Coulee, Cataldo & Caldera

Reisebericht

Coulee, Cataldo & Caldera

Reisebericht: Coulee, Cataldo & Caldera

"Hä?", werden sich die meisten da fragen. Hinter diesen Begriffen stehen eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zu einem Supervulkan. Von Portland nach Moose im Grand Teton Nationalpark, sind es 1635 km. Unterwegs begegneten uns technische Meisterleistungen, geschichts-trächtige Orte und am Ende erwanderten wir die Caldera des ältesten Nationalparks der Welt.

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Paradigmenwechsel



Beyond the reach of human art

Sprachlosigkeit

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Eine der spektakulärsten Ansichten des Yellowstone Nationalparks ist der Grand Canyon des Yellowstone River. Der Canyon ist 35km lang, bis zu 1300m breit und bis zu 400m tief. Charles Cook erforschte das Gebiet im Jahr 1869 und ihm wird die Entdeckung des Canyons zugeschrieben. Er beschrieb die Situation später so: "Ich sass dort in vollkommenen Erstaunen, während meine Begleiter nach und nach ankamen. Es schien mir, dass 5 Minuten vergingen, bevor einer sprach."
Der Canyon unterhalb der beiden Wasserfälle war vor seiner Entstehung ein Geyser Basin. Es wird angenommen, dass gegen Ende der letzten Vergletscherung Eisdämme brachen und damit ähnlich katastrophale Überflutungen auslösten wie die Überflutung des Columbia River Valley durch den abfliessenden Lake Missoula. Der Canyon dürfte somit geologisch ausserordentlich jung sein.



Yellowstone River Canyon

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Bevor der Maler Thomas Moran im Yellowstone-Gebiet war, war die Meinung vorherrschend, die Gegend sei ein unwirtlicher, wilder Ort mit höllischen und stinkenden Geysiren. 1871 hatten Thomas Moran und der Fotograf William Henry Jackson an einer ersten Bestandsaufnahme der Region mitgewirkt. Zwei Wochen lang füllte Moran einen Zeichenblock mit den eindrucksvollsten Aussichten. Das Ergebnis der Expedition - Jackson's Fotos und Moran's Gemälde - wurden im Herbst dem Kongress vorgelegt und im darauffolgenden Frühjahr wurde mit dem Yellowstone Nationalpark der erste Nationalpark der Welt gegründet. Als im April Thomas Moran eine seiner Skizzen in ein 4x3 Meter grosses Gemälde transformierte, war die Öffentlichkeit ergriffen vom "goldübersäten Tal und den schäumenden Wasserfällen des Grand Canyon des Yellowstone".



Startschuss für den Nationalpark



Beyond the reach of human art

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Farbige mineralische Ablagerungen markieren die Orte ehemaliger heisser Quellen und Dampfkamine in der Wand des Canyons. Für tausende von Jahren haben aufsteigende Flüssigkeiten die chemische Zusammensetzung der Felsen verändert und färbten sie dabei gelb, rot, weiss und rosa.
Als das alte Geysirbecken aktiv war, änderte dieses "Ausbacken" meist nur die eisenhaltigen Mineralien. Die Felsen verrosteten regelrecht. Die Farben weisen lediglich auf den unterschiedlichen Wassergehalt der Mineralien hin. Gelb bedeutet hier also "eisenhaltig", nicht "schwefelhaltig".
Thomas Moran, der berühmte Maler des 19. Jahrhunderts, sagte über die Gegend, ihre wunderschönen Farbtöne seien "jenseits der Fähigkeiten menschlicher Kunst."



Lower Falls



Bisons und andere Vierbeiner

Tödliches Tier

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Bisons waren die Lebensgrundlage vieler Stämme der First Nations. "Tatonka" (= "Büffel" in Sioux und Lakota) war Schutz, Nahrung, Werkzeug, Kleidung und Bettzeug. Alles aus einem Tier!
Yellowstone ist der einzige Ort der Vereinigten Staaten, wo das Bison (Bison bison) seit prähistorischer Zeit kontinuierlich lebte. Die Yellowstone-Bisons sind einzigartig, weil sie nicht nur die grösste Bisonpopulation auf öffentlichem Land ist, sondern auch eine der wenigen Herden, die sich nicht mit Hausrindern vermischten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herden können die Bisons sich relativ frei im Yellowstone Park und angrenzenden Gebieten in Montana bewegen. Sie zeigen zudem auch alte Verhaltensmuster ihrer Vorfahren, zum Beispiel eine Zusammenrottung während der Brunft, jahreszeitliche Wanderungen und das Erkunden neuer Weidegebiete. Dieses Verhalten hat beträchtlich zur Erholung der Bestände beigetragen, die vor einem Jahrhundert hart an der Grenze zur Ausrottung waren.



Lamar Yalley



The Passengers

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Heute gibt es jedoch neue Schwierigkeiten zu überwinden. Einige Bisons sind mit Brucellose infiziert, einer bakteriellen Erkrankung, die Bisons, Hirsche, aber auch Hausrinder befallen kann. Um Konflikte mit Ranchern und anderen Personen ausserhalb des Parks zu vermeiden, arbeitet der National Park Service mit Bundesbehörden, Staatsbehörden und lokalen Stammesgesellschaften zusammen, um die Wanderungen der Bisons, die im Winter den Park teilweise verlassen, zur Zufriedenheit aller zu regeln.
Es gibt aber immer wieder auch Konflikte mit Touristen. Ich selbst habe im Park gesehen, wie chinesische Touristen in Bisonherden hineinlaufen, um Selfies zu schiessen. Die Leute haben keine Ahnung, dass sie sich dabei nicht nur den gefährlichsten Tieren des nordamerikanischen Kontinents nähern, sondern sich - falls sie die Begegnung überleben - auch noch mit ansteckenden Krankheiten infizieren können. Die Sprachbarriere verhindert Kommunikation, die hier womöglich das ein oder andere Mal lebensrettend wäre.
Von einem anderen Vorfall las ich wenige Tage, bevor ich in Yellowstone ankam. Im Spätwinter gibt es immer wieder Kälteeinbrüche mit Schnee und eisigen Winden. Eine amerikanische Familie packte kurzerhand ein Bisonkalb in ihren Kombi, um das Tier "vor der bitteren Kälte zu schützen". Die von der Familie eifrig herbeigeholten Angestellten der Nationalparkverwaltung konnten das Kalb nur noch erschiessen lassen - die Mutterkuh hätte es wegen des Fremdgeruchs nicht mehr angenommen.



Goldige Überraschung



Endlich! Der erste Bär!

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Der amerikanische Schwarzbär (Ursus americanus) ist die häufigste und verbreitetste Bärenart Nordamerikas. Jedoch ist das Yellowstone Ökosystem eines der wenigen Gebiete südlich von Kanada, wo Schwarzbären mit Grizzlys koexistieren.

Von 1910 bis 1960 erlaubten Parkmanager das Füttern von Schwarzbären, obwohl der National Park Service dies nicht gerne sah. Während dieser Zeit wurden für viele Leute Schwarzbären zusammen mit Old Faithful das Symbol von Yellowstone. "Yogi Bear" ist vielen sicher noch ein Begriff. Seit 1960 versuchen Parkmitarbeiter die Schwarzbären von menschlicher Nahrung zu entwöhnen.



Mama Bear

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Das bighorn sheep (Dickhornschaf, Ovis canadensis) ist eine Schafart, deren Hörner bis zu 14kg schwer werden können, während das ganze Tier bis zu 140kg schwer werden kann. Es wanderte in prähistorischer Zeit über die Beringstrasse ein und teilte sich in 3 Unterarten, zog ein in die Mythologie der First Nations und um 1900 brach die Population wegen eingeschleppter Krankheiten und Überjagung ein.
Dickhornschafe gehörten für die Apsaalooka (ein Stamm der Crow) zu den am meisten bewunderten Tieren. Die Bighorn Mountain Range war früher zentrales Stammesgebiet der Apsaalooka. Auch zwei Flüsse sind nach den Tieren benannt: der Bighorn River und der Little Bighorn. Letzterer ist berühmt geworden wegen der Schlacht am Little Bighorn. General Custer und sein 7. Kavallerieregiment wurden von einem Zusammenschluss mehrere Indianerstämme vernichtend geschlagen. Die Stammesführer Crazy Horse, White Bull und Chief Gall wurden von den Visionen eines Sitting Bull zum Sieg getragen.



Bighorn Sheep

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Das Pronghorn (Gabelbock, Antilocapra americana) ist ein Wiederkäuer und füllt in Nordamerika die ökologische Nische der Antilopen. Es ist aber nicht mit den Antilopen und auch nicht mit Ziegen verwandt, auch wenn es oft "pronghorn antelope" oder "prairie antelope" genannt wird. Im Pleistozän gab es ca. 12 Antilocapriden in Nordamerika, 3 Arten existierten noch, als Menschen auf den Kontinent kamen. Heute ist das Prongjorn einziger Vertreter seiner Tierfamilie und die nächsten Verwandten seiner Superfamilie sind die Giraffen und das Okapi.



Pronghorn

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Mule Deer (Maultierhirsch-Kuh, Odocoileus hemionus) ist eine sehr verbreitete Hirschart im gesamten Westen des Kontinents. Immer wieder sahen wir nur Hirschkühe, niemals aber männliche Hirsche. Liegt das an der Jahreszeit? Wir wissen nur, dass im Winter kaum mehr als 100 Exemplare im Park leben, im Sommer aber bis zu 2500 Tiere im Park anzutreffen sind. Die gesichteten Tiere im Winter beschränken sich meist auf die Gebiete um den nördlichen Parkeingang.



Mule Deer

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Wapitihirsche (Elk, Cervus elaphus) sind das am weitesten verbreitete große Säugetier im Yellowstone Nationalpartk. Amerikanische Siedler europäischer Abstammung verwendeten das Wort „Elk“, um dieses Tier zu bezeichnen, wobei dieses Wort in Europa für den Elch verwendet wird, was bei europäischen Besuchern große Verwirrung verursacht. Das Shawnee-Wort „wapiti“, das „weißer Hirsch“ oder „Hirsch mit weißem Ende“ bedeutet, ist ein anderer Name für „Elk“. Der nordamerikanische Wapitihirsch wird als gleiche Art wie der Rothirsch in Europa betrachtet.



Elk

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Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) wurde seit den 1880er Jahren in Yellowstone dokumentiert. Im Vergleich zu anderen Hundeartigen ist der Rotfuchs der kleinste. Rotfüchse tragen ihr Fell je nach Jahreszeit in verschiedenen Farben, aber im Gegensatz zu Kojoten haben sie immer diesen Rotton und oft auch "schwarze Socken". Ausserdem sind Kojoten viel grösser, aber das könnte man nur im direkten Vergleich gut sehen. Die meisten Füchse in den zusammenhängenden 48 Staaten der U.S.A. sind eine Unterart des europäischen Rotfuchses. Sie wurden im 18. und 19. Jahrhundert zur Fuchsjagd und Fellzucht eingeführt, flüchteten von den Farmen und breiteten sich allmählich in Richtung Westen aus. Die Anzahl der Füchse in Yellowstone ist unbekannt, dürfte aber weit unter der Zahl der Kojoten liegen.



Rotfuchs

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Der Grizzly Bear (Ursus arctos horribilis) ist eine Unterart der Braunbären. Wissenschaftlich korrekt heisst er "North American brown bear". Braunbären kamen vor ungefähr 50000 Jahren vom eurasiatischen Kontinent nach Nordamerika. Vor 13000 Jahren besiedelten sie dann die heutige Fläche der USA, haben sich also nur unwesentlich vor dem Menschen auf dem Kontinent verbreitet.
im 19. Jahrhundert trennte man 86 verschiedene Braunbärenarten, 1928 blieben davon nur 7 und 1953 existierte nur noch eine einzige Art von Braunbären mit einigen Unterarten.



Familienleben

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In Alaska lebe etwa 30000 Braunbären, nur 1500 leben in den 48 zusammenhängenden US-Staaten, davon etwa 600 im Yellowstone-Teton-Gebiet. 800 leben in Montana und 70-100 Exemplare im nördlichen und östlichen Idaho. Insgesamt gesehen bevölkern Braunbären in Kanada und den Vereinigten Staaten heute nur noch die Hälfte ihres historischen Lebensraums. Seit 1975 waren die Braunbären auf der Liste der bedrohten Arten, heute gibt es aber Vorschläge, den Bären aufgrund der erholten Populationen von der Liste zu streichen.



Die Geschichte vom bösen Wolf

Zeichen der Zeit

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Ich hatte grosses Glück, Grizzlys in freier Natur beobachten zu können. Mein Reisebegleiter, der schon seit seiner Kindheit immer wieder in den Park kam, hatte diesmal auch seine Grizzly-Premiere. Noch aufregender hätte ich die Sichtung von Wölfen gefunden. Der Wolf hatte und hat einen schweren Stand in den Vereinigten Staaten (wie übrigens auch in Deutschland!). Nach der Eröffnung des Nationalparks im Jahr 1872 wurden Wölfe nach und nach abgeschossen, weil man der Meinung war, dass sie die zunehmenden Touristenströme gefährden könnten und dass sie ohnehin nur Schädlinge seien. So wurde der Wolf um 1920 in dieser Region komplett ausgerottet.
1995 wurde ein 31-köpfiges Wolfsrudel von Kanada umgesiedelt nach Yellowstone. Seit dieser Zeit brach die Population der Wapitihirsche stark ein. Alle Wolfshasser, besonders die Rancher um den Nationalpark herum, fanden natürlich den Schuldigen leicht heraus: es war der böse Wolf, der ein grosse Gefahr für alle anderen Vierbeiner sei. Dies ging so weit, dass die bedrohten Wölfe wieder zum Abschuss freigegeben werden sollten. Dies ist dann auch im Frühjahr 2017 geschehen in Wisconsin, Montana und Wyoming. Sogar Wölfe innerhalb des Parks dürfen abgeschossen werden, solange sich der Jäger ausserhalb des Parks befindet. Diese Regelung wurde durchgesetzt, obwohl die Wissenschaft das Rätsel um die dezimierten Wapitihirsche löste!



Mutterglück

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In jahrelangen Bemühungen fanden Forscher heraus, dass nicht Wölfe, sondern Braunbären (Grizzlys) vermehrt Hischkälber reissen. Was war aber geschehen? Die Population der Braunbären ist seit Jahrzehnten stabil und auf den ersten Blick gab es keinen Grund für Bären, plötzlich so viele Hirschkälber zu reissen. Also schaute man genauer auf das Verhalten der Bären und stellte fest, dass sie kaum noch Forellen in den Flüssen fingen. Jetzt waren aber Forellen nicht in ihren Beständen geschrumpft, da Sportfischer keine entsprechenden Meldungen gemacht hatten. Eine (sehr schwierig festzustellende) Änderung der Forellenpopulationen war aber trotzdem die Ursache! Offensichtlich wurde ungefähr gleichzeitig mit dem Aussetzen des Wolfsrudels - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - eine zweite Forellenart in die Gewässer in und um Yellowstone ausgesetzt. Ich muss hier übrigens erwähnen, dass die Forellen im Einzugsgebiet des Yellowstone River die beiden grossen Wasserfälle des Flusses NICHT überwinden können. Die zweite Forellenart verdrängte nun die verwandte erste Art. Der Unterschied der beiden Arten liegt u.a. in ihrem Laichverhalten und den typischen Aufenthaltsorten der Fische. Während die herkömmlichen Forellen in kleine Bäche zum Ablaichen aufstiegen (wo sie dann von Bären gefangen wurden), tut das die eingeführte Forellenart nicht. Sie bevorzugt tiefere Gewässer wie z.B. Seen. So war diese Art dem Zugriff der Bären entzogen und sie konnte sich ungestört vermehren. So intakt wie sich das Yellowstone-Ökosystem äusserlich gibt, so empfindlich und zerbrechlich ist dieses delikate Gleichgewicht. Heute versuchen Forscher, die neue Forellenart zugunsten der alten Art zurückzudrängen, indem die abgelaichten Eier durch Elektroschockbehandlung zum Absterben gebracht werden. So hoffen die Wissenschaftler, dass Bären in den kommenden Jahrzehnten wieder ihre ursprüngliche Nahrung werden jagen können. Die Geschichte vom bösen Wolf war (wieder mal) voreilig - und falsch!



Antelope Creek


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Kommentare

  • Blula

    Lieber ULI !
    Auch ich gehöre, und da schäme ich mich gar nicht, zu jenen, die zu den Begriffen Coulee und Cataldo nichts, aber auch gar nichts zu sagen wüssten. In meinem Speicher gibt es nur die Caldera. Aber nun kommst Du mit diesem Bericht über eine dermaßen interessante Tour durch den Nordwesten der USA, die so wahrscheinlich auch noch niemand unternommen hat. Ich bin nicht nur begeistert von all den Highlights jeglicher Art, sondern auch von Weise, wie Du sie uns hier näherbringst... mit allen nur möglichen Hintergründen, geschichtlichen sowie geologischen Fakten und natürlich auch den ganz persönlichen Eindrücken.
    ULI, Du bist auf dieser Grand Tour auch technischen Meisterleistungen begegnet und ich behaupte, Dein Bericht hier ist ebenfalls eine Meisterleistung. Die Mühe, die ja bereits mit der ausgezeichneten Beschreibung aller Deiner Fotografien begann, hat sich wahrhaftig gelohnt. Ich kann nur DANKE sagen.
    LG Ursula

  • u18y9s26

    Lieber Uli,
    großartige Bilder zu brodelnder Erde stellst du deinem Bericht zur Seite, den ich mir auf den Merkzettel zum Lesen gesetzt habe für eine ruhige Stunde. Vielleicht hast du den Reiseführer für unsere nächste Reise geschrieben. Dieser Teil der Erde ist von uns noch unentdeckt und auf der Wunschliste für die Zukunft.
    LG Ursula

  • Ginkgo

    Es sind sehr schöne Bilder dabei, weshalb ich auch Lust habe den Nationalpark zu besuchen. Danke für den Bericht.
    LG Ginkgo

  • astrid

    Das Warten hat sich gelohnt! Was für ein umfangreicher informativer Bericht gespickt mit Sehnsuchtsfotos, einfach schön! LG Astrid

  • bezi

    Ich habe hier selten einen so lehrreichen Reisebericht gelesen. Obwohl ich wahrscheinlich niemals dorthin kommen werde, hat mich diese Route total interessiert. Du hast hier eine Menge Arbeit reingesteckt und eigentlich verdienst du hier noch viel mehr als fünf Punkte. Außerdem hattest du ja auch schon deine Fotos alle schon so gut erklärt. So ein Bericht sollte unbedingt auch von der Redaktion empfohlen werden. Vielen Dank!
    LG Claudia

  • Chrissi

    Ich habe deinen Bericht richtig studiert und bin ebenfalls total beeindruckt von all dem, was du hier für uns an Sehens- und Wissenswertem während dieser Reise zusammengetragen hast. Vielen Dank auch für die vielen guten Fotografien dazu.
    LG Christel

  • Anamcara

    Hi Uli,
    endlich hab ich mir die Zeit genommen, Deinen Bericht, der ja fast ein Taschenbuch ist, zu lesen!
    Kein Wunder, dass Du dafür sehr lange gebraucht hast, er hat ja schon ein wenig das Zeug zur Doktorarbeit!
    Sehr informativ und einladend bebildert, das muss eine tolle Reise gewesen sein.
    Bis demnächst in Tübingen,

    ganz liebe Grüße

    Marianne

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  • matulr

    Hallo liebe Leute,
    ich danke Euch allen für die vielen, vielen guten Bewertungen und wohlwollenden bis begeisterten Kommentare!
    Ja, es ist tatsächlich eine Höllenarbeit, einen solchen Reisebericht zu erstellen, aber ich kann durch diese Arbeit eine unvergessliche Reise nochmal durchleben und sie durch zusätzliche Recherchen sozusagen abrunden. Dieser Bericht ist der zweite in einer Reihe von 3 Berichten (der erste war über Hawai'i). Ich teilte diesen Urlaub in 3 Teile, weil sonst überhaupt niemand mehr einen einzigen Text gelesen hätte wegen der erschlagenden Fülle an Informationen. Ich sehe auch, dass dieser Bericht hart an der Schmerzgrenze für einige Leser gewesen sein muss.
    Der nächste und letzte Bericht dieser Reihe trägt den Arbeitstitel "Moon, Malheur & Minidoka". Er wird wohl kaum kürzer werden als dieser Bericht hier und ich hoffe inständig, dass ich es schaffe, ihn vor meinem nächsten Urlaub (Ende Juni 2018) fertigzustellen. Neugierig geworden? Dann veröffentliche ich gleich schon mal ein Bild vorab... ;-)
    An Claudia: danke Dir für den Tipp an die Redaktion! Der Bericht erscheint am Freitag 26. Januar 2018 auf der Startleiste! :-)))
    Herzliche Grüsse,
    ULI

  • ursuvo

    Jetzt habe ich mir endlich auch die Zeit für Deinen wieder so interessanten und s e h r gut geschriebenen Bericht genommen - es hat sich gelohnt.
    Deine "Schreibe", die Infos und die Bilder - das war einfach Spitze!!!!!
    Der "technische Teil" ist besonders für meinen Mann interessant - der Rest des Berichts aber auch - ich werde ihn gleich "weitergeben" und bin sicher, dass er ihn genau so gut findet wie Deine bisherigen Leser!
    Ich freu' mich jedenfalls schon auf Deinen nächsten Bericht:-)))))
    Und wenn man hier mehr "Kameras" verteilen könnte - ich wäre dabei.
    Herzliche Grüße - Ursula

  • tumtrah

    Lieber Uli,.
    was für ein faszinierender Bericht ist dir da wieder - ich denke an Galápagos - gelungen! Nicht nur weil ich zeitlich auch anderweitig eingespannt war, habe ich den Bericht - was nötig ist - voll konzentriert in zwei Schüben gelesen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, ist der Uli nun am Anatomischen Institut in Tübingen oder dem Geologischen beschäftigt? Wie du die geologischen Zusammenhänge und Erscheinungen beschreibst, kann nicht nur gegoogelt und/oder angelesen sein, man merkt, wie du mit der Materie "freihändig spielst". Manchmal wünschte ich mir beim Lesen, dass es dir auch einmal vergönnt sein möge, das Dallol Thermalfeld in der Danakilwüste besuchen zu können. Das wäre was für dich!!
    Ich selbst war 2003 im Yellowstone NP auf einer Selbstfahrerreise durch die Nationalparks des Westens. Erst jetzt habe ich erfahren, was mir alles verborgen geblieben und dadurch entgangen ist. Meine Erinnerungen an den Yellowstone sind leider eher davon geprägt, dass ich stundenlang durch verbrannte Wälder fuhr. Die in den Himmel ragenden schwarzen Baumruinen - quadratkilometerweise! - legten sich schwer auf mein Gemüt. Dein Bericht hat mich darin bestärkt, den Park unbedingt noch einmal aufzusuchen. Vielen Dank dafür!
    LG Hartmut

  • Wilfried_S.

    Hallo Uli,
    da ich ja immer wieder einmal eines Deiner großartigen Bilder, die dann in diesem Bericht verwendet wurden, gesehen hatte, habe ich heute eine mehrstündige Reise mit dem Zug genutzt, um auch diesen herausragenden Bericht zu lesen.
    Zunächst hatte der Bericht wegen des Yellowstone NP, den wir vor Jahren auch - aber wohl leider VIEL zu kurz - besucht hatten, mein Interesse geweckt. Ich wurde dann aber sofort gefangen genommen von Deiner eindrucksvollen Schilderung des Grand Coulee Dams und konnte den Bericht nicht mehr beiseite legen ohne ihn bis zum Ende geradezu zu verschlingen.
    Über die Qualität Deiner Bilder lässt sich ja kaum streiten, fasziniert hat mich vor allem aber auch Deine Beschreibung mit unzähligen Hintergrundinformationen. Und ganz nebenbei ist dieser Bericht auch so gut (und fehlerlos) geschrieben, dass es einfach ein Vergnügen ist, ihn zu lesen.
    Danke + LG Wilfried
    PS: Noch etwas zum Wetter. Schneefall im NP kann man als Pech oder auch als Glück betrachten. Wr hatten das große Glück, Ende Mai 2010 den Bryce Canyon mit seinen prächtig gefärbten Felsformationen mit Neuschnee zu erleben. Es gibt bei der RC auch "ein paar" Bilder davon :-))

  • widix

    Lieber Uli,
    danke für diesen informativen und tollen Bericht. Geologie hat mich ja schon immer interessiert und so war es für mich sehr fesselnd, die vielen Details über Deine Reise und die spannenden Hintergründe zu erfahren. Das gilt natürlich auch für alle anderen Beschreibungen. Im Yellowstone NP war ich vor sehr vielen Jahren, damals noch als Jugendliche mit meinen Eltern und durch Deine wunderschönen Bilder sind viele herrliche Erinnerungen wiedergekommen. Danke dafür! Die Unvernunft einiger Touristen, die Du beschrieben hast, habe ich auch schon öfters erlebt. Bei uns haben Japaner in Kanada sich einem Grizzly für ein Selfie genähert.....Schade, dass Du mit dem Wetter etwas Pech gehabt hast, trotzdem sind viele fanastische Bilder dabei herausgekommen. Ich freue mich auf Deinen nächsten Reisebericht :-).
    Liebe Grüße
    Sabine

  • u18y9s26

    Es war ein Genuss, den Bericht in Ruhe zuende zu lesen. Eine Erkenntnis hat sich bei mir beim Lesen breit gemacht. Yellowstone-Teton bietet genug für einen Urlaub. Lieber intensiv wie du, als wie die Chinesen, die wir in China auch sehr liebenswert kennengelernt haben. Nur etwa 3 Millionen der riesigen chinesischen Bevölkerung bereisen das außerchinesische Ausland und andere Kontinente. 50% aller Reisenden bleiben als Touristen im Inland und drängeln sich wegen der Massen dort vor den Sehenswürdigkeiten. LG Ursula

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  • matulr

    Nochmals danke an alle Kommentatoren! Das spornt mich an, den nächsten Bericht in Angriff zu nehmen. Der Einstieg ist oftmals der schwierigste Teil. Wenn es mal läuft, dann läuft es. Der letzte Teil dieser "Trilogie" wird von der Rückreise von Yellowstone an die Küste handeln. Eine Reise kreuz und quer durch die abgelegensten Winkel von Idaho und Oregon. Geologie wird dabei, lieber Hartmut, wieder eine wichtige Rolle spielen, aber es wird auch Einblicke in die amerikanische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts geben. Ein bedrückendes Highlight wird der Besuch eines amerikanischen Konzentrationslagers aus dem 2. Weltkrieg. Es gab im Krieg 11 Konzentrationslager auf dem Boden der U.S.A., aber nur ein einziges Aufnahmelager für Kriegsflüchtlinge aus Europa.
    Kurzer Nachtrag zu Yellowstone: ich wünschte, ich hätte viel mehr Zeit dort verbringen können! Es gibt mehrere hundert Kilometer herrlichste Wanderwege von 1,6 bis 34km Länge...
    LG ULI

  • Krosby01

    Ich denke, ich bin der Letzte, der den zweiten Teil des Vulkanologie-von-Amerika Berichts fertig las: Hawaii-Yellowstone-Paulina. Wartete ich zu lange? Nein, denn meine Erfahrung bewies das alte Sprichwort: Was lange währt, wird endlich gut.

  • Zeitreisende

    Lieber Uli,
    vielen Dank für Deinen Bericht: sehr informativ, sehr kurzweilig und sehr schön geschrieben. Ich habe viel gelernt und bin auch von den Fotos sehr begeistert. Der Yellowstone NP ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes und ich habe schon viel darüber gelesen- aber von einigen Details, die Du sehr anschaulich und spannend beschrieben hast, hatte ich noch nie gehört. Ich fürchte, nun hat mich das Fernweh nach meinem Lieblingspark gepackt. Liebe Grüße aus Köln, Dani

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Coulee, Cataldo & Caldera 5.00 16

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