" SCHWEBENDE KLÖSTER " Meteora

Reisebericht

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Abreise



Herr Theophil

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April 2012, war ich mit einer Pensionistenreise 8 Tage unterwegs am Pelopones. Ich wollte mir immer schon die Meteoraklöster ansehen, nur waren, von meinem Hotel, 342 Km zu fahren.. Egal, meinten meine Frau und ich, machen wir einen Tagesausflug, wir gehen ja nicht zu Fuß. Also mieteten wir einen kleinen Chevrolet Matiz zu 35 €, und am nächsten Morgen 06.00, besser gesagt 07.00, da ich vergessen habe die Uhr umzustellen ( eine Stunde vor)
gings los.



Herr Theophil

Bei den Fischern

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Herr Theophil aus Thessaloniki, Buschauffeur, Lkw Fahrer, Fremdenführer und Autovermieter, erzählte mir viel von Land und Leuten und gab mir gute Tipps zu den Meteora Klöstern.
In Thessaloniki fuhren wir noch bei den Fischern vorbei und tranken mit ihnen griechischen Kaffee. Griechischer und Türkischer Kaffee ist dasselbe, wird in der Kanne gekocht wie bei Oma, also ohne Filter. In Griechenland darf man nicht türkischen Kaffee bestellen denn die beiden Völker verstehen sich nicht gut. Die Fahrt verlief ohne Probleme und gegen 11.30 waren wir vor Ort. Im April ist noch nichts los und Busse kommen erst um 13.00 Uhr. Ein Kloster war offen kaum Touristen, aber ich habe auch keinen Mönch gesehen. Petrus meinte es gut mit uns, er wartete bis wir die Heimfahrt antraten dann lies er es ein kleinwenig regnen.
Kamen gegen 20.00 Uhr wieder im Hotel an und bekamen gleich von der Senioren Betreuung eine Rüge weil wir uns nicht abgemeldet haben. Auch als wir erwiderten, " wir sind doch keine Kinder, senil blind und taub sind wir auch noch nicht, außerdem reisen wir in der ganzen Welt herum, aber diese Argumentation wurde nicht akzeptiert. Mit Senioren einmal und nie wieder!



Von Kalambaka



Kalambaka

Die „schwebenden Klöster“ auf den Meteora-Klippen zählen zu den beliebtesten Reisezielen Griechenlands. Neben den historisch wertvollen Anlagen ist auch die überwältigende Aussicht einen Besuch wert!



" In die Höhe heben"



" In die Höhe heben "

Die Metéora-Klöster, östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien, Griechenland gelegen, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name Metéora leitet sich von meteorizo ab, was „in die Höhe heben“ bedeutet.



Einsiedeleien



Einsiedelein in Felsspalten

Die Meteora-Klöster entstanden aus Einsiedeleien in Felsspalten, die Überlieferungen zufolge bis auf das 10. Jahrhundert zurückgehen. Das erste Kloster namens Doúpiani stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert, von ihm ist allerdings nur noch eine Kapelle erhalten, die jedoch nach wie vor genutzt und erhalten wird.



Nur sechs



Im Morgennebel scheinen die Meteora-Klöster zu schweben, was ihnen auch ihren Namen verliehen hat: Meteore bedeutet „in die Höhe heben". Abgesehen von den 24 Klöstern zählen die Meteora-Felsen zu den beliebtesten Kletterzielen Griechenlands. Im Jahr 2001 hat der Österreicher Felix Baumgartner, seit 2013 weltberühmt mit seinem Fallschirmsprung aus der Stratosphäre, einen Base Jump von einer der Klippen absolviert.



Ein Traum



Die Mönche lebten im zönobitischen System

Die religiöse Blüte der Klöster erfolgte allerdings erst ab dem Jahr 1334, als der Mönch Athanasius vor der türkischen Herrschaft aus der Mönchsrepublik Athos in die Meteora-Klöster flüchtete. Damals gründete er das bis heute größte Kloster namens Metamórphosis und verfasste die ersten Regeln des Klosterlebens. Die Mönche in den Meteora-Klöstern lebten im zönobitischen System, das heißt besitzlos, in Gemeinschaft und von der Außenwelt abgeschlossen


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