PORTO DE GALINHAS

Reisebericht

PORTO DE GALINHAS

Reisebericht: PORTO DE GALINHAS

Porto de Galinhas und Playa Carneiro

SEGELSETZEN



PORTO DE GALINHAS

SONNTAGSVERGNÜGEN AM WASSER

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Porto de Galinhas - ca. 60 km südlich von Recife - ist längst kein "Geheimtipp" mehr sondern mittlerweile eine der beliebtesten Stranddestinationen in Brasilien.



JAGANDES



IN PORTO DE GALINHAS

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Der Ort mit dem Hauplatz Pracinta und einigen wenigen Strassen ist relativ klein und übersichtlich. Hier findet man viele Pousadas, während sich die meisten grösseren Hotels nördlich vom Ort befinden.



EXOTISCHES OBST



BOUGAINVILLEA

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Wenn man durch Porto de Galinhas bummelt, findet man genügend Restaurants in jeder Preislage, viele kleine Läden mit Angeboten von Obst/Gemüse, Souvenirs aller Art und auch einen grösseren Supermarkt.



ETWAS WELLIG HEUTE...



SONNTAGSTRUBEL

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Porto de Galinhas war im 16. Jahrhundert der bedeutendste Hafen für den Export von brasilianischen Hölzern nach Europa. Im 17. Jahrhundert kam der Zuckerrohrexport dazu.



VIEL PLATZ ZUM SEGELN



VIELE KLEINE BOOTE AUF DEM WASSER

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Porto de Galinhas heisst übersetzt "Hafen der Hühnchen". Im 18. Jahrhundert wurde der Sklavenhandel offiziell verboten, woran sich aber nicht alle hielten. So benutzte man das Codewort "Hühnchen" für Sklaven. Und wenn ein Schiff voller Sklaven angekommen war, sagte man "es sind neue Hühnchen in der Stadt".



KLEINER HAFEN



STRANDSPAZIERGANG

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Die Küste ist gesäumt von Kokospalmen und begeistert mit kristallklarem Wasser und hellem Sand. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 26°.



OB SIE ES SCHAFFT?



RESORT

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Wir hatten uns für eines der Resorts - quasi auf gut Glück - entschieden und waren zufrieden mit unserem Zimmer und dem Service. Ein Manko war, dass kaum jemand englisch sprach. Aber wenigstens spanisch, denn es waren sehr viele Leute vor allem aus Argentinien, aber auch aus Paraguay im Hotel.



BLICK VOM HOTELZIMMER



TYPISCHES RESORT

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Womit wir nicht gerechnet hatten war, dass es abends nur Buffettessen gab. Die Strandbar und das à-la-carte Restaurant waren ab 17 Uhr geschlossen. Zum Glück fanden wir ganz in der Nähe ein gutes Restaurant, wo man durchgehend essen konnte.



BESUCH IM RESTAURANT



MORGENDLICHER BLICK VOM HOTELZIMMER

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Porto de Galinhas ist ein gut erschlossenes Feriengebiet mit Hotels, Apartments und Resorts. In den Bars und Restaurants kann man sehr gut Fisch und Meeresfrüchte essen.



STRAND ZUM GENIESSEN



MORGENS AM STRAND

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Über den Sandstrand braucht man eine Stunde, um vom Hotel aus in den Ort zu gelangen. Zu einem Festpreis von 20 Reias (ca. 5 €) konnte man mit dem Taxi fahren.



SPEKTAKULÄRER SONNENAUFGANG



BLICK AUF DEN TIEFSEEHAFEN VON...

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Bei einem Strandspaziergang Richtung Norden bis ans kleine Kap sahen wir von weitem den Tiefseehafen von Suape, auf den der Taxifahrer uns schon aufmerksam machte bei der Fahrt von Recife zum Hotel in Porto de Galinhas.
Dieser Hafen wurde ab 1978 gebaut, sollte den Hafen von Recife ersetzten und ist mittlerweile der grösste Seehafen der Region. Es ist ein Weiterleitungszentrum für Güter in die Bundesstaaten Pernambuco, Alagoas und Caraibe. Im angrenzenden Industriezentrum direkt daneben werden Güter direkt für den Export über See produziert. Seit dem Bau eines Terminals 1995 liegt der Schwerpunkt auf Container-Umschlag.
Für den Hafenausbau wurden 10 km vor der Küste Wellenbrecher angebracht. Man vermutet, dass die veränderten Strömungsverhältnisse in den Flussmündungen die Ursache für vermehrte Haiangriffe in Recife sind.



TRAUMSTRAND - MENSCHENLEER...



BLICK AUF DIE HOTELZONE

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Was uns auch gewundert hat, dass sich quasi in "Sichtweite" des Hafens und Industriekomplexes die teuersten Resorts von Porto da Galinhas befinden...



WARTEN AUF DIE STRANDBESUCHER



MORGENS AM STRAND

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Porto de Galinhas ist bekannt für seine Naturbäder (Piscinas Naturales). Bei Ebbe zieht sich das Wasser zurück und bleibt nur in den natürlichen Becken, ideal zum Schwimmen.
Kleine Segelboote (jagandas) bringen die Leute zu diesen Becken.
Wir waren an einem Sonntag bei diesen Becken, es war so übermässig voll schon am Strand, dass man vor lauter Leuten fast nicht mehr aufs Wasser schauen konnte...
Anscheinend ein beliebtes Sonntagsvergnügen für die Einheimischen.



DIE FLUT IST DA



VOLLMOND

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An einem Abend hatten wir das Glück, ein spezielles Vollmondspektakel zu sehen. Die Wolken vor dem Mond schoben sich immer weiter zurück, so dass wir dann den Vollmond in seiner ganzen Pracht bewundern konnten.



NOCH MEHR VOLLMOND



Unterwegs in Pernambuco

"TANTE EMMA" LADEN IN...

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Der Bundesstaat Pernambuco hat 9 Mio. Einwohner und ist etwa so gross wie Portugal.
Es herrscht ganzjährig ein subtropisches Klima.
Man lebt grösstenteils vom Tourismus und der Landwirtschaft, vor allem Zuckerrohr und Maniok wird angepflanzt.



"NAMENLOSER" FLUSS



Praia dos Carneiros

MITTEN IN DER NATUR

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Wir hatten schon einiges gehört und gelesen vom Praia dos Corneiros und beschlossen, einen Ausflug dorthin zu machen. Für einen Tag ein Auto mieten wollten wir nicht, also buchten wir eine Tagestour.



DER STRAND BEI EBBE



UNDURCHDRINGLICH

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Die Fahrt mit dem sehr bequemen Bus dauerte etwa eine Stunde. Es ging teilweise durch üppige Natur mit viel Grün, Wasserläufen und dann kamen wieder eher kahlere kleine Hügel mit roter Erde.



SO WOHNT MAN AUF DEM LAND...



DORF AM HANG

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Von weitem sahen die kleinen Dörfer an den Hängen oder mitten in der Natur recht idyllisch aus. Aber bei näherem Hinsehen sieht das natürlich anders aus. Die Leute auf dem Land - und nicht nur dort - wohnen in recht bescheidenen Verhältnissen und haben praktisch keine Infrastruktur. Im Gegensatz zu den Leuten in der Stadt haben sie aber wenigstens die Möglichkeit, ein paar Haustiere zu halten und im eigenen Garten etwas anzupflanzen.



DORFSTRASSE...



Praia dos Carneiros

IDEAL FÜR KLEINE BOOTE

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Der Bus fuhr über kleine Zubringerstrassen bis zum Parkplatz ca. 100 m vom Strand entfernt. Dieser Parkplatz ist gebührenpflichtig.
Das eingezäunte Areal und der davor liegende Strand ist seit Generationen im Privatbesitz einer einheimischen Familie und war ursprünglich eine Kokosnussplantage.



DER STRAND BEI EBBE



SEICHTES WASSER BEI EBBE

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Der Strand "Praia dos Carneiros" ist ca. 5 km entfernt von Tamandaré und gilt als einer der schönsten von ganz Brasilien.
Als wir ankamen war gerade Ebbe und uns präsentierte sich ein breiter Sandstrand.



NOCH MEHR BOOTE....



WAS FÜR EIN STRAND...

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Neben dem sehr grossen Restaurant im Freien unter Palapas gibt es auch einen Kinderspielplatz und sanitäre Anlagen für die Besucher.
Man sagte uns, wir sollten uns einen Tisch aussuchen, ein paar unwichtige Sachen dort deponieren und schon im voraus bei der freundlichen Bedienung unser Mittagessen aussuchen.



"STRAND-VERKEHR..."



AN DER SANDBANK

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Danach liefen wir alle über den Strand und durch das bei Ebbe seichte Wasser zum Katamaran und suchten uns einen schönen Platz auf dem Oberdeck.



BLICK AUF DIE SANDBANK



KATAMARAN

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Der Katamaran fuhr zunächst zu einer Sandbank mitten in der Lagune. Und jetzt wurde uns auch klar, warum viele Leute bereits in Badekleidung waren.



AN DER SANDBANK



BLICK AUF DEN STRAND

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Die Überbauungen halten sich - noch - in Grenzen, und man sieht hier noch viel von der üppigen Vegetation.



"STEILKÜSTE..."



STRAND FÜR WENIGE...

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Man sieht immer wieder kleine idyllisch gelegene Strände, die aber nur mit dem Boot zu erreichen sind.



KLEINES RESORT MIT STRAND



DER "BERÜHMTE" SCHLAMM...

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Der Katamaran ankerte vor einem kleinen Strand, wo die Leute sofort umringt wurden, um mit Schlamm eingerieben zu werden. Diesen Schlamm holt man direkt dort aus dem Wasser und "natürlich" soll er gut sein für alles mögliche...
Und es gab dann auch einige Verkaufsstände, wo dieser Schlamm in allen möglichen Arten verkauft wurde.



Am ENDE DES "SCHLAMM"-STRANDS



PALMEN UND MANGROVEN

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Der Fluss Formosa fliesst hier ins Meer und das dunkle Wasser ist gut für das Wachsen der Mangroven.



IDYLLISCHER STRAND



SIE WACHSEN IN DEN HIMMEL...

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Typisch für diese Gegend sind die Mangrovenwälder und die hoch gewachsenen Kokospalmen.



MANGROVEN



NUR SICHTBAR VOM WASSER AUS...

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Weiter ging es bis fast ans Ende der Lagune, dort ragte ein langer Holzsteg ins Wasser, der früher sicherlich einmal für mehr angedacht war als die kleinen Boote, die dort jetzt festmachten. Gegenüber sah man auf einem Felsen ein Kreuz.



ANLEGESTEG



IDYLLISCH

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Auf der Rückfahrt machte man uns aufmerksam auf die weit ins Meer ragende Landzunge, genannt " Crodile", weil sie tatsächlich aussieht wie ein Krokodil.



"CROCODILO"



DIE FLUT IST DA...

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Die grosse Lagune ist begrenzt durch ein Riff, deshalb gibt es auch keine starke Brandung.
Es ist ideal für Wassersport, wie z.B. Standup-Paddeln.



AM ENDE DER LAGUNE



BOOTSFAHRT

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...



DIE RÜCKFAHRT



SAO BENEDITO KIRCHE

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Idyllisch gelegen ist die kleine Kirche Sao Benedito (Igrejina dos Carneiros) mit ihrer einfachen Archiktur, erbaut im 18. Jahrhundert.



SAO BENEDITO KIRCHE



ANLAUFSTELLE?

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Diese kleine Kirche ist sehr beliebt für Hochzeitsfeiern. Und für die Flitterwochen hätte man in der Nähe einige schön gelegene Resorts mit Privatstrand.



SAO BENEDITO KIRCHE



DIE FLUT KOMMT...

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Nach ca. 2 Stunden war die schöne Fahrt auf dem Katamaran vorbei, und wir gingen ins Restaurant, um das vorbestellte Essen - welches erstaunlicherweise wirklich gut war - mit einem kalten Bier zu geniessen.
Was hier fehlt, sind genügend Liegen im Schatten, die wenigen waren schnell besetzt und wurden nicht so schnell aufgegeben. Aber vielleicht ist das ja gezielt, denn wenn man an den Tischen sitzt, müsste man noch was bestellen...
Am späten Nachmittag kam die Flut bis an die Palisaden vor dem Restaurant-Areal, so dass man nur noch durch das hüfttiefe Wasser an den Strand rechts und links laufen konnte.



VIELE KLEINE BOOTE



Fazit

Porto da Galinhas ist besonders beliebt bei den Einheimischen und Besuchern aus Südamerika - vor allem Argentinien.
Die Preise sind ganz schön gestiegen, vor allem bei den Unterkünften in den besseren Hotels. In Pousadas kann man dagegen immer noch recht günstig wohnen. Aber nicht alle haben eine Klimaanlage, und die braucht man hier ganzjährig. Und ausserdem gibt es grösstenteils keinen Safe, und das war für uns enorm wichtig. Denn man möchte ja seine Pässe, Kreditkarten usw. gerne wieder mit nach Hause nehmen...


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Kommentare

  • bezi

    Schönen Dank für's Mitnehmen und auch für die interessanten Reiseinformationen.
    LG Claudia

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