Von Hanoi zur Halong Bucht

Reisebericht

Von Hanoi zur Halong Bucht

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Mit dem Bus zur Halong Bay

Auf dem Weg Hanoi - nach Halong Bay sehe ich zum ersten Mal, wie es abseits der Hauptstadt in Vietnam aussieht. Die Halong Bay liegt 1-2 Stunden östlich von Hanoi im Golf von Tonkin und ist mit ihren 1969 Kalksteinfelsen als UNESCO Weltkulturerbe ausgewiesen. Wir brauchten etwas Länger da wir einen Platten hatten, zwar war der Resevereifen auch schon sehr abgenützt, aber besser als gar keiner.



Es ist kaum zu glauben

Auf dem Weg zur Halong Bay

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was Vietnamesen auf den Roller transportieren können. Der Begriff Verkehrssicherheit existiert in Vietnam nur theoretisch und so wird alles auf den Rollern transportiert, was auf irgendeine Art und Weise auf die kleinen Zweiräder passt. Egal wie abenteuerlich dies auch aussehen mag.
Gesehen in Hanoi:
Ein wolkiger Tag in Hanoi, doch wenn die Sonne rauskommt dann entsteht kurzfristig ein Verkehrschaos. Die Hälfte der Mopeds bleibt auf der Straße stehen, alles Frauen, und ziehen sich ein extra geschneidertes Kleidungsstück an, das den Oberkörper von den Augen bis zu den Händen bedeckt. Nicht wegen Hautkrebs, aber braun ist hässlich, so sehen Menschen vom Land aus. So wollen Städter nicht aussehen. Und dafür tun sie alles. Sonnenschirme sind nur deswegen selten weil es sich damit unpraktisch Mopedfahrern lässt. Ein Tipp vergessen sie die Sonnencreme nicht den die gibt es in Vietnam nicht.



Reisfelder.

Reisfelder

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In der Ebene zum roten Fluß gibt es viele Reisfelder, die noch in trationeler Methode bearbeitet werden. Es werden, zur Sicherheit, immer drei Reispflänzchen zusammengesetzt, eines kommt bestimmt. Das ist immer Frauenarbeit und ein Mann kontrolliert das die Bäuerinnen auch fleißig sind.
Von den mehr als 2000 Reissorten, die in Vietnam angepflanzt werden,
dürften die meisten bald verschwunden sein. Im Bestreben nach höheren Erträgen, arbeitet man eng mit dem Internationalen Reisinstitut auf den Philippinen zusammen und übernimmt von dort einige wenige Hochleistungssorten. Durch ökologisch unangepasste an kurzfristigem Gewinn orientierte Produktionsmethoden, schreiten die Erosion, der Verlust der Humusschicht und die Versalzung fort.




Wasserbüffel Traktor

Wasserbüffel Traktor

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Es hat sich herausgestellt das die alte Methode, zu pflügen mit dem Wasserbüffel, noch die Beste ist. Die Motorpflüge reißen die Lehm Schicht zu sehr auf, so dass der Boden das Wasser nicht halten kann und langsam versickert. Ein Reisfeld steht ja 3 Monate unter Wasser.



Schlauchhäuser

Schlauch Häuser

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Auch die Architektur vietnamesischer Häuser hat etwas mit der Sonne zu tun. Verblüffend schmal wirkt das typische Familienhaus: Hinter der sehr schmalen Front streckt sich das Haus lang nach hinten. Der Stil ist Jahrhunderte alt und hatte ursprünglich mit der Ladensteuer zu tun, die in den mittelalterlichen Innenstädten von der Größe der Ladenfront abhängig war. In den dicht gedrängten Großstädten ist das verständlich. Aber auf dem Land stehen die langen Schlauchhäuser manchmal auch frei herum - mit verputzter Fensterfront, aber grauen, fensterlosen Seiten. Als würden sie auf Nachbarreihenhäuser warten, die niemals gebaut werden. Dabei geht es weniger um Steuern als um Licht. Schmale Reihenhäuser sind praktisch – sie brauchen nur an der Front Fenster. Mehr will man gar nicht.



Busfahren ist nichts für alte Leute

Panne

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Busfahren in Vietnam ist nichts für alte Leute. Allerdings ist Vietnam ein sehr junges Land: 60 Prozent der Bevölkerung sind unter 30 Jahre jung. Einwandfrei klappt allerdings das Prinzip, dass jüngere Fahrgäste für ältere aufstehen. Das mag mit der hohen Stellung des Alters in asiatischen Kulturen zusammenhängen. Vermutlich sind aber einfach alle anderen Fahrgäste nur beeindruckt, wenn es ein alter Mensch überhaupt an Bord geschafft hat.



Schwimmwesten mitnehmen ist nicht gut.

Fischerhütte

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Den einfachen vietnamesischen Fischern und Bauern fällt es schwer, die abstrakten philosophischen Mechanismen die für die Harmonie zwischen Himmel und Erde sorgen, zu verstehen. Deshalb stellen sie sich diese lieber als Geister, Genien und Dämonen vor und versuchen mit ihnen im Einklang zu leben. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine undurchschaubare Grauzone von Wahrsagerei, Abwehrzauber Hexerei, Zahlenmystik, Zauberheilung und Quacksalberei entstanden.
Manches lässt sich dabei auf seine religiösen und soziologischen Wurzeln zurückführen, anderes erweist sich als sinnlos und dumm, teils mit gefährlichen Folgen. So ertrinken jährlich viele vietnamesische Fischer. Eine Untersuchung ergab 1997, das nur 450 der insgesamt 22.000 Fischer von Than Hoa mit Schwimmwesten ausgerüstet sind. Vietnams Fischer leben noch in dem ( Aber ) Glauben) das die Mitnahme von lebensrettenden Dingen unweigerlich den Tod auf See hervorruft. Im ländlichen Bereich werden Armut und mangelnde Bildung weiterhin die Menschen in die Hände von Quacksalbern und Kurpfuschern treiben, teils mit tödlichen Folgen.



Ausflugschiff - Halong Bay

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In der Halong-Bucht im Norden Vietnams ragen entlang einer 120km langen Küstenlinie an die 1969 spektakuläre Kalksteinfelsen in verschiedensten Größen und Formen aus dem Wasser. Neben der atemberaubenden Landschaft lockt die Halong-Bucht mit Höhlenbesichtigungen, Traumstränden und idyllischen Kanufahrten.



Drachenbucht

Drachenbucht

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Der Name Vịnh Hạ Long (Hán Nôm) bedeutet „Bucht des untertauchenden Drachen“. Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht war.



Laut BBC Vietnam

Halong Bay

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Die Halong-Bucht ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Vietnam. Zwischen 2002 und 2011 kam es aufgrund von schlechten Sicherheitsstandards zu einigen Unfällen. Am 17. Februar 2011 starben elf Touristen aus England, Australien, Frankreich, Japan, USA, Russland, Schweden und der Schweiz sowie ihr vietnamesischer Reiseführer, als ihr Ausflugsboot sank. Ein weiteres Unglück ereignete sich am 8. Mai 2011, als ein Ausflugsboot der Hại Long Co Ltd mit 28 französischen Touristen an Bord vor der Insel Do Cạn kenterte. Alle Bootsinsassen konnten jedoch gerettet werden. Ähnliche Unglücke gab es bereits 2002, 2006, und 2009. Laut BBC Vietnam äußerten sich einige britische und australische Touristen, die die Halong-Bucht besichtigt hatten, dahingehend, „dass sie sich glücklich schätzen, noch am Leben zu sein“, und dass sie nicht sonderlich über solche Unfälle überrascht seien, da alle Touristenboote „sehr alt“ seien



James Bond

Panorama - Halong Bay

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In dem Film James Bond 007 – Der Mann mit dem goldenen Colt spielt der Showdown in der Halong-Bucht. Die Szenen wurde aber auf der heute als „James-Bond-Insel“ bekannten Insel Khao Phing Kan in Thailand gedreht.


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