Fjord-Norwegen 2012

Reisebericht

Fjord-Norwegen 2012

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N(FJ)OR(D)WEGEN 2012

einmal Nordlandfan - immer Nordlandfan...

Und daher zieht es mich immer wieder Richtung Skandinavien, Fjordnorwegen habe ich noch nicht gesehen und da wir einmal ein Wohnmobil ausprobieren wollten bot sich Norwegen als ideales Reiseziel an... Meine geliebte Frau war am Anfang ein wenig skeptisch was sie erwartet, aber in Fjord-Norwegen angekommen erlag sie dem Charme Skandinaviens. Doch erstmal galt es einen günstigen Flug zu finden - das gleicht ein wenig einer Lotterie, denn die Preise wechseln täglich nach oben und unten. Zum Buchungszeitpunkt Ende Dezember war billigflüge.de mit 185,-p.P. am billigsten.



Samstag 2. Juni 2012 1. Tag: Anreise & Oslo

Oslo

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Um 6.20 Uhr geht es mit Lufthansa von Wien via Frankfurt nach Oslo. Schon seit Langem haben wir von einem Urlaub mit einem Wohnmobil "geträumt", für Norwegen wagen wir nun den 1. Versuch mit einem Miet-Wohnmobil. Über Camperbörse.de haben wir um knapp über 3.000,- € (inkl. Zusatzversicherung und Extras) von Touring Cars einen komfortablen Camper "Medium" (Ford Transit mit Hymer Aufbau) gemietet.

Am Flughafen Oslo angekommen gleich mal ein kleiner Schreck, wir sollten von Touring Cars abgeholt werden, es ist aber weit und breit niemand zu finden, nach einem kurzen Anruf die Aufklärung - es wird gleichzeitig noch ein 2. Paar aus der Schweiz vom Shuttledienst abgeholt und daher die Verzögerung bei der Abholung...



Festung Akershus

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Die Camperübernahme dauert mit fast 3 Stunden doch erheblich länger als angenommen, dafür wird uns aber alles genau erklärt (von einer Finnin auf englisch...). Unser erstes Ziel ist Ekeberg Camping in Oslo. (325,- NOK inkl. Strom). Am Weg vom Campingplatz ins Zentrum hat man einen wunderschönen Blick auf Oslo mit der Oper vorne, dem königlichem Schloss in der Mitte und dem Holmenkollen im Hintergrund.



es weihnachtet 365 Tage im Jahr

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Nachdem wir uns einen Platz ausgesucht haben fahren wir wieder "runter" in die Stadt. Mit unserem "kleinen" fahrenden Eigenheim (6,30m lang und 3,50m hoch) einen Parkplatz zu finden gestaltet sich nicht so einfach. Parkhäuser sind normalerweise zu niedrig, doch bei Aker Brygge finden wir ein WoMo-taugliches Parkhaus. Zu Fuß machen wir uns auf um die City zu erkunden. Von der Nobel-Meile Aker Brygge hat man einen wunderschönen Blick auf den Yachthafen im Oslofjord mit der Festung Akershus und dem Rathaus im Hintergrund.



Bierwerbung-Fotoshooting am...

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Im Hafenbecken findet anscheinend gerade ein Fotoshooting für eine Bierwerbung statt. Das "Model" im doch recht kühlen Wasser ist nicht zu beneiden und zieht auch viele neugierige Hobby-Fotografen an...
Am Weg zum königlichen Schloss darf ein Shoppingstop im Hard Rock Cafe auf der Karl Johanns Gate nicht fehlen...
Wir statten auch noch dem Julehuset einen kurzen "Vorweihnachtlichen" Besuch ab und spazieren weiter Richtung Oper.



Die neue Oper in Oslo

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Die Gegend rund um die Oper ist eine riesige Baustelle, die faszinierende Architektur der neuen Oper zieht aber trotzdem viele Leute an. Selbst hier im Süden Norwegens sind die Nächte um vieles länger hell als bei uns, gegen 23 Uhr fängt es gerade mal zu dämmern an.

Strecke: 54 km



Sonntag 3. Juni 2012 2. Tag: Heddal - Eidsborg - Lysebotn

Stabkirche Heddal

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Am frühen Morgen starten wir von Oslo Richtung Westen - einmal quer durch Norwegen zum Lysefjord heißt unsere Etappe. Erstes Ziel am Weg ist die Stabkirche von Heddal. Mit rund 20 Meter Länge und 26 Metern Höhe ist sie die größte ihrer Art in Norwegen. Die Kirche wurde vermutlich mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Als wir ankommen findet gerade eine Tauffeier statt - alle in schöner Tracht, ein schöner Zufall, da wir daher auch Gelegenheit haben die Stabkirche ohne Eintritt von Innen zu sehen.



Stabkirche &...

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Nächstes Ziel ist Eidsborg mit dem Freilichtmuseum und einer weiteren Stabkirche. Die Häuser und Außenanlagen des Museums sind frei zu besichtigen und lohnen in jedem Fall für einen kurzen Stopp.

Auf der Strasse Nr. 45 geht es über ein schönes Hochplateau ins Setesdal. Beim Rastplatz “Marhyl” hat der Fluss eine schöne Steinwelt aus dem Gebirge herausgeschliffen. Über die Straße FV337 verlassen wir das grüne Setesdal und begeben uns wieder ins "Hochgebirge".



am Lysevegen - Anfang Juni



Am Weg nach Lysebotn

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Weit und breit nichts als Schnee, überall verstreut unscheinbare nette kleine Wochenendhütten und wunderschöne Natur soweit das Auge reicht. Norwegens Straßen sind ein wenig gewöhnungsbedürftig - vorallem mit einem großen Wohnmobil, "normale" 2-spurige Straßen sind hier nicht sehr dicht gesät. Einspurige Straßen links und rechts Felsen, Fjorde oder Schneewände mit Buchten für den Gegenverkehr sind Standard.



Lysevegen



Lysefjordblick

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Der wunderschöne Lysevegen führt uns zuerst über ein Hochplateau bis zur "Kante" des Lysefjord. Hier vom (leider geschlossenen) Aussichtsrestaurant Øygardsstøl hat man einen wunderschönen Blick ins Tal. Über 27 teilweise sehr scharfe Haarnadelkurven und einen rund 1km langen einspurigen Tunnel (mit Gegenverkehr) geht es hinab ins kleine Lysebotn. Außer einem traumhaft gelegenen Campingplatz und der Fährstation gibt es hier nichts - keinen Laden, keine Tankstelle ... - was man nicht mit hat fehlt...
Wir kochen unser erstes Abendessen im Camper und verbringen die Nacht bei Lysebotn Camping (295,- NOK inkl. Strom & gratis WiFi)
Strecke: 371 km



Lysebotn



Montag 4. Juni 2012 3. Tag: Kjeragbolten

Lysefjord

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Heute ist Wandertag. Um 7 Uhr früh raus aus dem Alkoven, den Lysevegen wieder rauf bis zum Aussichtsrestaurant Øygardsstøl von wo wir um 8.30 starten. Da das Restaurant geschlossen und der Parkautomat defekt ist "entfällt" somit die Parkgebühr... Der mit roten T's ausgeschilderte Weg führt am steilen Fels nach oben, Ketten geben ein wenig Hilfe beim Aufstieg. Nachdem man den ersten "Anstieg" geschafft hat kommt die Ernüchterung - es geht wieder nach unten und am gegenüberliegenden Hang wieder nach oben. Und das Ganze spielen wir dort noch zweimal - so kommt man auch am Plateau auf die knapp 600 Höhenmeter... Aber der Ausblick und die Landschaft entschädigen allemal. Zwischendurch "rennt" eine Gruppe Basejumper an uns vorbei...



der "trockene" Lysefjord



Ausblick

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Immer wieder geht es über lange Schneefelder. Unmittelbar nach dem großen Wegweiser zum Kjeragbolten führt uns ein Pfad durch so ein Schneefeld dann vom Ziel weg. "Blind" folgen wir dem ausgetretenen Pfad durch den Schnee und sehen nicht, dass das Ziel nur wenige Meter entfernt ein wenig durch den vielen Schnee versteckt liegt. So gehen wir noch ein schönes Stück weit, ehe sich die Spuren immer mehr verlieren und es auch keine Markierungen mehr gibt. Unterwegs entdecken wir auch noch die Basejumper, welche sich auf den Absprung von der rund 1000 m hohen Felskante vorbereiten.
Als kleine Belohnung für den 45-minütigen Umweg entdecken wir "unseren eigenen" Predigtstuhl - der Felsen sieht ein wenig dem großen Preikestolen ähnlich. Hier entscheiden wir uns zum Umdrehen. Am Rückweg haben wir dann einen direkten Blick zum Kjeragbolten und so erreichen wir mit einem kleinen Umweg noch unser Ziel.



Kjeragbolten



Tiefblick

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Das i-Tüpfelchen beim Kjeragbolten ist das Hinaufsteigen auf Diesen. Ein äußerst schmaler Steig, an dessen Kante es knapp 1.000m senkrecht nach unten geht, ist der einzige Zugang. Dieser Adrenalinkick ist mir dann aber doch zuviel und ich bleibe auf der "sicheren" Seite, denn der Blick nach unten sagt doch mehr als 1.000 Worte bzw. Meter... Und die "Weigerung" meiner Frau mich drüben zu fotografieren zählt natürlich noch mehr :-) Nachdem wir den "Gipfelsieg" ausgiebig genossen haben geht der Rückweg dann schneller als erwartet.

Als wir um 15.10 Uhr bei der Aussichtsterrasse zum Fjord schauen startet ein neuer Wettlauf. Lt. unseren Fährplanaufzeichnungen fährt die Fähre von Lysebotn nach Forsand um 15.30. Am Morgen war ich bei der ersten Fähre und erhielt die Auskunft, dass die Fähre um 15 Uhr fährt. Von der Aussichtsterrasse aber sehen wir ein paar Autos beim Fähranleger und keine Fähre...



Auf der Fähre im Lysefjord

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Nach kurzem Überlegen dann der Entschluss - probieren wir's, mehr als dass wir den Lysevegen noch 2 Mal fahren kann nichts passieren. Denn ohne der Fähre ist der Weg Richtung Stavanger um ein vielfaches länger und sicher nicht so faszinierend wie die Fährpassage. In letzter Sekunde kommen wir beim Fähranleger an, die Rampe zur Fähre ist bereits oben, wird für uns aber nochmal runtergelassen. Doch der Einweiser meint, dass wir mit unserem Wohnmobil aufgrund des Achsabstandes vermutlich nicht raufkommen sondern aufsitzen werden - aber nach so einem Nervenkitzel aufgeben kommt nicht in Frage, im Schneckentempo schiebe ich auf die Fähre - knapp 2 cm waren letztendlich noch Platz... Was soll's, wir sind drauf und können bald nach Abfahrt den Blick hinauf zum Kjeragbolten (rechts) genießen.



"Große"...

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Auf der Fähre dann die Frage welche wir noch oft hören werden: Wie lange ist das Fahrzeug? Natürlich keine Ahnung, meint der Kassier nur unter oder über 6m - na sag ma halt mal unter 6m meint er zuvorkommend - was das für einen gewaltigen Preisunterschied ausmacht, werden wir noch erfahren, wir bezahlen für "unter 6m" 380,- NOK. Und die sind die Fährfahrt durch den Lysefjord allemal wert. Die Ausblicke zum Kjeragbolten & Preikestolen sind Highlights aber auch abseits dessen bringt einem die Fahrt am Lysefjord einige kleine Unikate (wie die "große" Fähranlegestation rechts) & Schönheiten näher.



der Lysefjord "weitet" sich



unter dem Preikestolen

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Der Blick von unten hinauf zum Preikestolen (links) fasziniert. Morgen wollen wir von oben runterblicken. In Forsand verlassen wir unsere kleine Fähre und fahren über die Brücke Richtung Oanes. In der Geo-Reisecommunity habe ich als Tipp vom Solvik Campingplatz gelesen, also steuern wir diesen heute an, um Morgen auf den Preikestolen zu wandern. Und der Tipp ist goldwert, ein netter kleiner Campingplatz direkt am Fjord mit Traumaussicht um 220,- NOK inkl. Strom.





Solvik Campingplatz



unser Fjordpanorama

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Direkt neben uns baut ein burgenländisches Paar ihr Zelt auf, da wir "anonym"mit finnischem Kennzeichen unterwegs sind, überrasche ich sie aus dem Auto heraus mit einem herzlichen "Griass Eich". Der verdutzte Blick war göttlich. Als ihr Zelt fertig ist und sie uns zum Kaffee einladen, schauen wir wiederum nicht schlecht als sie einen leckeren Nespresso herzaubern... So lassen wir den Abend nett und gemütlich gemeinsam ausklingen.
Strecke: 35 km (ohne Fährstrecke)



Dienstag 5. Juni 2012 4. Tag: Preikestolen & Stavanger

Nebel am Predigtstuhl

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Frühmorgens geht's hoch zur Preikestolen Fjelstua von wo wir um 9 Uhr losgehen. Heute zeigt uns Noregen was das Wetter hier so alles kann... Als wir losgehen nieselt es leicht und es ist grau in grau, bald folgt strömender Regen, was die stellenweise doch ein wenig anstrengenden 330 Höhenmeter ein wenig ungemütlich machen. Vor allem die steile Passage über die großen Felsbrocken hat es in dem Regen in sich. Als wir nach rund 2 Stunden über den "unteren" Cliff Trail beim Predigtstuhl ankommen sehen wir genau - nichts - Nebel, doch der hat auch das gewisse Etwas und es sind noch fast keine Leute hier, was sich bald sprunghaft ändert, wie auch das Wetter wieder, es folgt Sonne, blauer Himmel und dann das ganze Programm von vorne - Nebel, Niesel, strömender Regen...



der Preikestolen vom Hill-Trail



der Weg zum/vom Preikestolen

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Doch der Ausblick ist überwältigend, wir klettern ein wenig herum, genießen unseren Lunch und wandern über den Hill Trail zurück zur Fjellstua. Je weiter uns der Abstieg wieder zum Ausgangspunkt bringt, desto schöner wird das Wetter. Bei der Ausfahrt vom Parkplatz werden noch 100,- NOK Parkgebühr fällig und dann geht es Richtung Stavanger. Dafür benötigt man aber die Fähre Oanes - Lauvvik. Auf dieser kurzen Fährpassage, die gerademal 10 Minuten dauert und wo man das Auto nichtmal verlässt, wird genau kontrolliert. Unser "Schmäh" mit knapp 6m Autolänge zieht hier nicht und so zahlen wir für 6 - 7 Meter 182,- NOK!



Stavanger - Kulturhauptstadt...

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Die "Ölstadt" Stavanger war 2008 Kulturhauptstadt Europas, dementsprechend herausgeputzt blieb die viertgrößte Stadt Norwegens. Wir machen einen gemütlichen Stadtspaziergang und bummeln durch die relativ leeren Einkaufsgassen der Altstadt. Am Fischmarkt wollen wir uns mal ein gutes Essen gönnen. Im - dem Fischmarkt angeschlossenen Restaurant - bestellen wir uns jeder den Catch of the Day (Dorschfilet auf Salat) und ein Glas Wein. Dafür legen wir jeder knapp über 300,- NOK ( = ca. 42 EUR) ab. Das Essen war vorzüglich, aber oft kann man sich dies allerdings nicht leisten...



am Hafen, Stavanger



Sverd i Fjell

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Der Spaziergang durch Gamle Stavanger (rund um die Øvre Strandgate) ist genau das Richtige nach einem guten Mahl.
Bevor wir Stavanger verlassen machen wir noch einen kurzen Abstecher zu den "Sverd i Fjell". Mit der Fähre nach Tau verlassen wir Stavanger. Bei dieser rund 40 Minuten dauernden Fährpassage glaubt man uns die "knapp 6m" und so zahlen wir nur 177,- NOK für diese wunderschöne Passage durch die Inselwelt von Stavanger.



auf der Fähre von Stavanger nach Tau



Für heute haben wir kein "Nachtziel", da wir heute schon weiter gekommen sind als geplant, so suchen wir uns einen "wilden" Platz in der Natur zum Übernachten. Am Ufer des See "Tysdalsvatnet" ein wenig abseits des Ryfylkevegen finden wir ein lauschiges, einsames Plätzchen. An der vorhandenen Lagerfeuerstelle wird klar, dass wir nicht die ersten sind die hier eine Nacht verbringen. Als wir uns gegen Mitternacht aufs Ohr hauen, ist es immer noch hell draußen...
Strecke: 98 km (ohne Fährstrecke)



Sonnenuntergang



Mittwoch 06. Juni 2012 5. Tag:"Ryfylkevegen" - Fjordnorwegen pur

entlang des Ryfylkevegen

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Durch den "langen" Tag gestern, schlafen wir heute erst mal länger. Nach einem herrlichen & gemütlichen Frühstück starten wir auf den Ryfylkevegen, einer von 18 norwegischen Traumstraßen. Herrliches Wetter begleitet uns und die Landschaft links & rechts der Straße könnte schöner kaum sein. In Sand verlässt die Ryfylke-Touristenstraße die Straße 13 und verläuft über Sauda nach Norden. Diese Strecke verläuft über ein Hochplateau und soll für große Wohnmobile nicht so geeignet sein wie die, angeblich auch schöne, weiter südlich verlaufende Straße 13. Wir entscheiden uns aber trotzdem für die Fähre nach Ropeid und den weiteren, angeblich schöneren Weg über Sauda. Sowohl bei der 1. Fähre heute von Hjelmeland – Nesvik, wie auch von Sand nach Ropeid, geht unser unter 6 Meter Schmäh durch und wir bezahlen jeweils nur 89,- NOK.



Fischzucht / Krabbenzucht



Inselreich

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Da das Wetter heute großartig ist, wollen wir am Abend unseren Griller anheizen und da wir noch nicht genau wissen wie weit wir fahren, kaufen wir mal in Sauda, einem kleinen netten Städtchen, Dorsch & Lachs für den abendlichen Grill. Nach Sauda geht es hoch ins noch tief winterliche Gebirge. Schnee so weit man blickt, die Straße ist gerade mal eine Fahrspur breit aus dem teilweise über 4 Meter hohen Schnee herausgefräst. Absolut traumhafte, atemberaubende Strecke, die südliche Variante über die Straße 13 kann nicht annähernd so schön sein wie diese.



Sand



Schneeschlucht

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Wasserfälle sind was wunderschönes und in Norwegen so alltäglich wie der Sand am Meer... Bei den ersten Wasserfällen ist man bei jedem begeistert, wie bei dem zweifellos sehr schönen Svandalsfoss vor Sauda. Aber es gibt dann halt noch die "Superlativen". wie den Låtefossen. Dieser liegt so traumhaft malerisch direkt an der Straße 13, einige Kilometer vor Odda. Neben dem Wasserfall ist ein kleiner, ständig überfüllter Parkplatz und natürlich lädt ein Souveniershop zum Einkaufen ein...



Låtefossen



Fjordpanorama am Hardanger-Sørfjord

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Der Ryfylkevegen schließt fast nahtlos beim Låtefossen an die nächste Traumstraße an. Hier beginnt die verzweigte Hardanger Touristenstraße. Die Strecke entlang des Hardangerfjords ist, natürlich auch aufgrund des Traumwetters, atemberaubend. Der rund 170 Kilometer lange Fjord ist durch sein begünstigtes Klima die "Obstplantage" Norwegens.



Obstplantage am Hardanger-Sørfjord



Dekadenz im Urlaub

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Unser heute gefundener Campingplatz passt perfekt zur wunderschönen Umgebung. Lofthus Camping liegt ein wenig oberhalb des Hardangerfjord mitten zwischen Obstbäumen, mit herrlichem Blick auf den Fjord und den gegenüberliegenden Gipfeln des Folgefonna Gletschers. Den Traumtag lassen wir ebenso traumhaft ausklingen, gegrillter Lachs & Dorsch mit Kartoffel, dazu ein Glas Wein & die Sonne ins Gesicht scheinen lassen - um 21 Uhr noch 22° in der Sonne... Durch die Camping Card Europe kostet der Platz inkl. Strom statt 225,- nur 203,- NOK.
Strecke: 218 km (ohne Fährstrecken)



Blick vom Lofthus Campingplatz


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Kommentare

  • ursuvo

    als Norwegenfan und schon häufig "Dagewesene" habe ich Deinen Bericht sehr gern gelesen - er hat ganz viele Erinnerungen geweckt. Der Loensee wurde auf keiner Fahrt ausgelassen - und auf dem Gletscher habe ich auch zum ersten Mal Steigeisen probiert - war allein mit meinem Mann dort - der hat dort seine Lieblingsmütze in einer Gletscherspalte verloren..........;-)
    LG Ursula

  • a1b2c3d4

    Da habt Ihr aber eine superschöne Reise gemacht ! Wir waren auch schon mindestens 5x in Norwegen und immer wieder gerne ! So sportlich sind wir aber nicht wie Ihr, Kajak und so.
    Würdet Ihr wieder mit Wohnmobil verreisen ?
    LG. Angela

  • BernieMayer

    Danke liebe Ursula & Angela für die netten Worte.
    Ich war mittlerweile auch schon 3 x in Skandinavien unterwegs und ja Angela, ich würde sofort wieder mit dem WoMo durch Norwegen & auch Schweden fahren. :-)
    LG Bernie

  • widix

    Lieber Bernie,
    danke für diesen tollen Reisebericht und die wunderschönen Bilder. Deine Fotos sind klasse!! Ich war vor über 20 J in Norwegen und kenne Oslo, Bergen und die Westküste. Du hast herrliche Erinnerungen geweckt. Wir müssen da doch wirklich bald wieder hinfahren. Die Landschaft in Norwegen ist einfach atremberaubend schön und Du hast das hervorragend dargestellt. Vielen Dank und liebe Grüße
    Sabine

  • Blula

    Mich hat es bisher, warum auch immer, noch nie nach Skandinavien gezogen. Dieser wunderbarer Bericht von Dir lässt mich nun aber wieder einmal über das "Warum eigentlich?" nachdenken. Danke dafür und auch für die herrlichen Fotografien, mit denen Du diesen Fjord-Norwegen-Bericht umrahmt hast.
    LG Ursula

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