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Reisebericht: Im Norden von Laos
Auf dem Flug von Saigon nach Hanoi hatte ich die Möglichkeit, einen Stopover in Vientiane einzulegen und Laos zu bereisen. Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, reichte diese Zeit nur für den Norden des Landes.
Luang Prabang
Nach 6 Stunden und 230 km Fahrt im Minibus (auf dem Notsitz) landete ich glücklich in Luang Prabang und bezog ein schlichtes, günstiges Zimmer mit Dusche/WC. Auf der anderen Strassenseite befand sich das Mekong-Ufer mit vielen Lokalen, und abends war immer eine nette Stimmung dort. Interessasnte Leute trifft man dort: Ein Schweizer ist schon seit 4 Jahren in Südostasien, eine Frau aus Dublin erst 4 Monate.
Insgesamt ist es hier schon wesentlich touristischer als auf meiner letzten Station. Die Hauptstrasse ist permanent Gegenstand touristischen Treibens, hier reihen sich Restaurants, Cafes, Travel-Anbieter und Kunstgewerbegeschäfte aneinander. Frühmorgens noch gähnend leer, füllt sie sich nach und nach mit Fruhstücksgästen und läuft dann Abends, sobald es dunkel wird, zur Höchstform auf, es ist dann richtig Betrieb dort.
Luang Prabang verfügt über eine Vielzahl buddhistische Tempel, deren Mönche für Fotografen (wie mich) einen Top-Farbtupfer in fast jedem Bild darstellt. Besonders eindrucksvoll ist die morgendliche Zeremonie, wenn sich die Mönche in den Tempelanlagen sammeln und Punkt 6 Uhr in langer Reihe auf die Strasse ziehen, um die Gaben der Bevölkerung und manchmal auch von Touristen entgegen zu nehmen. Das Spenden-dürfen ist dabei eine besondere Gnade, bei dem man Verdienste für später erlangt.
Zunehmend wird aber diese Zeremonie auch touristisch vermarktet. Ich war 2x dabei. Beim ersten Mal war für meine Begriffe alles OK, ein paar Fotografen (wie ich) standen herum, die überwiegend Frauen spendeten und die Mönche sammelten ein – soweit eine friedvolle Angelegenheit. Als ich das 2. Mal an einem anderen Tempel wartete, standen dort mindestens 30 Touristen herum. Ok, ich bin auch einer, will da nicht unbedingt etwas sagen. Aber da waren eine ganze Reihe leerer Hocker aufgebaut, und plötzlich kamen 3 grosse Minibusse und spuckten eine Menge Frauen aus, alle im gleichen T-Shirt. Die setzten sich dann auf die leeren Hocker und warteten auf die Mönche. Und ihre "Opfergaben" standen natürlich auch schon da, alles perfekt organisiert. Im übrigen knien die einheimischen Frauen beim Spenden auf dem Boden (ausgenommen die Männer, die dürfen/müssen stehen).
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Freue mich schon sehr auf meinen Urlaub in Laos Ende September -- nach dem Lesen von Deinem Bericht umso mehr!!!
Viele Grüsse aus Bern, Krissi -
sehr eindrucksvolle Fotos. Respekt.
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Hallo Michael,
ich schließe mich telefon an, Du hast ein Händchen für Fotomotive.
Ja, Laos hat schon was.
Viele Grüsse,
Gabi -
Wunderbarer Bericht mit beeindruckenden Bilder. Vor drei Jahren habe ich auch das Land besucht. vg winni
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Danke für den Bericht und vor allem für die starken Fotos. Meine Seele war wieder in Laos ...
LG Beate -
Klasse Fotos! Vor allem das bei der Speisung der Mönche. Jetzt weiß ich, was ich im Februar falsch gemacht hatte, als ich an der selben Kreuzung stand und fotografierte. Ich hatte einfach die falsche Kameraposition.
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Hallo Klarinos,
ein toller Bericht mit wirklich eindrucksvollen Fotos!!
Dein Bericht hat mich im Geiste mitreisen lassen und ich danke Dir dafür!!
LG Robert -
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Ein unglaublich beeindruckender Bericht über ein geheimnisvolles Land. Kann mir denken, dass dafür 2 Wochen zu kurz waren, aber immerhin, Du warst da und konntest uns einiges Wissens- und Sehenswerte darüber berichten. Toll!!!
LG Ursula
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