Coulee, Cataldo & Caldera

Reisebericht

Coulee, Cataldo & Caldera

Reisebericht: Coulee, Cataldo & Caldera

"Hä?", werden sich die meisten da fragen. Hinter diesen Begriffen stehen eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zu einem Supervulkan. Von Portland nach Moose im Grand Teton Nationalpark, sind es 1635 km. Unterwegs begegneten uns technische Meisterleistungen, geschichts-trächtige Orte und am Ende erwanderten wir die Caldera des ältesten Nationalparks der Welt.

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Upper Terraces



Mammoth Hot Springs

Werden und Vergehen

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Nach über 1400 Kilometern Fahrt in nur 2 Tagen richteten wir uns in einem gemütlichen Holzhäuschen der Mammoth Hot Springs Cabins ein. Die Einrichtung war eher spartanisch und Duschen wie Toiletten lagen ausserhalb, aber wir sollten in den folgenden Tagen die Hütte hauptsächlich zum Schlafen nutzen. Die nette Terrasse vor der Hütte hatte eine brilliante Aussicht auf das Gelände der heissen Quellen und Travertinterrassen, aber sie war nutzlos, weil zu kalt. Wir waren vom Frühling in den Winter gereist. Der Yellowstone Nationalpark liegt im Schnitt 2500m hoch und Mitte Mai herrscht überall Nachtfrost und in hohen wie mittleren Lagen schneit es auch tagsüber. Also wurde es nichts mit einem Sundowner vor dem Haus.



Baby-Quelle



Geisterwald, die erste

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Mammoth Hot Springs ist ein grosser Komplex von heissen Quellen auf einem Hügel aus TRAVERTIN im Yellowstone Nationalpark nahe Fort Yellowstone. Er wurde über tausende Jahre hinweg gebildet, als heisses Wasser aus den Quellen abkühlte und Calciumcarbonat ablagerte. Täglich fliessen über 2 Tonnen gelöstes Calciumcarbonat in das Gebiet ein. Wegen der grossen Menge an geothermalen Schloten, blüht der TRAVERTIN. Obwohl die Quellen ausserhalb der Yellowstone Caldera liegen, beziehen sie ihre Energie aus dem gleichen magmatischen System wie andere geothermale Quellen im Park.

Das heisse Wasser, das Mammoth speist, kommt vom Norris Geyser Basin, nachdem es unterirdisch durch eine Bruchzone im Sandstein und ungefähr parallel zur Strasse zwischen Norris und Mammoth floss. Der Sandstein entlang der Bruchzone ist die Quelle des Calciumcarbonats. Oberflächlich kühlt das heisse Wasser schnell auf etwa 80°C ab und Algen geben den einzelnen Becken unterschiedliche Farbtöne von Braun, Orange, Rot und Grün.



Geisterwald, die zweite



Gefrorene Wasserfälle

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Die heissen Quellen haben eine stark schwankende Aktivitätszeit zwischen wenigen Tagen und vielen Jahrzehnten. Mammoth Hot Springs ist die grösste bekannte Quelle mit Carbonatablagerungen. Die berühmteste Attraktion unter den vielen Quellen ist die Minerva-Terrasse, eine Serie von Travertinterrassen. Die Terrassen wurden über viele Jahre hinweg angelegt, aber kleinere Erdbeben verlagerten die Quelle und liess einen grossen Teil der Terrassen eintrocknen.

Sowohl Mammoth Hotel als auch Fort Yellowstone wurden auf einer alten Terrasse gebaut, die als „Hotelterrasse“ bekannt ist. Als die Bauarbeiten 1891 begannen, gab es einige Bedenken, dass das Gestein wegen unterirdischer Hohlräume das Gewicht der Gebäude nicht wird tragen können. Mehrere heute eingezäunte SINK HOLES können heute auf den Rasenflächen beobachtet werden. Das gesamte Gelände ist bereits seit mehreren tausend Jahren thermisch aktiv.



mystisches Märchenland



Wie bei Harry Potter

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Bewohner des Travertins

Ihr schaut auf eine Welt Hitze liebender Mikroorganismen, die auch „Thermophile“ genannt werden. Abermilliarden leben, sterben und werden begraben in den Mammoth Hot Springs.
Fadenförmige Bakterien verbinden sich und bilden Ketten, die wie Schürzen aussehen können. Sie leben von Schwefelwasserstoff, der durch die Schlote aufsteigt und den man auch deutlich riechen kann.
Wie Blütenpflanzen benutzen die Cyanobakterien Licht direkt als Energiequelle oder betreiben Photosysthese. Wenn andere Mikroorganismen nicht den Schwefelwasserstoff fressen würden, würden die Cyanobakterien vergiftet werden.



Open-Air-Stalaktiten



Mikrowelt = Makrowelt

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Untergegangene Gemeinschaften

Tief im Untergrund aufgeheiztes Wasser steigt durch unterirdischen Sandstein auf und deponiert das Mineral Calzit auf dem Boden. Das Calzit härtet und wird zu TRAVERTIN. Wenn dieses Wasser längere Zeit fliesst, können so grosse Strukturen wie Gras, Bäume und sogar angelegte Wege einzementiert werden.
Ein fossilienähnlicher Abdruck von Thermophilen kann in einer Schicht von Travertin eingeschlossen werden. Diese Einschlüsse sind der heutige Beweis für frühere thermophile Gemeinschaften.
Die heissen Quellen von Yellowstone gehören zu den extremsten Umgebungen auf der Erdoberfläche, und doch überlebt und gedeiht das Leben in einer Umgebung, die für Menschen tödlich wäre. Wissenschaftler studieren diese abgehärteten Organismen nicht nur wegen der Bandbreite des Lebens auf der Erde, sondern auch deswegen, weil man so Leben auf fremden Planeten besser verstehen könnte.



There's a storm comin'



West Thumb Geyser Basin

Jetzt taut's

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Am zweiten Tag im Yellowstone-Nationalpark mussten wir pragmatisch sein. Von unserem Wunschprogramm verabschiedeten wir uns, weil das spätwinterliche Wetter uns maximale Flexibilität abverlangte. Am frühen Morgen regnete es, in höheren Lagen schneite es. Wir entschieden, heute ein Stop&Go-Programm einzulegen. Stop bei Trockenheit, Go bei Regen. Sollte es 12 Stunden lang regnen, sollten wir eben 12 Stunden nicht anderes als fotogene Scheibenwischer sehen. Das Problem war nicht nur das Tiefdruckgebiet mit polarer Luft, das sich gestern über uns hinwegbewegt hatte, sondern auch die grundsätzliche Wetterunsicherheit eines Hochgebirges. Der Park liegt schliesslich durchschnittlich 2440m über dem Meer, die tiefste Stelle des Parks immerhin noch 1620m. Der höchste Punkt des Parks ist der Eagle Peak mit 3462m.



Auf der Passhöhe



Im Tal der sieben krummen Wurzeln

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So fuhren wir im Regen von Mammoth in Richtung Süden. Wir liessen den Bunsen Peak hinter uns. Es regnete. Wir querten die Ebenen um den Indian Creek und liessen die Apollinaris Spring - was für ein hübscher Name! - links liegen, denn alles, was wir sahen, war Regen von oben und Wasserdampf von unten. All die berühmten Namen verschwammen im Regen: Norris Geyser Basin, Roaring Mountain, Paintpot Hill, ja sogar den Old Faithful liessen wir links liegen und fanden uns schliesslich am westlichsten Ausläufer des Yellowstone Lake wieder. Hier tröpfelte es nur noch ein wenig und wir riskierten einen Spaziergang durch das West Thumb Geyser Basin direkt am See. Die Luft war feuchtkalt, vielleicht 3 oder 4°C und meine handschuhbewehrten (!) Finger wurden weiss. Tja, ich werde auch nicht jünger und mit diesem Problem muss ich mich schon eine ganze Weile herumschlagen. Ich versuchte, das Beste daraus zu machen und knipste mit gefühllosen Händen ein Foto nach dem anderen. Nach und nach hörte der Regen ganz auf und das etwas hellere Licht liess viele der heissen Quellen in bunten Farben leuchten.



Fishing Cone



Collapsing Pool

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Das West Thumb Geyser Basin liegt am Rand der westlichsten Bucht des Yellowstone Lake. Diese Bucht ist in Wahrheit die Caldera einer vulkanischen Eruption vor 174000 Jahren. Sie liegt komplett innerhalb der wesentlich grösseren Yellowstone-Caldera, die 640000 Jahre alt ist und deren Ränder so verwittert sind, dass man sie ohne Hilfe nicht sieht. Aus diesem Geyser Basin fliessen täglich fast 12000 Liter heisses Wasser in den See. Trotzdem beträgt die Wassertemperatur im Sommer selbst hier nicht über 7°C!



Farbskala von ... bis ...



Fishing Cone II

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Schon immer wurden Menschen von diesem Teil des Seeufers angezogen. Schon Stämme der First Nations campten hier, als sie im Sommer Bisons jagten. Das Volk der Crow sammelte Medizinkräuter; Shoshonen und Bannock haben in ihren Sagen Entstehungsgeschichten des Sees überliefert. Frühe wissenschaftliche Expeditionen, die Berichte von Holzfällern über farbige heisse Quellen überprüften, lagerten hier am Ufer und die ersten regulären Passagierkutschen von Old Faithful kamen im 19. Jahrhundert hier an.



Der Rand der Hölle



Buntes Treiben

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Das Leben in den Quellen

Viele Farben, die man in den Pools sieht, werden von Thermophilen (hitzeliebenden Mikroorganismen) verursacht. Im Allgemeinen stehen die Farben Grün und Braun für Organismen, die in eher kühlerem Wasser leben, Orange und Gelb sind ein Indikator für Organismen in heisserem Wasser. Nur wenige Bakterien können in siedendem Wasser leben. In diesen sehr heissen Zonen absorbiert das Wasser alle Farben ausser Blau, welches der Pool dann reflektiert.
Der Siedepunkt des Wassers liegt in dieser Höhe bei ca. 93°C. In diesen blauen Wassern leben Archeen.
73°C oder darunter: Cyanobakterien
62°C oder darunter: Pilze
60°C oder darunter: Algen
56°C oder darunter: Protozoen
50°C oder darunter: Moose, Krustentiere, Insekten
27°C oder darunter: Forellen



Nicht Betreten!



Aus dem See entspringt ein Fluss

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Zu schön ist das Geysirfeld von West Thumb, aber wir müssen die Zeit nutzen, solange es nicht regnet oder schneit. Daher fahren wir entlang des Ufers nach Norden, bis uns eine der nächsten Buchten zu einem Spaziergang einlädt. Gull Point ist ein zauberhaftes Fleckchen Erde. Während wir am West Thumb Geyser Basin reichlich Gesellschaft hatten, spazieren wir am Gull Point zu zweit am See entlang. Wir sehen keine anderen Menschen, hören weder Mensch noch Maschine und fühlen uns, als hätten wir den gesamten Yellowstone Nationalpark für uns alleine. Unglaublich, wo wir doch weniger als 1km von der Hauptstrasse entfernt sind!



Stevenson Island



Ruhe, Entspannung, Meditation

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Am gegenüber liegenden Ufer, etwa 10km entfernt, konnten wir die Rauchsäulen einiger Geysire und anderer heisser Quellen an einem Berghang sehen, ansonsten lag der See ruhig vor uns. In der Mitte des Sees liegt die bewaldete, langgezogene Stevenson Insel, im Hintergrund ragen die schneebedeckten Berge der Absaroka Range himmelwärts und bilden die östliche Grenze des Nationalparks. Dort in den Bergen entspringt auch der Yellowstone River, der längste frei fliessende Fluss der USA (ausser Alaska).



Mud Volcano

Mud Volcano

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Nach dem meditativen Spaziergang wandten wir uns wieder den Massen zu. Mud Volcano, wenige Kilometer nördlich des Yellowstone Lake, ist ein weiteres geothermales Gebiet mit Alleinstellungsmerkmalen wie "lautestes Schlammloch", "sauerster See", "Abhang der gebackenen Bäume" usw. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal wird nicht mehr lange ein Unikat bleiben: am Parkplatz des Mud Volcano befindet sich ein Toilettenhäuschen. Darin befindet sich neuerdings eine Hocktoilette (Squat toilet), die speziell für die in den letzten Jahren in Massen hier auftretenden chinesischen Touristen installiert wurde.



Sizzling Basin

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Auf dem Gelände des Mud Volcano gibt es allerlei merkwürdige heisse Quellen mit eigenartigen Namen.
Drachenmaul (Dragon's Mouth Spring) – ein unbekannter Parkbesucher benannte diese Struktur im Jahr 1912. Womöglich erweckte das aus der Höhle hervorschiessende Wasser den Eindruck einer Drachenzunge. Bis 1994 spritzte das Wasser häufig bis zum Gehweg. Rumpelnde Geräusche aus der Höhle werden durch Wasserdampf und andere Gase verursacht.
“Der Kessel des Schwarzen Drachens“ (Black Dragon's Caldron). Dieser Schlammtopf entstand erst 1948, schleuderte Bäume samt ihrer Wurzeln aus der Erde und änderte das Erscheinungsbild dieses einst ruhigen, bewaldeten Abhangs für immer. Für mehrere Jahrzehnte spie die Quelle schwarzen Schlamm bis zu 6 Meter hoch. Über die Jahre bewegte sich die Quelle etwa 70 Meter nach Südosten und wurde relativ ruhig. Jedoch ist ständige Änderung die einzige Konstante in Yellowstone. Der schwarze Drache könnte eines Tages plötzlich wieder erwachen…



Churning Caldron

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Der “überschäumende Kessel” (Churning Caldron) schäumt und dampft, weil Hitze und Gas aus der Magmakammer des Yellowstone-Vulkans aufsteigen. Bei jedem der zahlreichen Erdbeben ändert sich die Temperatur der aufsteigenden Gase und ändert somit den Charakter des Kessels. Das Wasser im Becken ist brühend heiss, aber es kocht nicht. Nur heisse Gase wühlen das Wasser auf. 1971 war das Wasser warm und ruhig, so dass Teppiche von Mikroorganismen auf dem Wasser wuchsen. 1978 und 1979 erschütterte eine lange Serie von Erdbeben die Gegend, die Temperatur des Kessels stieg, Gase wühlten das Wasser auf und die Mikroorganismen starben wieder. Nach einer ruhigeren Phase erschütterten zwischen 1. und 15. Juli 1995 nahezu 500 Erdbeben das Gebiet, der Kessel schäumte wieder über und dieser aktive Zustand hielt bis ins Jahr 2002 an.



Sour Lake



Im späten 19. Jahrhundert brach der Mud Geyser alle paar Stunden aus und spuckte schlammiges Wasser bis zu 17 Meter hoch. 1927 kamen die Eruptionen zum Stillstand. Vor 1978 war der Schlammgeysir im Wald versteckt. Dann stieg die Bodentemperatur nach einer Serie von Erdbeben stark an und tötete viele Bäume um den Pool herum. Um die Jahrtausendwede herum erweiterte sich der Pool durch heftige Eruptionen und verschluckte ganze Baumstämme.
Ein Abhang in der Nähe war bis 1978 dicht bewaldet. Nach den Beben standen die Bäume zwar noch an derselben Stelle, aber der Boden hatte plötzlich eine Temperatur von 94°C. Die Bäume starben aufrecht stehend ab. Die Wurzeln verkochten in der Erde und um die Bäume herum trat Dampf aus, so dass der Abhang sehr bald in „kochender Abhang“ umbenannt wurde.
Schon mal in Batteriesäure gebadet? Nein? Dann tut's auch bitte nicht! Sour Lake ist der sauerste See im Yellowstone Nationalpark. Er schimmert grünlich und scheint immer leise vor sich hinzuköcheln. Wegen seiner extrem starken Säure ist der See auch mit einem gewissen Sicherheitsabstand eingezäunt.


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Kommentare

  • Blula

    Lieber ULI !
    Auch ich gehöre, und da schäme ich mich gar nicht, zu jenen, die zu den Begriffen Coulee und Cataldo nichts, aber auch gar nichts zu sagen wüssten. In meinem Speicher gibt es nur die Caldera. Aber nun kommst Du mit diesem Bericht über eine dermaßen interessante Tour durch den Nordwesten der USA, die so wahrscheinlich auch noch niemand unternommen hat. Ich bin nicht nur begeistert von all den Highlights jeglicher Art, sondern auch von Weise, wie Du sie uns hier näherbringst... mit allen nur möglichen Hintergründen, geschichtlichen sowie geologischen Fakten und natürlich auch den ganz persönlichen Eindrücken.
    ULI, Du bist auf dieser Grand Tour auch technischen Meisterleistungen begegnet und ich behaupte, Dein Bericht hier ist ebenfalls eine Meisterleistung. Die Mühe, die ja bereits mit der ausgezeichneten Beschreibung aller Deiner Fotografien begann, hat sich wahrhaftig gelohnt. Ich kann nur DANKE sagen.
    LG Ursula

  • u18y9s26

    Lieber Uli,
    großartige Bilder zu brodelnder Erde stellst du deinem Bericht zur Seite, den ich mir auf den Merkzettel zum Lesen gesetzt habe für eine ruhige Stunde. Vielleicht hast du den Reiseführer für unsere nächste Reise geschrieben. Dieser Teil der Erde ist von uns noch unentdeckt und auf der Wunschliste für die Zukunft.
    LG Ursula

  • Ginkgo

    Es sind sehr schöne Bilder dabei, weshalb ich auch Lust habe den Nationalpark zu besuchen. Danke für den Bericht.
    LG Ginkgo

  • astrid

    Das Warten hat sich gelohnt! Was für ein umfangreicher informativer Bericht gespickt mit Sehnsuchtsfotos, einfach schön! LG Astrid

  • bezi

    Ich habe hier selten einen so lehrreichen Reisebericht gelesen. Obwohl ich wahrscheinlich niemals dorthin kommen werde, hat mich diese Route total interessiert. Du hast hier eine Menge Arbeit reingesteckt und eigentlich verdienst du hier noch viel mehr als fünf Punkte. Außerdem hattest du ja auch schon deine Fotos alle schon so gut erklärt. So ein Bericht sollte unbedingt auch von der Redaktion empfohlen werden. Vielen Dank!
    LG Claudia

  • Chrissi

    Ich habe deinen Bericht richtig studiert und bin ebenfalls total beeindruckt von all dem, was du hier für uns an Sehens- und Wissenswertem während dieser Reise zusammengetragen hast. Vielen Dank auch für die vielen guten Fotografien dazu.
    LG Christel

  • Anamcara

    Hi Uli,
    endlich hab ich mir die Zeit genommen, Deinen Bericht, der ja fast ein Taschenbuch ist, zu lesen!
    Kein Wunder, dass Du dafür sehr lange gebraucht hast, er hat ja schon ein wenig das Zeug zur Doktorarbeit!
    Sehr informativ und einladend bebildert, das muss eine tolle Reise gewesen sein.
    Bis demnächst in Tübingen,

    ganz liebe Grüße

    Marianne

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  • matulr

    Hallo liebe Leute,
    ich danke Euch allen für die vielen, vielen guten Bewertungen und wohlwollenden bis begeisterten Kommentare!
    Ja, es ist tatsächlich eine Höllenarbeit, einen solchen Reisebericht zu erstellen, aber ich kann durch diese Arbeit eine unvergessliche Reise nochmal durchleben und sie durch zusätzliche Recherchen sozusagen abrunden. Dieser Bericht ist der zweite in einer Reihe von 3 Berichten (der erste war über Hawai'i). Ich teilte diesen Urlaub in 3 Teile, weil sonst überhaupt niemand mehr einen einzigen Text gelesen hätte wegen der erschlagenden Fülle an Informationen. Ich sehe auch, dass dieser Bericht hart an der Schmerzgrenze für einige Leser gewesen sein muss.
    Der nächste und letzte Bericht dieser Reihe trägt den Arbeitstitel "Moon, Malheur & Minidoka". Er wird wohl kaum kürzer werden als dieser Bericht hier und ich hoffe inständig, dass ich es schaffe, ihn vor meinem nächsten Urlaub (Ende Juni 2018) fertigzustellen. Neugierig geworden? Dann veröffentliche ich gleich schon mal ein Bild vorab... ;-)
    An Claudia: danke Dir für den Tipp an die Redaktion! Der Bericht erscheint am Freitag 26. Januar 2018 auf der Startleiste! :-)))
    Herzliche Grüsse,
    ULI

  • ursuvo

    Jetzt habe ich mir endlich auch die Zeit für Deinen wieder so interessanten und s e h r gut geschriebenen Bericht genommen - es hat sich gelohnt.
    Deine "Schreibe", die Infos und die Bilder - das war einfach Spitze!!!!!
    Der "technische Teil" ist besonders für meinen Mann interessant - der Rest des Berichts aber auch - ich werde ihn gleich "weitergeben" und bin sicher, dass er ihn genau so gut findet wie Deine bisherigen Leser!
    Ich freu' mich jedenfalls schon auf Deinen nächsten Bericht:-)))))
    Und wenn man hier mehr "Kameras" verteilen könnte - ich wäre dabei.
    Herzliche Grüße - Ursula

  • tumtrah

    Lieber Uli,.
    was für ein faszinierender Bericht ist dir da wieder - ich denke an Galápagos - gelungen! Nicht nur weil ich zeitlich auch anderweitig eingespannt war, habe ich den Bericht - was nötig ist - voll konzentriert in zwei Schüben gelesen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, ist der Uli nun am Anatomischen Institut in Tübingen oder dem Geologischen beschäftigt? Wie du die geologischen Zusammenhänge und Erscheinungen beschreibst, kann nicht nur gegoogelt und/oder angelesen sein, man merkt, wie du mit der Materie "freihändig spielst". Manchmal wünschte ich mir beim Lesen, dass es dir auch einmal vergönnt sein möge, das Dallol Thermalfeld in der Danakilwüste besuchen zu können. Das wäre was für dich!!
    Ich selbst war 2003 im Yellowstone NP auf einer Selbstfahrerreise durch die Nationalparks des Westens. Erst jetzt habe ich erfahren, was mir alles verborgen geblieben und dadurch entgangen ist. Meine Erinnerungen an den Yellowstone sind leider eher davon geprägt, dass ich stundenlang durch verbrannte Wälder fuhr. Die in den Himmel ragenden schwarzen Baumruinen - quadratkilometerweise! - legten sich schwer auf mein Gemüt. Dein Bericht hat mich darin bestärkt, den Park unbedingt noch einmal aufzusuchen. Vielen Dank dafür!
    LG Hartmut

  • Wilfried_S.

    Hallo Uli,
    da ich ja immer wieder einmal eines Deiner großartigen Bilder, die dann in diesem Bericht verwendet wurden, gesehen hatte, habe ich heute eine mehrstündige Reise mit dem Zug genutzt, um auch diesen herausragenden Bericht zu lesen.
    Zunächst hatte der Bericht wegen des Yellowstone NP, den wir vor Jahren auch - aber wohl leider VIEL zu kurz - besucht hatten, mein Interesse geweckt. Ich wurde dann aber sofort gefangen genommen von Deiner eindrucksvollen Schilderung des Grand Coulee Dams und konnte den Bericht nicht mehr beiseite legen ohne ihn bis zum Ende geradezu zu verschlingen.
    Über die Qualität Deiner Bilder lässt sich ja kaum streiten, fasziniert hat mich vor allem aber auch Deine Beschreibung mit unzähligen Hintergrundinformationen. Und ganz nebenbei ist dieser Bericht auch so gut (und fehlerlos) geschrieben, dass es einfach ein Vergnügen ist, ihn zu lesen.
    Danke + LG Wilfried
    PS: Noch etwas zum Wetter. Schneefall im NP kann man als Pech oder auch als Glück betrachten. Wr hatten das große Glück, Ende Mai 2010 den Bryce Canyon mit seinen prächtig gefärbten Felsformationen mit Neuschnee zu erleben. Es gibt bei der RC auch "ein paar" Bilder davon :-))

  • widix

    Lieber Uli,
    danke für diesen informativen und tollen Bericht. Geologie hat mich ja schon immer interessiert und so war es für mich sehr fesselnd, die vielen Details über Deine Reise und die spannenden Hintergründe zu erfahren. Das gilt natürlich auch für alle anderen Beschreibungen. Im Yellowstone NP war ich vor sehr vielen Jahren, damals noch als Jugendliche mit meinen Eltern und durch Deine wunderschönen Bilder sind viele herrliche Erinnerungen wiedergekommen. Danke dafür! Die Unvernunft einiger Touristen, die Du beschrieben hast, habe ich auch schon öfters erlebt. Bei uns haben Japaner in Kanada sich einem Grizzly für ein Selfie genähert.....Schade, dass Du mit dem Wetter etwas Pech gehabt hast, trotzdem sind viele fanastische Bilder dabei herausgekommen. Ich freue mich auf Deinen nächsten Reisebericht :-).
    Liebe Grüße
    Sabine

  • u18y9s26

    Es war ein Genuss, den Bericht in Ruhe zuende zu lesen. Eine Erkenntnis hat sich bei mir beim Lesen breit gemacht. Yellowstone-Teton bietet genug für einen Urlaub. Lieber intensiv wie du, als wie die Chinesen, die wir in China auch sehr liebenswert kennengelernt haben. Nur etwa 3 Millionen der riesigen chinesischen Bevölkerung bereisen das außerchinesische Ausland und andere Kontinente. 50% aller Reisenden bleiben als Touristen im Inland und drängeln sich wegen der Massen dort vor den Sehenswürdigkeiten. LG Ursula

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  • matulr

    Nochmals danke an alle Kommentatoren! Das spornt mich an, den nächsten Bericht in Angriff zu nehmen. Der Einstieg ist oftmals der schwierigste Teil. Wenn es mal läuft, dann läuft es. Der letzte Teil dieser "Trilogie" wird von der Rückreise von Yellowstone an die Küste handeln. Eine Reise kreuz und quer durch die abgelegensten Winkel von Idaho und Oregon. Geologie wird dabei, lieber Hartmut, wieder eine wichtige Rolle spielen, aber es wird auch Einblicke in die amerikanische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts geben. Ein bedrückendes Highlight wird der Besuch eines amerikanischen Konzentrationslagers aus dem 2. Weltkrieg. Es gab im Krieg 11 Konzentrationslager auf dem Boden der U.S.A., aber nur ein einziges Aufnahmelager für Kriegsflüchtlinge aus Europa.
    Kurzer Nachtrag zu Yellowstone: ich wünschte, ich hätte viel mehr Zeit dort verbringen können! Es gibt mehrere hundert Kilometer herrlichste Wanderwege von 1,6 bis 34km Länge...
    LG ULI

  • Krosby01

    Ich denke, ich bin der Letzte, der den zweiten Teil des Vulkanologie-von-Amerika Berichts fertig las: Hawaii-Yellowstone-Paulina. Wartete ich zu lange? Nein, denn meine Erfahrung bewies das alte Sprichwort: Was lange währt, wird endlich gut.

  • Zeitreisende

    Lieber Uli,
    vielen Dank für Deinen Bericht: sehr informativ, sehr kurzweilig und sehr schön geschrieben. Ich habe viel gelernt und bin auch von den Fotos sehr begeistert. Der Yellowstone NP ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes und ich habe schon viel darüber gelesen- aber von einigen Details, die Du sehr anschaulich und spannend beschrieben hast, hatte ich noch nie gehört. Ich fürchte, nun hat mich das Fernweh nach meinem Lieblingspark gepackt. Liebe Grüße aus Köln, Dani

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Coulee, Cataldo & Caldera 5.00 16

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