Südafrika - die ganze Welt in einem Land

Reisebericht

Südafrika - die ganze Welt in einem Land

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Stress vor dem Abflug

Noch vor Abflug wird es unerwartet stressig: Unser Sohn Sebastian, inzwischen Chef-Photograph der Familie, freut sich schon darauf, mit einem neu bestellten 400 mm-Teleobjektiv Fotos wie ein Profi machen zu können, aber das vor zwei Wochen bestellte Teleobjektiv will einfach nicht kommen. Schließlich hilft nur noch eine Stornierung der ursprünglichen Bestellung und eine neue bei Amazon mit Express-Versand. Am letzten Tag vor dem Urlaub ist es da. Das Ergebnis war jedenfalls den Stress wert, wie nur eines von vielen Fotos von ihm zeigt.



zwei nette Weggenossen



Ankunft im Krügerpark

Terrasse der Simbavati River Lodge

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Nach einem Nachtflug von München nach Johannesburg und einem kurzen Inlandsflug nach Hoedspruit sind es nur wenige Kilometer zum Timbavati Gate des Krügerparks. Eine Teerstraße und später eine gut befahrbare Piste bringt uns noch vor dem Mittagessen zur luxuriösen Simbavati-River-Lodge, wo wir bereits von der Essensterrasse aus einer Elefantenherde an einer Wasserstelle nur wenige Meter entfernt beobachten können.



1. und 2. Tag: Auf Safari

Zwei Tage verbringen wir hier, an denen täglich morgens und abends eine dreistündige Tour mit den Safaribussen in die Umgebung ansteht; dazwischen muss man allerdings ein wenig ausruhen, da morgens noch vor Sonnenaufgang abgefahren wird, während man abends immer an einem ungefährlichen Platz einen "sundowner" geniest.
Außer dem Fahrer ist immer ein Tracker dabei, der Spuren deuten soll. Tatsächlich kennen die Fahrer ihr Gebiet so gut, dass sie genau wissen, wo man Tiere beobachten kann.



Giraffe



Manchmal dauert es auch ein wenig, bis man wieder auf Großwild stößt, aber zumindest kleine Tiere wie verschiedenste Vogelarten oder Erdhörnchen kann man unterwegs sehen.



kleine Schönheit in prachtvollen Farben



Löwen bei ihrer...

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Wenn man Löwen begegnet, dann sind sie tagsüber meistens damit beschäftigt, sich den Bauch vollzuschlagen. Dass man die Gefahr aber nicht unterschätzen sollte, zeigt sich daran, dass der Tracker nicht auf seinem Platz vor der Kühlerhaube des Autos sitzen bleibt, sondern ins Auto einsteigt, auch wenn dieses offen ist.



Gegebenenfalls verständigen sich die Fahrer per Funk, an welchen Stellen besondere Tiere zu sehen sind, und dann prescht der Safaribus über alle Holperstellen des Wegs dorthin und es heißt gut festhalten. Notfalls geht es auch mitten durchs Gebüsch und kleine Bäume werden einfach umgemäht, was sicher nicht sehr umweltfreundlich ist. Das Nashorn mit seinem Jungen durfte aber nicht erschreckt werden; darum wurden die letzten Meter auch sehr vorsichtig zurückgelegt.



Nashorn



Cheetah

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Noch seltener zu sehen sind Cheetahs (Geparden); daher treffen sich an solchen Stellen oft mehrere Fahrzeuge von verschiedenen Lodges. In diesem Fall hat er gerade eine Antilope erlegt, an der er "herumknabbert" um sie später vor anderen Jägern auf einem Baum in Sicherheit zu bringen. Bis auf das Klacken der Fotoapparate ist es in den Autos mucksmäuschenstill, aber der Gepard lässt sich auch nicht stören, als er bei zunehmender Dunkelheit mit einem Scheinwerfer beleuchtet wird.



Nilpferde am Simbavati River

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Sehr verblüfft sind wir, als wir am letzten Tag dann im fast wasserlosen Simbavati River an einem kleinen See auf Krokodile und Nilpferde stoßen.



Gazelle

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Leider gehen die Tage in der Safarilodge sehr schnell vorbei und nur an den Trinkgeldvorschlägen sehen wir, dass wir bei dieser Lodge in einer Preisklasse gelandet sind, die wir uns selbst nicht geleistet hätten, wenn nicht unser Reisebüro sie gebucht hätte. Dennoch: Wir wollen beim nächsten Mal wieder hin, denn die Safaris in der Umgebung waren jeden Preis wert.


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Kommentare

  • Blula

    Hallo Wolfgang!
    Ich kann es nicht anders sagen, aber das war jetzt hier ein Bericht so wirklich ganz nach meinem Gusto, spannend - die Spannung fing ja bereits vor Reiseantritt an - , voller Erlebnisse und Abenteuer. Ich habe mich gerne mitnehmen lassen.
    Danke für dieses tolle Reisetagebuch, das sicher jedem Südafrikakenner oder auch -einsteiger gefällt. Kompliment an Deinen Sohn, der hier seine grossartigen Fotografien beigesteuert hat.
    VG Ursula

  • Wolfgang122

    Hallo Ursula,
    vielen Dank!

  • matulr

    Sehr schöner Bericht mit eindrucksvollen Fotografien! Vielen Dank für die Mitnahme auf eine Reise, die ich in ähnlicher Form 1995 machte. Ich denke heute noch gerne an Südafrika zurück und möchte seitdem auch wieder dorthin, nach Möglichkeit zur Blütezeit des Namaqualandes! Ich träume seit meiner Kindheit davon, das mal so zu sehen!
    Herzlichst,
    ULI

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