Komm, ich nehm' Dich auf den Löwenfelsen mit

Reisebericht

Komm, ich nehm' Dich auf den Löwenfelsen mit

Reisebericht: Komm, ich nehm'  Dich auf den Löwenfelsen mit

Im Moment des Zusammenkommens beginnt die Trennung.
Singhalesisches Sprichwort

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Ein Patrizid & kreativer König

Der kleine Gärtner

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Nachdem ich etliche Tempeln besucht habe, in der Begleitung von meinem sehr geduldigen und hilfsbereiten Guide Nalaka, war es an mir, alleine den Löwenfelsen zu erklimmen. Er hatte da wohl keine Genehmigung für das Gebiet und nach einem sehr netten 'You can't get lost', drückte er mir die Eintrittskarte und eine Flasche Wasser in die Hand. Da es Vollmondfest war, waren richtige Völkerwanderungen angesagt, vereinzelt auch Sonnenbrand geplagten Touristen.

Hier muss ich kurz einwerfen: mein Mann - um meine Gesundheit und Sicherheit bemüht - hat mir Bergsteigerschuhe aufgeschwatzt mit der dringenden Bitte, die auch anzuziehen. Klobige, unschöne Dinger mit rosa ( !!!!! nicht meine Farbe) Streifen. Also, tat ich es. Turnschuhe hätten es auch getan.....

Mit Kamerarucksack, Umhängetasche mit Wasser, Sonnenhut und den schicken Schuhen ausgerüstet stand ich auf dem gepflasterten Weg zum Felsen und staunte über die wunderschön angelegten Gärten, vielen Äffchen und Teichrosen. Da es schon früher Nachmittag war, habe ich die Warnung von Nalaka beherzigt, nicht zu lange zu trödeln, denn der Park wird kurz vorm Sonnenuntergang ( 18.00 Uhr) geschloßen.

Bei den ersten Treppen wusste ich schon, dass die nicht für unsere europäischen Füsse gebaut wurden. Die Auflagefläche ist zwischen 20 und 25 cm, mit den Schuhen konnte ich nur quer laufen. Super.

Es sind insgesamt 1202 Stufen, bis zum Gipfel und dem wunderschönen Ausblick.

Die Geschichte, die sich über Jahrtausenden immer wider wiederholt, hat mich fasziniert.

Der selbsternannte König Kassapa I. hat als erste Amtshandlung seinen Vater König lebendig einmauern lassen, um die ihm nicht zugedachte Thronfolge für sich zu sichern. Da er Sprössling von dem König Dhatusena und einer Nebenfrau, beschloß er 473 n. Chr. die Lage zu verändern. Warum der Vater eingemauert wurde, ist mir unklar.
Zu dem Tod des Vaters gibt es noch eine Geschichte, die eher nachvollziehen kann: der von Rachelust und Geldgier gesteuerte Kassapa wollte die gesamten Reichtümer des Vaters auf seiner Flucht mitnehmen. Nun, nach der Bestandsaufnahme hat er festgestellt, dass das große Reichtum des Vaters das Wasser, die Bewässerungsanlagen und das ausgeklügelten Bewässerungssystem ist. Ja, das konnte er nicht mitnehmen... Also: der Vater wurde an einen Felsen gebunden, stets im Blickfeld das Wasser und ließ ihn verdursten. Auch unschön.

Der rechtmässige Thronfolger Mogallana, war nicht so darüber erfreut und drohte aus der Ferne dem König Kassapa I. Er hat sich nach den verheerenden Ereignissen in den Süden Indiens verzogen und auf seine Rückeroberung vorbereitet.
Von den Ängsten geplagt versank Kassapa im Warnsinn: er behauptete von sich die Reinkarnation der Hindugottheit Kubera, der Gott des Reichtums zu sein.

Kassapa I. beschloß sich in Sicherheit zu bringen und da traf sich gut, dass ein erkalteter Magmablock mitten im Dschungel stand. Zweihundert Metern müssten ausrechen um von oben alle nahenden Eroberer und Feinde vom Weiten zu sehen und 320 Länge für eine Zitadelle und paar Gärten anzulegen.
Siha Giri ( Löwenfelsen) ist auch gelungen: wunderschön und schwer zugänglich.

Hier muss ich noch anmerken, dass es wohl verschiedene Übersetzungen zu dem Namen Kassapa gibt. Nachzulesen ist auch, dass der Name Kasiyapa ( Pali Sprache) und Kassipa verwendet wurde. Ich habe mich für Kassapa entschieden, denn im Türkischen und Serbischen gibt es ein ähnliches Wort: Kasap - bedeutet 'der Schlächter'. Naheliegend.

Frohen Mutes schlenderte ich über den gepflasterten Weg, zwischen den im 5.ten Jahrhundert erbauten Wasslergärten, perfekte Symmetrie. Die ersten symmetrischen Lustgärten des südasiatischen Subkontinent überhaupt.

Tänzerisch und schnatternd überholte mich eine Einheimischen Familie, die barfüßig hinauf ging. Es sah so aus, als ob die schweben würden. Wunderbar. Ich für meinen Teil, schnaufend und trampelnd aber weiter kommend. Das es heiß war, brauch ich nicht zu erwähnen.

Der Felsengarten war jetzt zu sehen und die eiserne Wendeltreppe, die mich zu den Wolkenmädchen bringt. Ich kenne die nur von Bildern und Prospekten und bin gespannt wie die tatsächlich ausschauen.

Und da ist mein erstes Handicap: es hat sich wohl rumgesprochen, dass allein Reisende Touristinnen sehr leichte Opfer sind und daraus hat sich eine Infrastruktur entwickelt. An jeder Biegung standen hilfsbereite Guide, die anboten den Rucksack zu tragen, die Sehenswürdigkeiten zu erklären und behilflich zu sein, natürlich kostenpflichtig. Ob es eine Frau wollte oder nicht. Der Herr, der sich mich ausgesucht hat meinte, dass das Wolkenmädchen Zimmer in 15 Minuten schließt und ich mich, mit seiner Hilfe, dann hurtig dahin bewegen sollte. Nachdem mein 'No, thanks' für ihn wohl Auftakt für weitere Verhandlungen war und er versuchte mir meinen Rucksack abzunehmen, war ich mehr als genervt. Erstes, die Sonne ( die nichts dafür kann) brannte mir auf allen nicht verhüten Körperteilen, die Schuhe ( dafür ein Dank an meinen Mann) haben Zentner gewogen, mein Wasser ging zu Neige und dann die Zwangsbeglückung! Irgendwie muß mein Temperament mit mir durchgegangen sein und der Herr hob die Hände in die Luft, fluchend ( nehme ich an) mit dem Finger auf mich zeigend nahm er Reißaus. Gut. Jetzt waren alle informiert, dass ich nicht bereit bin 10 Euro für die nicht angeforderte Dienstleistung zu zahlen.

Die Wendeltreppe ist schon ein Abenteuer. Aus Lochblech angefertigt nach oben zuschraubend und im günstigsten Fall können zwei schlanke Menschen an einander vorbeigehen. Die Stauhitze in den Röhren ist nicht zu verachten, aber der erste Blick in dem abgedunkelten Felsenvorsprung in dem die Wolkenmädchen zu bewundern sind, entlohnt für die Klaustrophobie.

Es ist ein Raum von paar Metern, von der Sonne mit schwarzen Tüchern beschützt. An der Seite war ein Tisch mit zwei sitzenden Herren, die darauf geachtet haben, dass die Fresken nicht angefasst und nicht mit Blitz fotografiert wird. Wenn ihr die Gelegenheit habt, lasst euch die Zeit, die Mädchen ganz genau anzuschauen. Verschiedene Charaktere und Gefühlsregungen sind zu sehen. Gütig, sanft und liebevoll, jedes Gesicht einzigartig.

Hier kommt es der Nachwelt zu Gute, dass der König Kassapa ein begnadeter Maler war und wohl die Frauen seh liebte. Er erschuf die wunderschönen Mädchen und es sind nicht die Wolken, in welchen die schweben, sondern er mochte den Frühnebel sehr und hat zwei Leidenschaften in einem Bild vereint: schöne Mädchen und Frühnebel.

Der Name 'Wolkenmädchen' stammt eigentlich aus der Gegebenheit: ab der Hüfte stehen die in einer Wolke ( eigentlich Nebel). Die Farben sind Pastell und sehr schöne Übergänge, präzise gearbeitet und farbenfroh. Die Schmuckstücke, Haarpracht und Gewänder sind minuziös ausgearbeitet. Ursprünglich sollte es über 500 Bilder gewesen sein die ( ich nehme an, nicht nur) Kassapa gemalt hat, jetzt sind 22 zu sehen. Rein zufällig hatte der König Kassapa 500 Konkubinen. Sind das die Portraits seiner Liebchen?

In den 1970 hat wohl einer der Restauratoren das 'Brustbild' dem eigenen Geschmack etwas angepasst und dadurch sind an manchen der Mädchen 4 Brustwarzen zu sehen. Hier scheiden sich die Geister: es wird behauptet, dass die schwächer zu sehenden Brustwarzen von dem Restaurator kommen die anderen behaupten, das sind die Originale. Auf jedem Fall, es wurde was verändert.

Die zwei Herren - meine Bewunderung für die Ausdauer und Freundlichkeit in dem Backofen - haben mich ermahnt, nicht mit dem Blitz zu fotografieren, mich aber ansonsten machen lassen. Danke dafür!

Das war schon die Hälfte von dem Weg nach oben und eine Zufriedenheit breitet ich in der Seele aus, es hat sich gelohnt!

Wieder die Wendeltreppe, diesmal nach unten, etwas kürzer und durch ein Sicherheitstor gelangte ich zu der Speigelmauer.

Das ist eine Wand, die mit Kalk, Honig und Sand überzogen ist und so lange poliert wurde, bis die gespiegelt hat. Der König Kassapa muß ein leichter Narziss gewesen sein, denn er möchte es, sind darin zu beobachten. Ausserdem von dem Aussichtspunkt sind die Wassergärten im Tal und die Mädchen im Frühnebel gut zu sehen. Ich frage mich, war die Spiegelmauer zu erst da oder die Wolkenmädchen?

Die Spiegelmauer wurde von 7.ten bis 11 Jhd. Zweck entfremdet. Die Dichter der Zeit haben Gedichte hinterlassen, die heute als ältesten Zeugnisse der singhalesischer Dichtkunst darstellen. Haben wohl eine wichtige Rolle in der Erforschung der Sprache dargestellt.

Da die Wand nicht immer geschützt war, haben sich Generationen nicht autorisierten Künstler dort verewigt. Jetzt ist die mit einem Band abgesperrt und ein freundlicher Herr hält die Wache. Um seinen Arbeitsplatz zu erreichen muss er jeden Tag herauf klettern.

Am Ende von dem Gang ist eine Treppe und die führt zu einer Terrasse.

Und hier die Bestätigung der Mythen: als ich mich auf den Weg machte Löwenfelsen zu besichtigen, habe ich Nalaka gefragt, wie es ausschaut mit den Schlangen und anderem Getier und ob es No Go gibt, was ich zu beachten habe.

Schlangen, ja, und zwar Kobras. Immer auf dem Weg bleiben und keine Exkursionen in die Botanik und wenn die Blase noch so drückt. Kein Problem, das Wasser habe ich herausgeschwitzt.

Zweitens: Hornissen. Falls die sich bedroht fühlen, starten die aus den in dem Felsen hängenden Nestern einen Angriff. Was die dazu verleitet, ist nicht nachvollziehbar.

Auf der Steintreppe zu der Terrasse kamen die Speere der Hornissen, offensichtlich die Lage zu erkunden, ab sich ein Angriff lohnt. Die waren groß, sehr groß. Natürlich macht die Angst die Wahrnehmung etwas trübe, aber die waren mindestens 5 bis 6 cm groß.

Auf der Plattform war ein Käfig aufgebaut in welches man sich flüchten könnte, falls die Hornissen doch angreifen sollten. Ein Drahtgestell mit einem sehr engmaschigen Netz bespannt, dahinter war der First Aid.

Oben angekommen wurde ich von kleinen Äffchen begrüsst, mehreren Hunden und schnaufenden Touristen. Die Begeisterung kannte keine Grenzen, als ich ein Tank mit Wasser entdeckt habe. Die Flasche, mittlerweile leeren, konnte ich auffüllen und eine kurze Verschnaufpause einlegen.

Wie kamen die Hunde auf die Terrasse, gehen die jeden Abend runter? Da die wohlgenährt waren, nehme ich an, dass die eine florierende Versorgung haben.

Was mich nachdenklich gemacht hat ist, dass manche Besucher auf dem Rückweg rückwärts die Treppe genommen haben. Manche mussten geführt werden, manchen wurden die Augen zugehalten. Oder haben die Schatten gespendet, die Begleiter? Werde ich raus bekommen.

Wasser aufgefüllt, Hunde gestreichelt, mich von Affen fern gehalten, Hornissen begrüsst - alles erledigt, jetzt geht es weiter.

Als der König Kassapa den Felsen entdeckte, sah er in dem Monolith einen Löwen. Deshalb ließ er auf der Nordseite, da wo ich mich gerade befinde, einen Löwenkopf als Eingang und die Tatzen als Begrenzung bauen. Angeblich war der Löwenkopf mit zwei sehr großen Rubinen, als Augen verzieht. Leider ist davon nicht viel übrig geblieben.

Die Treppe kurz nach den Pranken ist aus Stein und wunderbar begehbar und dann ging es weiter auf einer aus Lochblech und Eisen kreierte Treppe, die nicht besonders vertrauenserweckend aussah. Ab hier war es die anstrengendste Etappe - für mich. Steile Treppe, das Geländer war in Höhe von meinem Oberschenkel. Immer wenn ich dachte, jetzt bin ich da! ging es nach der nächsten Biegung weiter.

Erstaunlicher Ausblick: die Fundamente vom Palast, Lustgärten, Steingarten, ein Swimmingpool und ein Terrassengarten.

König Kassapa hat sich nicht lumpen lassen: er hatte unterhalb von dem Felsen eine Residenz in welcher er während der Trockenzeit gelebt hat, dann die auf dem Felsen und eine unterirdisch unter der Ostseite des Felsens. ( Zu dem unterirdischen Palast gibt es, leider, nicht viel Informationen)

Die Pracht ist zu erahnen, vor allem die Kunstfertigkeit und Überlegungen, die in so einem Projekt stecken. Die Übergänge sind fließend oder mit kleinen Treppen verbunden.

Sein Swimmingpool könnte heute noch verwendet werden, im Stein gemeistert hat all die Zeit überdauert. Nicht nur zur Zerstreuung des Herrschers gebaut sondern auch als Wasserreservoir in Notzeiten bei der Belagerung. Dem König wird auch eine Erfindung zugeschrieben, die den Transport vom Wasser aus der Talebene ermöglichte. Heute ist nichts davon zu sehen, aber es war die Rede von Fächern und Wind. Genialität & Warnsinn .

Der König Kassapa dürfe 18 Jahre lang sein Reich und Paradies geniessen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass er in dem Steingarten auf der Ostseite stand und sah, wie sein Halbbruder mit seiner Armee näher kam. In der Eile hat er seine Krieger zusammen getrommelt und sich als Anführer in der ersten Reihe auf einem Elefanten sitzend dem Angreifer gestellt. Einer Legende nach, hat sein Kampfelefant ein Moorloch gewittert, sich erschrocken und kehrte um. Sein Heer nahm an, dass ein Rückzug angesagt ist und kehrten auch um. Ja, jetzt stand der große König alleine auf einem Elefanten vor seinem Halbbruder und der einzige Ausweg war sein Suizid. Er nahm sein königliches Schwert und schnitt sich die Kehle durch, hatte aber noch Zeit bevor er ausatmete, sein Schwert wieder in die Scheide zu stecken. Hier stell sich mir die Frage, ob da nicht nachgeholfen wurde? Wer steckt schon das Schwert wieder in die Scheiden, wenn der Kopf hängt..

Dem Sieger die Beute... Ja, Mogallana siegte über die Truppen seines ungeliebten Halbbruders Kassapa und zerstörte aus Rache die Paläste. Schade.

Es heißt, dass die ganze Anlage in sieben Jahren errichtet wurde, samt der Spiegelwand und den Wolkenmädchen. Wie lange hat Mogallana gebrauch, um die zu zerstören?

Aus meinen Grübeleien wurde ich von einem Parkt Ranger geholt, der mir freundlich erklärt hat, dass ich vorm Sonnenuntergang von dem Felsen runter gehen muß.

Der Abstieg war halb so wild... ja, außer der Teil mit dem Rückwärts gehen.. Die Treppe ist so steil, schmal und wenig gesichert, dass ich oben stehend schon einen Drehwurm hatte. Musste mich so zusammenreißen, um Gleichgewicht zu halten und nicht als Kugelblitz alle auf der Treppe zu überrollen. Ja, ich bin auch teilweise mit dem Poppes voran die Treppe runter gelaufen.

Glaube, dass ich nicht länger als 20 Minuten bis zum Parkplatz gebraucht habe, inclusive. neuer Challenge. Irgendwo zwischen den Felsen lauern Händler, die um jeden Preis irgend so ein Staubfänger an den Mann bringen wollen. Ich hatte, nach einem kurzem Streit zwischen den Händlern, einen abbekommen, der mir unbedingt einen Elefanten mit einer versteckten Schublade ganz günstig abgeben wollte. Selbstverständlich wurde das exklusive Stück aus super edlen Hölzern in Heimarbeit auf Jungfrauenschenkeln geklöppelt, und wenn ich ganz genau zuhöre, kann das Ding auch paar Sprachen. Müde und etwas dehydriert hatte ich keine Lust auf irgend eine Diskussion und bat dem Herren 5 Euro ohne Gegenleistung an. Er wollte nicht!
Bin weiter gelaufen, immer schön auf den Weg bleibend und Augen offen haltend. Wir reden über Kobras nicht Regenwürmer.

Ja, der Herr war hartnäckig. Lief mir immer weiter hinterher, schmückte die Geschichte von dem Elefanten noch mehr aus und von anfänglich 50 Euro sind wir fast in der Talsohle bei 8 Euro angekommen. Das wäre auch sein letzter Preis und ich unverschämt, wenn ich nicht zugreife. Ja, ich blieb unverschämt. Der Händler mußte mich dem Silberkettchen Verkäufer überlassen, denn da sind die Verkaufsgebiete auch eingeteilt.

Ohne Elefanten und Silberkettchen, glücklich und etwas platt kam ich dann am Parkplatz an. Nalaka hatte schon eine kalte Cola für mich organisiert und meinte, er wollte schon ein Suchtrupp losschicken, denn es war schon ziemlich dunkel.

Als erstes die ollen Wanderschuhe ausgezogen, die schönsten Blasen die ich je hatte an den Fersen bewundert und mich später auf ein kühles Blondes gefreut... und ein Zigarettchen....
Was soll ich euch sagen, es war ein voller Erfolg! Hab's genossen!

P.S. Sorry, das die Geschichte so lang geworden ist, aber es war so viel zu erzählen .....



Teichrosen


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Kommentare

  • Blula

    Hi, Nina !
    Selbstverständlich bin ich sehr gerne Deiner Einladung gefolgt, Dich auf den Löwenfelsen zu begleiten. Musste ja nicht schwitzen dabei. Aber glaube mir, vom ersten Moment des Lesens an liefen mir die Schweißperlen in Strömen herunter, erinnerte mich doch sofort daran, wie es mir vor Jahren erging, als ich da hochgeklettert bin, natürlich auch mit voller Fotoausrüstung. Allerdings startete ich auf Anraten früher, schon kurz nach dem Aufstehen;-) Trotzdem, die schwüle Hitze machte sich bereits vor der ersten Treppenstufe bemerkbar. Von den ‚hinterlistigen’ Affen hatte ich mich da wie auch anderswo ebenfalls respektvoll ferngehalten. Kamera oder Brille weg (habe auch an die 8 Dioptrien), oh Gott, nein Danke. Von Schlangen (!!!) und Hornissen sah ich GsD nichts.
    Was soll ich sagen, Dein Bericht ist sowas unterhaltsam und humorvoll geschrieben, dass ich ihn bestimmt nicht das letzte Mal gelesen habe. Die Geschichte von König Kassapa und den bezaubernden Wolkenmädchen bringst Du hier übrigens auch ganz wunderbar herüber, kann man so detailliert nirgendwo nachlesen.
    Danke für’s virtuelle Mitnehmen. Es war ERQUICKEND.... und Blasen habe ich auf diese Weise auch keine bekommen :-)))
    LG Ursula

  • bezi

    Eine richtig gute Reisereportage, die mir auch deshalb so sehr gefallen hat, weil sie von dir so humorvoll geschrieben wurde. Zu lang ist sie überhaupt nicht. Ich hätte gerne noch weitergelesen. Das war so rundum gut, daß ich mir das sogar als Filmstoff vorstellen könnte. Wirklich, ganz ohne Spaß.
    LG Claudia

  • NinaAngerer

    Danke Ursula, danke Claudia! Freut mich, wenn euch mein Geschnatter gefällt. Ich führe bei jeder Reise ein Tagebuch und daraus veröffentliche ich hier ab und an kleinere Geschichte um einfach das Erlebnis mit den Gleichgesinnten zu teilen.
    LG
    Nina

  • NinaAngerer

    VIELEN DANK FÜR DIE EMPFEHLUNG, das ist ja großartig! Freut mich sehr!
    LG an alle
    Nina

  • therese

    Gerne habe ich Dich auf dieser Tour begleitet. Vor allem die schmalen Stufen sind mir in unangenehmer Erinnerung, bei Schuhgröße 41 eine Herausforderung. Aber die guten Eindrücke überwiegen und so habe ich Deinen Bericht mit großem Vergnügen gelesen
    Danke therese

  • SchroedingersKatze

    Wäre mal einen Besuch wert. Wanderschuhe sind gut eingelaufen (auch in den Tropen), Blasenpflaster immer dabei (daher noch nie gebraucht), Umgang mit fliegenden Händliern und selbsternannten Guides auf diversen Touren in Asien, Südamerika und Nordafrika erlernt, und Tiere, gleich welcher Art, schrecken mich nicht. Einzig Blutegel sind lästig, aber die sind auf Steinstufen eher rar.....
    Merci + LG Ulf

  • Sternensilber

    Ja, an diese schweißtreibende Tour kann ich mich auch noch sehr gut erinnern. Wir waren sogar zweimal oben. Einmal mit vielen anderen Touristen und einmal, kurz nachdem der Krieg wieder ausgebrochen war. Da waren wir fast die einzigen dort oben und blieben auch von den lästigen Schleppern verschont. Auch die Hornissen waren uns nur bekannt von den Achtung-Schildern. Wir haben uns die Viecher aber kleiner vorgestellt. Der Löwenfelsen ist ein besonderer Ort und ich würde noch ein drittes mal hochschwitzen.
    Danke für den schönen Bericht
    Anne

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  • Chrissi

    Nina, auch diesen kurzweiligen Bericht von Dir habe ich wieder mit größtem Vergnügen gelesen. Das ist nicht nur "Geschnatter", wie Du es nennst, sondern da ist auch viel dahinter. Ich nenne das die perfekte Mischung aus Information und Unterhaltung. Danke !
    LG Christel

  • ursuvo

    Dein Bericht hat mir richtig gut gefallen - so anschaulich, dass ich mir schon fast den Schweiß abwischen wollte - und überhaupt - ein klasse Bericht!!
    LG Ursula

  • RELDATS

    Ein charmanter, gelungener Bericht.
    Als ich auf dem Löwenfelsen war, war ich (fast) allein dort oben und konnte alles in Ruhe betrachten und genießen.
    Nette Grüße von Josef

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