Eine Woche Urlaub auf der Insel Langeoog - im Sommer 2016

Reisebericht

Eine Woche Urlaub auf der Insel Langeoog - im Sommer 2016

Reisebericht: Eine Woche Urlaub auf der Insel Langeoog - im Sommer 2016

Schon längere Zeit hatten wir vor, die autofreien ostfriesischen Inseln zu erkunden.
Wir hatten Langeoog gewählt, weil es dort den größten Wald gibt. Außerdem ist Langeoog mit 19,67 km² die größte autofreie ostfriesische Insel.

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17.09.2016

Erster Tag – Anreise und Ankunft

Die Insel Langeoog befindet sich, wie alle Nachbarinseln auch, im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Sie ist vom Festland aus über den Fährhafen Bensersiel erreichbar.

Nachdem wir unser Auto auf dem großen bewachten Parkplatz von Bensersiel abgestellt haben, begeben wir uns zum Fährhafen. Dort wartet schon eine große Menschenmenge auf die Abfahrt der nächsten Fähre zur Insel Langeoog. Schließlich ist jetzt im September immer noch Hochsaison.
Größere Gepäckstücke müssen am Hafen kostenpflichtig aufgegeben werden.

Mit einer Dreiviertelstunde Fahrtzeit bringt uns die Fähre zum Hafen von Langeoog. Für die Fährschiffe wurde eine tiefe Fahrrinne in das Watt gegraben, so dass die Fährschiffe gezeitenunabhänig fahren können.
Wir erreichen die Insel Langeoog bei Hochwasser.
Vom Hafen Langeoog fährt die Inselbahn Langeoog weiter bis zum Ort Langeoog. Wegen der Menschenmassen (es ist Sonnabend und damit Bettenwechsel) stehen zwei Züge im Hafen bereit.
Nach der Ausfahrt aus dem Hafen passiert die Inselbahn über ein Fluttor den Inseldeich, der das Inselinnere vor Sturmfluten schützt. Dieser wird gerade erneuert.

Die 2,6 km lange Fahrt auf 1000mm-Schmalspurgleisen dauert nur ca. 5 Minuten. Für die Fahrräder und die aufgegebenen Gepäckstücke gibt es einen gesonderten Wagen.
Während der Bahnfahrt mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit bekommen wir schon einen ersten Eindruck von der Insel.
Links der Bahnstrecke erstreckt sich ein Wäldchen, auf der rechten Seite befinden sich Weiden und der kleine Inselflughafen.
Auf dem Bahnhof Langeoog herrscht ein Betrieb wie auf einem Großstadtbahnhof.
Hier nehmen wir auch unser Gepäck wieder in Empfang.

Der Weg vom Bahnhof bis zu unserer Ferienwohnung im Stadtzentrum dauert keine 10 Minuten. Hier begegnen wir schon dem ersten Fasan auf der Insel, einem Fasanenhahn, der ganz ungestört auf einer Wiese im Stadtzentrum herumläuft und auch wenig Scheu zeigt.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, sehen wir uns zunächst einmal im Ortszentrum um. Auf Langeoog gibt es nur einen Ort, Langeoog, der allerdings schon eher Stadtcharakter hat. Auf der Barkhausenstraße reiht sich ein Restaurant neben das andere. Hier herrscht ein Betrieb wie in der Fußgängerzone einer Großstadt. Die üblichen Geschäfte dürfen natürlich nicht fehlen. In Langeoog Ort gibt es drei Supermärkte und einen Bioladen.
Außerdem gibt es im Ort Langeoog u.a. ein Kino und ein Schwimmbad mit angeschlossenen Wellness-Einrichtungen.

Eine Ente marschiert die Straße entlang und lässt sich von den vielen Menschen überhaupt nicht stören. Sie wird anscheinend von dem vielen Essen in der Fußgängerzone angezogen.

Am Abend besuchen wir den Strand an den Kaapdünen. Hier gibt es einen breiten Sandstrand. Über die Dünen führt ein Panoramaweg. Am höchsten Punkt der Dünen befindet sich ein Aussichtsrestaurant und auf einem weiteren Hügel der Wasserturm von Langeoog. Der Wasserturm ist heute nicht mehr in Betrieb, sondern dient als Aussichtsplattform.



Blick auf den Hafen von Langeoog


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Kommentare

  • ouzo

    Schöner Bericht mit vielen guten Bildern. Danke fürs Mitnehmen.

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