Der verrückte König Herodes, Masada die Felsenburg

Reisebericht

Der verrückte König Herodes, Masada die Felsenburg

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Modell, Masada ein Wüstenschloß



Modell des Tafelbergs mit der Anlage der Burg und Palast von Masada

Masada, Bergstation

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Für Israel Besucher ist Masada ein MUSS. Masada ist ein isolierter Tafelberg, Teil des Judäischen Gebirges entlang des Westrandes des Jordangrabens, zwischen Totem Meer und Judäischer Wüste gelegen. Durch ein Wadi im Westen wird es von dem Rest des Gebirgsstocks isoliert. Während der Höhenunterschied zum östlich gelegenen Toten Meer über 400 Meter beträgt, ist der Abhang Richtung Westen 100 Meter hoch. Sein Gipfel wird durch eine Hochfläche gebildet. Felsige Steilabhänge schützen sie nach allen Seiten. Ursprünglich war das Plateau nur über drei schmale Saumpfade zugänglich.



Masadabahn die tiefst gelegene Seilbahn der Welt

Masada Luftseilbahn

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Mit der Seilbahn - Kabine fasst 80 Personen Schweizer Modell - seit 1971 führt eine 900 m lange Luftseilbahn, die Masadabahn, von -257 m auf das Gipfelplateau in 33 m NN. Sie ist die tiefst gelegene Seilbahn der Welt. Die Einrichtung der Seilbahn war sehr umstritten, da sie das Aussehen der Fundstelle stark veränderte. Sie hat zudem die Besucherzahlen extrem verstärkt. Früher musste man den Schlangenpfad, ca. 1.30 Stunden, hinaufwandern.



Blick auf die Talstation

Auch hier sind noch die Reste - Bildmitte - von zwei Befestigungen römischer Heerlager zu sehen. Im Jahr 2000 hatte die Festung 700.000 Besucher. Da es zu langen Wartezeiten kam, wurde zwischen 1995 und 2000 eine neue Seilbahn errichtet, die über 40 Millionen € kostete. Sie nahm 1999 den Betrieb auf. Eine Brücke verbindet die Endstation mit dem Schlangenpfad-Tor. An der Talstation der Bahn wurde 2000 ein neuer Eingang mit einem kleinen Museum geschaffen. Seitdem haben behinderte Besucher Zugang.



Masada, Herodes Burg



Masada, Tafelberg mit Modell des Palastes

Der Masada Tafelberg ist 400 Meter hoch. Allein durch die Lage und die gute Einsehbarkeit der Zugangswege war das 300 mal 600 Meter große und weitgehend ebene Gipfelplateau in Form einer Raute gut zu verteidigen. Zur Festung wurde der Berg durch die Bauten des Herodes – er ließ um das Plateau eine Kasemattenmauer mit fast 40 Türmen anlegen.
Ganz klug angelegt der Nordpalast, Bild rechts unten, den über mehrere Stufen in den Berghang hinein geschlagent. Er bietet eine großartige Aussicht über die Judäische Wüste und mit seiner Nordausrichtung die klimatisch günstigste Position am Berg im Sommer. Der Palast war aus Kalkstein erbaut und mit Wandmalereien im pompejanischen Stil und zahlreichen Mosaiken ausgestattet. Auf seiner Ostseite lag das königliche Badehaus.


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Kommentare

  • Blula

    Eine wirklich interessante Geschichte bringst Du uns hier über diesen Reisebericht herüber. Danke dafür.
    LG Ursula

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