas zu spät aus und haben es nun noch recht weit zu unserer Unterkunft. Mittlerweile ist es dämmrig geworden und ein freundlicher Mann weist uns darauf hin, dass das Viertel, in welchem wir uns gerade befinden, für Touristen nicht sicher sei. Mit einem mulmigen Gefühl marschieren wir also schnell weiter durch die immer menschenleerer und dunkler werdenden Straßen. Glücklicherweise erreichen wir irgendwann unbeschadet unser Hostel und verbringen mit einigen netten Leuten aus verschiedenen Ländern noch einen entspannten Abend.
Anderntags schwatzen wir zunächst ein Weilchen im Hostelgarten mit den Leuten, bevor wir in aller Ruhe die Selaron-Treppe besichtigen.



An der Selaron-Treppe in Rio de Janeiro



Iguazu-Wasserfälle in Brasilien und Argentinien

Am Nachmittag startet unser TAM-Flieger nach Foz de Iguazu; dort gelandet, fahren wir mit einem öffentlichen Bus zu unserem für zwei Nächte gebuchten "Resort de Iguazu", welches sich als echter Glückstreffer herausstellt: die in einer netten Anlage befindlichen kleinen Häuschen haben komfortabel eingerichtete Zimmer. Wir nutzen gleich den Room-Service und bestellen uns Essen und eine Flasche Shiraz. Nach unserem spartanischen Hostel in Rio fühlen wir uns gerade fürstlich - ein tolles Kontrastprogramm.
Am anderen Morgen weckt uns erstmals in diesem Urlaub strahlender Sonnenschein und das üppige Frühstücksbuffet lässt mein Herz noch höher schlagen.

Mit dem Public Bus fahren wir zu den Wasserfällen auf der unsrigen, der brasilianischen Seite. Gegen 11:30 Uhr sind wir vor Ort, werden mit einem Bus in das Reservat gefahren und beginnen unsere Wanderung auf den Wegen mit verschiedenen Aussichtspunkten, welche fantastische Blicke zu den gigantischen Cataratas gewähren. Völlig fasziniert betrachte ich diese Naturgewalten, welche Minute für Minute, Tag für Tag, Jahr für Jahr in die Tiefe stürzen. Die tosenden Geräusche lassen kaum die eigenen Worte verstehen.

Am folgenden Tag besichtigen wir die argentinische Seite der Iguazu-Fälle; mit den öffentlichen Bussen ein Unterfangen mit langen Wartezeiten. Per Parkbahn fahren wir zur Haltestelle Garganta del Diabolo. Sehr viele Menschen jedweder Nationalitäten sind hier unterwegs. Über verschiedene Brücken geht es zum Wasserfall, den wir tags zuvor von brasilianischer Seite aus betrachtet hatten. Die Fluten stürzen in die Tiefe und hüllen den Grund in einen einzigen Kessel aus Wasserdampf. Ein gigantisches Naturschauspiel.
Anschließend fahren wir eine Haltestelle mit der Bahn zurück und laufen den oberen und unteren Trail jeweils mit Ausblicken zu den Fällen, begleitet vom ohrenbetäubenden Lärm des Wassers. Insgesamt sind wir knapp vier Stunden im Park.



Eingang zu den Iquazu-Wasserfällen



Nördliches Argentinien

Salta - Purmamarca - Tilcara - Iruya

In Salta gelandet nehmen wir ein Taxi zum Plaza 9. July. An diesem zentralen Platz finden wir ein einfaches, uriges Hotel, wo wir ein Zimmer beziehen, bevor wir einen Spaziergang durch die hübsche Stadt unternehmen. Der Hauptplatz versprüht einen entspannten und bezaubernden Charme. Ein Park mit schattenspendenden Bäumen und Bänken, ringsum Cafes und Restaurants, in denen die Menschen sitzen und einfach das Leben genießen; dominant die roasafarbene Kathedrale. Wenige Schritte entfernt die Iglesia San Franzisko, gerade im Abendlicht wundervoll.
Nach einem sehr einfachen Frühstück brechen wir zu einer Erkundung der Stadt auf. Zunächst wohnen wir für einige Momente einem Gottesdienst in der Kathedrale bei; danach spazieren wir durch die angenehm wirkenden Straßen vorbei am Park San Martin. Auf den San Bernardo, den Hausberg Saltas, liften wir mit der Gondel. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die umgebenden Berge.
Später fahren wir mit dem Bus quer durch Salta, weiter über eine Ebene und dann durch ein Viertel mit wunderschönen Häusern bis San Lorenzo. Hier treffen sich die Einheimischen zum Picnic - auf den Steinen des überwiegend ausgetrockneten Baches sitzend und meist in größeren Gruppen. Am Eingang des privaten Naturreservates entrichten wir jeder einen Obolus und erhalten einen Flyer mit der Beschreibung zweier Routen von 1,5 versus 2.5 km. Wir wählen die Kürzere, welche wohl 1,5 Stunden dauern würde. Ein nicht ganz einfacher Weg führt durch ein Waldgebiet; wir genießen die Ruhe und Abwesenheit von Touristen. Nach bereits 45 Minuten sind wir am Eingang zurück.

Via RN9 geht es gen Norden. Die Straße ist zwar sehr schmal, jedoch gut geteert und ohne Schlaglöcher. Wenige Kilometer hinter Salta führt sie ins Gebirge und windet sich in engen Haarnadelkurven die Berge hinauf. Beim Blick nach unten wird mir etwas schwindelig. Mehr als 30kmh kann man hier nicht fahren. Die Landschaft ist fantastisch, allerdings kann man bei den Serpentinen den Blick kaum genießen. Nach zwei Stunden erreichen wir San Salvador de Jujuy; eigentlich wollten wir noch weiter kommen, doch da wir die Strecke nicht kennen und die Dämmerung hereinbricht, beschließen wir, uns hier ein Quartier zu suchen. Relativ problemlos finden wir uns ins Zentrum und zum Plaza Belgrano, wo wir im Hotel International einchecken.
Nach einem kargen Frühstück betreten wir die Straße und bemerken ein im Vergleich zu den Vortagen völlig verändertes Wetter. Während es in Iguazu und Salta sonnig und heiß war, ist es hier deutlich kühler, dazu gießt es aus den sprichwörtlichen Eimern; auf den Straßen haben sich schon kleine Seen und Flüsse angesammelt. Wir erledigen schnell ein paar Dinge und begeben uns dann rasch in Richtung Tilcara weiter nördlich. Somit entfliehen wir dem Regen und nach einigen Kilometern scheint wieder die Sonne. Die Landschaft ist traumhaft; herrliche Steinformationen zu beiden Seiten der Straße, welche in verschiedenen Farben leuchten. Nach reichlich zwei Stunden erreichen wir das pittoreske Örtchen Tilcara. Völlig unkompliziert mieten wir uns in einer gemütlichen Posada mit einem großen Zimmer ein. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Wanderung in einem ausgetrockneten Flussbett mit einem Hain voller imposanter Kandelaberkakteen, welche reizvolle Fotomotive abgeben.



In der Nähe von Purmamarca im nörlichen...



Iruya - Nördliches Argentinien

Knapp 30 Kilometer hinter Humahuaca zweigt eine Schotterpiste in die Berge ab. Diese geht es nun 53 km nach Iruya entlang. Die Piste ist zum Teil recht abenteuerlich; zum Glück haben wir einen "Fast-Allrad", so dass wir uns einigermaßen sicher fühlen. Die Landschaft ist einfach unglaublich faszinierend. Fantastische Bergformationen unterschiedlicher Coleur, Wolken werfen Schatten auf das Panorama. Nach unten blickend sieht man, wie sich die Piste in weiten Schlangenlinien auf dem Berg entlang windet. Nur ausgesprochen selten begegnen wir einem Fahrzeug. Atemberaubend die Atmosphäre, vor allem bei dem Gedanken, wo wir uns gerade befinden.
Auf ca. der Hälfte der Strecke überqueren wir den 4000m hohen Pass.
Iruya ist ein winziger, idyllischer Ort mitten in den Bergen. Zwei schmale, pflasterbesteinte Gässchen führen nach oben, ein paar Wohnhäuser, zwei urige Lebensmittelläden, zwei Gästehäuser, drei Restaurants, ein Mini-Hospital sowie eine Kirche: das Überleben ist selbst für Touristen mit diversen Ansprüchen gesichert. In der Hosteria Iruya oben am Berg beziehen wir völlig unkompliziert ein tolles Quartier. Die steile Gasse hinunter zu gehen erfordert Konzentration.



In Iruya, nördliches Argentinien



Rückfahrt von Iruya nach Purmamarca

In Purmamarca mieten wir uns in einer sehr einfachen Hosteria ein und unternehmen einen Spaziergang durch den hübschen Ort. Danach begeben wir uns noch auf eine kleine Wanderung um den Berg der sieben Farben. Leider ist es schon etwas spät, so dass die Sonne bald hinter den Bergen verschwindet und aus Postkartenmotiven nichts wird.



Auf der Strecke nach Iruya



Fahrt über die Anden

Von Purmamarca in Nord-Argentinien nach San Pedro de Atacama in Nord-Chile.



Auf der Fahrt über die Anden von Purmamarca...



Atacama-Region / Nordchile

Schon die Anfahrt zum Moon-Valley mit Blick über das bizarre Tal ist einzigartig.
Bereits beim ersten Halt bemerke ich ein seltsames Pfeifen am linken Hinterrad unseres Fahrzeugs. Die Vermutung wird leider rasch zur Gewissheit: unser Fahrzeug hat einen Platten. Tatkräftig sucht Christina das Werkzeug zusammen; doch irgendwie scheinen Teile zu fehlen. Ich habe überhaupt keine Ahnung hinsichtlich der Reparatur eines Fahrzeugs und stehe nur zur "Deko" herum. Nach nur wenigen Minuten kommt ein Mann mit einer Gruppe Leute zu uns und bietet uns seine Hilfe an. Gemeinsam werden Aufsatzmuttern gefunden, dann montiert uns der freundliche Reiseleiter das Ersatzrad ab und schickt seine Ausflugstruppe allein zum Viewpoint, während er sich engagiert an den Radwechsel macht. Ein wahres Geschenk des Himmels, dass uns dieser Helfer gesandt wurde. Zumal er ja eigentlich im Dienst ist; einfach großartig! Trotz dieses Missgeschicks beobachten wir noch an einer großen Düne, zu welcher eine wahre Völkerwanderung unterwegs ist, den Sonnenuntergang.

Auf dem Rückweg müssen wir durch das ganze Mondtal fahren, da der Eingang, zu welchem wir reingekommen sind, geschlossen sein soll. Dies ist aufgrund des etwas verloren gegangenen Vertrauens in unseren "Ecosport" ein ziemlich nervenaufreibendes Unterfangen.



Im Moon-Valley in der Atacama-Wüste



Tatio-Geysire

Am anderen Morgen klingelt um 3:20 Uhr der Wecker; 35 Minuten später werden wir von einem Kleinbus mit mehreren Touristen abgeholt, Noch im Halbschlaf werden wir ca. 2,5 Stunden die 100 km lange Strecke zu den Tatio-Geysiren - den Höchstgelegenen der Welt - chauffiert. Als wir aussteigen empfängt uns eisige Kälte von -7°C. Zähneklappernd betrachten wir die Hot springs, Geysire und Fumarolen. Besonders beeindruckend ist der Sonnenaufgang. Leichter Dunst und Nebel liegt über der Gegend. Nur die vielen Menschen stören ein wenig die Idylle.



Tatio-Geysire



Region Salar de Atacama

Nachdem wir in einer Vulkanisation unser Rad haben erneuern lassen, begeben wir uns auf einen Ausflug zu den beiden Lagunen Miskanti und Meniques. Es geht gen Süden durch eine wunderschöne Landschaft; linkerhand die Gebirgskette der Anden mit einigen Fünf- und Sechstausendern, rechts der Salar de Atacama; hin und wieder eine kleine Ortschaft. Hinter Socaire zweigt links eine ansteigende Schotterpiste ab, welche auf ca. 25 km zu den Lagunen führt. An den von hohen Bergen umgebenen Seen genießen wir die Stille und Abgeschiedenheit. Nur das Rauschen des Windes oder das Schreien von Vögeln sind zu vernehmen. Die Luft ist frisch, doch da die Sonne scheint, ist es temperaturmäßig angenehm.
Anschließend fahren wir zum Punto Khaxi, ein im Reiseführer vielgerühmter Aussichtspunkt im Salar de Atacama. Hier unternehmen wir einen gemütlichen Spaziergang mit vielen Fotogelegenheiten; begutachten die Salzkristalle, die Flamingos und die in der Ferne aufragenden Berge - einfach wunderbar.



Nach einer Rad-Panne - Vulkanisation in San...



Rückfahrt über die Anden von San Pedro de Atacama nach Nord-Argentinien

Auf der Fahrt legen wir an einem eindrücklichen Salzsee eine Pause ein.



Auf der Rücktour über die Anden





Nord-Argentinien

Von Salta führt uns unsere Reise nun weiter in Richtung Süden. In Serpentinen und partiell auf einer Schotterpiste geht es nach oben mit Ziel Cachi, einem süßen Ort inmitten einer tollen Landschaft, den wir nach drei Stunden erreichen. Wir unternehmen einen Bummel durch die Gassen; sengende Hitze treibt uns die Schweißperlen auf die Stirn. Unseren Hunger stillen wir mit Empanadas und einem Gläschen Wein in einer urigen Kneipe.
Anschließend geht es auf der Ruta 40 - der legendären Strecke, welche über 4000 km von Bolivien nach Feuerland führt - in das ca. 50 km entfernte Molinos.
Später führt uns der Weg wieder durch wundervolle Landschaften nach Cafayate. Dieses ist ein tolles kleines Städtchen mit einem netten Hauptplatz, hübschen Gässchen, Bodegas und umgeben von Weinfeldern. Bei der Quartiersuche werden wir rasch im vom Lonely Planet gelobten "Hostel del Valle" fündig und sind schier begeistert. Ein unglaublich angenehmes, wohnliches Ambiente empfängt uns. Das große und saubere Zimmer ist mit mehreren Betten und einem Kamin ausgestattet, es gibt verschiedene offene Räume mit kolonialem Inventar und geziert von liebevoll gepflegten Blumentöpfen. Nachts haben wir vom Hostel-Innenhof aus Gelegenheit zum Sternenkino - hochgradig eindrucksvoll.
Beim Frühstück im oberen Stockwerk haben wir einen tollen Blick über Cafayate. Hier ist es ganz besonders heiß, so dass wir beschließen, zeitnah aufzubrechen und uns auf die Fahrt zurück in Richtung Salta zu begeben. Dabei kommen wir an einer wundervollen Canyon-Landschaft vorbei und unternehmen eine kleine Wanderung zu den Felsformationen; die Ruhe und Einsamkeit ist wohltuend. Später halten wir noch an einem gewaltigen Naturmonument - ein sog. Amphitheater. 80 km nach Cafayate endet die schöne Landschaft und geht in ein langweiliges Areal über.



Cachi - ein netter Ort wieder östlich der...



Buenos Aires

Der Flug von Salta nach Buenos Aires dauert 2,5 Stunden; per Taxi lassen wir uns zum "Grand Hotel Argentina" bringen, welches ich vorher gebucht hatte. Es liegt zentral, so dass wir zu Fuß zur Plaza Mayo mit dem Präsidentenpalast und diversen anderen imposanten Kolonial- und klassizistischen Bauten marschieren. Bald treffen wir auf eine faszinierende Prozession von Samba-Schulen und finden uns in einem unwahrscheinlichen Menschengewühl wieder.
Am letzten Tag unserer Reise lassen wir uns zum berühmten Friedhof "Recoleta" bringen; hier wandeln wir durch das wie eine eigene Stadt anmutende Areal aus Gruften und Mausoleen, in denen die Särge übereinander geschichtet liegen und mit Leuchtern, Kerzen und Blumen geziert sind. Wir nehmen uns für die Besichtigung viel Zeit und lassen die bewegende Atmosphäre auf uns wirken.
Am Obelisken, dem - laut Reiseführer - Wahrzeichen von Buenos Aires, trinken wir in einem Straßencafe gemütlich noch ein Glas Wein, bevor uns ein Taxi zum Flughafen bringt.
Eine wunderschöne Reise mit unglaublich vielen positiven Eindrücken und Erlebnissen ist nun zu Ende.



Buenos Aires




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