VANCOUVER ISLAND

Reisebericht

VANCOUVER ISLAND

MIT DER FÄHRE VON HORSESHOE BAY NACH NANAIMO

FAHRT MIT DER FÄHRE

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Es war wirklich eine gute Idee, dass wir eine Reservierung für die Fähre vorgenommen hatten. Denn es warteten schon sehr viele Autos, und wer weiss, ob wir noch mitgekommen wären oder stundenlang hätten warten müssen.
So wurden wir eingewiesen in Reihe 1 und waren auch dort die ersten. Die Bezahlung der Überfahrt erledigt man quasi "im Vorbeifahren" an einer Kasse.



BLICK AUF STRAIT OF GEORGIA

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FAHRT MIT DER FÄHRE

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Das Ent- und Beladen der Fähre war gut organisiert, und so fuhr die "Queen of Cowichan" auch pünktlich um 12.50 Uhr ab.
Die Fahrt ging von Horseshoe Bay durch die "Strait of Georgia" nach Departure Bay in Nanaimo.



FAHRT MIT DER FÄHRE



FAHRT MIT DER FÄHRE

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Es war wunderschönes Wetter, sehr sonnig, so dass man sich während der ganzen Überfahrt an Deck aufhalten konnte. Ich lernte einige Leute aus Nanaimo kennen, die am Vorabend auf dem Festland ein Country-Musik-Festival besucht hatten.
Die Fahrt dauerte ca. 1,5 Stunden und verging durch die anregende Unterhaltung mit den "locals" sehr schnell.



AUF DER FÄHRE



BLICK AUF VANCOUVER ISLAND

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Als Nanaimo - Departure Bay - in Sicht kam, mussten wir dann bald mal ins Auto steigen, da wir mit zu den ersten gehörten, die die Fähre verlassen konnten.
Nanaimo ist einer der grössten Orte auf Vancouver Island mit ca. 80.000 Einwohnern. Auf der Küstenstrasse Richtung Norden war recht viel Verkehr, wir kamen an zahlreichen Malls vorbei.
Leider konnten wir uns aus Zeitgründen den Ort nicht näher anschauen, denn Port Alberni ist doch noch ca. 100 km entfernt.



BLICK AUF NANAIMO



PORT ALBERNI

BLUMENAMPELN

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Port Alberni hat ca. 18.000 Einwohner und liegt - umrahmt von Bergen - an dem mit 50 km längsten Meeresarm von Vancouver Island. Hier lebt man vorwiegend von Holzverarbeitung und Fischfang, und es gibt einen Tiefseehafen.



HAFEN



AM HARBOUR QUAY

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Unser Hotel liegt etwas ausserhalb des Zentrums, dafür gab es genügend Parkplätze. Wir wollten noch etwas vom Ort sehen. Aber im Hotel sagte man uns, dass im Zentrum die Geschäfte geschlossen seien - es war ja Sonntag.
Aber man empfahl uns, zum Harbour Quay zu fahren, dort gibt es einige Geschäfte und Restaurants.
Man kann hier Boote mieten oder eine Chartertour zum Fischen buchen. In den Gewässern um Port Alberni gibt es vor allem Lachs und Heilbutt.



AM HARBOUR QUAY



AM HARBOUR QUAY

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Am Harbour Quay wurde ein schöner Pier angelegt, wo man direkt am Wasser spazieren kann. Auffällig sind einige riesengrosse Schnitzereien der First Nations.
Samstags findet hier ein Farmer's Market statt.



AM HARBOUR QUAY



AM HARBOUR QUAY

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Direkt am Wasser gelegen mit schöner Sicht auf die Bucht fanden wir dann ein nettes Restaurant, wo man in einem Patio draussen sitzen konnte.



AM HARBOUR QUAY



TOFINO

BLICK VOM HOTEL AM ABEND

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Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Tofino. Auf den engen Strassen und dann noch mit zwei ellenlangen Baustellen braucht man ganz schön lange für die Fahrt.
Tofino - inmitten des Clayoquat Sound gelegen - wird als "Perle der kanadischen Westküste" bezeichnet. Der Ort hat ca. 2000 Einwohner, aber vor allem im Sommer kommen bis zu 1 Mio. Besucher pro Jahr.
Unser Hotel befindet sich am Anfang des Ortes, und wir erhielten wunschgemäss ein Zimmer im oberen Stockwerk mit einer phantastischen Sicht auf den Sound, die Berge und den kleinen Hafen.



BLICK VOM HOTEL



IN TOFINO

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Der Clayoquot Sound ist UNESCO Biosphärenreservat. Man kann hier angeln, Kajakfahren, Wale, Bären und Vögel beobachten, ausserdem Wanderungen mit den First Nations unternehmen oder einen Rundflug mit einem Wasserflugzeug machen.
Und genau dieses hatte ich mir schon zuhause vorgenommen, und so buchten wir bereits am nächsten Tag so einen Flug.
Im Winter kommen Leute hierher, um die Winterstürme zu beobachten. Von November bis Februar gibt es 10-15 Stürme und auch dementsprechende Niederschläge.



GUTE LANDUNG



IN TOFINO

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Die langen ausgedehnten Strände laden zum Spaziergang ein, und man kann die Surfer und Bodyboarder beoachten.
Tofino ist das kanadische Surf-Mekka, aber das Wasser ist so kalt, dass man auch im Sommer Neoprenanzüge braucht.
An den endlosen Stränden liegen Treibholz und viele Muscheln. Vor allem im Frühjahr kann man hier Wale beboachten. Und bei schönem Wetter warten viele Leute auf den spektakulären Sonnenuntergang.



FISCHER BEI DER ARBEIT



North Chesterman Beach

NORTH CHESTERMAN BEACH

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Die Strände bei Tofino liegen nicht direkt im Ort, so dass man sie mit dem Auto anfahren sollte, wenn man noch ein Picknick und Strandsachen dabei hat. Im Hotel empfahl man uns den North Chesterman Beach, einen der populärsten Strände.
Es war warm genug zum Sonnen, aber das Wasser war erwartungsgemäss sehr kalt, so dass wir quasi "nur den grossen Zeh" reinsteckten...



NORTH CHESTERMAN BEACH



Diesen Strand kann man auch zu Fuss oder mit dem Fahrrad über einen Wanderweg erreichen. Beliebt sind hier Surfen und Kitesurfen und an Land das Bocciaspiel.
Die Leute kommen aber auch gegen Abend, um den Sonnenuntergang zu geniessen.



NORTH CHESTERMAN BEACH



Bear Watching

CLAYOQUOT SOUND

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Für Bärenbeobachtungen gibt es einige Anbieter. Wir entschlossen uns, diese Tour mit einem Angehörigen der First Nations zu unternehmen.
So fanden wir den Weg zu James und seiner Mutter und buchten dort die ca. 2,5stündige Tour. Die First Nations haben zwar ihre Geschäfte auf dem "Festland" von Tofino, wohnen aber noch meistens auf Opitsat, einer First Nation Community, die seit 5000 Jahren besteht. Von dort erreicht man das Festland mit Booten oder dem Wasserflugzeug.



MIT 2X75 PS ZUM BEAR WATCHING



CLAYOQUOT SOUND

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Der Vorteil dieser Tour war, dass James die Tour mit einem kleineren Motorboot machte, wo nur 8 Leute Platz finden.
Das Boot wird angetrieben von zwei 75 PS Motoren, so dass wir - mit 25 Knoten - in ca. 20 Minuten die Küsten des Clayoquot Sounds erreichten, wo sich die Schwarzbären aufhalten.
Und wir hatten schon beim ersten Anlauf das Glück, Schwarzbären zu sehen.



BEAR WATCHING



CLAYOQUOT SOUND

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Ausser uns waren noch einige andere kleinere Motorboote unterwegs. Und da diese Anbieter nicht nur Konkurrenten sondern oftmals auch Freunde sind, verständigt man sich über Funk, wenn man irgendwo die Bären entdeckt hatte.
Aber es hielten sich alle an die "Spielregeln", nicht zu nahe an die Bären heranzufahren.



BEAR WATCHING



BEAR WATCHING

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Als wir genug fotografiert hatten, ging es weiter zu einer anderen Stelle. Und ich bedauerte echt, keine bessere Kamera mit Tele zu haben...



BEAR WATCHING



BEAR WATCHING

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Die Schwarzbären streifen an den Küsten des Clayoquot Sounds vor allem in geschützten Buchten und an den Meeresarmen herum, um Schalentiere zu suchen.



BEAR WATCHING



BEAR WATCHING

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Die Schwarzbären erwachen Mitte/Ende April aus ihrem Winterschlaf und kommen dann aus dem Regenwald an die Küsten, so dass man sie bis Anfang/Mitte Oktober gut beobachten kann.



CLAYOQUOT SOUND



BEAR WATCHING

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Die Bären kommen bei Ebbe an die Küste um Nahrung zu suchen, vor allem knackige Krebse, Muscheln und Krabben. Dabei rollen und bewegen sie mit ihren Pfoten auch grössere Steine, um diese Tiere zu finden.



CLAYOQUOT SOUND



BEAR WATCHING

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Bei der Beobachtung werden die Motoren der Boote abgestellt, um die Bären möglichst wenig bei der Nahrungssuche zu stören. Da die Bären nicht gefüttert werden dürfen, kann man ihr natürliches Verhalten bei der Suche beobachten.



BEAR WATCHING



BEAR WATCHING

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Es war interesssant zu beobachten, dass sich die "alten" Bären quasi überhaupt nicht stören liessen, während die Jungen doch teilweise schnell in den schützenden Wald zurückliefen.



BEAR WATCHING



ROBBENKOLONIE

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Auf der Rückfahrt nach Tofino sahen wir noch Robben auf den Felsen. Und auch hier galt - nicht so nahe heranfahren.
Und James hatte noch eine Überraschung für uns parat. Er fuhr in Richtung offenes Meer, weil sich gegen Abend dort manchmal Wale zeigen.
Und wir hatten auch wirklich das Glück, einen Grauwal zu beobachten.
Wir alle bedankten uns bei James, und das Trinkgeld wurde noch etwas mehr...



Seaplane Safari

"UNSER" WASSERFLUGZEUG

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Wir konnten es kaum erwarten, zu unserem Rundflug mit dem Wasserflugzeug zu starten. "Unser" Pilot erwartete uns schon am Flugzeug, wir zogen Schwimmwesten an, und er informierte uns noch, wie wir uns bei einer Notlandung bzw. Notwasserung verhalten sollten.



DAS COCKPIT



DER START

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Nachdem wir uns angeschnallt hatten, setzten wir - wie der Pilot - Kopfhörer auf, damit wir uns untereinander verständigen konnten.
Und wow! schon ging es los, das Flugzeug kam sehr schnell aus dem Wasser, schwebte dann zunächst über dem Wasser, bevor es höher stieg.



FLOATPLANE SEASAFARI



FLOATPLANE SEASAFARI

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Wir flogen zunächst südlich über den Clayoquot Sound bis zum Eingang des Templer Channels. Dort liegt Lennard Island mit dem auf dem höchsten Punkt der Insel - 35 feet über Hochwassermarkierung - errichteten Leuchtturm. Der Turm besteht aus Holz und ist weiss angestrichen, die Laterne besteht aus Metall und ist rot angestrichen. Neben dem Turm befinden sich noch das Haus des Leuchtturmwärters sowie Aussengebäude.



LENNARD LIGHTHOUSE



FLOATPLANE SEASAFARI

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Dann ging es in Richtung Süden mit dem wunderschönen Blick auf die Inselwelt vor Tofino.



FLOATPLANE SEASAFARI



FLOATPLANE SEASAFARI

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Wir fragten unseren Piloten, ob man auch Wale von oben sehen könnte. Daraufhin flog er in eine Bucht, wo wir einen Grauwal in seiner ganzen Länge bewundern konnten.



FLOATPLANE SEASAFARI



FLOATPLANE SEASAFARI

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Und weiter ging es in die nächste Bucht mit einem schönen Sandstrand, den man aber nur mit dem Boot erreichen kann.



FLOATPLANE SEASAFARI



FLOATPLANE SEASAFARI

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In einer runden Bucht war das Wasser recht ruhig, aber am Eingang tobten die Wellen gegen die Felsen.



FLOATPLANE SEASAFARI



FLOATPLANE SEASAFARI

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Man wusste gar nicht, wohin zuerst schauen bei den vielen schönen Ausblicken.



FLOATPLANE SEASAFARI



FLOATPLANE SEASAFARI

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Auf der einen Seite glitzerte immer noch das Meer im Sonnenschein, auf der anderen Seite zogen langsam Wolken auf.



FLOATPLANE SEASAFARI



MUSCHELBÄNKE

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Auf dem Rückweg nach Tofino sahen wir von oben Muschelbänke.



FLOATPLANE SEASAFARI



BLICK AUF TOFINO

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Zum Abschluss hatten wir noch einen wunderschönen Blick auf Tofino. Man konnte von oben sehen, was für eine tolle Lage dieser Ort hat.



FLOATPLANE SEASAFARI



KURZ VOR DER LANDUNG

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Und ganz langsam schwebten wir niedriger auf die Wasseroberfläche zu. Die Landung gelang sicher, aber es war ein wenig holprig auf dem Wasser.



"UNSER" WASSERFLUGZEUG



"UNSER" WASSERFLUGZEUG

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Leider war der Flug viel zu schnell zu Ende. Es war so ein einmaliges Erlebnis, dass wir bei nächster Gelegenheit das nochmals gerne unternehmen würden - am liebsten den ganzen Tag...



LANDUNG GEKLAPPT!



Longbeach

LONGBEACH

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Der bekannteste Strand zwischen Tofino und Ucluelet ist der Long Beach. Der Strand ist mit 10 km der längste an der Westküste von Vancouver Island.
Den weichen Sand bevorzugen diejenigen, die sich nur sonnen wollen. Der harte Sand - näher am Wasser - ist gut geeignet zum Walken und Joggen.
Bei Ebbe sind einige kleine Inseln - die wir im Nebel gerade noch so ausmachen konnten - zu Fuss erreichbar.
Der Strand befindet sich im Pacific Rim Nationalpark, und der Parkplatz ist gebührenpflichtig.



LONGBEACH



LONGBEACH

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Leider hatten wir heute richtig Pech mit dem Wetter, die ganze Küste war in Nebel getaucht, wie man es auch an der Küste von Oregon und Kalifornien immer wieder erleben kann. Selbst die Surfer, die diesen populären Strand nutzen, blieben heute aus.
Einige Leute kommen auch bei Sturm hierher, um die Riesenwellen zu beobachten.



LONGBEACH



NOCH EIN LETZTER BLICK VOM HOTEL...

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Die schönen Tage in Tofino gingen viel zu schnell vorbei - wir wären gern noch länger geblieben...



ABENDS IN TOFINO



VICTORIA

BLUMENBEET VOR DEM FAIRMONT...

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Von Tofino aus ging es zunächst zurück bis Nanaimo. Es gab immer noch eine Baustelle, bei der wir 20 Minuten warten mussten.
Auf der Fahrt nach Victoria hatten wir recht viel Verkehr.
Vom Hotel aus war es nicht weit zum Inner Harbour, und was uns - nicht nur in Victoria - auffiel, war der wunderschöne Blumenschmuck in der ganzen Stadt.



PRACHTVOLLER BLUMENSCHMUCK



PFERD "OHNE KUTSCHE"

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Victoria liegt am südlichen Zipfel von Vancouver Island und hat immer noch viel britische Tradition. Im Stadtgebiet leben ca. 80.000 Menschen, im Grossraum Victoria sind es rund 370.000.



AM INNERHARBOUR



Parlamentsgebäude

PARLAMENTSGEBÄUDE

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Das Parlamentsgebäude ist ein massiver Steinbau im Neo-Barock-Stil, erbaut im Jahre 1898. An der Südseite des Inner Harbour gelegen ist es mit einer vergoldeten George Vancouver Statue auf der Kuppel ein Blickfang.



PARLAMENTSGEBÄUDE



Inner Harbour

AM INNERHARBOUR

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Der Inner Harbour ist das Herz der Stadt. Im anschliessenden historischen Viertel findet man Boutiquen, Kaufhäuser, Galerien und viele Restaurants.
Von der mit Blumen geschmückten Uferpromenade am Inner Harbour sieht man vor allem viele Segelboote.



AM INNERHARBOUR



Gatsby Mansion

AM INNERHARBOUR

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Das im viktorianischen Stil errichtete Boutiquehotel Gatsby Mansion ist über 100 Jahre alt und heute ein Bed and Breakfast.



GATSBY MANSION



Scenic Marine Drive

LANDUNG

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Diesen Drive kann man mit dem Auto abfahren. Aber da es so schönes Wetter war, wollten wir lieber ein Stück am Drive entlang zu Fuss gehen.
So kann man doch einiges mehr sehen - z.b. das Landen eines Wasserflugzeugs am Inner Harbour oder die kanadischen Wildgänse am Laurel Point.



KANADA-GÄNSE



Fisherman's Wharf

FISHERMAN'S WALK

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Schon von weitem sieht man Fisherman's Wharf mit den pittoresken Hausbooten und auch Fischerbooten sowie Yachten.



FISHERMAN'S WALK



FISHERMAN'S WALK

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Die Leute leben auf den Hausbooten und haben teilweise kleine Läden, auf Holzstegen kann man sich ein bisschen umsehen. In Fischbuden wird frischer Fisch angeboten.
Einige Seehunde spielten im Wasser und hofften eine Fütterung der Besucher.



AM FISHERMAN'S WALK



YACHTHAFEN

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In der Nähe sieht man einen kleinen Yachthafen. Immer am Wasser entlang läuft man in Richtung Ogden Point. Hier befindet sich auch das Cruiser Terminal. Der Hafen von Victoria wird von den meisten Kreuzfahrtschiffen in ganz Kanada angelaufen.



CRUISER AM OGDEN POINT



Ogden Point

SEEGURKEN AM OGDEN POINT

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Der Pier "Breakwater walk" am Ogden Point wurde zwischen 1914-18 erbaut zum Schutz des Hafens und ist 850 m lang. Im Wasser waren erstaunlich viele Seegurken zu sehen.
Auf der anderen Seite sah man einen Hafen für kleinere Schiffe und im Hintergrund das grosse Kreuzfahrtschiff.



AM OGDEN POINT



TAUCHER AM OGDEN POINT

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Am Ende des Piers steht ein Leuchtturm, und dort sahen wir auch zwei Taucher - natürlich im Neoprenanzug bei dem kalten Wasser.



LEUCHTTURM AM OGDEN POINT



OGDEN POINT

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Die Piermauer heisst "Unity Wall" und ist verziert mit farbenfrohen Bildern.



OGDEN POINT



Helmcken House und Totempfähle

TOTEMPFAHL IM THUNDERBIRD PARK

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Im Thunderbird Park kann man Totempfähle anschauen, die an der Nordwestküste Kanadas entstanden sind.



TOTEMPFAHL IM THUNDERBIRD PARK



HELMCKEN HOUSE

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Das Helmcken House - 1852 erbaut - steht immer noch am Originalstandort . In diesem Haus praktizierte Dr. Helmcken, und man kann die furchteinflössenden chirurgischen Instrumente der damaligen Zeit anschauen.



Fairmont Empress Hotel

BEIM HOTEL FAIRMONT EMPRESS

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Direkt hinter dem Inner Harbour gelegen ist das Fairmont Empress Hotel ein Blickfang. Das Nobelhotel wurde 1908 errichtet.



FAIRMONT EMPRESS AM INNERHARBOUR



IN VICTORIA

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Das Innere des Hotels - "very british" - ist sehenswert. Der Afternoon Tea wurde hier auch schon von Winston Churchill und König George VI eingenommen.



HOTEL FAIRMONT EMPRESS



Chinatown

CHINATOWN

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Das eher kleine "Chinatown" ist das älteste chinesische Viertel in Kanada. Im Jahre 1911 wohnten hier 3500 Menschen, die vorwiegend im Eisenbahnbau, in den Kohleminen und Goldbergwerken arbeiteten. In früheren Zeiten gab es in diesem Viertel Opiumhöhlen und Spielhallen. Heute befinden sich hier asiatische Läden, Märkte und Imbisse.



LADEN IN CHINATOWN



WASSERFLUGZEUGE

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Wie überall im Westen Kanadas sieht man auch in Victoria Wasserflugzeuge, die vom Inner Harbour starten und landen.



ABFLUG ÜBER DEM INNER HARBOUR



"MOUNTIES"

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Als wir beim Nachtessen in einem bekannten Restaurant waren, sahen wir zwei "Mounties" und dachten zuerst, dass sie eine Art Attraktion für das Restaurant sind. Dieses wiesen die beiden aber bei einem Gespräch energisch zurück, sie seien "echt" und schon lange im Dienst.
Auf dem Weg zurück ins Hotel kamen wir dann wieder am Parlamentsgebäude vorbei, das uns mit der nachts beleuchteten Fassade stark beeindruckte.



PARLAMENTSGEBÄUDE



Mit der Fähre nach Vancouver

AUF DER "SPIRIT OF...

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Angeblich ist ja gerade Victoria vom Wetter sehr verwöhnt, und wird von dem in Vancouver Island an der Westküste häufigen Regenfällen verschont.
Leider mussten wir an unserem Abreisetag andere Erfahrungen machen - es regnete nicht nur - es schüttete wie aus Eimern.
So fiel auch der Besuch von Butchard Gardens - nicht weit vor der Anlegestelle gelegen - buchstäblich ins Wasser...



ABFAHRT BEI REGEN



DAS WETTER WIRD BESSER

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Wie schon bei der Hinfahrt hatten wir wiederum eine Reservierung für die Fähre vorgenommen, mussten wiederum die Überfahrt an der Kasse im Vorbeifahren bezahlen und kamen so recht schnell auf das Schiff.



BEGEGNUNG DER FÄHREN



FÄHRVERKEHR

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Diesmal ging es von Swartz Bay mit der "Spirit of Vancouver Island" nach Tsawwassen. Auf dieser Fähre haben ca. 2100 Personen Platz, sie erschien uns auch riesengross.



FAHRT DURCH DIE INSELWELT



AUF DER FAHRT NACH TSWAWASSEN

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Zum Glück wurde das Wetter etwas besser, d.h. es hörte auf zu regnen. Und so konnten wir doch noch auf Deck gehen, um etwas von der schönen Inselwelt zwischen Vancouver Island und dem Festland zu sehen.
Wir kamen pünktlich an in Tsawwassen, schalteten das Navi ein und fuhren nach Vancouver.

IRWS




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Kommentare

  • Sternensilber (RP)

    Danke für den schönen Bericht, der mal wieder Erinnerungen weckt. Wir haben den Long Beach mit dem genau gleichen Bild - also nur einem vernebelten - erlebt. Aber auch die Bärentour haben wir genossen und die Tiere beim Muschelsuchen beobachtet. Wir sind dann weiter nach Telegraph Cove. Es ist eine ganz schön lange Fahrerei, die sich aber lohnt. Victoria haben wir ausgelassen. Da hat dann die Zeit gefehlt. Die Stadt wirkt aber irgendwie wie Klein-Vancouver.
    LG Anne

  • SchroedingersKatze

    Netter Bericht. Leider können die Fotos da nicht ganz mithalten: Zum Teil unscharf, zum Teil verkantet (letzteres läßt sich mit Gratissoftware wie z.B. GIMP in 2 Minuten pro Bild beheben.) Gerade bei den Luftaufnahmen oder den Bärenbildern ärgerlich. Zumal die Motive wirklich gut gesehen wurden! Ansonsten noch der Klassiker der Fotografentips: (Außer wenn Naturschutz, wie z.B bei den Bären vorgeht) Wenn Du meinst, Du bist zu nah am Motiv, geh noch einen Schritt näher.....
    LG Ulf

  • Blula

    Danke für's Mitnehmen auf diese schöne Reise. Ich bin, nachdem ich Deinen interessanten und lebendig formulierten Bericht gelesen habe, nicht abgeneigt, diese herrliche Region Canadas auch selbst einmal kennenzulernen.
    LG Ursula

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