Abenteuer Danakil. Teil 1: Von Addis nach Harar

Reisebericht

Abenteuer Danakil. Teil 1: Von Addis nach Harar

Reisebericht:  Abenteuer Danakil. Teil 1: Von Addis nach Harar

Eine Reise in die äthiopische Danakil-Wüste ist nicht gerade alltäglich, zählt die Region doch zu den unwirtlichsten der Welt. Dazu kommt, dass in jüngster Vergangenheit terroristische Überfälle stattgefunden haben. Nach ein paar Jahren der Ruhe habe ich die Reise im November 2015 gewagt. Teil 1 beschreibt die "Ouvertüre" der Anreise mit dem Awash-Nationalpark und der Weltkulturerbe-Stadt Harar.

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6. November 2015, 7 Uhr morgens. Da stehe ich doch tatsächlich auf dem Flughafen von Addis Abeba am Band und warte auf meinen Koffer!
Drei Jahre lang hatte ich mit mir gerungen, ob ich es wagen solle, einen langgehegten Traum wahr zu machen: eine Reise an einen der unwirtlichsten Orte der Welt - mörderisch heiß und seit 2012 nach tödlich verlaufenen Überfällen auch noch hochgefährlich. Danakilwüste, Lucy, Allol und Erta Ale, Geburt eines neuen Kontinents - was hatten diese Begriffe nicht für Sehnsüchte in mir hervorgerufen! Die Hitze und die Weltabgeschiedenheit hatten mich nicht verschreckt, wohl aber die Nachrichten über den Tod europäischer Touristen, die von eritreischen oder äthiopischen Banditen überfallen und getötet worden waren. Das Auswärtige Amt warnte auch jetzt noch vor Reisen in diese Gegend. Dabei war es doch seit geraumer Zeit ruhig geworden! Keine furchterregenden Meldungen mehr aus dieser Ecke der Welt! Und überdies hatten verschiedene Reiseunternehmen die Danakilwüste wieder in ihr Programm genommen. Denen also vertraute ich letztendlich mehr als dem AA, das mit seinen Reisewarnungen gerne übervorsichtig ist, was ja schließlich auch verständlich ist.



So oder so ähnlich hatten auch zehn andere Reisefreaks gedacht, die ich nun hier auf dem Flughafen kennenlerne. Wir alle wollen uns in dieses Abenteuer stürzen - zusammen mit unserer erfahrenen Hauser-Reiseleiterin Christine. Mit der Danakilwüste hat allerdings auch sie keine Erfahrungen. Es ist ihre erste Reise dorthin. Aber sind wir nicht alle voller Gottvertrauen? An Leichtsinn will ja niemand denken. Wird schon gut gehen....



Die Kofferausgabe zieht sich ziemlich hin, doch dann geht alles recht schnell, selbst die Einreiseformalitäten. Auf der Bank, die schon so früh geöffnet hat, wechseln wir alle noch Geld ein, dann verteilen wir uns auf die drei wartenden Jeeps und schon geht's ab. Der Flughafen liegt im Südosten der Stadt, so dass wir schnell auf die Ausfallstraße gelangen, die nach Süden in Richtung Kenia und nach Osten bis zum Hafen Dschibuti ans Rote Meer führt.



Aufbruch nach Osten

Auf dieser Straße war ich vor vier Jahren ein großes Stück gefahren, als ich zu den Naturvölkern im Omo Valley wollte. Jetzt aber staune ich nicht schlecht, als schon nach wenigen Kilometern eine große Schilderbrücke auftaucht, die uns auf einen sog. EXPRESSWAY leitet. Ja, was ist denn hier nur in den vergangenen vier Jahren geschehen?! Wir biegen auf eine 6-streifige Autobahn ein! Kurz darauf eine Mautstelle, wie wir sie aus unseren europäischen Nachbarländern kennen.



Autobahn in Äthiopien!



Mautstelle auf der neuen Autobahn

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Mein Fahrer Johnny, der mit seinem äthiopischen Namen eigentlich Johannes heißt, klärt das Rätsel auf. Diese neue Straße wird von den Chinesen gebaut und soll Addis Abeba mit Dschibuti verbinden, über das praktisch der gesamte Im- und Export des Landes erfolgt. Ungefähr 100 Kilometer der insgesamt 700 seien bereits fertig. Die alte Straße ist nicht im Geringsten mehr den Anforderungen des stark gestiegenen Verkehrs gewachsen. Das heißt in erster Linie LKW-Verkehr. Die tagelange Schinderei für die Fahrer wird bald der Vergangenheit angehören, wenn in dem atemberaubenden Tempo weitergearbeitet wird - und davon ist auszugehen.



Ganz so großzügig geht's dann aber doch nicht ewig weiter. Die Straße "verengt" sich von drei auf zwei Fahrstreifen. Die "neue Zeit" hat die Rinderhirten allerdings - noch nicht - erreicht. Sie wandern, wie sie es gewohnt sind, weiterhin am Straßenrand entlang.



Uralte Gewohnheiten...



Hinter Adama endet dann erst einmal die Autobahn und wir fahren auf der alten Nationalstraße 1 weiter. Aus der Höhe des Flughafens von Addis in 2350 Metern sind wir wie auf einer schiefen Ebene gut 700 Meter hinuntergefahren auf dem Weg ins Rift Valley, den Ostafrikanischen Graben. Die Temperatur ist jetzt auf 34 Grad gestiegen, auch von daher bietet sich eine kleine Kaffeepause an. Für die ist ein herrlich gelegenes Restaurant vorgesehen, das hoch oben am Rand eines Kratersees liegt. Hier haben wir also unsere erste Begegnung mit dem Thema Vulkanismus, das sich wie ein roter Faden durch die folgenden 14 Tage ziehen wird.



Kratersee



Gut getarnt!

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Nach meiner köstlichen Tasse Kaffee - wir sind ja schließlich in der Urheimat dieses belebenden Getränks - taste ich mit meinen Augen von der Terrasse aus den steilen Hang nach Vögeln ab und entdecke auch tatsächlich ein paar Bienenfresser. Weiter draußen schwebt ein Raubvogel über dem See, über die Brüstung der Terrasse bewegt sich ein kleines, farblich gut getarntes Reptil. Nach seinen Füßen zu urteilen, ist es wohl eine Eidechsenart.



Blaubrustspint (Merops variegatus)



LKW-Wrack 1

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Auf der Weiterfahrt sehen wir, was Hitze und Übermüdung bei den Lastwagenfahrern bewirken: Immer wieder kommen wir an Wracks vorbei, stummen Zeugen schwerer Unfälle. Es überrascht, dass sich nicht längst "Leichenfledderer" darüber hergemacht haben. Es gäbe doch noch so viel Verwertbares! Offenbar überlässt man das, was noch übrig geblieben ist, dem Zahn der unendlichen Zeit. Entsorgen bereitet ja Mühe und ist wohl auch teuer.



LKW-Wrack 2



Aschekegel

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Schöner ist da der Anblick der Savannenlandschaft, durch die wir immer weiter nach Osten vordringen. Hirten treiben ihre Rinder durch das dornige Gelände auf der Suche nach guten Weidegründen. Großen Beulen oder Warzen gleich ragen kleinere Vulkankegel in den blauen Himmel. Mal ist einer bis auf eine schüttere Grasdecke fast nackt und kahl, mal gewährt einer uns Einblick in sein Innerstes und lässt uns die Schichtenabfolge aus Asche- oder Lavaergüssen erkennen, die ihn in die Höhe wachsen ließen.



"Angeknabbert"



An einer völlig anders gearteten Stelle machen wir Halt. Schon eine Zeitlang waren wir an einem riesigen tischebenen "Feld" entlang gefahren. Aus den Vulkanen in der Ferne müssen sich unermessliche, recht dünnflüssige Lavamassen hierher in eine Niederung ergossen haben, die sie wie einen See aufgefüllt haben. Anders lässt sich die Ebenheit kaum erklären. Auf dieser Lavadecke hat sich aber wieder pflanzliches Leben angesiedelt. Es muss ein langer, harter Kampf gewesen sein und er ist auch noch nicht beendet, denn noch immer schauen viele nackte Stellen zwischen dem Grün hindurch, wo sich erst noch Verwitterungserde bilden muss. Und das dauert in diesem trockenheißen Klima sehr, sehr lange, da das Wasser für eine schnellere chemische Umwandlung so gut wie fehlt.



Es regt sich wieder Leben.



Eisenbahnbau 1

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Die Chinesen betätigen sich in Äthiopien nicht nur als effiziente Straßenbauer. Wie wir jetzt zu sehen bekommen, liegt auch ein anderes Großprojekt in ihren Händen. Links der N1 taucht ein Damm auf, der mit Betonmasten besetzt ist. Beim genaueren Hinsehen erkennen wir, dass sie Stromkabel tragen. Hier wächst die neue, 750 Kilometer lange, Eisenbahnverbindung heran, die 2017 für den Personen- und Güterverkehr zwischen Addis und Dschibuti freigegeben werden soll. Chinesische Banken haben die nötigen Kredite in Milliardenhöhe bereitgestellt. Die Frage muss erlaubt sein, was sich die Chinesen mit ihrem großen Engagement in Äthiopien versprechen. Sie sind doch wohl eher knallharte Geschäftsleute als barmherzige Samariter. Eines muss man jedoch neidlos anerkennen: Sie legen bei ihren Projekten ein Höllentempo vor. Wem kommt da nicht heimlich der Gedanke an den neuen Berliner Flughafen...

ANMERKUNG: In Addis erleben wir am Ende unserer Reise, über das ich nicht mehr berichten werde, auch noch die erste elektrische Stadtbahn Afrikas südlich der Sahara. Sie ist eine Mischung aus U-Bahn und Straßenbahn und quert auf 17 km die Stadt von Nord nach Süd. Eine Ost-West-Achse soll noch folgen. Finanziert und gebaut von, na, von wem wohl?



Eisenbahnbau 2



Hier fährt kein Zug mehr. 2

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Ein paar Kilometer weiter kreuzt unsere Straße die Gleise der alten Schmalspurbahn aus der Kolonialzeit. Fertiggestellt 1917 durch die Franzosen, erlebte sie einen ständigen Niedergang. Fehlendes Knowhow, Mangel an Ersatzteilen, teils schwierige und daher zur Langsamkeit zwingende Streckenführung und noch vieles andere mehr ließen die Bahn zusehends verfallen. Schon lange verkehrte nur noch sporadisch ein Zug zwischen Dire Dawa (wo wir in zwei Tagen übernachten werden) und Dschibuti.



Hier fährt kein Zug mehr. 1



Im Awash-Nationalpark

Gate des Awash-Nationalparks

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Schließlich biegen wir von der N 1 ab und erreichen das Gate zum Awash-Nationalpark. Während unsere Reiseleiterin Christine und der Head Driver Tefsai die Formalitäten erledigen, werden wir hinter dem Eingang von einem ganz besonderen Begrüßungskomitee willkommen geheißen: Zwei wunderschöne Beisa-Oryx (Oryx beisa) queren langsam die Piste und verschwinden, hier und da äsend, langsam im trockenen Busch.



Beisa-Oryx (Oryx beisa)



Vielleicht ist es ein Pärchen; diese Antilopen sind nämlich selbst für Experten nur äußerst schwer zu unterscheiden. Ihre langen, spitzen Hörner können im Verteidigungsfall zu einer gefährlichen Waffe werden. Nun, hier in Äthiopien wird diese Waffe höchstens noch in Kämpfen zwischen rivalisierenden Männchen eingesetzt, Löwen oder andere Raubtiere gibt es schon lange nicht mehr.
Das Verbreitungsgebiet dieser Antilopenart erstreckt sich von Eritrea und Dschibuti über Äthiopien bis nach Somalia. In Anpassung an ihren heißen Lebensraum kann die Körpertemperatur dieser Antilopen auf über 46 °C steigen, ohne dass sie Schaden nehmen.



Beisa-Oryx (Oryx beisa)



Unser Rastplatz im...

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Nach kurzer Fahrt kommen wir an unserem Rastplatz an, wo das voraus gefahrene Küchenteam bereits mit dem Aufbau unserer Zelte begonnen hat. In einer Astgabel sitzt eine Grünmeerkatze (Grivet, Cercopithecus aethiops) und verfolgt interessiert das Geschehen von oben.



Grünmeerkatze (Chlorocebus)



Warzenschweine

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Am Rand der Lichtung fühlen sich ein paar Warzenschweine wohl etwas gestört und machen sich ohne Hast davon. Was für ein herrlicher Platz inmitten der Natur, denke ich so bei mir, als ich meinen kleinen Erkundungsgang in Richtung Awash River fortsetze.



Ist ja nur ein Nilkrokodil...

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Kaum zwanzig Schritte bin ich gelaufen, da fällt mein Blick auf etwas zunächst Undefinierbares im Gestrüpp direkt neben der freien Fläche, auf der wir die Nacht verbringen wollen. Sieht aus wie ein Krokodil! Und tatsächlich! Es ist eins! Bei genauem Hinsehen gibt es keinen Zweifel mehr! Zweieinhalb bis drei Meter lang! Und gerade mal zwei Meter von mir entfernt! So nah bin ich noch nie einem Krokodil in freier Natur gegenüber gestanden!! Es hat sein mit scharfen Zähnen bewehrtes Maul aufgerissen, doch offenbar nicht, weil es Appetit auf eine Menschenkeule verspürt, sondern weil es sich im Schlaf Kühlung verschafft. Unverzüglich trete ich so leise, wie ich kann, den Rückzug an. Man weiß ja nie!



"Mit mir ist nicht zu spaßen!"



Ein paar schöne Schmetterlinge und auf den Bäumen ein Grautoko (African Grey Hornbill, Tockus nasutus) sowie ein Papagei - es könnte ein Goldbugpapagei (Poicephalus meyeri) sein - bereiten mir da schon weniger Sorgen.



Schmetterling im Awash-Nationalpark 1



Zurück auf dem Zeltplatz, ist das Krokodil natürlich gleich Gesprächsthema Nummer eins. Die erfahrenen Guides beruhigen uns, schärfen uns aber ein, sehr vorsichtig zu sein, sollten wir nachts auf die Buschtoilette müssen. Sehr beruhigend klingt das nicht gerade. Zum Glück muss ich nachts nie raus.



Awash River: Vorsicht! Tückisch!



Bevor die Sonne zu tief steht, laufen wir etwa 10 Minuten von unserem Rastplatz zu den Awash-Wasserfällen. Der Awash River entspringt im Hochland in der Nähe von Addis Abeba und fließt in den äthiopischen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Dort strebt er in der Danakil-Senke dem Roten Meer zu, das er allerdings nicht erreicht. Da die Senke durch eine Schwelle vom Meer abgetrennt wird, versickert er in der Nähe des Lake Abbe an der Grenze zu Dschibuti im 'Wüstensand.



Awash River Falls 1



Hier ist er jedoch noch putzmunter und bildet eine der landschaftlichen Höhepunkte Äthiopiens. Über hartem Basaltgestein stürzt er sich, aufgesplittert in mehrere Arme, in die Tiefe, wo er in einer Schlucht seinen Weg weiter nach Westen findet.



Awash River Falls 2



In Anbetracht der Tatsache, dass jetzt im November auch in seinem Quellgebiet Trockenzeit herrscht, ist seine Wasserführung doch recht eindrucksvoll. Unten in der Awash Gorge döst auf einer Sandbank ein mehrere Meter langes Krokodil.



Auf einer "Sonnenbank" am Awash River.



Basaltsäulen

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Nur einen Steinwurf von den Fällen entfernt thront auf aussichtreicher Höhe die Awash Lodge. Dort lassen wir uns auf der Terrasse zu einem Sundowner nieder und genießen die Sicht auf die 200 Meter tiefe Schlucht, in der Hirten gerade eine große Ziegenherde ans Wasser führen. Unwillkürlich muss ich an die Gnus am Mara River in Tansania denken, die bei ihrer Flussüberquerung nur allzu leichte Beute zahlloser Krokodile werden. Dass es hier weiter flussaufwärts definitiv auch Krokodile gibt, habe ich ja mit eigenen Augen gesehen. Und wäre ich nicht fast in eines hineingestolpert? Wer weiß, vielleicht warten auch hier einige nur auf die Gelegenheit, dass sich "gebratene Tauben" in ihren aufgesperrten Rachen verirren.



Awash River Gorge



Man bediene sich!

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In der Dunkelheit kehren wir zum Rastplatz zurück, wo uns das Küchenteam bereits zum Abendessen erwartet. Im Licht eines Scheinwerfers bedienen wir uns zunächst einer leckeren Suppe und greifen dann zu Hühnchen, Reis und Gemüse. Zum Nachtisch gibt's frische Ananasscheiben. Ein kühles Bierchen bei den auch jetzt noch herrschenden 29 Grad wäre nicht schlecht, doch Wasser tut's auch.




Abendessen im Busch



Müde vom Flug und der schon recht erlebnisreichen ersten Tagesetappe sucht jeder sein Zelt auf. An das Krokodil denke ich nur kurz, mehr beschäftigt mich die Ungeheuerlichkeit, dass ich vor gerade mal 24 Stunden noch auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen war, und horche in die Stille der Nacht hinein. Wenig später umfängt mich Morpheus in seinen Armen.



Früh am Morgen wache ich gut erholt auf und merke schnell, dass die Zeltwände nicht zerfetzt sind und ich auch noch über alle meine Gliedmaßen verfüge. Dienstbare Geister haben eine kleine Schüssel mit Wasser vor den Zelteingang gestellt. Mehr als eine Katzenwäsche erlaubt das nicht. Dabei ist Wasser zur Genüge vorhanden. Doch ein morgendliches Bad im Fluss bietet sich wohl kaum an.....

Vogelgezwitscher lässt mich nach meiner Kamera greifen und ich mache mich sogleich auf eine kleine Fotopirsch. Mein erstes "Opfer" ist ein prächtiger Dreifarben-Glanzstar (Lamprotornis superbus), der, auf einer Akazie sitzend, fröhlich den neuen Tag begrüßt.



Dreifarben-Glanzstar



Am Rande der Lichtung steht ein kapitales Warzenschwein-Männchen und schaut neugierig in Richtung unserer Zelte. Wahrscheinlich kann er unsere Abreise schon gar nicht mehr erwarten, erhofft er sich doch achtlos von uns weggeworfene Essensreste. Doch da wird er sich wundern. An einem Baum haben unsere Boys eine Plastiktüte aufgehängt, in der wir alle unsere Abfälle fein säuberlich verstauen. Schließlich wissen wir, was sich in freier Natur gehört!



Warzenschwein (Phacochoerus africanus)



Zu den Frühaufstehern gehören in den Savannen Afrikas ja grundsätzlich die Perlhühner. Morgens durchstreifen sie in Gruppen den Busch und picken sich ihr Frühstück zusammen. Sie sind nicht sehr wählerisch; als Allesfresser nehmen sie, was ihnen vor den Schnabel kommt, sei es pflanzlicher oder tierischer Art. Eine Weile schaue ich ihnen zu, dann sind sie im Gestrüpp verschwunden.



Helmperlhühner (Numida meleagris)



Ein anderer Bodenbewohner, der rastlos nach seiner Lieblingsspeise - Käfer, Mücken, Spinnen und Würmer - Ausschau hält, ist ein Spornkiebitz (Vanellus spinosus). Er bevölkert den breiten Savannenstreifen vom Atlantik bis an die tansanische Küste des Indischen Ozeans.




Spornkiebitz (Vanellus spinosus)



Hagedasch (Bostrychia hagedash)

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Gestern Nachmittag war es ein Grautoko, heute früh ist es ein naher Verwandter aus der Familie der Nashornvögel - ein Rotschnabeltoko. Auf einem anderen kräftigen Ast sitzt ein Hagedasch. Er gehört zu den Ibisvögeln, was an seinem gebogenen Schnabel auch gut ablesbar ist. Hagedasche hatte ich bisher nur in der Serengeti zu Gesicht bekommen. Normalerweise treten sie in größeren Gruppen auf. Wer weiß, warum dieser so allein ist. Weit und breit sind keine Artgenossen zu sehen.



Rotschnabeltoko (Tockus erythrorhynchus)



Der kleinste Vogel auf meiner Morgenpirsch stellt mich aber vor das größte Rätsel. Seiner Schnabelform nach ist er ein Nektarvogel (Sunbird), doch da endet auch schon meine Weisheit.



Nektarvogel



Jetzt muss ich mich aber sputen, um nicht zu spät zum Frühstück zu kommen. Ein paar Augenblicke verweile ich aber dennoch unter einem Baum, auf dem sich ein Meerkatzen-Männchen genüsslich von einem Weibchen die Brust entlausen lässt. Wenn die Treusorgende fündig geworden ist, führt sie ihre Hand zum Maul. Guten Appetit, kann ich da nur sagen.



Morgentoilette



Nach dem Frühstück übernimmt das Küchenteam den Abbau der Zelte, wir verstauen unser Gepäck in den Fahrzeugen und machen uns auf zu einer Pirschfahrt durch den Awash-Nationalpark. Der erste Fotostopp findet bereits an den Wasserfällen statt, doch ist die Wasserführung heute noch geringer als gestern Nachmittag, so dass wir keine besseren Fotos machen können.



Beisa-Oryx (Oryx beisa) 3



Nördlicher Hornrabe (Bucorvus...

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Auch in der folgenden Stunde ist uns das Glück nicht gerade hold. Außer einem Nördlichen Hornraben (Bucorvus abyssinicus, Abyssinian Ground-Hornbill), der mutterseelenallein, die Augen ständig nach Essbarem auf den Boden gerichtet, durch die Savanne trabt, und einigen Beisa-Oryx-Antilopen bekommen wir in Fotoreichweite nichts Weiteres zu sehen.



Einsamer Wanderer



Mantelpavian (Papio hamadryas)

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Das ändert sich in gewisser Weise, als wir den Park verlassen haben und auf der Teerstraße weiter in Richtung Harar fahren. Am Straßenrand sitzt eine Gruppe Mantelpaviane (Papio hamadryas), bestehend aus einem prachtvollen Männchen, mehreren Weibchen und ein paar Jungtieren. Sie warten offenbar darauf, dass aus vorbeifahrenden Autos Essensreste geworfen werden. Um sie herum liegen einige Plastiktüten, die sie wahrscheinlich auch schon näher inspiziert und ihres Inhalts erleichtert haben.



"Wegelagerer"



Das Ganze bietet einen ziemlich traurigen Anblick, gleichzeitig hat es aber auch eine lustige Komponente, denn nur wenige Schritte von den Pavianen entfernt hockt ebenfalls im Staub des Straßenrands ein Mann. Er wartet sicherlich weniger auf Essensreste als auf eine Mitfahrgelegenheit, doch die räumliche Nähe von einem Menschen und seinen entfernten Vorfahren in ähnlicher Sitzhaltung "in the middle of nowhere" ist irgendwie erheiternd.



"Give me a lift, please!"



Hinauf ins Ahmar-Gebirge

Wir kommen sehr gut voran, denn es herrscht so gut wie kein Autoverkehr auf der Straße. Die Nationalstraße nach Dschibuti hat hinter uns in Awash eine nördliche Richtung eingenommen, wir aber sind nach Osten abgebogen. Das Gelände steigt jetzt aus den 900 Metern des Awash-Nationalparks langsam an und wir nähern uns zusehends dem über 3000 Meter hohen Ahmar-Gebirge, der südlichen Begrenzung der Danakil-Senke. Etwa 1000 Höhenmeter werden wir bis Harar noch ansteigen müssen.



Mit zunehmender Höhe wird es um uns herum grüner. Immer wieder kommen wir an Stellen vorbei, an denen Säcke mit Holzkohle zum Verkauf angeboten werden. Auch hier also das hinlänglich bekannte Übel des Raubbaus an dem sowieso schon spärlichen Baumbestand der Savanne. Doch woher sollen die Menschen die Energie nehmen für das tägliche Kochen? Eine Antwort brennt wie zum Hohn erbarmungslos vom wolkenlosen Himmel.....



Holzkohle wartet auf Käufer.



Wir überholen auch Frauen, die Holz gesammelt oder geschlagen haben und es nun kilometerweit nach Hause tragen. Kaum zu glauben, dass sie unter der schweren Last nicht zusammenbrechen.



Schwere Last



Das nächste Problem weiter Teile Afrikas kommt dann unübersehbar direkt auf uns zu: eine Eselkarawane beladen mit gelben Kanistern. Diese Kanister sind ein typischer Anblick in ganz Äthiopien, vor allem aber im trockenen Osten und Süden. Oft noch sind es sogar Menschen und nicht einmal Esel, die von einem Brunnen irgendwo in der Gegend Wasser in ein vielleicht mehrere Kilometer weit entferntes Dorf tragen.
Im Vorbeifahren gelingt mir noch ein Bild von der Wasserstelle nahe der Straße, wo ein reger Betrieb herrscht.



Wasserträger



Rundhütten im Ahmar-Gebirge

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Etwas weiter stoppt unsere kleine Viererkolonne ganz unvermittelt. Es heißt, wir wollen ein Dorf besuchen. Schon kommen lärmende Kinder und einige Erwachsene angelaufen und ich sehe unseren Head Driver Tesfaye in einer Menschentraube eingekesselt. Mühsam befreit er sich wieder und kommt zu den wartenden Autos zurück. Der Dorfbesuch fällt aus. Die Leute hätten eine unverschämte Geldforderung gestellt, lässt er uns wissen.



"Schnell! Da kommen Fremde!"



Pantherschildkröte...

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Dann ein Fotostopp aus sicherlich nicht alltäglichem Grund. Schließlich läuft einem auch in Ostafrika nur selten eine Pantherschildkröte (Stigmochelys pardalis) über den Weg. Behäbig quert das über einen halben Meter große Reptil die Straße und erweckt dabei nicht nur unsere Aufmerksamkeit. Auch ein Kalb, mit dem zwei junge Hirten gerade vorbeikommen, beäugt mit großen Augen neugierig dieses "seltsame Wesen".



"Komisches Ding da!"



"Gefallt ihr euch?"

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Zu einer kurzen Mittagspause kehren wir in Asbe Teferi in der Agape Lodge ein, einem kleinen Hotel mit einem hübschen, schattenspendenden Garten. Wir befinden uns jetzt auf 1830 Meter und die Temperatur ist mit 27 Grad sehr angenehm. Meine Suppe habe ich schnell gegessen und gehe dann an die Straße, wo sich an einem Brunnen ein paar Leute eingefunden haben und ich beginne nach gestischer und verbaler Kontaktaufnahme ein kleines Foto-Shooting. Wir haben sehr viel Spaß dabei und einer meiner Mitreisenden hält die Szene fest, wie wir gemeinsam die Bilder anschauen. Für mich eine schöne Erinnerung.



Freundinnen



Und schon geht es wieder weiter. Das Landschaftsbild verändert sich in dieser Höhe nun vollends. Erheblich höhere Niederschläge und die guten vulkanischen Böden erlauben einen intensiven Anbau. Es sind in erster Linie Sorghum-Felder, die die Flächen zwischen den Bergketten überziehen.




Sorghum-Anbau im Ahmar-Gebirge



Sorghum-Ähren

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Äthiopien ist die Urheimat dieser trockenresistenten Hirseart. Von hier aus hat Sorghum (Sorghum bicolor) mittlerweile alle Kontinente erobert. In Afrika ist es das wichtigste Getreide, vor allem der ländlichen und ärmeren Bevölkerung. Die USA - weltweit größter Produzent und Exporteur - bauen es als Viehfutter und für die Sirupherstellung an.

Wir halten an einem Feld an, um uns die sehr dem Mais ähnelnden Pflanzen aus der Nähe anzuschauen. Die Rispen an den Spitzen der 2 bis 3 Meter hohen Stengel sind etwa 30 cm lang und tragen Ästchen mit je zwei Ährchen.



Sorghum-Feld



Markt in Kulubi

Dass in dieser klimatisch begünstigten Region erheblich mehr Menschen leben als in der Savannenlandschaft am Fuß des Ahmar-Gebirges, ist kein Wunder. So überrascht es auch nicht, dass wir in fast regelmäßigen Abständen durch Dörfer kommen, in denen sehr viele Menschen unterwegs sind. In manchen finden entlang der Straße gerade Märkte statt.



Frauenrunde



Im Vorbeifahren kann man das bunte Treiben ja nicht besonders gut einfangen und so sind zumindest wir Fotoenthusiasten hellauf begeistert, als sich unsere Reiseleiterin Christine unserer "erbarmt" und einen Stopp einlegt.



Straßenmarkt in den Ahmar-Bergen



Markt in Kulubi

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Die Farborgie, in die ich jetzt eintauche, ist nur mit dem zu vergleichen, was ich in Nordkamerun erlebt habe. Getoppt wird das aber durch das Verhalten der Menschen. Waren sie dort doch recht reserviert und nur bedingt willig, sich auch fotografieren zu lassen, sind sie hier überaus aufgeschlossen. Anhand ihrer Kleidung kann man der Mehrheit unter ihnen ablesen, dass sie Moslems sind und die sind aus religiösen Gründen dem Fotografiertwerden ja verständlicherweise weniger zugeneigt.



Marktgedränge in Kulubi



Es hat den Anschein, als würden in diesem Dorf nicht oft Touristen halten, denn man muss schon von Begeisterung sprechen, die uns entgegengebracht wird. Insbesondere trifft das natürlich auf die Jugend zu - egal, ob Mädchen oder Jungen. Manche drängen sich geradezu vor die Kamera und so haben wir viel Spaß miteinander. Der eskaliert, als mir in dem Getümmel um mich herum die Kamera aus den Händen gleitet und auf die Straße fällt. Zunächst schaue ich mehr als bedeppert drein und alle sind voller Anteilnahme, wenn ich ihre Blicke richtig deute. Als ich dann aber Entwarnung geben kann, - "Hurra, die Kamera funktioniert noch!!" - bricht ein wahres Freudengeheul aus.



Oromo-Jugend auf dem Markt in Kulubi



Die ausgemachte Zeit ist längst überschritten, als wir uns alle wieder an den Fahrzeugen einfinden. Zum Glück standen sie an der Straße und man hat immer wieder mal einen Blick hinwerfen können. Unausgesprochen waren wohl alle der Meinung, dass wir hier etwas überziehen dürfen. Als unsere Kolonne sich auf den Weg macht, werden wir von den Kindern mit Winken und fröhlichem Lachen verabschiedet.



Wir sind nun auf 2150 Meter gestiegen, der Himmel hat sich bewölkt und es ist nur noch knapp 20 Grad warm. Christine hat zwischenzeitlich erfahren, dass unser Hotel in Harar überbucht ist und wir ein Ausweichquartier in der Großstadt Dire Dawa ansteuern müssen. Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Aus einem abendlichen Bummel durch die Weltkulturerbe-Stadt wird also nichts.

Notgedrungen müssen wir die Gebirgsflanke auf kurzem Wege wieder 800 Meter hinunter fahren. Die Straße folgt dabei einem Staffelbruch des Ostafrikanischen Grabens, denn es geht immer wieder über "Treppenabsätze" ins nächste Stockwerk hinab. Als wir in dem Fünf-Sterne-Hotel in Dire Dawa ankommen, ist es bereits dunkel. Die fünf (äthiopischen) Sterne entpuppen sich als maximal zweieinhalb deutsche. Aber was soll's? Die letzte Nacht haben wir schließlich auch im Zelt und mit mindestens einem Krokodil in unmittelbarer Nähe gut überstanden. Was soll uns da noch passieren?



Nachmittags in den Ahmar-Bergen


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Kommentare

  • agezur

    Danke für den tollen Reisebericht. Er bringt mich in eine Ecke der Welt die ich wohl kaum bereisen, von der ich aber immer wieder begeistert lesen werde!
    Danke!
    LG Christina

  • SchroedingersKatze

    Danke für den spannenden Bericht, und vor allem die (wiedermal) erstklassigen Fotos. Ich denke, ich muß diese Gegend noch auf meine Liste nehmen: Farbenrausch, Tiere und guter Kaffee - drei gute Gründe, sich mal dorthin zu begeben.
    LG Ulf
    p.s. Die Situation, wegen einiger Fotos fast den Anschluß an die Gruppe zu verlieren, kenne ich nur zu gut.

  • Blula

    Hartmut, Du hattest hier ja bereits mit Deinem ebenso sehenswerten wie umfangreichen Bildmaterial seit geraumer Zeit einen perfekten Spannungsbogen aufgebaut. Es ist Dir auf diese Weise gelungen, das Interesse an dem angekündigten Reisebericht stetig wachsen zu lassen. Natürlich ist er wieder so ausgefallen, wie man es von Dir gewohnt ist. Und da es sich auch diesmal um ein Reiseland handelt, das sicher kaum jemand aus unseren Reihen schon einmal besucht hat, ja, das macht diesen hautnahen Erlebnisbericht sogar noch umso lesenswerter, wie ich finde. Es ist wie ein Eintauchen in eine andere Welt, gespickt mit einer gehörigen Portion Abenteuer. Ich denke da z.B. auch an die Begegnung mit dem Krokodil.... .
    Und das war ja erst die 'Ouvertüre' .... es soll ja noch abenteuerlicher werden im nächsten Teil Deines Berichtes.
    Danke schon jetzt für's Dabeiseindürfen.
    LG Ursula

  • tumtrah

    Liebe Christina und Ursula, lieber Ulf,
    euer Urteil über mein jüngstes "Werk" verstehe ich als eine große Belohnung. Es macht doch sehr, sehr viel zusätzliche Arbeit, seitdem zur Verhinderung einer einmaligen Bilderschwemme die Fotos alle einzeln betitelt und beschrieben werden müssen, bevor sie öffentlich gemacht werden.. Vieles erscheint dadurch doppelt, oft aber muss man sich noch Neues überlegen. So zieht sich das Ganze sehr in die Länge. Dass du, Ursula, das notwendige Prozedere als geschickten "Aufbau eines Spannungsbogens" bezeichnest, klingt für mich sehr versöhnlich. Bei der Erstellung der Fortsetzung werde ich genau so verfahren und bin voll der Hoffnung, dass ich hier nicht irgendwelche Mitglieder mit meiner "Lawine" neuer Posts nerve.
    LG Hartmut

  • INTERTOURIST

    Tolle Tour, toller Bericht. Äthiopien steht bei mir auch auf der Wunschliste.
    Aber wo will ich nicht überall hin.....
    Das mit den tödlichen Überfällen war mir nicht bekannt, muss wohl schon eine Weile her sein.
    Das AA hat aus meiner Sicht nur versicherungsrechtliche und politische Motive für ihre Warnungen.
    Passiert was und es bestand eine Warnung, trägt der Betroffene die Konsequenzen und Kosten alleine -oder die Angehörigen :-(

    Grüße Jörg

  • tumtrah

    Vielen Dank für dein Lob, Jörg! Der tödliche Zwischenfall ereignete sich im Januar 2012. Es gibt zahlreiche Berichte dazu im Internet. Hier die Links zu zweien davon:

    http://www.derwesten.de/panorama/toedliche-tour-in-die-danakil-wueste-id6260031.html

    http://www.n-tv.de/reise/Reise-in-Danakil-Wueste-ist-riskant-article5278611.html

    Schau mal rein, dann wirst du sehen, dass meine Besorgnis nicht ohne Grund war.
    LG Hartmut

  • ursuvo

    Du hast es jedenfalls gewagt - und gewonnen!
    Und so konnte ich jetzt auch diesen ersten Teil Deiner einmaligen Reise verfolgen - ich hab' den Bericht in einem Zug durchgelesen - was zeigt, dass Du ihn auch sehr schön und interessant geschrieben hast. Dazu die schönen Fotos - ich finde es gut, dass ich sie schon vor dem Bericht ansehen und bewerten konnte - das hat mich dann vom Lesen auch nicht abgelenkt. Es kommt halt auch auf Qualität der Fotos an ob es nervt oder nicht.
    LG Ursula

  • nach oben nach oben scrollen
  • u18y9s26

    Mit Begeisterung habe ich deinen von mir schon langersehnten Bericht über dieses sehr exotische Reiseziel gelesen. Wie meine Vorredner- Ursulas schon sagten, kann ich nicht gut lesen und Anmerkungen zu Fotos machen. Deswegen danke ich dir, dass du uns vorher versorgt hast und wir mit den Bildern im Kopf den Bericht genießen konnten.
    LG Ursula

  • pixel

    WOW!!!!! Eine andere Welt fantastisch in Bild und Text! Hervorragend!
    LG Wolfgang

  • therese

    Da ich ein Fan deiner Reiseberichte bin, war ich schon sehr gespannt auf diesen Bericht. Wir haben 2012 die gleiche Strecke befahren und sowohl den Awash-Nationalpark als auch Harar und Dire Dawa besucht. Durch deine lebendigen Schilderungen und die Super-Fotos wurden meine Erinnerungen wieder ganz lebendig.
    Jetzt freue ich mich sehr auf den nächsten Teil deines Reiseberichts, denn dort sind wir nicht gewesen. Ich glaube bei picasa die wunderbaren Fotos aus Erta Ale damals gesehen zu haben. Danke, dass du dir soviel Mühe gibst
    therese

  • u18y9s26

    Thereses Dank an dich für diese große Mühe kann ich mich nur anschließen. LG Ursula

  • Schoena

    Was für eine Reise und was für ein Land! Es steht immer noch auf meiner Liste und Dein wunderbar geschriebener Bericht über dieses Land, die Menschen und vielfältige Tierwelt bestärken diesen Gedanken, das einmalige Land besuchen zu müssen. Ich bin gern erst einmal "so" mitgereist und die vielen Bilder haben die Eindrücke noch verstärkt. LG Ingeborg

  • tumtrah

    Liebe Therese, Ingeborg und Ursulas,
    lieber Wolfgang,
    nehmt es mir bitte nicht übel, wenn ich euch gemeinsam anspreche, um meinen Dank zum Ausdruck zu bringen. Eure Kommentare zu meinem Bericht sind im Tenor so ähnlich, dass dies, glaube ich, gerechtfertigt ist. Ihr habt mir eine große Freude bereitet und mit dieser Freude mache ich mich jetzt auch an die Fortsetzung. Eines kann ich schon mal versichern: Es wird etwas aufregender zugehen.
    Einen großen Schreck bekam ich jüngst, als es den Anschein hatte, als würde es jetzt auch in diesem faszinierenden Land zu Unruhen kommen. Ich kann nur den Rat geben: Fahrt hin, soweit es noch möglich ist!!
    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße.
    Hartmut

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  • matulr

    Ein wunder-wunderschönes Land und nahezu perfekte Bilder - wie immer! Gratulation zu diesem traumhaften Bericht!
    Leider werde ich nicht dorthin kommen. Ich mache keine Gruppenreisen mehr, weil es mir als passionierter Fotograf inzwischen einfach zu anstrengend ist, immer den anderen hinerherrennen zu müssen. Deine Probleme kenne ich also nur zu gut. Ich habe andererseits so mit der Bilderflut zu kämpfen, dass meine Urlaubsreisen seltener werden. Ich möchte auch möglichst viel aus meinen Fotos machen uns sitze seit 9 Monaten (!) an den letzten Urlaubsbildern. Immerhin habe ich schon etwas mehr als die Hälfte gesichtet, aussortiert und nachbearbeitet...
    Daher kommen "meine" drei Vulkansysteme etwas später im Laufe des Jahres...
    LG ULI

  • tumtrah

    Vielen Dank, lieber Uli, dass du dir neben dem Lesen meines Berichts auch noch die Zeit genommen hast, weit über 100 Bilder zu bewerten. Angesichts deiner geschilderten - und auch mir nicht unbekannten - Probleme rechne ich es dir umso höher an! Auf "deine" Vulkansysteme bin ich gespannt. Liege ich richtig in der Annahme, dass es sich um Hawaii und die Rockies handelt? Ich hoffe, dir bald auf den Erta Ale Geschmack machen zu können.
    LG Hartmut

  • Chrissi

    Ich sage nur "Großartig in Wort und Bild".
    Dieser Bericht ist ein Erlebnis pur.
    LG Christel

  • tumtrah

    Liebe Christel,
    ich freue mich, deinen Lesegeschmack voll getroffen zu haben! Vielen, vielen Dank für dein Lob! Solch Feedback beflügelt für die jetzt in Angriff genommene Fortsetzung.
    LG Hartmut

  • wildwassercamera

    herzlichen dank fürs "mitnehmen". dein Reisebericht ist grandios, mit genialen fotos! ich bin von deiner art erlebnisse zu erzählen sehr angehtan, es ist spannend und informativ zugleich!

  • tumtrah

    Hallo Alexander,
    dich habe ich ebenso gerne "mitgenommen" wie andere auch und ich würde mich freuen, wenn du auch weiterhin mein Reisebegleiter bliebest. Meinem Stil werde ich treu bleiben, so dass zumindest von der Seite nichts passieren kann. Vielen Dank auch für die vielen guten Bildbewertungen!
    LG Hartmut

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  • Schalimara

    Was für ein interessanter Reisebericht mit tollen Fotos - auch ich sag Danke fürs mitnehmen.
    LG Schalimara

  • tumtrah

    Liebe Schalimara,
    auch dir sei herzlich gedankt! Ich freue mich über jede Würdigung meines Beitrags.
    LG Hartmut

  • widix

    Lieber Hartmut,
    herzlichen Dank für diesen spannenden und gut geschriebenen Reisebericht von einer Afrikareise abseits der normalen Touristenrouten. Dazu noch die wirklich hervorragenden Bilder. Die bunten Gassen von Harar und die schönen Tierbilder haben mich sehr beeindruckt. Und dann erst die Hyänenfütterung, wow, das war sehr eindrucksvoll! Vielen Dank fürs Mitreisen lassen in eine für uns fremde Kultur. LG Sabine

  • tumtrah

    Liebe Sabine,
    tausend Dank! Ich hoffe sehr, dass ich auch mit der Fortsetzung, an der ich gerade "herumwerkel", deinen Lesegeschmack finde! Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte es so weit sein.
    LG Hartmut

  • cablee

    Danke für diesen interessanten und so reich und schön bebilderten Reisebericht, Hartmut. Bin ganz begeistert - und fühlte mich mittendrin!

    LG
    Gila

  • tumtrah

    Liebe Gila,
    ich freue mich, dass auch dir dieser Bericht gefallen hat. Ganz herzlichen Dank für deine Herkules-Arbeit des Bildbewertens! Andere hatten es da einfacher, weil ich die Fotos portionsweise schon im Vorfeld hochgeladen hatte.
    LG Hartmut

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  • globetrotter

    Lieber Hartmut,
    wie immer: toller Bericht mit wunderschönen Fotos:))))
    Äthiopien ist offentsichtlich nicht nur eine Reise wert, wir haben bisher nur die klassische Route geschafft. Diese BIlder machen neugierig und Lust auf mehr:))))
    LG Ute

  • tumtrah

    Liebe Ute,
    ich freue mich, dass du meinen Bericht entdeckt hast und er dir offenbar so gut gefallen hat, dass du dich auch noch sogleich an den 2. Teil gemacht hast. Eine richtig gute Leseleistung! Und dann noch die vielen guten Bildbewertungen! Ich sage herzlichen Dank!
    LG Hartmut

  • Uhute

    Lieber Hartmut,
    ein sehr interessanter Bericht über deine Reise in dieses heiße, nicht ganz ungefährliche, aber überaus faszinierende Land. Die tollen Bilder und dein so ausführlicher Bericht mit vielen Hintergrundinfos nehmen mich direkt mit auf die Reise. Vielen Dank !!
    Ich freue mich schon auf die Lektüre der nächsten Teile.
    Viele Grüße von Ute

  • tumtrah

    Liebe Ute,
    vielen Dank für dein gutes Urteil! Ich hoffe, dass dich die beiden anderen Berichtsteile nicht enttäuschen werden.
    LG Hartmut

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Abenteuer Danakil. Teil 1: Von Addis nach Harar 4.95 19

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