Änderung der Weltanschauung durch eine Reise zum Ursprung

Reisebericht

Änderung der Weltanschauung durch eine Reise zum Ursprung

Reisebericht: Änderung der Weltanschauung durch eine Reise zum Ursprung

Was für eine sprunghafte technische Entwicklung hat die Menschheit in den letzten 200 Jahren erfahren! Wir sind nun in der Lage, unser Gehirn mit einer 3D-Multimediabrille auszutricksen, können Realität nicht mehr von Fiktion unterscheiden. Den technischen Stand von 1850 hatten die Ägypter aber schon vor 5000 Jahren. Also 20 mal soviel Zeit für technische Spielereien.

Einsame Kreuzfahrt auf dem Nil



19.04.2018

Nilkreuzfahrer

Ende April reisten wir in Luxor an und belegten unsere Kojen auf dem Schiff " Radamis ". Das Schiff ist 72 Meter lang und 14 Meter breit, 1991 gebaut. Könnte mal eine Renovierung gebrauchen, aber alles sauber nur eben alt. Bestimmt sitzen wir noch in unserem Wohnzimmer in Sassnitz, aber die Ägypter manipulieren unser Gehirn, so das wir annehmen wir wären auf Reisen. Hatten ja genug Zeit solche Hochtechnologie zu entwickeln.



Im Tal der Könige



Tal der Könige

Wollten wir schon immer mal sehen, das Tal der Könige. Viele tausend Menschen stören nun die Totenruhe der Könige, wir auch. Alles nur Fiktion?



Aussicht vom Hatschepsut-Tempel



Vom Tal der Könige zum Hatschepsut-Tempel

Wie das immer so ist, alle wollen Kohle machen, kommen wir an einer Steinbearbeitungsmanufaktur vorbei. Alles echt, meint der Reiseleiter, hm, aus Plastik gegossene Steine und angemaltes Alabaster? Na, auch die Ägypter brauchen Geld und scheuen vor nichts zurück, the show must go on...
Den Tempel haben die dahin gebeamt, sieht aber gut aus, ganz ohne Pixel.



Die schöne Hatschepsut



Hatschepsut

An allen Touristenatraktionen lauern Händler und Schlepper, wollen unser Bestes, die Euronen. Sind lästig und fast unabschüttelbar.



Memnon-Kolosse



Das Ägyptische Pfund rollt!

Was machen die Leute mit all dem Geld, daß sie den Touristen aus dem Kreuz leiern? Jedenfalls nicht in die Infrastruktur investieren. Die Toiletten sind ekelhaft, halbe Klobrillen, alles schmutzig, aber was solls, läuft!
Seltsame Gesellschaft, beten mehrmals täglich, aber verkaufen ihre Großmutter!



Nilufer



Nilufer

Der heilige Fluß ist von weitem schön anzusehen. Leider werfen die Einheimischen ihren ganzen Müll dort ans Ufer. So als Dünger vielleicht. Oder als Rohstoffreserve.



Badetag



Handel über Alles!

In waghalsigen Manövern machen die Tuchhändler ihre Boote an den fahrenden Flußschiffen fest und lassen sich mitziehen. Laut rufend preisen sie ihre Waren an und falls ein Tourist über die Reling sieht, werfen sie die Päckchen hoch. Und hoffen auf Verkauf oder Rücksendung.



Assuan- Staudamm



Assuan-Staudamm

Der Schutz dieses Bauwerkes wird sehr erst genommen. Bei einem Bruch würde es zur Überschwemmung der meisten Siedlungen am Nil kommen. Die haben sogar schon mal ein eigenes Flugzeug abgeschossen, welches sich über dem Staudamm verirrt hatte.



Regatta



Nubisches Dorf

In der Nähe von Assuan liegt das nubische Dorf, haben wir besucht. Ist außergewöhnlich, aber es geht wieder mal um´s Verkaufen und kleine Krokodile werden in unwürdigen Behältern gezeigt. Ist bestimmt alles gar nicht wahr, ich bilde es mir nur ein, eine Hochtechnologie-Gehirn-Verstörung. Die haben´s drauf!



Abu Simbel



Abu Simbel

Abu Simbel, tja, eine Meisterleistung! Durch den Staudamm wäre dieser Tempel überflutet worden, deshalb wurde er versetzt.
Ist wirklich beeindruckend. Interessant ist aber auch, das es den Versetzern nicht gelungen ist, den Tempel wieder so genau aufzubauen, daß der Sonnenstrahl zur Sonnenwende genau die Figuren trifft, die er sollte und wie es von tausenden Jahren war. Die Ägypter im Altertum konnten das besser! Könnte sein, das wir nur in einem großen Spiel dabei sind, gesteuert von einer großen übergeordneten Macht. Zeit genug hatten sie ja, um so etwas zu entwickeln, hm, könnte sein, ...



Gewürzmarkt in Assuan



Verkäuferschule

Früh übt sich, wer ein Verkäufer werden will!
Was, wenn man nichts zum Verkaufen besitzt? Man hängt sich an ein Touristenboot und singt deutsche Volkslieder, hält die Hand auf...
Touristen= Goldesel



Spalier



Vorm Philae-Tempel

Die übergeordnete Macht programmiert die historischen Monumente mit der dazugehörigen Infrastruktur. Super gemacht, glasklar, kein Hintergrundrauschen, naja, die hatte ja auch viel mehr Zeit, als wir in den letzten 200 Jahren. Das mußte besser werden! Sind die Toiletten also auch extra so schmuddelich programmiert, um dieses Spiel zu verschleiern?



Energietransfer



Energietransfer

Dieses wunderbare wirklichkeitsnahe Spiel, in dem wir dabei sein dürfen, verschlingt ungeheure Mengen an Energie. Die Spielmacher, die Pharaonen, haben aber alles voll im Griff. Mir scheinen diese Masten aber für eine 5000 Jahre alte Kultur etwas altertümlich. Vielleicht nur für die ebenfalls erschaffenen Mitspieler gemacht, aber dann hätten sie doch gleich, nee, hm.



Der Ballon wird zusammen gelegt



Ballonfahrt in Ägypten

Alles bestens organisiert, wir fahren über das Tal der Könige. Am Startplatz der Ballonfahrt wohnt ein reicher Mann mit der schlimmsten Toilette Ägyptens. Für 1-2 Euro darf man die benutzen, 8 Ballons mit je 25 Personen, die Hälfte muß auf´s Klo. Ca. 100 Euro täglich steuerfrei und der investiert nicht einen Cent in sein Klo. Warum auch? Läuft! Na egal, sagen wir mal landestypisch.
Die Fahrt selber ist super, alles ganz sanft!



Arabischer Markt



Kutschfahrt in Luxor

Eine Kutschfahrt durch Luxor ist abolut sehenwert, da haben sich die Programmierer wieder sehr bemüht, den Nerv der Besucher zu treffen!
Leider sind alle Kutscher mittellose Opfer von unbarmherzigen Chefs, aufgewachsen in kinderreichen Familien, Vater tot, Mutter krank und brauchen unbedingt unsere Euronen, zusätzlich zum voraus bezahlten Fahrpreis.



Stativ an der Statue



Tempel

Tempel gibt es massenhaft in Ägypten. Und diese haben mein Weltbild unwiederruflich verändert: alles ist nur ein großes, von den Pharaonen, programmiertes Spiel! Geht gar nicht anders. Wir haben es in 200 Jahren von der Pferdekutsche zum 3-D-Drucker gebracht, was ist dann erst in 5000 Jahren möglich! Ich denke eine komplett fiktive Welt, so wie wir sie kennen! In der wir leben!
Yeah!
Ein paar Hinweise gibt es: in Stein gehauene Spermien( Mikroskop muß es gegeben haben), Hubschrauber und U-Bootabbildungen.
Der Schatz des Pharaos Tutanchamun, der eine Eisenklinge enthält( mußten schon Eisen schmelzen können)
und die vielen fugenlosen aneinander Reihungen der tonnenschweren Steinböcke in den Tempeln.
Das konnten die Pharaonen vor 5000 Jahren!



Ausblick von den Pyramiden nach Kairo



Touristenhochburg

Ein riesiger Rummel sind alle touristischen Höhepunkte in Ägypten, hier Gizeh. Wenn man das alles ignoriert und mal genau hinsieht, wird´s interessant. Besonders an dem Tempel der Sphinx sind riesige zig- tonnenschwere Granitblöcke, verschiedener Größen und Formen, fugenlos eingefügt. Das ist nicht real, das ist mit programmiersprache konstruiert!



Islamisches Viertel in Kairo



Spaziergang in Kairo

Im alten Kairo gibt es natürlich nichts mehr, was noch keiner gesehen hat, trotzdem ist es unglaublich schön. Ein Muß!
Der islamische Stadtteil ist gut erhalten, auch ein wenig morbide und man wird als Tourist nicht verarscht. Super Preise für Eis, Kuchen, Zuckkerrohrsaft, e.t.c.
Nicht vergessen die Alabaster-Moschee mit der perfekten Aussicht über Kairo bis zu den Pyramiden.



Über Kairo



Das Rote Meer

Das rote Meer mit seinen Resorts, tja, nicht jedermanns Sache.
Ein paar Tage seines Lebens kann man aber dort verbringen. Ja, das kann überall sein, aber die Sonne scheint immer, es ist immer warm, alles im voraus bezahlt also irgendwie paradiesisch.
Das Beste sind die Schnorcheltouren!
Glasklares warmes Wasser, tausende bunte Fische schwimmen mit und um uns herum, na wenn das nicht auch konstruiert ist!


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