La Palma - El Bastòn - GR131

Reisebericht

La Palma - El Bastòn - GR131

Reisebericht: La Palma - El Bastòn - GR131

La Palma ist eine unglaublich vielfältige und abwechslungsreiche Insel. Für meinen ersten Besuch habe ich mich dazu entschlossen die Insel auf dem GR131 zu erkunden. Dieser Fernwanderweg verläuft von der Westküste bei Puerto de Tazacorte hinauf zum höchsten Berg der Insel, Roque de los Muchachos (2426 m), und von dort hinunter zum Südzipfel der Insel.

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Tag 3 - zum Faro de Fuencaliente (9 km, +40 hm, -800 hm)

Der dritte Tag sollte eine Art Ruhetag werden, denn wir hatten keine 10 km Tagespensum und anschließend eine Busfahrt nach Los Llanos vor uns. Wir schliefen uns aus, und frühstückten ausgiebig. Porridge mit Nüssen, Honig und getrockneten Aprikosen sollten eine gute Stärkung sein. Während unserer kleinen Besichtigung von Fuencaliente konnten wir unsere Vorräte in einer kleinen Bäckerrei mit geräuchertem Käse (sehr zu empfehlen!) wieder auffüllen.
Südlich der Ortschaft befinden sich der Vulkan San Antonio und der Teneguia, dem jüngsten Vulkan der Kanaren, der erst 1971 ausbrach und die Insel etwas wachsen ließ. Nimmt man den kurzen Aufstieg in Kauf bietet sich einem ein schöner Blick auf die (Bananen-)Plantagen, den Leuchtturm und die dortigen Salinen.
Die letzten Kilometer bis zur Küste ähnelm einen Spatziergang durch einen gigantischen Steingarten. Wir schlängeln uns auf einem extra angelegten Sandweg zwischen grober Lava entlang und bestaunen kleine Büsche, die auf dem augescheinlich trockenen Sand trotzen. Langsam wird es mir deutlich zu warm und ich nehme mir fest vor meinen nächsten Wanderurlaub wieder weiter im Norden zu verbringen (Spoiler: die Highlands rufen!).
Nach den wenigen Kilometern, die sich wegen der hohen Temperaturen wie eine tageswanderung angefühlt haben flanieren wir durch die Salinen und genießen eine kalte Cola mit Meerblick bevor wir in den falschen Bus steigen und in Stnta Cruz anstatt Los Llanos ankommen. Dank der guten Busverbindungen ist das jedoch nicht sonderlich schlimm. Wir zahlen nocheinmal 2,40 € p.P. und bekommen dafür eine kleine Busrundfahrt über die Insel.
Vom Busbahnhof in Los Llanos sind es 15 Minuten Fußmarsch bis zu unseren heutigen Unterkunft. Das Hostel "Granja Rosaburiente" ist eine, wie ich finde, wunderbare Unterkunft. Der Gastgeber "Alex" hat eigene Felder und baut "Bio-Obst" an. Wir durften auch von seinem eigenen Eis, das gerade "entwickelt" probieren. Seine frischen Erdbeeren, Bananen, Mangos, Papayas.... schmecken super!
Wir haben Glück und können unseren Aufenthalt um einen Tag verlängern. Das bedeutet, dass wir unser Gepäck im Zimmer lassen könenn und am nächsten Tag nur mit etwas Verpflegung den Aufstieg zum Auto auf dem Roque de los Muchachos in Angriff nehmen können.
Das Hostel ist mit insgesamt 5 Gästen ausgebucht und wir unterhalten uns noch bis nach Mitternacht über den Urlaub, die Insel und Gitt und die Welt. Mit vier Nationalitäten und sehr unterschiedlichen Berufen gibt es viel zu erzählen.... und immer wieder ein Eis :-)
Dank Kalima sind die Temperaturen bereits im März so hoch, dass man auch zuspäter Stunde noch barfuß und in kurzer Hose und T-Shirt im Garten sitzen kann.



am Teneguia



Tag 4 - auf den Roque de los Muchachos (20 km, +2020 hm, -250 hm)

Sternwarte auf dem Roque de los...

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Wir nehmen den ersten Bus von Los Llanos zum Aussichtspunkt Mirador el Time und "ergaunern" uns damit 500 Höhenmeter.
Der Aufstieg beginnt ist abwechslungsreich da er durch mehrere Klimazonen führt und die Vegetation sich ständig ändert. Beginnen wir noch in subtropischen Gefielden, werden wir heute Mittag wieder auf über 2500 Metern in alpinem Gelände stehen.
Mit unserem leichten Gepäck ist der teils sehr steile Aufstieg vergleichsweiße "angenehm". Wir durchqueren Weinberge, rießige Aloe Vera Pflanzen und natürlich den kanarischen Kiefernwald bevor wir, oberhalb der Baumgrenze, über Steine, Felsen und Sträucher die letzten Höhenmeter vor dem Gipfel überwinden.
Ein Stückchen unterhalb passieren wir die Fahrstraße, die zu den großen Sternwarten und Teleskopen führt und genießen den Ausblick, der dank abgeflautem Kalima, eine viel bessere Weitsicht als noch vor drei Tagen ermöglicht. Über den Wolken, die noch über dem Atlantik schweben sieht man den Teide auf Teneriffa, und die Kanarischen Inseln La Gomera und El Hierro.
Nun sind es nur noch einige Kilometer am Kraterrand entlang bis wir wieder an unserem Mietwagen ankommen.
Da der tag noch nicht sonderlich alt ist, machen wir vor der Rückkerhr zum Hostel noch einen kleinen Abstecher nach Las Manchas und schauens dort den Plaza de La Gloriet, einen mit Mosaiken verzierten Platz an.
Nach den letzten Tagen, an denen es kulinarisch durchaus frgwürdige Hauptmahlzeiten gab, fahren wir nach dem Duschen noch an den Hafen in Tazacorte, setzen uns an die Strandpromenade und bestellen eine Fischplatte mit den typischen Papas arrugadas.



Sonnenaufgang...


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Kommentare

  • Blula

    Danke für diesen ausgezeichneten Bericht. Hier bin ich eben virtuell sehr gerne mitgewandert. Freunde von mir haben auch schon häufig ihren Urlaub auf La Palma verbracht, weil sie ebenfalls begeistert sind von der Schönheit und landschaftlichen Vielfalt dieser Kanareninsel.
    LG Ursula

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