Willkommen im indonesischen Inselreich; Teil I – „Selamat datang“ zu Sumatra

Reisebericht

Willkommen im indonesischen Inselreich; Teil I – „Selamat datang“ zu Sumatra

Reisebericht: Willkommen im indonesischen Inselreich; Teil I – „Selamat datang“ zu Sumatra

Sumatra ist mit 473 000 qkm die zweitgrößte Insel Indonesiens und in erster Linie ein Gebiet mit schier unerschöpflichen Rohstoffen und Plantagenlandschaften. Heute mit etwa 50 Millionen Inselbewohnern. Unser Besuch am Toba See und die Besteigung des Sibayak-Vulkans bei Berastagi werden Höhepunkte dieser Reise durch Sumatra sein. Bei Bukit Lawang befindet sich der „Gunung Leuser Nationalpark“, in welchem wir die Orang-Utans besuchen werden.

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"Reisspeicher" der Toba Batak auf der...



Im ersten Teil der Reise besuchen wir die Insel Sumatra

"Gerichtsplatz" in...

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Sumatra ist mit 473 000 qkm die zweitgrößte Insel Indonesiens und in erster Linie ein Gebiet mit schier unerschöpflichen Rohstoffen und Plantagenlandschaften. Heute mit etwa 50 Millionen Inselbewohner.



... am Krater des Gunung SIBAYAK, 2172 m



Weiterer, geplanter Reiseverlauf

"Candi SUKUH"

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Java - auf 132 000 qkm leben 120 Millionen Menschen. Zwei großartige Tempelkomplexe aus der hinduistisch-buddhistischen Vergangenheit Javas – Borobudur und Prambanan – zählen zu den weltweit bedeutendsten Sakralbauten und scheinen bereits als Weltkulturerbe auf. Zahlreiche Vulkane befinden sich auf Java, die trotz ihrer bisweilen zerstörerischen Kraft große Fruchtbarkeit bringen.



"meditiert´".



"little drummer boy of...

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Bali - Insel der Götter - wie die Balinesen ihr Eiland nennen, weist
5600 qkm auf und die letzte fast rein hinduistische Enklave im von Muslimen dominierten indonesischen Archipel mit 4 Millionen Einwohnern. 20 000 Tempel, Schreine und Pagoden zeugen von Geistern und Dämonen.



Bali - Insel der Götter - wie die Balinesen ihr...



Trauminsel vor Labuan Bajo auf...

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Flores ist mit 14 250 qkm die zweitgrößte der Kleinen Sundainseln. Eine Hochebene mit zahlreichen Vulkanen durchzieht die Insel. Mehr als 80 % der 2 Millionen Einwohner sind katholisch, der Glaube an Ahnengeister ist jedoch noch immer weit verbreitet.



Ausfahrt zu den "Dracheninseln" - Rin...



"Please do not disturb!

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Die Inseln Komodo, Rinca und Padar wurden 1980 zum Nationalpark Komodo und 1993 zum Unesco Welterbe erklärt. Rund 5000 dieser von den Einheimischen „Ora“ genannten Riesenechsen leben auf den drei Dracheninseln und sind heute die Attraktion für die vielen Besucher.



"ACHTUNG - ER kommt"



Reiseroute auf Sumatra:

Im Landeanflug auf Kuala Lumpur

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Wien – Doha - Kuala Lumpur – Medan

Frisch gestärkt starteten wir um 12.15 Uhr mit A320 und ein schöner, ruhiger Flug brachte uns in 4.45 Stunden nach Doha, wir landeten um 17 Uhr + 1 Std. Zeitunterschied = 18 Uhr.
Unser Weiterflug nach Kuala Lumpur mit A330 startete um 20.20 Uhr, wir hatten alle gute Zweiersitze. Essen und Service waren sehr gut, wir hatten fast keine Zeit zum Schlafen.

Bereits um 03.35 + 5 Std. = 08.35 Uhr landeten wir in Kuala Lumpur. Der Flughafen ist neu und schön, fast menschenleer, mit Regenwald-Oase und Wasserfall, die Preise astronomisch – 1 Kaffee, 1 Cola und 1 kl. Wasser kosteten € 14,-. Mit Warten und Dösen verging die Zeit. Eine Bahn brachte uns zum Flugsteig H in einem anderen Gebäude, ebenfalls menschenleer.

Um 15.00 Uhr starteten wir mit Malaysia Airways und landeten um 15.50 Uhr – 1 Std. = 14.50 Uhr in Medan. Der Himmel war bedeckt und es war sehr warm. Bei der Einreise kauften wir für 25,- USD ein 30-Tage-Visum und waren um 15.20 Uhr eingereist. Alle Koffer waren mit uns mitgekommen und Reiseführer „Franklin“ (schon unsere zweite Reise mit diesem Guide) erwartete uns.

So fuhren wir um 15.35 Uhr mit einem neuen Bus Richtung Hotel, hielten bei Geldwechsler (11.000 Rupiah = 1 €) und Bankomat und erreichten um 16.05 Uhr das Hotel Tiara. Eine Flasche Wasser kostete 5000,- Rp., 1 l Benzin oder Diesel 4.500,- Rp. (in ganz Indonesien)

Medan ist die Hauptstadt von Nordsumatra und drittgrößte Stadt Indonesiens mit 2,5 Mill. Einwohner.

Reiseroute auf Sumatra:

Medan – Parabat - Toba See

Insel Samosir – Siallagan – Tomok – Simanindo

Insel Samosir – Parabat – Brastagi

Brastagi – Sibayak Vulkan – Medan – Bohorok

Bohorok – Medan



Modernstes Fluggerät, der AB 380/800 wird hier ...



Medan – Parabat – Toba See

Kindergartenausflug in...

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Gut geschlafen und ausgeruht trafen wir uns um 7 Uhr zum Frühstück. Um 8 Uhr starteten wir zu einer kurzen Stadtrundfahrt in Medan. Hauptverkehrsmittel sind Mopeds und Moped-Rikschas. Medan ist eine saubere Stadt. Straße und Wiesen sind gekehrt, vor allem im Viertel der Reichen. In der Altstadt sieht man noch Kolonialbauten der Holländer, einstöckige, weiß gekalkte Häuser. Die älteste katholische Kirche wurde 1922 erbaut.

Wir halten um 09.10 Uhr bei der Großen Moschee Mesjid Raya, erbaut 1905 von einem holländischen Architekten im Auftrag des Sultans von Deli, und betrachten sie nur von außen, da wir keine Muslime sind. Zwei Kleinbusse hielten und Kindergartenkinder, Mädchen und Buben getrennt, in Moslem-Uniform stiegen aus. Im Gänsemarsch besuchten sie die Moschee.



Vor der "Mesjid Raya" Moschee in Medan.



Fahrt zum Palast des Sultans

.. auch die Knaben dürfen die...

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Wir fuhren weiter zum Sultanspalast, wo noch Nachfahren des Sultans von Deli wohnen. (09.20-09.50 Uhr) Istana Maimoon wurde 1888 mit den Erlösen der fürstlichen Ländereien an holländische Pflanzer erbaut.
Durch geschickte Diplomatie, aber auch durch Intrigenspiel verschafften sich die Holländer die Nutzungsrechte für ausgedehnte Gebiete, akzeptierten zum Schein die Souveränität der lokalen Fürsten, verhalfen ihnen zu enormen Pachtgewinnen und sicherten sich so die Loyalität der heimischen Aristokraten.



Vor dem Sultanspalast in Medan



Im Palast des Sultans

Vor dem Thron des Sultans

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Ein Teil des Palastes ist für Besucher geöffnet, die original belassenen Räumlichkeiten geben einen Einblick in das feudale Alltagsleben der einstigen Bewohner. Im Thronsaal sieht man einen prächtigen, beleuchteten Thron. Die Einheimischen lassen sich im Haremskostüm davor fotografieren.



Thronsaal im Sultanspalast in Medan



Fahrt zum Toba See

Blüte des Kanonenkugelbaumes.

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Um 10.15 Uhr verließen wir Medan in südlicher Richtung und fuhren auf der Plantagenstraße nach Parabat. Ab 1870 legten die Holländer im Sultanat von Deli riesige Pflanzungen zur Gewinnung von Tabak, Kautschuk, Palmöl und Tee an und machten Medan 1886 zur regionalen Hauptstadt. Die Holländer pflanzten zuerst Tee, ab 1907 Kautschuk und ab 1910 Ölpalmen.
In Stadtnähe erstreckten sich zu beiden Seiten der Straße Reisfelder, sie waren bereits abgeerntet und wurden mit Motorpflügen bearbeitet. Reis kann zweimal geerntet werden. Es folgten Ölpalmen und Kautschukbäume, Plantagen und Fabrik gehören dem Staat. Kleine Häuser wechselten mit Reis- und Maisfeldern.
Indonesien ist der größte Palmölproduzent der Welt und deckt 40 % des Weltbedarfs. Bereits nach eineinhalb Jahren kann man die ersten Früchte ernten, sie hängen in dichten Büscheln zwischen Stamm und Blätterkrone. Aus Palmöl werden Seife, Margarine, kosmetische Produkte und Speiseöl erzeugt.
An der Straße liegen auch Maniokfelder. Aus Maniokwurzeln wird Mehl erzeugt, in Scheiben geschnitten und gebraten erzeugt man aus Wurzeln süße oder scharfe Chips.

Bei einer Kautschukplantage hielten wir an. Der Kautschukbaum muss 35 Jahre alt sein, erst dann kann man die Rinde, ähnlich der Schwarzföhre, schmal abschneiden. Der Saft rinnt in einen Becher, der alle drei Tage geleert und die Rinde wieder neu eingeschnitten wird. Ein Arbeiter betreut täglich 400 Bäume. Der Kautschukpreis ist wieder stark gestiegen, z.B. werden Formel 1-Reifen davon erzeugt.



Ein Arbeiter betreut täglich 400 Bäume



Nahezu 400 Jahre alte...

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Wir näherten uns den Bergen und damit dem Stammland der Batak, von denen es fünf Untergruppen gibt. Wir werden die Simalungun-, Karo- und Toba-Bataker besuchen.
Horas – ist der Gruß im Batakland.
Die Toba Batak sehen den Kosmos dreigeteilt – in die Oberwelt der Götter, in die Unterwelt der Toten, Geister und Dämonen sowie in die den Menschen vorbehaltene mittlere Sphäre. Im Mittelpunkt der animistischen Religion steht der Glaube an seelische Mächte, dabei sind Lebensseele (tondi) und Totenseele (begu) von zentraler Bedeutung. Stirbt der Mensch, führt seine Totenseele in einer neuen Existenzform sein irdisches Leben weiter.
Die festungsartige Anlage traditioneller Dörfer der Toba Batak geht auf Zeiten blutiger Stammeskriege zurück, Erdwälle oder Steinmauern umgeben die Reihendörfer, in denen sich die Gebäude gegenüberliegen.
Ein typisches Haus der Karo Batak besitzt einen hohen kubischen Raum unter einem mächtigen Walmdach, der in durchschnittlich acht Familienabteile untergliedert ist.



Traditionelles Haus der Toba Batak auf der Inse...



Überfahrt auf die Insel Samosir

Musikgruppe auf Samosir

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Die Bergstraße säumen hohe Bäume, Kiefern, Palmen, Baumfarn und Bambus.
Um 15.45 Uhr warfen wir einen ersten Blick auf den Toba-See, das Wasser schimmerte silbern im Sonnenlicht. Bei einem Fotostopp bei einem kleinen Cafe hatten wir von der Terrasse mit Bougainvilleen einen schönen Blick auf den See und die Insel Samosir, bis uns die Affen entdeckten und wir das Feld räumten.
Um 16.15 Uhr erreichten wir Parabat, bestiegen mit den Koffern ein Boot und fuhren zur Insel Samosir zum Hotel Toledo Inn, das wir um 17 Uhr erreichten. Bei der Überfahrt fielen graue Regenschleier auf die Insel und bald erreichten uns die ersten Tropfen. Das Wasser des Sees ist sauber. Das Hotel liegt am Seeufer, in mehreren Häusern auf verschiedenen Ebenen die einfachen, sauberen Zimmer. Das Personal ist sehr aufmerksam und freundlich. Auf einem kleinen vorgelagerten Inselchen sind Sitzgruppen und Liegebetten, im See kann man baden. Seit dem Erdbeben 2004, Vogelgrippe und Moslem-Aufständen kommen fast keine Touristen mehr. Unsere Gruppe war alleine hier im Hotel. Am Abend hörten wir Batak-Lieder begleitet von Holzgong, Trommel, Flöte, kleine Laute und Gitarre. Die fünf Männer hatten schöne Stimmen und sichtlich Freude am musizieren. So wurde es ein gemütlicher Abend. In der Nacht Gewitter und Regen.



...ein erster Blick über den TOBA See.....



...auf Samosir...

Oben, in den Häusern der...

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Nach dem "Sing-Sang" für uns spazierten wir zu Samuel`s Restaurant, dem Mann von der Rezeption, zum Abendessen. Seine Frau kochte gebratenen Fisch, Schwein mit Reis, Pommes und Gemüse.
An den nachfolgenden Besuchen in den Dörfern auf Samosir wurden wir immer wieder von - oben in den traditionellen Häusern sitzenden "Hausbands" - mit ihrer so "inseltypischen" Musik empfangen.

Der Toba See ist bis zu 529 m tief, 1103 km2 groß und liegt auf 910 m Seehöhe. Entstanden durch gewaltige Vulkanexplosionen vor Jahrmillionen ist der Toba See der weltweit größte mit Wasser gefüllte Vulkankrater und eine Hauptattraktion von Indonesien.



Blick über den Toba See auf Sumatra



Besuch des alten Königsdorfer Siallagan auf Samosir

..Demonstration zur...

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Auch am Morgen Regen, der jedoch bald aufhörte.
Um 08.30 Uhr fuhren wir mit dem Hotelboot nach Ambarita.
Nahe der Bootsanlegestelle befindet sich das alte Königsdorf Siallagan.
In das schöne Königshaus beim Versammlungsplatz führt noch eine alte Steintreppe. Das Haus links daneben kann man besichtigen. Man wohnte im ersten Stock, in einem Raum befanden sich Feuerstelle in der Mitte, Bett, Webstuhl und Trommeln. Der Aufgang war mit einer Falltür verschlossen.
Am Versammlungsplatz vor dem Königshaus stehen unter einem großen Baum Sessel und ein runder Tisch aus Stein, etwa 300 Jahre alt. Zwei große Sessel für Häuptling und Schamane, kleinere für die Stammesältesten, ein ganz kleiner Sessel für den Beschuldigten, auch eine Steinfigur stellvertretend für die Ahnen saß in der Runde. Hier trafen sich einst die Könige mit ihren Priestern zu Beratungen, saßen die Stammesältesten über Gesetzesbrecher und Feinde zu Gericht, während der Beschuldigte in einem Holzkäfig gleich dahinter auf den Richterspruch wartete. Außerhalb des Dorfplatzes lag die Richtstätte, auf einem steinernen Block wurde der Verurteilte mit Stockhieben bestraft oder enthauptet und fanden kannibalische Ritualopfer statt. Zuerst kostete der Schamane das Blut des Opfers, ob kein Geist den Körper bewohnt. Nach der Enthauptung wurden Leber und Herz oder andere Körperteile über Anordnung des Schamanen mit Kräutern gebraten und gegessen – bis 1915. Unser Guide Franklin demonstrierte eine Bestrafung an mir.

Zum kannibalischen Ritual besteht ein eigener Reisebericht, siehe hier,
http://www.geo.de/reisen/community/reisebericht/537039/1/Die-letzten-Menschenfresser-auf-SAMOSIR



"Gerichtsplatz" in Ambarita auf Samos...



Im Museumsdorf von Huta Bolon

Am Einganstor des alten...

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Um 10.15 Uhr bestiegen wir wieder das Boot und fuhren nach Simanindo.
Das alte Königsdorf Huta Bolon ist ein schönes Museumsdorf mit dem 250 Jahre alten Haus des Königs Sidauruk. Vor dem Dorfeingang sieht man rechts die Königsgräber und links das Boot des Königs. Das Dorf ist von einem Erdwall und Bambusstauden umgeben, welche das Dorf vor Feinden schützten. Nur durch ein Steintor kommt man auf den Dorfplatz. Hier stehen drei schöne Häuser, ihnen gegenüber fünf Reisspeicher. Die Giebel der Häuser haben schöne Malereien. Auf dem Platz zwischen den Häusern wurden Feste abgehalten und Wasserbüffel rituell geschlachtet, begleitet von Trommelmusik.



Vor dem Haus des ehemaligen Königs der Toba Batak



"Si Gale Gale", zur...

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Am Balkon des Königshauses in der Mitte Hauses saß eine Musikgruppe und am Dorfplatz wurden Tänze der Toba-Batak mit Wasserbüffel und Si Gale Gale Puppe vorgeführt. Die Männer und Frauen in traditionellen Kleidern zeigten Tänze einer rituellen Büffelschlachtung für ein Fest, sowie einen Tanz unverheirateter Frauen und junger Männer, die sich eine Braut aussuchen. Zum Schluss kam Si Gale Gale. Es ist eine Puppe, die einem Menschen ähnlich ist und über lange Schnüre bewegt wird. Vor langer Zeit war ein König. Er hatte nur einen einzigen Sohn, dieser wurde krank und starb. Als der König diese Nachricht erhielt, wusste er, dass niemand die Totenrituale für ihn durchführen konnte. Er ließ diese Puppe als Ersatz konstruieren und die Zeremonien konnten damit ersatzweise durchgeführt werden. Bei der Tanzvorführung bat Si Gale Gale stellvertretend für die Tänzer um Geldspenden. Unser Guide Franklin Sinagar ist ein Toba Batak aus Samosir und somit kannte er sich bei allen diesen Bräuchen gut aus.



Tanzvorführung in Ambarita.



An den Königsgräbern der Batak;

An den Königsgräbern der Batak

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Der Weg führte zu einem Hain mit großen Hariarabäumen, unter denen die berühmtesten megalithischen Grabmale der Batak liegen, die Königsgräber der Sidabutar Dynastie. Vor dem Betreten bekamen wir einen Schal auf die rechte Schulter gehängt. Die aus einzelnen Monolithen geschlagenen Steintröge enthalten die Schädel verstorbenen Stammesfürsten und ihrer nächsten Angehörigen. Die Sarkophage stehen auf der Erde, sie sind nicht eingegraben, da in der Erde die Erdgeister wohnen. Der älteste Sarkophag (460 Jahre alt) ist schon ganz verwittert, am Deckel sitzt die Steinfigur des Sohnes des bestatteten Königs. Am größten Sarkophag (440 Jahre alt) mit dem Kopf des Königs Sidabutar, sitzt die Steinfigur einer heiratsfähigen Frau, die großen Brüste symbolisieren Fruchtbarkeit, die Schale vor ihren Knien ihren Fleiß. Die Mädchen der Batak sind mit Eintritt der Menstruation heiratsfähig. Unterhalb des Kopfes von Sidabutar steht ein kleiner Mann, es ist der Moslem Mohammad Said, der zu Besuch hier war. Auch die christianisierten Nachfahren von König Sidabutar sind hier bestattet, ihre Sarkophage sind mit Kreuzen versehen.



"Franklin" erklärt uns Sitten und Geb...



Der "Zauberstab" des...

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Das Eingangstor zum Friedhofshain ist in den drei Farben der Batak bemalt: weiß für die Götter, rot für die Menschen und schwarz für die Bodengötter. Die Batak haben drei Götter: Mula Jadi Nabolon, Boru Deak Parujar und Naga Bolon – für die obere, mittlere und untere Welt.
Ebenso ist das Symbol Boraspati auf Häusern und Eingängen immer vorhanden. Es bedeutet quellendes Leben, ist ein Glückssymbol, dargestellt durch Eidechse und Frauenbrüste.
Außerhalb der Begräbnisstätte sieht man auf einem Platz einen großen Zauberstab aus Holz geschnitzt und mit Figuren verziert. Er wurde mit der Asche eines Babys gefüllt, das von einem anderen Stamm geraubt und getötet wurde.
Um 16 Uhr fuhren wir mit dem Boot zurück zum Hotel Toledo Inn und trafen um 16.30 Uhr ein. Mit einem guten österreichischen Kaffee auf der Terrasse vor unseren Zimmern mit Blick auf den Toba See beschlossen wir den Nachmittag. Zum Abendessen spazierten wir in den Ort und speisten bei Samuel Nasi Goreng und gebratenen Fisch. In einer Hotelbar in der Nähe hörten wir noch einmal Batak-Musik, aber gestern war es besser.



Am Eingangstor zu den Königsgräbern



Von Samosir nach Brastagi

"Straßensperre"

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Samosir – Parabat – Pematang Purba – Sipisopiso-Wasserfall –
Dokan – Brastagi

8 Uhr Abreise von Samosir. Wir fuhren mit dem Hotelboot zurück nach Parabat. Um 08.40 Uhr wurden die Koffer wieder in den Bus geladen und um 08.50 Uhr fuhren wir auf der Panoramastraße am Kraterrand des Toba Sees entlang.

Wir waren nun im Batak Simalungun Land. Im See sahen wir viele Fischreusen, es wird Fischzucht betrieben. Der Fisch wird lebend in Wasserbehältern nach Medan gebracht und dort zu Fischkonserven verarbeitet. Wir fuhren durch Kaffee- und Eucalyptusplantagen. Alle acht Jahre werden die Bäume gefällt und Papier erzeugt. Dazwischen erstreckt sich Dschungel mit Farnbäumen. Plötzlich ein Verkehrsstau. Ein Baum war vom Berg heruntergerutscht und hatte die Straße verlegt.
Es war 09.15 Uhr. Alle waren ausgestiegen und betrachteten die Straßensperre. Nach einer Weile kamen Burschen aus dem Dorf mit einer Motorsäge und einer begann, den Baum in Stücke zu schneiden. Dann wurden Verhandlungen über die Bezahlung des Holzschneiders geführt. Als die Frau eines LKW-Fahrers den Holzschneider beleidigte, legte er die Säge nieder.
Kein Zureden half, so schob der Bus die schmale, kurvenreiche Straße zurück und wir gingen nach. Bis zu einer kleinen Suppenküche am Straßenrand. Nach neuen Verhandlungen über Intervention der alten Suppenköchin wurde die Straße frei gemacht und um 10 Uhr fuhren wir die Panoramastraße weiter.





"Fischreichtum" am Toba-See



Junge "BATAKER" auf...

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Immer wieder hatten wir einen schönen Blick auf die Insel Samosir, sie hat 124.000 Einwohner. Entstanden aus dem erkalteten Pfropfen des Vulkankraters ist der Vulkan tief innen noch aktiv, die Insel wird langsam höher.



Blick hinüber zur Insel Samosir



Auf der Fahrt nach Brastagi

„Ballfranz“ (Asclepias fruticosa.)

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Fotostopp bei einer Kaffeeplantage und Kakaobäumen. Die Kakaobohnen waren zum Trocknen aufgelegt. Wenn man sie aufbricht sind sie lila und werden schnell braun. Franklin zeigte uns auch eine Zuckerpalme mit langen Fruchtständen, aufgereiht wie grüne Perlen. Daraus wird brauner Zucker und Palmwein erzeugt, mit den Blättern Dächer eingedeckt. Oberhalb der Straße lag im Dschungel ein Batak-Grab in Form eines Hauses.
An der Straße wuchsen auch Zimt- und Nelkenbäume, die Gewürznelken waren ebenfalls zum Trocknen aufgelegt. Ingwerwurzeln und Zitronengras, es sieht wie Schilfgras aus, wuchsen an der Straßenböschung. Die Batak hier leben von der Landwirtschaft, einmal in der Woche, am Freitag, werden die Produkte am Markt verkauft. Der Kraterrand ist sehr fruchtbar. Auf der Insel Samosisr gedeihen nur Reis, Chili, Erdnüsse und kleine Zwiebel, sie ist nicht fruchtbar.
Bei der Teepause probierten wir einen Gewürztee – zubereitet aus Pfeffer, Zitronengras, frischem Ingwer, Sternanis, Kardamom, Nelken, Zimt und braunem Zucker. Die wundersame Pflanze „Ballfranz“, ein Strauch mit haarigen Bällchen, entdeckten wir vor dem Teehaus. Es ist eine Seidenpflanze mit dem Namen: Asclepias fruticosa.
Der Sipiso-Piso Wasserfall ist in Zufluss des Toba Sees. Um 13.50 Uhr stiegen wir beim Aussichtsplatz aus. Es wehte ein stürmischer, kühler Wind, der dunkle Wolken über den See und die Insel Samosir blies. Steile, kahle Kraterwände ragten auf, sie sind mit Gras bewachsen. Der Wasserfall stürzt aus 120 m in eine tief eingeschnittene Schlucht. Über einen Stufenpfad stiegen wir ein Stück zum Wasserfall hinunter.



Der 120 m hohe PISO-PISO Wasserfall am östliche...



Im Königsdorf Pematang Purba nahe Brastagi

Der Medizinmann im Tunnel....

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Bis 17.08.1947 regierten Häuptlinge im Batak-Land und Sultane im übrigen Indonesien unter der Kolonialherrschaft der Holländer, seither Republik Indonesien. Der Häuptling von Rumah Bolon (heute Pematang Purba) wollte seine Macht nicht abgeben, kämpfte gegen die Regierungstruppen und fiel. Seine Frau und Kinder verließen das Königshaus.
Um 12.30 Uhr erreichten wir Pematang Purba, das Königsdorf der alten Herrscherdynastie von Simalungun präsentiert sich heute vollständig restauriert als schönes Freilichtmuseum. Ein Tunneleingang mit Wächter umgeben von Dschungel führte in das von einem Erdwall umschlossene Dorf. Im Tunnel, in einer finsteren Grotte saß in früheren Zeiten der Schamane.



Der Tunnel zum Dorf.



nur diese Holzsäulen tragen den...

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Auf einer großen grünen Wiese erhebt sich der mächtige Königspalast Rumah Bolon, eine ohne Nägel errichtete Pfahlbaukonstruktion, die auf 20 reich verzierten Teakholzsäulen ruht. Es wurde 1624 errichtet und war bis 1947 bewohnt. Rundum gruppieren sich eine Reihe von Nebengebäuden, wie das Stampfhaus, hier wurden Getreide, Kakao, Kaffee in langen Mörserreihen von den Frauen zerkleinert, Reisspeicher, Versammlungshaus und Gerichtshalle. Etwas abseits liegen die Grabmäler der Königsfamilie. Der letzte König Raja Tuang Mogang, verstorben 1947, ist hier begraben, seine Büste ziert sein Grab, ebenso seine Frau, verstorben 2003. Beim Dorfeingang steht das Haus des Thronfolgers, der meist auch Minister war.


Zur Geschichte dieses Königsdorfes besteht ein eigener Bericht, siehe hier -
http://www.geo.de/reisen/community/reisebericht/536474/1/Der-letzte-Koenig-Raja-der-Simalungun-BATAKA-am-TOBASEE-in-Sumatra



Der Königspalast RUMAH BOLON



Im 'Dorf der Batak Karo

Kinder im Dorf DOKAN.

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Danach stärkten wir uns mit Nudelsuppe und Nasigoreng, ehe wir um 15 Uhr zum Batak-Karo Dorf Dokan weiter fuhren. Es ist kein Museum, sondern wird noch bewohnt. Ein Batak-Karo Haus bewohnen bis zu 8 Familien. Im Karo-Land wächst weniger Kaffee, es gibt aber viele Mandarinenplantagen. An der Straße Richtung Brastagi waren viele Obststandl mit Bergen von Mandarinen. Wir hielten an, es wurden auch Maracuja, Schlangenfrucht, Mango, Weintrauben, Äpfel und Erdbeeren angeboten.
Gleich nach dem Straßenmarkt bogen wir zum Dorf Dokan ab.
Um 15.40 Uhr starteten wir zum Dorfrundgang. Beim Dorfeingang steht ein großer Wasser-behälter. Hier ist eine Kinderschar versammelt, sie färben ihre Fingernägel mit Henna. Neben kleinen Hütten und gemauerten Häusern mit rostigem Wellblech gibt es auch einige Batak-Langhäuser.



Traditionelles Wohnhaus der Karo Batak



Wir besichtigen die alten Häuser im Dorf

Der Einstieg zum Haus.

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Gegen eine Spende durften wir dieses Haus besuchen.
Der Eingang ist über eine Leiter zu erreichen. Rundum auf Stangen hing die Wäsche zum Trocknen. In einem Batak Haus gibt es kein Wasser, auch heute nicht, auch nur stundenweise Strom.

Es war sehr dunkel im Innern. Im Haus wohnten acht Familien, zwei teilen sich eine Feuerstelle. Am „Herd“ standen rußgeschwärzte Töpfe für Reis und Wasser, es wird nur abgekocht getrunken. Zwischen den einzelnen Feuer-stellen lagen Matten, hier sitzt man, empfängt Gäste und schlafen die Kinder, die Eltern hinter einem Vorhang an der Außenwand des Hauses, die Kinder werden am Feld gemacht. Im Haus hält man sich nicht auf, man schläft nur hier. In solchen Langhäusern (12 m lang und 7 m breit) wohnen heute die armen Leute.
Früher war ein Langhaus von einer Großfamilie bewohnt, heut wohnen fremde Leute zusammen. Einer Familie steht ein Rechteck von etwa 7 m2 zur Verfügung. Der Innenraum ist offen – hier der Blick in die Küche -, es gibt keine Trennwände.



... hier der Blick in die Küche...



Brastagi wird erreicht

Warten auf den Schulbus am...

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Froh, an einem anderen Punkt der Erde geboren zu sein, stiegen wir wieder in den Bus und fuhren weiter nach Brastagi. Der Ort liegt auf 1320 m Seehöhe, flankiert von den aktiven Vulkanen Sibayak und Sinabung. Fotostopp – der Vulkan Sinabung mit Nebelfahne. Rote und gelbe Canna säumten die Straße. Eine Spezialität von Brastagi ist gebratenes Hundefleisch.
Am 23.11.2013 ist der „ SINABUNG“ zuletzt ausgebrochen.
Der 2460 m hohe SINABUNG liegt nahe der Stadt Berastagi, etwa 50 km sw von MEDAN, Sumatra, Indonesien. Sein erster, bekannter Ausbruch unserer Zeit war am 29. August 2010.
Beim Ausbruch am 3.Sept 2013 flüchteten 27000 Menschen, Vulkanasche erreichte die Millionenstadt Medan. Bei den Ausbrüchen am 15 September und 3. Nov 2013 ereigneten sich weitere 4 Eruptionen und neuerlich flohen die Menschen aus ihren Dörfern. Im Umkreis von 3 km wurde alles evakuiert.
Der Vulkan hat in der Nacht zum 23.11. 2013 mit lauten „Knalls“ 8 x rotglühende Asche und Gesteinsbrocken, bis 8 km hoch geschleudert. Die Regierung hat danach die höchste Alarmstufe ausgerufen. Tausende Menschen flohen aus dem Bereich des Vulkans.



Am 23.11.2013 ist der „ SINABUNG“ zuletzt ausge...



Wir erblicken die Vulkane

Am großen Obst u- Gemüsemarkt...

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Um 17.15 Uhr stiegen wir beim Obstmarkt aus und machten einen Rundgang. Schönes Obst und Gemüse war zu Bergen aufgetürmt. Wir kosteten Mangos und Khaki, fotografierten Cayote, Chili, Mangostane, Avocado, Granatäpfel, Maracuja, Erdbeeren und viele Arten von Obst …

Um 18.05 Uhr erreichten wir das Hotel Sinabung. Eine schöne Anlage, im Halbrund um einen blühenden Garten mit Pool und Blick zu den Vulkanen erbaut. Am Abend ein ausgezeichnetes Dinner im Hotel.



Blick auf die noch immer aktiven Vulkane


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Kommentare

  • widix

    Ein wunderbarer und gut geschriebener Bericht über eine exotische und abenteuerliche Reise. Dazu noch herrliche Bilder, die mich an meine Indoniesienreise 1994 erinnern. Als ich Deinen Text las, hatte ich wieder den Duft der vielen Gewürze in der Nase und erinnerte mich an die fantastischen Märkte. Vielen Dank fürs Mitreisen lassen. LG Sabine

  • reisefreudig

    Servus Sabine,
    .. ich danke Dir zu diesem so netten Kommentar und zur Gesamtbewertung des Berichtes.
    Freue mich außerdem sehr, dass uns damit auch eine gemeinsame Erinnerung verbindet. Indonesien wird viel zu wenig besucht, obwohl hier "Juwele" auf den Besucher warten. Mir kommt vor, viel zu viele Reisende sind "Amerika-lastig", wo denn hier in diesem Archipel noch viele "Naturwunder" und Weltkulturerbe auf die Besucher warten.
    lg Harald

  • SchroedingersKatze

    Lieber Harald,
    auch bei mir werden Erinnerungen an Indonesien geweckt, auch wenn ich Sumatra (bis jetzt) noch nicht bereist habe. Obst- und Gemüsemärkte, Gewürze, Gamelan- oder Rindikmusik.....
    Bin gespannt auf die Fortsetzung.
    Werde im März nach Sabah und Sarawak reisen, und dort wohl auch etwas von der Kopfjägerkultur sehen und im Langhaus übernachten. Wanderungen im Regenwald, Kanuausflüge und kulinarische Experimente sowieso.
    LG Ulf

  • reisefreudig

    Danke auch Dir Ulf, für Dein Interesse und der so guten Bewertung. Versuche aber eine kleine Gruppe auf Sabah zu "erwischen". In der Hauptsaison ist dort schon ganz schön was los. Ich empfehle Dir, Deinen Aufenthalt in einem Langhaus rechtzeitig vorzureservieren. Dort kommen täglich große Gruppen aus Asien vorbei. Wünsche Dir aber trotzdem einen guten Verlauf,
    lg Harald

  • Blula

    Ein Reisebericht aus zweifelsfrei reisefreudiger Feder. Harald, damit dürftest Du, um bei Deiner Wortschöpfung zu bleiben, nicht nur „amerikalastige“ Reisende, sondern auch bereits asienerfahrene Leser ansprechen ;-)) Und so soll es ja auch sein.
    Die nächste Station ist also demnächst Java. Da kenn ich mich auch etwas aus. Also kann ich schon mal sagen ......... „Selamat tinggal Java“, nicht wahr?
    LG Ursula

  • reisefreudig

    Servus Ursula,
    ... natürlich habe ich gleich bemerkt, dass wir uns fast auf den gleichen "Spuren" durch dieses so liebliche Inselreich bewegen, habe ich doch auch DEINE hervorragenden Berichte zum Thema von Dir gelesen. Danke zum "Mitreisen", kommentieren und zur großen Freude bereitenden Bewertung. Die weiteren Kapitelberichte zum "Inselhüpfen" auf diesem Archipel werden so nach und nach hier erscheinen. Erst nach den abenteuerlichen Besuchen an den Waranen von Rinca und Komodo werden wir Indonesien wieder verlassen,
    Panjang sekali!, Harald

  • Reineke

    Wieder eine abenteuerliche Reise zum " Neidisch werden ". Toll beschrieben und fotografiert.
    Sich so nahe an die wilden Warane heran zu trauen verlangt schon einigen Mut. Hut ab !
    LG Ernst

  • nach oben nach oben scrollen
  • ursuvo

    ich gehöre ja auch zu den "amerikalastigen Reisenden" - aber Deinen interessanten und so schön ausführlich bebilderten Bericht habe sehr gern gelesen - und auch wieder ein bißchen was dazugelernt. Danke Dir fürs Mitnehmen:-)))
    Am liebsten würde natürlich die ganze Welt kennenlernen - aber............und für mich war Amerika - von den Naturwundern mal abgesehen - einfach das bequemste Reiseland. Weil wir dort auf eigene Faust reisen konnten wohin und wie wir wollten.
    LG Ursula

  • tacitus

    In Summe ein sehr interessanter Bericht mit stimmigen Fotos, insbesondere die Fotos von den Waranen sind eindrucksvoll.
    LG Tacitus

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Willkommen im indonesischen Inselreich; Teil I – „Selamat datang“ zu Sumatra 4.92 12

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