Portugal Centro: Roadtrip durch Natur und Geschichte

Reisebericht

Portugal Centro: Roadtrip durch Natur und Geschichte

Reisebericht: Portugal Centro: Roadtrip durch Natur und Geschichte

Portugal hat viele schöne Ecken. Alleine die Region "Centro" ist so abwechslungsreich, dass ich mich für diesen Reisebereicht auf den Osten konzentriere. Tolle Seen, historische Dörfer, wechselnde Landschaften und ausgezeichnetes Essen durften wir in zwei Monaten genießen.

Portugal Centro Oeste

Wir sind im Osten von Portugal, nahe der spanischen Grenze - und finden zwischen dem Fluss Tejo und dem Nationalpark "Serra da Estrela" viele sehenswerte Orte. Wir sind nicht auf Sightseeing Tour, und das ist auch gut so: denn die wahren Highlights entdecken wir in den kleinen, eher unscheinbaren Orten.

In Portugal geht es grundsätzlich etwas gemütlicher zu - und hier im Osten der Region "Centro" vielleicht noch etwas entspannter. Der Sommer ist heiß, am Nachmittag bewegen sich allenfalls wir Touristen. Einheimische, Mensch wie Tier, üben sich im Nichtstun und warten darauf, dass die heiße Sonne untergeht.

Wir besuchen Orte wie Monsanto und Idanha-a-Velha, Penha Garcia und fahren in den Naturpark Serra da Estrela.

Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs, und einen Roadtrip möchte ich auch dir ans Herz legen. Entweder mit dem eigenen / gemieteten Wohnmobil, oder dem Mietwagen. Unterkünfte (Bed and Breakfast, AirBNB oder eine Hütte auf dem Campingplatz) findest du überall. Und diese Region ist selbst im Hochsommer nicht überlaufen, ich denke ein Bett zu finden dürfte kein Problem sein.



Monsanto und Idanha-a-Velha

Das portugiesischste aller portugiesischen Dörfer heißt Monsanto. Es ist am Berg gebaut, oder sollte man besser sagen "im" Berg? Die Häuschen sind auf und unter den Steinen gebaut, und gerade in den kleinen Gassen findet man das eine oder andere Highlight. Du kannst aber auch ganz hoch zum Castelo gehen und die tolle Aussicht genießen. Insbesondere der Sonnenuntergang von dort oben ist der Wahnsinn.

Idanha-a-Velha ist auf jeden Fall ein Abstecher wert: ein typisch kleines portugiesisches Dorf, mit hübschen Gassen in denen sich die ältere Generation vor dem Haus sitzt, einer viel zu groß geratenen Kirche und alten Bauten.



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Penha Garcia

Penha Garcia ist ein zauberhafter Ort. Ein Bummel durch die Gassen des Dorfes endet am einzigarten Praia Fluvial, also an einer Badestelle - mit Wasserfall! Diese könnte der Abschluss einer schönen Wanderung sein. Denn gleich dahinter finden sich erst historische alte Mühlen, gefolgt von einem Stausee. Rundherum gibt es zahlreiche Wanderwege und auch Kletterfelsen. Perfekt für einen entspannten, aktiven Urlaubstag. Oder zwei.



Praia Fluvial von Penha Garcia

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Serra da Estrela

Die Serra da Estrela ist ein weitläufiger Nationalpark - und hat an allen Ecken seine Reize. Im Süden beispielsweise die kleine Stadt "Unhais da Serra". Mit seinen Thermen und dem kristallklaren Wasser im Flüsschen. Oder die höchste Erhebung, der Torre. Ja, auch in Portugal kann man Skifahren, zumindest für 2-3 Monate im Jahr liegt hier oben Schnee. Im Westen wurde die Stadt Covilha am Fuße des Mittelgebirges gebaut - mit den typisch portugiesisch engen Gassen. Besonders gefällt es mir aber im Südosten: Hier findest du am Fuße der Serra da Estrela kleine Dörfer, die am Fluss gelegen sind. Historische Dörfer, mit überschaubarem Tourismus, viel Natur, und tollen Möglichkeiten zu wandern.



Roadtrip Centro: Serra da Estrela

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Wohnmobil Reiseberichte & Wohnmobiltouren

Eine ausführlich beschriebene Wohnmobiltour für Portugal Centro sowie weitere Portugal-Reiseberichte und Roadtrips findest du hier:

https://www.crosli.de/wohnmobil-reiseberichte-wohnmobiltouren/



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Kommentare

  • pixel

    Ein kompakter und im wesentlichen ausreichender Reisebericht, wo man auch noch selbst einiges entdecken möchte. Und nicht überlaufen mit "sogenannten" Sehenswürdigkeiten!
    Ob man da auch im Frühling hinfahren kann? Denn wandern ist da sicher noch nicht so heiß...
    Danke für deine Arbeit, LG Wolfgang

  • crosli

    Hallo Wolfgang, im Frühling wie im Herbst kann man wettertechnisch Glück wie Pech haben. Dieses Jahr lag noch im März Schnee auf dem Torre. Ab Ostern steigt jedoch die Chance auf Regenfreiheit. Aber das Schöne an Portugal ist ja: es ist nicht sonderlich groß. Passt das Wetter im Norden / Centro nicht, fährst halt weiter Richtung Süden oder rüber nach Spanien. Gerade im Alentejo, die nächste Region Richtung Süden, hat auch seine Reize, und seine Naturparks.

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