Roadtrip an Sri Lankas Südküste mit Reisefieber Reisen

Reisebericht

Roadtrip an Sri Lankas Südküste mit Reisefieber Reisen

Reisebericht: Roadtrip an Sri Lankas Südküste mit Reisefieber Reisen

Roadtrip an Sri Lankas Südküste, das heißt 14 Tage, rund 155 Kilometer und 16 Orte die wir erkundet haben. Trotz Tourismusboom haben wir wundervolle Plätze gefunden. Wir haben relaxt, waren Tauchen und Surfen, haben gut gegessen und hatten eine richtig gute Zeit!

Nach der Ankunft in Colombo geht es direkt an die Südküste von Sri Lanka, in den nächsten 14 Tagen erkunden wir die Strandorte dort und jetzt wir wollen so schnell wie möglich ans Wasser.
2,5 Stunden später kommen wir in Hikkaduwa an, unserem ersten Stopp.

Hikkaduwa - Baden, Surfen und Wasserschildkröten
Das Örtchen streckt sich über mehrere Kilometer direkt an der Küstenstraße entlang. Am Ortsanfang ist Hikkaduwa ein richtiges Dorf mit Markt und Fischereihafen, gefolgt von dem touristischen Zentrum, beginnend ab dem Marine Nationalpark. Unzählig viele Hotels, Restaurants, Café, Bars und kleine Shops säumen hier sowohl den Strand als auch die Hauptstraße. Richtung Ortsmitte wird es etwas ruhiger und der Strand deutlicher breiter und auch entspannter. Wir haben uns für eine Unterkunft etwas entfernt vom touristischen Kern entschieden, mit dem Tuktuk oder entspannt am Strand zu Fuß entlang erreicht man in wenigen Minuten das Highlife. Zum Abendessen an unserem ersten Abend in Sri Lanka zieht es uns jedoch nicht an den Strand, sondern in die kleinen Läden an der Strasse, wie den Number One Rotty Shop, hier gibt es super leckere Rotties zum günstigen Preis. Die Strandbars sind teilweise sehr stylisch und locken zur späteren Stunde mit lauter bis entspannter Musik und leckeren Cocktails das Partyvolk an. So auch uns, wobei wir nach ein paar Drinks lieber ins Bett gehen, morgen wollen wir Hikkaduwa weiter erkunden und haben keine Zeit für einen Kater.
Nach einem guten, starken Kaffee in der Strandbar eines deutschen Auswanderes gehen wir auf die Suche nach Surfschulen und Surfboards und werden schnell fündig. Der Strand ist voller Surfboard Verleiher, die sieht man aber eigentlich nur vom Strand aus, also nicht an der Strasse suchen. Schnell werden wir uns einig und leihen für einen halben Tag Surfboards aus für 4,50€/ Bord, nicht super günstig aber okay. Die Wellen in Hikkaduwa sind recht wild, für Beginner nicht wirklich geeignet, aber etwas erfahrene Surfen werden hier auf jeden Fall Spass haben. Nach dem Surfen laufen wir Richtung Ortsanfang zum Maritime Nationalpark. In Hikkaduwa sind die großen Wasserschildkröten zuhause. Der Park erstreckt sich über weite Teile der vorgelagerten Küste, am Strand werden Tauch- und Schnorchelausflüge per Boot angeboten. Die Preisspanne variiert, unbedingt handeln. Aber auch schon am Strand können die Schildkröten mit etwas Glück beobachtet werden, denn die Tiere kommen zum futtern direkt an die Felsen am Strand. So verbringen wir unsere ersten Tage hier und können herrlich entspannen.
Anschließend geht es weiter nach Galle, das portugiesische Fort wollen wir uns näher anschauen. Die Stadt Galle an sich ist eine typische asiatische mittelgroße Stadt - viel Verkehr, lautes Hupen und Marktstände mit den unterschiedlichsten Waren. Das Highlight ist die Altstadt im Galle Fort. Wir schlendern durch die kleinen Gassen, hier kann man auch gut den hupenden Tuktuks entgehen, und sind überrascht von den vielen sehr hippen und stylischen Geschäften, Cafés und Bars. Die Hotels sind hier teilweise in alten Herrenhäusern untergebracht, mit wunderschönen Innenhöfen lassen sie die vergangen Kolonialzeit wieder auferstehen. Bei einem Spaziergang auf der Stadtmauer erhalten wir einen tollen Blick auf den alten Leuchtturm und lassen uns die Meeresbrise um die Nase wehen. Den Abend lassen wir im Dutch Hospital ausklingen. In dem alten Gebäude sind heute einige Restaurants von Sushi bis zu Italienischer Küche mit schicken Cocktailbars untergebracht.
Nur ein paar Kilometer weiter ist das Urlaubsparadies Unawatuna, unser nächstes Ziel, zu finden. Auch hier gibt es eine gute Infrastruktur am Hauptstrand mit zahlreichen Restaurants und Bars, Surf- und Tauchschulen. Gleich am ersten Tag machen wir uns auf die Suche nach einer Padi Tauchschule und sind am Nachmittag schon auf dem Boot der Pearl Divers. Auch wenn die Korallen hier an der Südküste auf Grund der starken Brandung nicht sehr ausgebildet sind, hat die Unterwasserwelt von Unawatuna ihren Reiz. Große bewachsene Felsen und Schiffwracks verleihen der Unterwasserwelt ein mystisches Flair und bieten vielen bunten Fischen ein zuhause. Nach dem Tauchgang gibt es noch einen warmen, leckeren Ingwertee und wir schauen dem bunten Treiben am Strand noch etwas zu. Obwohl der ganze Strand voller Restaurants ist, zieht es uns in die Beachroad. Neben Geschäften mit den typischen Tüchern, Hosen und Kleidchen sind hier auch viele Restaurants, Bars und Cafés zu finden. Die Auswahl ist richtig groß und reicht von netten französische Cafés, kleinen einfachen Restaurants mit Curry Bufffets über vegane Restaurants bis hin zu internationaler Küche. Wir entscheiden uns nach einer kleinen Shoppingtour für ein Curry Buffet - so lecker und wirklich günstig. Da es auch einige Bars mit richtig guter Musik direkt neben an gibt, lassen wir den Urlaubstag bei einem kühlen Bier nochmal revue passieren. Am nächsten Morgen starten wir mit einem Tuktuk an den benachbarten Strand Dewara Beach. Hier gibt es die idealen Bedingungen um ein bisschen Wellenreiten zu üben oder es zu lernen. Die Wellen kommen leicht und regelmäßig in die breite Bucht und mit dem Longboard ist es das reinste Surfvergnügen. Die Boards gibt es ab 10€ für den Tag und zwischendurch legen wir uns auf die Sonnenliegen und entspannen ein bisschen. Ein rund um gelungener Tag. Unsere Reise führt uns weiter an der Küstenstraße entlang nach Ahangama, ein ehemaliges Fischerdorf an dessen Küste die berühmten Stelzenfischer oder zumindest ihre Stelzen zu sehen sind. Der Strand in Ahangama ist traumhaft schön! Unser Hotel Insight Resort liegt direkt am Strand und bietet alles um ein paar entspannte Badeurlaubstage zu verbringen. Das machen wir dann auch, die nächsten Tage sehen mehr oder weniger alle so aus: Frühstücken, ins Meer hüpfen, Lesen, ein paar Bahnen im Pool schwimmen, Kaffee und Kekse, weiterlesen, Abendessen im Hotel oder wahlweise im Ort. Herrlich, diese Faulenzer Leben. Als nächsten Badeort haben wir Mirissa auf unserem Plan. Etwas abseits des Hauptstrandes haben wir direkt an der Turtle Bay ein kleines Hotel gebucht und sind super happy damit. Die Ruhe abseits des Hauptstrandes ist herrlich und die Bucht hält was ihr Name verspricht. Bereits am Abend sehen wir beim Warten auf den Sonnenuntergang unsere erste Wasserschildkröte. Einfach bezaubernde Tiere. Der Sonnenuntergang ist mit den abendlichen Fischerbooten und den palmengesäumten Hügeln ebenfalls wunderschön. Direkt an der Bucht sind nur wenige Restaurants, aber ein paar Minuten zu Fuß Richtung Dorfmitte sind viele unterschiedliche Restaurants an der Straße gelegen. Sowohl einheimische Küche, aber auch stylische und chinesische Restaurants sind hier zu finden. Noch mehr Auswahl ist den ganzen Strand entlang zu finden. Hier zahlt man aber natürlich die Lage mit. Auch in Mirissa essen wir lieber im Dorf und gehen für einen Cocktail an den Strand. Hier tobt das Leben, die Bars spielen laute Musik und haben teilweise Loungemöbel direkt auf dem Strand. Aber nicht nur Gastronomie ist am Strand zu finden, auch Whalewatchingtouren und andere Wasseraktivitäten können hier gebucht werden. Der nächste Tag startet für uns mit einer frühen Schnorcheltour in unserer Turtle Bay. Und wieder haben wir Glück und sehen gleich zwei Schildkröten. Völlig erschöpft vom Morgensport frühstücken wir in dem kleinen Café direkt am Strand und sind einfach nur glücklich. Frisches Obst, schwarzer Kaffee und frischer Limettensaft tun ihr übriges für einen wirklich gelungenen Start in den Tag. Gestärkt fahren wir in das nahegelegene Weligama um ein bisschen zu shoppen und nach Surfboards Ausschau zu halten. Wir haben in Mirissa leider Pech mit den Wellen und wollen unser Glück in der Nachbarbucht versuchen. Weligama ist deutlich größer als Mirissa und hat neben größeren Supermärkten auch einige Geschäfte für Touris, ist aber ansonsten eine "echte" Stadt mit Haushaltwaren, Apotheken und Bäckereien. Auch ein Bahnhof mit Verbindung nach Colombo und eine Post (direkt gegenüber des Bahnhofs) ist in Weligama zu finden. Der Strand in Weligama ist deutlich weniger touristisch als in Mirissa und auch leider weniger gepflegt. Doch gibt es hier ein paar Surfshops oder eher Surfboard Verleiher direkt am Strand. Die Bucht hat eine sanfte Brandung und eignet sich hervorragend zum Üben und Lernen. Wieder leihen wir uns ein Longboard, hier zahlen wir 1,20€/ Stunde und nehmen ein paar Wellen und genießen den restlichen Nachmittag die Sonne. Die Liege und Sonnenschirm gab es gleich zum Surfboard dazu. Das ist mehr als fair. Leider müssen wir die Südküste Sri Lankas am nächsten Tag schon wieder verlassen, wir wären gerne länger geblieben. Eins steht für uns fest, ein Badeurlaub an den Küsten von Sri Lanka ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ob zum Entspannen, Tauchen, Schnorcheln oder Surfen, Partyfeiern oder mit der ganzen Familie, in Sri Lanka findet jeder was. Mit Reisefieber Reisen haben wir für uns genau die richtige Mischung aus Sport und Entspannung gefunden. Außerdem haben wir viele nette Menschen kennengelernt, internationale Aussteiger und Einheimische gleichermaßen waren uns gegenüber sehr freundlich und hilfsbereit. Wir sind begeistert.



Sri Lanka Beach @Hikkaduwa


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