La Palma - El Bastòn - GR131

Reisebericht

La Palma - El Bastòn - GR131

Reisebericht: La Palma - El Bastòn - GR131

La Palma ist eine unglaublich vielfältige und abwechslungsreiche Insel. Für meinen ersten Besuch habe ich mich dazu entschlossen die Insel auf dem GR131 zu erkunden. Dieser Fernwanderweg verläuft von der Westküste bei Puerto de Tazacorte hinauf zum höchsten Berg der Insel, Roque de los Muchachos (2426 m), und von dort hinunter zum Südzipfel der Insel.

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Der Plan

Einer der Aspekte, die für einen Wanderulaub auf La Palma sprechen ist mit Sicherheit das sehr angenehme Klima. Man kann das gesamte Jahr über problemlos wandern, was auch meine Hauptaktivität war.
Als besonders reizvoll (sowohl landschaftlich als auch topographisch) stellte sich der GR131 heraus, einer der beiden Fernwanderwege auf der Kanareninsel. Im Gegensatz zum GR130, der die Insel einmal umrundet, verläuft der GR131 von der Westküste hinauf zum höchsten Gipfel auf 2426 m, umrundet die Caldera des Roque de los Muchachos und führt weiter entlang der Vulkanroute bis zum Leuchtturm am südlichsten Punkt von La Palma.
Der Plan war es ein Auto zu mieten und es auf dem Roque de los Muchachos zu parken. Den Aufstieg erspart man sich dadurch selbstverständlich nicht, kann jedoch mit vollem Rucksack ersteinmal bergablaufen. Die Angabe der Wandertage variiert sowohl im Internet, als auch in Reiseführern von 3 bis 6 Tage. Da ich "wild" zelten wollte ergaben sich drei sinnvolle Tagesetappen.
Tag 1: Roque de los Muchachos -> El Pilar
Tag 2: El Pilar -> Fuencaliente
Tag 3: Fuencaliente -> Faro de Fuencaliente (Leuchtturm)
Tag 4: Puerto de Tazacorte -> Roque de los Muchachos

Im Gegensatz zu meinen Wanderungen auf der Hardangervidda und dem Meraner Höhenweg hatte ich diesmal eine Reisebegleitung. Regina war auch schon öfters wandern und wusste daher auch auf was sie sich einlässt :-)



Genehmigungen

Entgegen meinen Erwartungen stellte sich heraus, dass es alles andere als einfach ist sich die benötigten, kostenlosen Genehmigungen für "wildes" Zelten auf La Palma zu organisieren, denn auch auf Rastplätzen wie El Pilar herrscht eine (kontrollierte!) Genehmigungspflicht und jeder Rastplatz wird von einer anderen Gemeinde/Organisation verwaltet. Auf meine wiederholten Email-Anfragen habe ich bis heute keine Antworten bekommen und viele Informationsseiten sind ausschließlich auf spanisch verfügbar.
Die Genehmigung für Übernachtungen auf dem Rastplatz El Pilar und bei Fuencaliente ("entlang des Weges") muss in Santa Cruz de la Palma beim dortigen Umweltamt (Medio Ambiente) eingeholt werden.



Tag 0 - Anreise

Anfang März ging es los. Der Shuttletransfer vom Parkplaz bis zum Flughafen war problemlos, der Flieger pünktlich und so standen wir kurz nach 12 Uhr in der kanarischen Sonne. Nach einem Start bei knapp über 0 °C waren die 20 °C auf La Palma eine Wohltat. Als erstes führte unser Weg zum Umweltamt, denn wir wollten gleich am nächsten Morgen auf den Vulkan fahren und unsere Wanderung beginnen. Nach mehrmaligem Klopfen wurde uns die Türe geöffnet und es dauerte ca. 30 Minuten bis wir eine Genehmigung für eine Nacht in El Pilar und eine Nacht "Am Wege bei Fuencaliente" ausgestellt bekamen. Unter Berücksichtigung, dass wir außerhalb der Öffnungszeiten kamen wurden wir sehr freundlich beraten und bedient!
Kleinere Erledigungen wie Lebensmittel Gaskartusche (Tankstellen, KEINE Schraubkartuschen!!!), und ein Sonnenhut, ich hatte meinen vergessen, waren schnell erledigt und so konnten wir die kleine Innenstadt von Santa Cruz erkunden bevor wir zu unserem Hotel (Apartamentos Rocamar) fuhren.
Für mich war es für eine Nacht in Ordnung (war ja auch nicht teuer), Regina hat sich glaube ich nicht ganz so wohlgefühlt... Nagut, wir brauchten einpaar Versuche bis wir die Zimmertüre von Innen auf hatten, so sehr hat sie geklemmt und es war nicht sehr "heimelig"... meine Ansprüche sind eben niedrig :-)
Am Abend galt es dann die Rucksäcke zu packen und obwohl wir nur 3-4 Tage unterwegs sein wollten, waren sie am Ende sehr voll und noch viel schwerer. Ein Problem auf la Palma ist, dass man sich nicht auf Trinkwasserspeicher verlassen kann. Sie können trocken oder nicht genießbar sein. und so hatten wir 6 bzw. 8 Liter Wasser dabei. Bis Fuencaliente musste das genügen. für die nächsten Tage war gutes Wetter vohergesagt und so verzichtetetn wir auf ein Zelt und packten nur ein Tarp und Paracord zum spannen ein.



Santa Cruz de La Palma

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Kommentare

  • Blula

    Danke für diesen ausgezeichneten Bericht. Hier bin ich eben virtuell sehr gerne mitgewandert. Freunde von mir haben auch schon häufig ihren Urlaub auf La Palma verbracht, weil sie ebenfalls begeistert sind von der Schönheit und landschaftlichen Vielfalt dieser Kanareninsel.
    LG Ursula

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