Wallfahrt nach Máriagyüd-Ungarn

Reisebericht

Wallfahrt nach Máriagyüd-Ungarn

Reisebericht: Wallfahrt nach  Máriagyüd-Ungarn

Wallfahrt nach Máriagyüd (auf Deutsch Marjud), dem ältesten und bekanntesten Marienwallfahrtsort im ungarischen Teil des Komitets (Baranya).

Wallfahrt nach Marienwallfahrtsort Máriagyüd-Ungarn


Auf einer Wallfahrt nach Máriagyüd (auf Deutsch Marjud), dem ältesten und bekanntesten Marienwallfahrtsort im ungarischen Teil des Komitets (Baranya), die ein integraler Bestandteil der Stadt Siklos ist, und befindet sich an den südlichen Hängen des Anbaugebietes Villany sowie 25 kilometer südlich von der katholischen Diözese mit Sitz in der Stadt Pecs, der im Jahre 2010 zur Hauptstadt der europäischen Kultur mit Recht proklamiert wurde, sind wir mit dem Bus von Djakovo am Hochfest der Heiligsten Dreifaltigkeit 11.6.2017., gefahren.
Mit uns waren die Vorleser, Bibelgruppenmitglieder aus der Pfarrei und anderen Gläubigen sowie unserer jungen Pfarrvikar, Priester Marin Putilin. Der Weg führte uns durch die malerischen ungarischen Dörfer und dem berühmten Kurort Harkány mit den bekannten Thermalbädern. Wir blicken durch das Fenster des Busses auf endlose Felder von Raps, Weizen, Gerste, jungen Mais und Sonnenblumen, und bald kamen am Fuß des Hügels Tenkes, wo sich auch Wallfahrtsort Mariagyud befindet.
Bis an Wallfahrtskirche zu kommen, müssten wir noch breite Treppen hochsteigen. Als wir endlich die zwei Türme der prächtigen Kirche sahen, waren wir alle angenehm überrascht. Die Schönheit der Kirche und die Ruhe, die wir fühlten, war es nur schwer zu beschreiben. Als wir in die Kirche hineintreten, welche von Papst Benedict XVI., durch sein Dekret vom 14. September 2008 auf das Niveau der kleinen (niedrigen) Basilika erhoben wurde, waren wir von der Schönheit des Inneren der Kirche wieder sehr beeindruckt. Die mit modernen Gemälden an der Decke dekoriert war, und hatte mehreren Barockaltären sowie schön geschnitzten Bänken. Über den Hauptaltar, in eine Nische, die aus halb gerundetem Stein gemacht war, befand sich mehr als 300 Jahre alte Statue von Maria mit Kind, bedeckt mit Gold und Silber.Und über der Marienstatue, auf Steinsäulen, befindet sich zwei Engeln und zwischen ihnen beiden eine Krone mit einem Kreuz an der Spitze. Wirklich sehr schön!
Gemeinsam mit den anderen Pilgern, die aus anderen Teilen Ungarns und Kroatiens kamen, haben wir an heilige Messe im Freien teilgenommen, die zusammen mit unserem Pfarrvikar zwei weitere Priester aus Ungarn in kroatischer Sprache feierten.
Dann folgte der Kreuzweg in einer schönen Kastanienallee, neben dem es ein ganz alter Friedhof ist. Nach dem gemeinsamen Kreuzweg kam das wohlverdiente Mittagessen und endlich Busfahrt nach Hause. Noch voller Eindrücke an unserer Wollfahrt erinnerten wir uns im Bus an die Geschichte des Heiligtums Mariagyud: Selbst im frühen Mittelalter, am Fuß des Hügels war eine Wasserquelle bei welches die christlich Gläubigen eine Marienstatue errichteten.
Später am Ort der Erscheinungen Marias haben die Benediktiner im Jahre 1006. eine Kapelle gebaut. Der König Geza im Jahre 1148 aus Dankbarkeit erweitert die Kapelle. Und nach dem Abzug der Türken, bauten die Franziskaner Ihren Kloster und heutige Spätbarockkirche mit zwei Türmen auf dem Gelände einer ehemaligen Kapelle, von welchen nur die Außenwände blieben. Teodor Horvat



Kreuzweg bei Wallfahrtskirche Mariagyud


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