Südafrika - von Johannesburg nach Kapstadt

Reisebericht

Südafrika - von Johannesburg nach Kapstadt

Reisebericht: Südafrika - von Johannesburg nach Kapstadt

Bei der Planung einer neuen Afrika-Reise hatten wir uns für Südafrika entschieden. Die Standardroute ist, so stellte ich bei Recherchen im Internet fest, ein Bogen von Johannesburg über den Krügerpark und Swaziland nach Durban und weiter an der Küste nach Kapstadt. Von Durban kürzten wir die weite Überlandstrecke durch einen Inlandsflug nach Port Elizabeth ab, so dass eine 3-Woche-Tour entstand.

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1. Tag: Anreise

Blumen am Wegrand

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Nach einem Nachtflug von München nach Johannesburg müssen wir noch rund 400 km fahren, um unsere Zwischenstation auf dem Weg in den Krügerpark in Hazyview zu erreichen. Die Gewöhnung an den Linksverkehr ist nicht schwer, da der Flughafen außerhalb von Johannesburg liegt und wir somit gleich auf der Autobahn sind. Dort habe ich viel Zeit, mich an das Rechtsüberholen zu gewöhnen. Allerdings müssen wir nach dem Nachtflug häufig Raststätten ansteuern, damit ich Kaffeedoping betreiben kann. Das Hippo Hollow Country Estate in Hazyview ist eine ruhige Anlage am Rand des lebhaften Orts, idealer Ausgangspunkt um die Panorama-Route durch die Drakensberge zu erkunden.



2. Tag: Panorama-Route

Mitbringsel an Straßenständen

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Über Sabie führt eine gut ausgebaute Straße hinauf zum Highveld hoch über dem Blyde River Canyon. Abstecher führen zu Wasserfällen und Aussichtspunkten mit klangvollen Namen wie Mac Mac Falls oder God's Window. Unterwegs schließen wir unliebsame Bekanntschaft mit einem Polizisten, der behauptet, wir hätten ein Stoppschild missachtet und bei uns abkassieren will. Erst der Hinweis, dass wir ihn gerne auf seine Polizeistation begleiten, bringt ihn davon ab und er belehrt uns nur über unsere Pflichten als Autofahrer an Stoppschildern. Da wir früh am Tag unterwegs sind, wollen uns die Händler an den vielen Andenkenständen möglichst viel verkaufen,um ein gutes erstes Geschäft an diesem Tag zu machen.



3. Tag: In den Krügerpark

Elefanten im Sabi Sands Game...

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Obwohl in unseren Reiseunterlagen der Weg zum Sabi Sand Game Reserve genau beschrieben ist, gelingt es uns, diesen zu verfehlen und zunächst fast eine Stunde in die falsche Richtung zu fahren. Nach der Umkehr müssen wir uns sputen, um unsere Lodge, die Elephant Plains Game Lodge zu erreichen, damit wir noch rechtzeitig zur Nachmittagssafari ankommen. Die Fahrten sind so angelegt, dass man unterwegs noch einen Sundowner bekommt und den Sonnenuntergang genießen kann, bevor es zum Abendessen in die Lodge geht. Dieses wird im Freien serviert, in einer sogenannten Boma, in der man im Kreis um das Lagerfeuer sitzt.



4. Tag: Auf Safari

Elefant Plains

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Frühmorgens geht es auf die nächste Pirschfahrt. In Sichtweite der Lodge zeigt sich, woher der Name "Elephant Plains Lodge" stammt. An einer Wasserstelle stehen wir mit dem Safaribus mitten in einer Elefantenherde. Knifflig wird es, als eine zweite Herde auftaucht und die Leitbullen laut brüllend aufeinander losgehen. Da suchen wir vorsichtshalber das Weite. Auf diese Wasserstelle können wir auch direkt von unserer nach außen völlig verglasten Dusche schauen oder in der Mittagspause von unserem Balkon über dem Flussbett den Tieren zuschauen, wie sie in Gruppen nacheinander zum Wasserloch kommen.



Natürlich gibt es auf den Safaris viel mehr als nur Elefanten, und so wird der Besucher einer solchen Game Lodge im Laufe eines Tages fast den gesamten Tierreichtum Südafrikas zu sehen bekommen.



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Schildkröte

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Nachmittags fahren wir diesmal nicht mit dem Safaribus, sondern laufen direkt von der Lodge los. Zuerst erhalten wir aber Instruktionen für den Fall, dass wir einem Löwen oder anderen gefährlichen Tieren begegnen sollten. Unser Führer hat auch ein Gewehr dabei und etwas unheimlich ist es uns schon. Aber zum Glück sehen wir außer Fußspuren nur eine Schildkröte aus der Nähe und Giraffen aus etwas größerer Entfernung


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Kommentare

  • Blula

    Hallo Wolfgang,
    nun habe ich ja innerhalb von ein paar Tagen mit Dir beinah fast ganz Südafrika bereist. Das ist gut. Auch die zweite Route, die ja Eure erste war, hat mir gefallen. Einen schönen Tagebuch hast Du hier erneut geschrieben. Dass Ihr auch für dieses Jahr wieder eine Reise an das Land am Kap plant, zeigt, dass Ihr natürlich noch nicht alles gesehen habt und die absoluten Highlights, ja, die kann man immer gerne nochmals anfahren.
    LG Ursula

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