Südafrika „Vielfalt zwischen den Ozeanen“

Reisebericht

Südafrika „Vielfalt zwischen den Ozeanen“

Reisebericht: Südafrika „Vielfalt zwischen den Ozeanen“

Ein kleiner Bilderbericht über große Tiere und noch größere Landschaften. Unter dem Verbrauch von 3 Wochen Zeit, 2 Mietwagen und vielen Kilogramm Trockenfleisch ging es über 4000km durch ein Land, dass an Vielfalt und atemberaubenden Landschaften wohl kaum zu überbieten ist.

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Spiel der Elemente



Ein kleiner Bilderbericht über große Tiere und noch größere Landschaften. Mit Hilfe von 3 Wochen Zeit, 2 Mietwagen und vielen Kilogramm Trockenfleisch ging es über 4000km durch ein Land, dass an Vielfalt und atemberaubenden Landschaften wohl kaum zu überbieten ist. Um noch flexibler zu sein (und noch näher an der Natur), war dieses Mal ein leichtes Tekkingzelt mit im Rucksack.



Roadtrip

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Zu den groben Daten der Tour: Im Gepäck hatten wir 3 Wochen Zeit und einen viel zu kleinen Mietwagen. Im Kopf hatten wir eine Route von Johannesburg über den Krüger-Nationalpark und die Drakensberge bis an die Wild Coast. Dann nur noch kurz der Garden Route folgen und schon sind wir am Endpunkt Kapstadt angelangt. Auf Google Maps sieht die Tour eigentlich ganz gut machbar aus.

Aber auch Google Maps hat einen Maßstab den es zu beachten gilt! Auch wenn man mal nicht zu Fuß unterwegs ist ;)



Blyde River Canyon



Johannesburg

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Die wilde Reise begann also in Johannesburg. Erste Aufgabe war es mit dem Linksverkehr klar zu kommen, was direkt alle kognitiven Ressourcen gebunden hat. Schließlich fanden wir sogar den Ausgang aus dem Parkhaus auf der richtigen Seite… immer ein wenig mit der kleinen Angst im Hinterkopf, in der angeblich gefährlichsten Stadt der Welt zu sein. (Quelle: das Internet)
Also ging es gleich auf die Bahn um die Eindrücke wirken zu lassen und ein paar Kilometer in die richtige Richtung zu kommen. Der erste Stop war Graskop, eine mittelgroße Ortschaft mit dorfeigenem Stromgenerator, der an diesem Abend allerdings dienstfrei nahm und uns auf die Kopflampen ausweichen lies. Wir hatten eine kleine Hütte, ähnlich wie man sie aus heimischen Kleingartenanlagen kennt. Nach einer sehr idyllischen,wenn auch kalten Nacht, denn wir befanden uns dort bereits auf 1300m Höhe ging es weiter. Das Ziel war das Gebiet rund um den Blyde-River-Canyon, ein riesiger Canyon, der einen den Atem stocken lässt und dessen Umgebung auch noch zahllose Wasserfälle und sogar Hochland-Regenwald bereit hält.



Berlin Falls



Krüger Nationalpark

Affenschaukel

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Danach ging unsere Reise weiter in den Krüger-Nationalpark, die verschiedenen Camps im Park haben wir schon im Vorfeld über die Sanparks-Internetseite gebucht, was selbst mit einem kleinen Zelt schon schwierig war. Um mit dem kleinen Mietwagen nicht zum Elefantenfußball zu werden, wie zwei Einheimische unser Gespann bezeichneten, und um die Tiere in Ruhe beobachten zu können nahmen wir uns reichlich Zeit. Die Fahrt durch den Park wurde zum reinen Vergnügen und hat um Welten mehr zu bieten als „nur“ die Big Five. Und bei so einer Self-Drive Safari darf man für jedes Tier seiner Wahl anhalten und ist komplett unabhängig. Den waagerechten Teil im Park verbrachten wir in den eingezäunten Camps in unserem kleinen Zelt, aus dem wir die Hyänen um den Zaun herum patrouillierten sehen konnten.



Elefant im Abendlicht



Ranger

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Da es im Krüger Touren gibt, welche "per pedes" durch den Busch gehen, konnten wir uns das nicht entgehenlassen und so nahmen wir an einer Walking Safari teil. Mal zu Fuß einem Löwen begegnen! In einer kleinen Gruppe von zwei Guides mit Gewehren geführt konnten wir das mal hautnah erleben. Da die Tiere auf Zweibeiner äußerst sensibel reagierten sah man hier lediglich deren Hinterlassenschaften und einen Löwen aus sicherer Entfernung. Ein sehr eindrückliches Erlebnis.



Elefanten-Sunset



Royal Natal Nationalpark

Royal Natal Nationalpark

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Vollgesogen mit Eindrücken ging es nach 4 Tagen im Park weiter Richtung Süden in die Drakensberge, fast ein „Katzensprung“. Im winzigen Mietwagen nahm die Strecke allerdings Expeditionscharakter an. Doch die Macht und der Kaffee war mit uns, sodass wir am Abend den Royal Natal Nationalpark erreichten. Herrlich in die nördlichen Drakensbergen eingebettet mit dem bekannten Bergmassiv, dem Kollosseum. Ein wahres Wanderparadies, in denen einige seltene Antilopen und vielleicht sogar noch einige Leoparden leben. Unser Hauptziel an diesem Ort war die Begehung des Tugela Gorge, ein wunderschöner Trail entlang des Tugela Rivers.



Kolosseum



Der einzige dem dieser Nationalpark nicht gefiel, war der Reifen unseres Autos, welcher mit zunehmenden Druckverlust sein Unwohl ausdrückte. Der eigentliche Verursacher war allerdings eine Schraube, die wir uns wahrscheinlich in irgendeinem Bergdorf bei der Anfahrt in die Drakensberge eingefahren haben. Durch die Suche nach einer Lösung stieg unser Bekanntheitsgrad auf dem ausschließlich von Südafrikanern besetzten Campingplatz. Mit vereinten Kräften unserer neuen Freunde konnten wir dann schließlich sogar das Englisch des Europcar-Angestellten aus einer kleinen Stadt in der Nähe übersetzten. Das „in der Nähe“ galt allerdings nicht für den leeren Tank und den Bergpass, den wir auf der Schotterstraße mit dem Spielzeug-Notrad überfahren mussten. (Nicht das die Originalräder viel größer gewesen wären.) Am Ende bekamen wir ein neues Gefährt, einen südafrikanischen Polo und die Reise konnte ungestört weiter gehen.



Tugela Gorge


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Kommentare

  • Blula

    Da Südafrika auch noch zu meinen Wunschzielen gehört, einige Freunde von mir bereits dort waren, ich ihren begeisterten Erzählungen gelauscht und auch selbst schon viel darüber gelesen habe, ja, schon deshalb hat mich auch Dein Bericht interessiert. Ich denke, Du hast in diesem kleinen Bilderbericht ( das sind Deine Worte ;-) die Vielfalt Südafrikas sehr gut schildern können. Der Leser freut sich auch über Deinen lebendigen Schreibstil.... und natürlich über die glänzenden Fotos mit denen Du das alles umrahmt hast.
    Ich sage "Vielen Dank für's Miterlebendürfen"
    LG Ursula

  • gtrasher

    Eine schöne Tour, sehr nett und anschaulich beschrieben und mit tollen Fotos garniert.Hat Spaß gemacht! LG Gerd

  • Wolfgang122

    Tolle Fotos von einer spannend beschriebenen Reise; kleine Korrektur: die Felswand am Ende der Tugela-Schlucht heißt Amphitheater, nicht Kolloseum.
    Viele Grüße
    Wolfgang

  • u18y9s26

    Herzlichen Dank für euren erfrischenden, kurzen Reisebericht einer sicher lange in Erinnerung bleibender Reise. LG Ursula

  • RELDATS

    Wirklich gelungener Bericht mit klasse Fotos.
    Nette Grüße von Josef

  • INTERTOURIST

    Fernziele, unabhängig und individuell, das ist auch für mich die einzige Option.
    Gut, dass es außer den Reisebloggern die sich der Oberflächlichkeit verschrieben haben auch noch Leute gibt die sich die Mühe machen ein paar eigene Erlebnisse und Informationen zusammenzutragen.
    ....und ich stehe auf geile Bilder !!!
    Du verstehst was davon.
    Grüße Jörg

  • ursuvo

    Dein sehr gut geschriebener Bericht und die Bilder dazu haben mir ausnehmend gut gefallen!!!
    LG Ursula

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