IN DEN KANADISCHEN ROCKIES

Reisebericht

IN DEN KANADISCHEN ROCKIES

ANFLUG AUF CALGARY



BLICK AUF CALGARY

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Der Flug von Montreal nach Calgary dauerte ca. 4 Stunden, und dann hiess es, die Uhr 2 Stunden zurückzustellen. In der Provinz Alberta gilt die "Mountain Standard Time".
Nachdem wir unser Gepäck hatten, gingen wir erstmal zur Autovermietung. Und leider war es nicht so unkompliziert wie in Montreal... Man wollte uns zuerst ein so kleines Auto geben, dass wir Mühe gehabt hätten, unser Gepäck unterzubringen. Nach einigem Hin und Her - mithilfe eines anderen Mitarbeiters von Alamo - bekamen wir dann doch ein grösseres Auto.
Das Navi war zum Glück schon programmiert, denn es gab einige Baustellen und Strassensperrungen auf dem Weg zu unserem Hotel.
Da es bei unserer Ankunft doch schon früher Abend war, hatten wir das Hotel nicht allzu weit vom Flughafen gebucht.



ANFLUG AUF CALGARY



DOWNTOWN

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Im Grossraum Calgary leben ca. 1,35 Mio. Einwohner. Die Stadt ist die Öl- und Gasmetropole der Provinz Alberta. Hier fanden 1988 die Olympischen Winterspiele statt, die der Stadt einen Bauboom brachten.
Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Reisen in die kanadischen Rockies.
Das Strassennetz in Calgary ist schachbrettartig angelegt - in Nord-Süd-Richtung gibt es die "Streets" - in Ost-West-Richtung die "Avenues".
In der Innenstadt südlich des Bow Rivers herrscht Parkplatzmangel, die Parkhäuser sind teuer und oft schon frühmorgens belegt.
Wir suchten uns zunächst einmal einen Supermarkt, um Proviant und vor allem Wasser zu kaufen. Dann fanden wir einen Parkplatz nicht allzu weit von der Innenstadt - wir sind ja gut zu Fuss...



DOWNTOWN



CALGARY TOWER

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Eine Sehenswürdigkeit in Calgary ist sicherlich immer noch der Calgary Tower aus dem Jahr 1968. Er war mit seinen 191 m einmal ein herausragender Punkt in der City Skyline, wird heute aber längst von einigen der höchsten Wolkenkratzer in West-Kanada überragt.
Es war leider bewölkt, so dass wir darauf verzichteten, mit dem Lift auf die Aussichtsplattform zu fahren, denn die bei gutem Wetter schöne Rundumsicht über die Stadt und bis zu den Rocky Mountains hätten wir keinesfalls gehabt.



CALGARY TOWER



CANADIAN PACIFIC RAILWAY

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So liefen wir die viel gepriesene Fussgängerzone in der Stephen Avenue auf und ab. Hier befinden sich einige Geschäfte und Restaurants. Die Strasse ist geschmückt mit Blumenampeln und hat viele Bänke. Diese waren leider überwiegend besetzt von Obdachlosen mit Bierflaschen in der Hand, daneben die Einkaufswagen mit allem, was sie so mitschleppen. Einige wühlten in den Mülltonnen...



"PLAUSCH" IN DER FUSSGÄNGERZONE



THE BOW

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Wir spazierten zur Olympic Plaza - benannt nach den Olympischen Winterspielen. Hier hielten sich einige Leute anlässlich eines kleinen Strassenfestes auf.
Auf dem Weg zurück zum Auto kamen wir noch vorbei an einem der neuesten Wolkenkratzer "The Bow" - 236 m hoch mit 58 Etagen - fertiggestellt im Jahre 2013.
Leider wurde es von Norden her sehr dunkel am Himmel, und wir erreichten unser Auto gerade noch, bevor die ersten Regentropfen fielen, und wir fuhren zum Hotel.
Es kam dann ein Unwetter mit Blitzen und Starkregen, so dass wir auf weitere Besichtigungen in Calgary verzichteten.
Wir hätten gerne noch den Pengrowth Saddledome - errichtet für die Winterspiele - und die Stampede Grounds angeschaut. Hier findet im Juli die 10tägige bekannte "Stampede" statt mit Rodeo, Planwagenrennen und Shows.
Aber leider machte uns - wie schon gesagt - das Wetter einen "Strich durch die Rechnung"...



DA KOMMT EIN UNWETTER...



AUF DEM WEG NACH BANFF

AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 1

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Mit dem Navi war es relativ einfach die richtige Strasse Richtung Banff zu finden, um auf den Transcanada Highway zu gelangen. Es war viel Verkehr auf dem Highway, wahrscheinlich weil wir an einem Samstag unterwegs waren.



AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 2



BANFF NATIONALPARK

AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 3

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Beim Eingang zum Banff Nationalpark kann man auch gleich das Ticket für den Jasper Nationalpark bekommen. Der Preis setzt sich zusammen aus der Anzahl der Personen und den Tagen, die man im Nationalpark verbringen will.
Der Beleg wird an der Windschutzscheibe so befestigt, dass er von aussen gut lesbar ist.



AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 4



AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 5

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Der Banff Nationalpark hat eine Fläche von 6641 qkm, er besteht seit 1887 und ist der älteste Nationalpark in Kanada und UNESCO Welterbe.



AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 6



AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 7

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Der Park bietet den ca. 5 Mio. Besuchern pro Jahr hohe Berge, tiefe Schluchten, weite Wälder, türkisblaue Seen, imposante Wasserfälle und Flüsse.



AUF DEM TRANSCANADA-HIGHWAY 8



BANFF

GESEHEN IN BANFF...

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Unser Hotel in Banff liegt direkt an der lebhaften Banff Avenue, aber wie zugesagt, bekamen wir ein ruhiges Zimmer nach hinten - sogar noch mit Sicht auf die Berge.



AN DER BANFF AVENUE



BLICK AUF MOUNT RUNDLE

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Banff ist ein rustikaler Ort im Zentrum des gleichnamigen Nationalparks. Von der Banff Avenue sieht man auf einer Seite auf den Mount Rundle. Der Blick zurück fällt dann auf die 2285 m hohen Sulphur Mountains.
Der auf 1400 m gelegene Ort hat etwa 7500 Einwohner. Aber es war Labour-Day-Wochende und daher war die Stadt "gestopft voll". Es ist ja nicht weit von Calgary und Vancouver - für kanadische Verhältnisse.



BLICK AUF SULPHUR MOUNTAIN



UNITED CHURCH

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Viele der Häuser in Banff sind im Chaletstil errichtet, typisch für einen Wintersportort.
An der Banff Avenue befindet sich auch die kleine 1927 errichtete Rundle United Church.
In einem sehenswerten Gebäude ist die St. Paul's Presbyterian Church untergebracht.



PRESBYTERIAN CHURCH



ICH WOHNE AUCH IN BANFF...

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Am Ende der Banff Avenue befindet sich die Bow River Bridge. Im Central Park nebenan fand ein Fest statt - das "Harvest Festival". mit einer Musikband und Ständen zum Essen und Trinken. Es war schönes Wetter und wir fanden einen freien Platz, so dass wir uns sonnen und Musik hören konnten.



BOW RIVER



VERMILION LAKES

VERMILLION LAKE

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Nicht weit von Banff im Tal des Bow River befinden sich die drei Vermilion Lakes am Fuss des Mount Norquay. Die 4,3 km lange Strasse endet für Autos an einer Sackgasse.
Dieses Gebiet im Nationalpark ist ein Feuchtbiotop mit grosser Vielfalt an wild lebenden Tieren. Vor vielen Jahren gab es hier noch Bisons und Dickhornschafe.
Auf den Seen kann man paddeln oder Kanufahren und natürlich gibt es Wege für Wanderungen.



VERMILION LAKE



VERMILION LAKE

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Es war ruhig an den Seen, nur wenige Leute kamen jeweils für kurze Zeit. Wir fanden eine schöne Bank mit Blick auf den Mount Rundle und packten unser Picknick aus.



VERMILION LAKE



VERMILION LAKE

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In der Touristeninformation hatte man uns u.a. auch den Vorschlag gemacht, zum Minnewanka Lake zu fahren.



BOOTSVERMIETUNG



KLEINES RESTAURANT AM SEE

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Als wir am See ankamen, hatte es sich leider so bewölkt, dass wir uns dort nicht allzu lange aufhielten.



STARK BEWÖLKT AM MINNEWANKA LAKE



MORGENS AM LAKE MINNEWANKA

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Wir fuhren von dort aus Richtung Johnson Lake, um dort wenigstens die 3 km lange Wanderung zu machen. Leider war die Strasse - aus welchen Gründen auch immer - zu diesem See gesperrt.
Ebenfalls empfohlen wurde uns, die Northquay Road bis zu einem Lookout zu fahren.
Am Ende der Northquay Road ist ein grosser Parkplatz, und im Winter herrscht hier ein reger Skibetrieb. Im Sommer sind die Lifte geschlossen.



BLICK VOM LOOKOUT MOUNT NORQUAY ROAD



BLICK AUF BANFF

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Aber vom Lookout hatten wir - trotz der Bewölkung - einen schönen Blick auf Banff und die drei Vermilion Lakes.



BLICK AUF VERMILION LAKES



MINNEWANKA LAKE

MINNEWANKA LAKE

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Das Wetter wurde besser, und wir beschlossen, noch einmal an den Minnewanka Lake zu fahren. Es war ja nicht weit.



MINNEWANKA LAKE



MINNEWANKA LAKE

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Der Minnewanka Lake ist der grösste See im Nationalpark und eine der schönsten in den kanadischen Rockies. Er ist umgeben von hohen Bergketten und wird gespeist vom Cascade River, der in den Bow River mündet. Der See ist 28 km lang und 142 m tief.



MINNEWANKA LAKE



MINNEWANKA LAKE

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Wir machten eine kleine Wanderung entlang des Seeufers und konnten sogar von weitem Bergschafe sehen.



MINNEWANKA LAKE



MINNEWANKA LAKE

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Man kann am See wandern, Fahrradtouren machen und Angeln. Mutige nutzen den See sogar zum Schwimmen - wir haben es nicht ausprobiert...
Es gibt Schiffstouren, aber man kann auch Motor- und Tretboote mieten.



MINNEWANKA LAKE



STREIFENHÖRNCHEN

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Wir hatten uns ein Picknick mitgenommen und fanden einen schönen sonnigen Platz. Eine Rangerin kam vorbei, sie informiert die "Unwissenden" über die Parkregeln, und wir hatten ein nettes Gespräch mit ihr.
Ein anderer kleiner Gast hauste direkt neben unserem Picknickplatz - ein Streifenhörnchen, welches um Futter bettelte.



MINNEWANKA LAKE



BOW FALLS

BOW RIVER

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Am Bow River gibt es einen grossen gut besuchten Parkplatz mit einem "Overlook" auf den Fluss und die Bow Falls. Die Fälle des 623 km langen Bow Rivers sind nur 9 m hoch und 30 m breit.



BOW FALLS



FAIRMONT BANFF SPRINGS HOTEL

LOBBY FAIRMONT BANFF SPRINGS HOTEL

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Das Fairmont Banff Springs Hotel hat einen phantastischen Blick auf die Sulphur Mountains. Das nostalgische Luxushotel wurde 1888 von der Canadian Pacific Railaway im schottischen Burgenstil erbaut und galt mit seinen 770 Zimmern damals als grösstes Hotel der Welt. Der Ausbau dauerte bis 1928.



FAIRMONT BANFF SPRINGS HOTEL



Das Hotel hat 11 Restaurants und viele Geschäfte. Bereits die Lobby ist sehr eindrucksvoll.
Von der Terrasse des Hotels hat man einen tollen Blick auf das Bow River Valley.



BLICK VOM FAIRMONT BANFF SPRINGS HOTEL



BOW VALLEY PARKWAY

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Von Banff nach Lake Louise ist es nicht weit auf dem Highway No. 1. Aber wir wählten den Bow River Parkway, der sich auf der anderen Seite des Flusses parallel zum Highway befindet. Diese Strasse zweigt nach einigen Kilometern vom Highway ab.
Die Strasse ist kurvenreich und schmal, es gibt einige Picknickplätze.
Hier ist es eher möglich, Wild zu sehen, da es an dieser Strasse keinen Zaun gibt wie am Highway.
Und wir hatten dann das Glück, einen Wapitihirsch beim Fressen der Blätter an den Büschen zu sehen. Es standen schon einige Autos am Strassenrand - meistens ein Zeichen, dass es etwas zu sehen gibt...



WAPITIHIRSCH



LAKE LOUISE

Die Zufahrt zu Lake Louise endet auf einen riesengrossen Parkplatz vor dem Nobelhotel The Fairmont Château. Die täglich anreisenden Besuchermassen halten sich meistens in den Parkanlagen zwischen Hotel und See auf.



CHÂTEAU LAKE LOUISE



AM "CHÂTEAU LAKE LOUISE"

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Das Hotel Château Lake Louise liegt oberhalb der Gletscherkulisse des 3459 m hohen Mount Victoria.
Das recht fantasielose 10stöckige Hotel mit Terrassen, Restaurants und Souvenirshops wurde von 1913-1925 erbaut.
Das Innere dieses Hotels ist längst nicht so eindrucksvoll wie das Fairmont Hotel in Banff.



CHÂTEAU LAKE LOUISE



LAKE LOUISE

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Wir hatten schon soviel gehört und gelesen von dem bezaubernden See. Aber mit schlechtem Wetter hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Das nimmt dem Ganzen natürlich schon etwas von seiner Schönheit.



AM LAKE LOUISE



AM LAKE LOUISE

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Der See hat türkisfarbenes Wasser, das im Sonnenlicht natürlich noch besser "rüberkommen" würde. Rings um den See sind hohe Berge - der Mount Temple mit 3543 m, der Mount Whyte mit 2983 m und der Mount Niblock mit 2976 m.
Vom Ufer aus hat man - auch bei schlechterem Wetter - einen phantastischen Blick auf den Mount Victoria Gletscher.



AM LAKE LOUISE



EHEMALIGE BERGSTEIGER-HÜTTE

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Der See See liegt auf einer Höhe von 1750 m, er ist 2,5 km lang und 90 m tief.
Im Winter ist diese Gegend ein sehr gutes Skigebiet - bekannt auch durch die im Dezember durchgeführten Ski-Weltcuprennen.



AM LAKE LOUISE



ICEFIELDS PARKWAY

CASTLE CLIFFS

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Von Lake Louise ging es zurück auf den Transcanada Highway, der über 230 km durch die Jasper und Banff Nationalparks führt. Diese Strasse gilt eines eine der schönsten Gebirgsstrecken in Kanada mit teilweise grandiosen Ausblicken.
Durch die breit ausgebaute Strassen und die vielen Autos ging aber die Ursprünglichkeit der Strecke ziemlich verloren. Es herrscht starker Verkehr, im Sommer teilweise Staus und ein Parkplatzproblem an den Aussichtspunkten.



ICEFIELDS PARKWAY



AM ICEFIELD PARKWAY

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Wenn man den Parkway nicht in einem Tag von Banff nach Jasper fahren möchte, ist es wahrscheinlich am besten, mit einem Womo zu fahren. Denn es gibt doch recht viele Campingplätze, wohingegen Hotels eher rar sind.



CROWFOOT GLACIER



BOW LAKE

BOW GLACIER

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Oberhalb vom Bow Lake sieht man den Crawfoot Glacier und den Bow Glacier.



BOW LAKE



BOW PASS

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Der auf einer Höhe von 1920 m gelegene Bow Lake ist mit einer Länge von ca. 3 km einer der kleineren Seen im Banff Nationalpark.



BOW LAKE



PEYTO LAKE

AM PEYTO LAKE

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Der Bow Summit ist mit 2088 m der höchste Punkt des Parkways. Eine kleine Stichstrasse führt zu einem Parkplatz. Ein teilweise recht steiler asphaltierter 1,5 km langer Fussweg führt zum Peyto Lake Overview.
Der Peyto Lake ist mit seinem türkisfarbenen Wasser eine der meist fotografiertesten Seen am Parkway.



PEYTO LAKE



AM PEYTO LAKE

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Die Vegetation ist in dieser Gegend und auf dieser Höhe recht empfindlich, und so sollte man unbedingt auf den markierten Wegen bleiben.



AM PEYTO LAKE



AM ICEFIELD PARKWAY

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Es geht weiter auf dem Icefields Parkway - leider ist das Wetter sehr wechselhaft heute. Von weitem sieht man dunkle Wolken heranziehen.
Die einzigen Tiere, die wir auf der ganzen Fahrt auf dem Parkway sehen, sind einige Rehe, die sich auch von den Autofahrern, die fast alle anhalten zum Fotografieren, nicht stören lassen.



REHE AM STRASSENRAND



COLUMBIA ICEFIELD

COLUMBIA ICEFIELD

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Der grösste Teil des 325 qkm grossen Columbia Icefields liegt verborgen in der Höhe. Der Gletscher speist ein 3-Flüsse-System: Der Athabasca River ist ein Quellfluss des 4200 km langen McKenzie Rivers, der ins Polarmeer strömt. Der North Sasketchewan River fliesst in den Winnipeg Lake und dann als 2470 km langer Nelson River in die Hudson Bay. Auf der Westseite fliessen die Gletscherbäche in den 2000 km langen Columbia River, der bei Portland (U.S.A.) in den Pazifik strömt.
Die Höhenlage und die Kälteausstrahlung der Eismassen wirken sich auf das lokale Klima aus. Im Juli ist die Durchschnittstemperatur nur 15 Grad, bei schlechtem Wetter muss man selbst im Sommer mit Schneeschauern rechnen.



COLUMBIA ICEFIELD



COLUMBIA ICEFIELD

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Und so einen Schlechtwetter-Einbruch erlebten wir auch Anfang September. Das Wetter war in Richtung Columbia Icefield immer schlechter geworden. Es fing an zu nieseln und später sogar zu schneien.
Wir fuhren trotzdem auf den grossen Parkplatz unterhalb des Athabasca Gletschers. Von dort aus kann man bergauf zu Fuss bis an den Rand des Gletschers laufen. Es war wirklich sehr ungemütlich und vor allem an den Ohren und Händen richtig kalt.
Zu Fuss darf man den Gletscher aber nicht betreten, es war abgesperrt.
Es gibt doch recht viele Leute, die für einen "stolzen" Preis mit dem Spezialbus auf den Gletscher fahren, um etwas im Eis zu spazieren. Meiner Meinung nach eine "Geldschneiderei" und ökologisch sicherlich bedenklich.
Insgesamt war der Gletscher für uns enttäuschend, was sicherlich auch teilweise am schlechten Wetter lag. Die Eisschicht war ein einziges "Grau in grau"...
Wir haben schon schönere Gletscher gesehen, z.b. in Neuseeland.



COLUMBIA ICEFIELD



SUNWAPTA FALLS

SUNWAPTA RIVER

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Weiter ging es über den 2035 m hohen Sunwapta Pass. Den nächsten Stopp machten wir dann an den Sunwapta Wasserfällen. Das Wetter war etwas besser geworden, zwar nicht sonnig - aber wenigstens trocken.



ATHABASCA FALLS

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Vom Parkplatz aus geht man ca. 2 km flussabwärts zu den Stromschnellen und den Sunwapta Falls am gleichnamigen Fluss. Die Wasserfälle sind ca. 18 m hoch und ca. 9 m breit.



SUNWAPTA FALLS



ATHABASCA FALLS

ATHABASCA FALLS

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Dann fuhren wir weiter zu den 23 m hohen Athabasca Falls, das Wasser vom Athabasca River strömt in zwei Stufen hinab. Die Upper Falls sind vom Parkplatz aus einfach zu erreichen, dahin kommen dann auch die Bustouristen.
Von einer Brücke aus hat man einen guten Überblick.



ATHABASCA FALLS



ATHABASCA FALLS

Keine Bildinformationen verfügbar

Ein 2 km langer Wanderweg führt zu den Lower Falls.



ATHABASCA FALLS



Das Wasser fliesst über den zweigeteilten Fluss mit voller Kraft durch eine schmale kurze Schlucht und hat auch einige Potholes gebildet. Das vorbeirauschende Wasser an den Felswänden reisst sogar Sand und Gestein mit.



ATHABASCA FALLS



JASPER NATIONALPARK

Bereits vor dem Columbia Icefield geht der Banff Nationalpark sozusagen "nahtlos" in den Jasper Nationalpark über.
Der Jasper Nationalpark ist 10.800 qkm gross und wurde 1907 gegründet. Man findet dort schimmernde Gletscher, viele Wildtiere, kristallklare Seen, donnernde Wasserfälle, tiefe Schluchten und endlose Tannenwälder.
Der Park ist nach Banff der zweitpopulärste in Kanada mit jährlich fast 2 Mio. Besuchern.



JASPER

GESEHEN IN JASPER

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Von den Athabasca Fällen fuhren wir dann am späten Nachmittag direkt nach Jasper. Die kleine Stadt mit ca. 4700 Einwohnern ist die grösste im Jasper Nationalpark. Der auf 1062 m Höhe gelegene Ort wurde gegründet als Pelzhandelsposten der Hudson Bay Company. Vor allem an der Haupstrasse befinden sich Restaurants, kleine Geschäfte und Souvenirläden.
Die ca. 4100 Einheimischen leben in den Strassen dahinter, wo sich auch zwei Supermärkte befinden.



TOURISTENINFORMATION



BLICK VOM HOTEL

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Neben der Hauptstrasse befindet sich der zentral gelegene Bahnhof. Es fahren quasi direkt durch den Ort nicht nur die bekannten Personenzüge, wie der "Rocky Mountaineer" sondern auch kilometerlange Güterzüge. Da diese Züge Tag und Nacht fahren, ist das schon sehr störend, da - wie gesagt - viele Hotels an der Hauptstrasse liegen.
Auch unser Hotel - eines der neuesten im Ort - befindet sich an der Hauptstrasse, und ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Waggons zu zählen - es waren 170 gezogen von 2 Lokomotiven.



FIREHALL



Der Ort Jasper an und für sich ist nicht besonders attraktiv. Die ca. 2 Mio. Besucher pro Jahr kommen sicherlich eher wegen der phantastischen Umgebung im Nationalpark.
Jasper ist umgeben von vielen mehr als 3000 m hohen Bergen, davon ist der Mount Columbia mit 3782 m der höchste in der Provinz Alberta.
Obwohl Jasper nicht so "überlaufen" ist wie Banff, ist es doch nicht billiger hier. Die Preise für die Unterkünfte und Verpflegung sind sehr hoch, ein einfaches Motel kostet z.b. in der Hochsaison CAD 250!



IN JASPER



MALIGNE CANYON

MALIGNE CANYON

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Eine der Höhepunkte bei einem Besuch in Jasper ist der Maligne Canyon. Der Canyon ist eine der spektakulärsten Schluchten in den kanadischen Rockies, Der reissende Maligne River hat das Felsgestein tief eingeschnitten und so diese beeindruckende Schlucht geschaffen. Die mit Moos bewachsenen Kalksteinwände sind bis zu 50 m tief.



MALIGNE CANYON



MALIGNE CANYON

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Der Canyon wird von 6 Brücken überspannt, die man vom Parkplatz aus über einen teilweise steilen Trail erreichen kann. Von diesen Brücken hat man einen Einblick in die teilweise sehr schmale und tiefe Schlucht.
Wenn man nicht genügend Zeit hat, den ganzen Trail zu absolvieren, sollte man aber wenigstens bis zur ersten Brücke laufen, um in den steilwandigen Canyon zu blicken.
Es ist schwierig dort so zu fotografieren, um diese Eindrücke richtig zu erkennen.



MALIGNE CANYON



MEDICINE LAKE

AM MEDICINE LAKE

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Auf der schmalen Maligne Road, die parallel zum teilweise 30 m breiten gleichnamigen Fluss verläuft, kommt man an den Medicine Lake.
Die Bäume am See sind leider komplett verkohlt von dem Waldbrand im Jahr 2015. Das Feuer war so gewaltig, dass die Maligne Road vollkommen geschlossen werden musste..



MEDICINE LAKE



Der Maligne River fliesst vom Maligne Lake in den scheinbar abflusslosen Medicine Lake. Das Wasser versickert in Karsthöhlen und taucht erst nach einigen Kilometern wieder an der Oberfläche auf. Der Medicine Lake entwässert sich in einem der grössten unterirdischen Fluss-System in Nordamerika, und der Wasserspiegel kann sich ständig verändern.



MEDICINE LAKE



MALIGNE LAKE

MALIGNE LAKE

Keine Bildinformationen verfügbar

Der Maligne Lake ist der grösste in den kanadischen Rockies umringt von hohen Bergen mit Gletschern.
Vom Medicine Lake war es nicht mehr allzu weit.



MALIGNE LAKE

Keine Bildinformationen verfügbar


MALIGNE LAKE

Keine Bildinformationen verfügbar

Der Maligne Lake ist 22 km lang und 97 m tief.



MALIGNE LAKE



MALIGNE LAKE

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Leider war das Wetter wieder mal sehr wechselhaft, dunkle Wolken wechselten sich ab mit blauem Himmel in den Wolkenlücken.
Die bekannte "Spirit Island" ist nur bei Wasserhöchststand eine Insel, bei Niedrigwasser kann man sie zu Fuss erreichen.



MALIGNE LAKE



MALIGNE LAKE

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Das nicht so gute Wetter hält aber die Bustouristen nicht davon ab, den Bootsausflug auf dem See zu absolvieren - es steht halt im Programm...
Diese Bootstouren werden von Mai bis Oktober angeboten.



MALIGNE LAKE



KANADA-GANS

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Der "Mary Schaffer Loop" ist ein Wanderweg von 3,2 km Länge. Zunächst kommt man am "Curly Philip Boathouse" vorbei, wo man Kanus mieten kann.
Ausser dem 44 km langen Wanderweg "Skyline Trail" oberhalb der Baumgrenze gibt es natürlich noch viele andere, die weniger anspruchsvoll sind.



AM MALIGNE LAKE



AM MALIGNE LAKE

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Wir hatten Glück, das Wetter wurde besser. Und da es am See überall Bänke zum Relaxen gibt, konnten wir unser Picknick dann noch bei Sonnenschein geniessen.



MALIGNE LAKE



Auf dem Rückweg nach Jasper hat man überall wunderschöne Blicke auf die hohen Berge der Rockies.



PYRAMID LAKE UND PATRICIA LAKE

PYRAMID LAKE

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Von Jasper aus ist man über den Pyramid Lake Drive in ca. 10 Minuten an den beiden Seen.
Vom Parkplatz aus kommt man über eine holzerne Brücke auf eine kleine Insel. Vor der Insel befindet sich eine kleine offene Hütte zum Picknicken.



PYRAMID LAKE



AM PYRAMID LAKE

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Der Pyramid Lake liegt am Fuss der Pyramid Mountains auf einer Höhe von 1180 m.
Man kann hier Wanderungen machen oder sich ein Kanu mieten.



PYRAMID LAKE



Wir fuhren anschliessend noch an den Patricia Lake, wo sich ein kleiner Strand befindet. Aber weder Wetter noch das kalte Wasser luden zum Baden ein. So beschränkten wir uns dann auf ein Picknick am See.



PYRAMID LAKE



CLEARWATER

DUTCH LAKE

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Auf der Fahrt von Jasper nach Clearwater hatten wir kein so gutes Wetter, aber es war glücklicherweise wenig Verkehr auf der gut ausgebauten Strasse.
Clearwater sieht im ersten Moment so aus: eine Tankstelle, ein grosser Supermarkt und eine Lodge - alles direkt am Highway No. 5 gelegen.
Jetzt hiess es, wieder mal die Uhr umstellen - eine Stunde zurück, denn Clearwater liegt bereits in British Columbia mit der Pacific Standard Time.
Von der Unterkunft waren wir positiv überrascht, und wir bekamen das gewünschte ruhige Zimmer nach hinten, so dass wir vom Verkehr auf dem Highway nichts hörten.
Ein weiteres Plus dieser Unterkunft war, dass sich direkt unten ein Restaurant befindet, wo man ausgezeichnet essen kann.
Die Häuser des Orts liegen weit zerstreut, und man mag kaum glauben, dass hier ca. 4000 Menschen wohnen.
Es gibt einige eher einfache Unterkünfte, so z.b. auch Cabins und einen Campingplatz am Dutch Lake mit seinen Seerosen.



DUTCH LAKE



WELLS GRAY PROVINCIAL PARK

WELLS GRAY PROVINCIAL PARK

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Viele Leute - vor allem Camper - kommen nach Clearwater, um sich in dem gut sortierten Supermarkt mit Proviant einzudecken.
Denn der 5.400 qkm grosse Wells Gray Provincial Park ist weitgehend unerschlossene Wildnis. Der Park ist für seine schönen Wasserfälle und Seen bekannt.



SPAHATS RIVER



WELLS GRAY PROVINCIAL PARK

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Die einzige asphaltierte Strasse in den Park gibt es in Clearwater. Wir hatten nicht viel Zeit in Clearwater, da wir am nächsten Morgen schon weiter wollten. Aber wir wollten zumindest ein bisschen was vom Park sehen.



SPAHATS FALLS



SPAHATS FALLS

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Bis zu den Spahats Falls sind es ab Clearwater etwa 10 km. Von einem Parkplatz aus sind es nur wenige hundert Meter bis zu den Fällen. Das Wasser des kleinen Spahat Creek River fällt dort etwa 100 m tief iin einen tiefen Canyon. Von einem Aussichtspunkt am Ende des Fussweges kann man von einer der Aussichtsplattformen einen Blick in die Tiefe und auf die unendliche Waldlandschaft mit Zedern und Hemlocktannen werfen.



SPAHATS FALLS



Nach nur einer Nacht in Clearwater ging die Reise weiter nach Whistler.



SPAHATS FALLS



WHISTLER

CAYOOSH CREEK

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Wir starteten am Morgen von Clearwater nach Whistler bei sonnigem Wetter. In der Gegend um Kamloops war recht viel Verkehr, vor allem viele grosse Womos. Es gab unterwegs auch zwei Baustellen.
Hinter Kamloops wurden die Strassen enger, da es hier viele Schluchten gibt.



"ICH SEHE NICHTS MEHR..."



TUNKWA LAKE

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Immer wieder kamen wir an Seen vorbei, so z.B. der Tunkwa Lake. Es war eine schöne aber auch anstrengende Fahrt.
Für die ca. 430 km von Clearwater nach Whistler benötigten wir über 5 Stunden.



WHISTLER

INUKSHUK LANDMARK -...

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Der Ort Whistler ist schon immer ein beliebter Wintersportort gewesen. Noch bekannter wurde er durch die Olympischen Winterspiele im Jahre 2010, als hier die Ski- und Rodelwettbewerbe abgehalten wurden.
Am Olympia-Plaza sieht man die riesengrossen Olympischen Ringe, ein beliebtes Fotoobjekt.



OLYMPISCHE RINGE



IN WHISTLER

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Das Zentrum ist Whistler Village rund um die Fussgängerzone. Man kann alles bequem zu Fuss erreichen: Geschäfte, Restaurants und Bars.
Whistler liegt in den Coast Mountains und war auch schon vor der Olympiade ein renommiertes Skigebiet für Skifahrer und Snowboarder.
Die Pisten, die im Winter zum Skifahren benutzt werden, sind im Sommer ein Parcours für Mountainbiker. Man konnte die Biker - immer noch mit rasendem Tempo - bei der Talstation der Bergbahn ankommen sehen.



IN WHISTLER



BLICK VOM HOTEL

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Auch unser Hotel liegt direkt in der Fussgängerzone. Wie gewünscht erhielten wir ein ruhiges Zimmer mit Sicht auf die Berge und einen der vier Golfplätze im Ort.
An diesem Wochende fand hier das bekannte Grandfondo-Velorennen statt. Tausende Profis und Amateure fuhren die 122 km von Vancouver nach Whistler, zahlreiche Strassen im Ort wurden für den Autoverkehr gesperrt.



CRYSTAL LODGE



IN WHISTLER

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Whistler ist ein touristisches Boomgebiet mit knapp 11.000 Einwohnern. Die Immobilienpreise sind wegen der starken Nachfrage nach Wohnungen und Häusern sehr hoch.



IMPOSANTER BAUMSTAMM



LOST LAKE

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Ein schöner Wanderweg ist der Trail zum Lost Lake, einem kleinen See nur ca. 20 Minuten von Whistler Village entfernt.



LOST LAKE



Am ruhigen See gibt es verschiedene Wege zum Wandern und Fahrradfahren. Man findet einige Picknickplätze und sogar einen Strand.
Ausser Angeln kann man im Sommer auch im See schwimmen - wenn das Wasser nicht zu kalt ist.
Im Winter kann man hier Schneeschuh- oder Langlaufsport betreiben.



LOST LAKE



BLACKCOMB CREEK

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Um wieder ins Village zu gelangen, liefen wir den Trail am Blackcomb Creek entlang und kamen dann auch vorbei am bekannten und luxuriösen Fairmont Châteu Whistler Hotel am Fuss der Blackcomb Mountains und neben einem preisgekrönten Golfplatz.
Weiter in Richtung Ort befindet sich ein Skateboard und Bike Park, der eifrig genutzt wurde.



FAIRMONT CHÂTEAU WHISTLER



VON WHISTLER NACH HORSEHOE BAY

AUF DEM SEA TO SKY HIGHWAY

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Von Whistler nach Horsehoe Bay gährt man auf der Strasse No. 99 oder dem "Sea to Sky Highway". Dieser gut ausgebaute Highway führt direkt nach Vancouver, und wir hatten recht viel Verkehr.



AUF DEM WEG NACH HORSESHOE BAY



AUF DEM WEG NACH HORSESHOE BAY

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Die Strecke ist landschaftlich sehr schön mit schneebedeckten hohen Bergen, Wäldern, Seen und Flüssen.



AUF DEM WEG NACH HORSESHOE BAY



AUF DEM WEG NACH HORSESHOE BAY

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Kurz vor Horsehoe Bay werden die Meeresarme immer breiter und bieten immer wieder einen tollen Ausblick.
Die kleine Gemeinde Horsehoe Bay ist vor allem bekannt durch den Fährhafen. Von hier fahren die Fähren nach Vancouver Island.
Wir waren rechtzeitig da und fuhren noch zu einer kleinen Mall, um einen Kaffee zu trinken und in einem Supermarkt Proviant einzukaufen.
Von dort aus ging es dann zur Anlegestelle der Fähre nach Vancouver Island.



HORSESHOE BAY - HOWE SOUND


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Kommentare

  • wildwassercamera

    Danke für diesen sehr informativen und guten Reisebericht.
    Da bekommt man richtig Lust selbst nach Kanada zu reisen.

    Liebe Grüße
    Alex

  • Blula

    Richtig, ich bin auch noch nie in Kanada gewesen.... bis auf einen kurzen Step an den Niagara Falls. Ein schöner Bericht und sehr anschauliche Bilder von Dir. Danke!
    LG Ursula

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