3 Gründe, wieso man Jordanien zu Fuß erleben sollte!

Reisebericht

3 Gründe, wieso man Jordanien zu Fuß erleben sollte!

Reisebericht: 3 Gründe, wieso man Jordanien zu Fuß erleben sollte!

Thomas Barg war in den Wüsten, Bergen, Schluchten und an den Meeren Jordaniens wandern. Im folgenden Bericht erfahren Sie, welche Orte in Jordanien das ASI-Motto: „Nur wo du zu Fuß warst – warst du wirklich!“ bestätigen und welche einmaligen Erlebnisse Jordanien für Sie bereit hält – von Felsenstädten bis hin zu Salzmeeren!

Thomas Barg war in den Wüsten, Bergen, Schluchten und an den Meeren Jordaniens wandern. Im folgenden Bericht erfahren Sie, welche Orte in Jordanien das ASI-Motto: „Nur wo du zu Fuß warst – warst du wirklich!“ bestätigen und welche einmaligen Erlebnisse Jordanien für Sie bereit hält – von Felsenstädten bis hin zu Salzmeeren!



Barg in Wüste

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1. Das Wadi Rum – Wandern in der Wüste

Unsere Reise begann im Süden des Landes in Aqaba. Es liegt direkt am nördlichen Ende des Golfs von Aqaba, einem Teil des Roten Meeres, direkt gegenüber des israelischen Badeortes Eilat. Hier verbrachten wir eine Nacht in einem Strandhotel bevor es am nächsten Morgen in die Wüste ging, genauer gesagt ins Wadi Rum. Als Wadi bezeichnet man im arabischen und afrikanischen Raum ein ausgetrocknetes Flusstal. Wasser führen Wadis nur nach extremen Niederschlägen, ansonsten ist es sehr trocken.



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Das Wadi Rum ist ein sich über ca. 750 km² erstreckendes Wüstengebiet, bestehend aus Sanddünen, steinigen Abschnitten und engen Schluchten. Es gibt hier kaum Wasser und dadurch eine sehr spärliche Vegetation. Überhaupt fühlt man sich sehr weit abseits jeglicher Zivilisation. Das Wandern ist ein absolutes Erlebnis. Durch enge Täler, über Bergkuppen und riesige Sanddünen führte unser Guide uns zu immer wieder tollen Ausblicken und Eindrücken.



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Wir übernachteten im Wüstencamp in kleinen hüttenartigen Zelten: Kein Strom, dafür dicke Decken und ein einmaliger Sternenhimmel. Dazu gab‘s Tee und abends im Erdofen zubereitetes „Zarb“, ein traditionelles beduinisches Abendessen. Die nächtlichen Temperaturen im November, an null Grad heranreichend, trieben uns morgens um sechs aus den Betten, sehnsüchtig auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wartend. Nach weiteren Wanderungen kehrten wir per Jeep in die „Zivilisation“ zurück und fuhren dann per Bus nordwärts. Wir erreichten abends Petra. Unser Hotel lag direkt am Eingang zur antiken Felsenstadt.



2. Petra – Eine Felsenstadt zu Fuß erleben

Im 6. Jahrhundert vor Christus begann der Nomadenstamm der Nabatäer mit dem Bau der Stadt. Fünfhundert Jahre später war man fertig. Auf Grund der Lage an der Kreuzung mehrerer Handelswege wurden gute Geschäfte getätigt. In der Hochzeit Petras lebten ca. 30.000 Menschen in der Stadt. Das besondere an Petra ist die Bauweise. Die meisten Wohnhäuser, Theater, Tempel und Grabstätten wurden aus den teilweise mehrere hundert Meter hochragenden Felsen gehauen. Wir sind in den riesigen Anlagen ca. 20 km gewandert. Der Weg zum Schluss hinauf zum Kloster umfasste knapp 1.300 Treppenstufen.



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Das ASI Motto „Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich“ hat sich tatsächlich wieder bewahrheitet. Nur auf diese Weise kann man die Wüste und Stätten wie Petra wirklich für sich entdecken und auf sich einwirken lassen.



3. Das Tote Meer – Bequem im Wasser liegend entspannen

Ein weiteres Highlight der Reise war natürlich das Tote Meer am Ende unserer Reise. Wir wohnten ca. 50 km südwestlich der Hauptstadt Amman am Nordufer. Auch hier ist das Westufer des momentan zu Israel gehörenden Westjordanlandes fast zum Greifen nahe. Es reihen sich auf beiden Seiten des Toten Meeres einige Luxus- und Spahotels aneinander. Sie sind überwiegend auf Kur-Urlauber ausgerichtet, die sich einen Heilungseffekt durch den sehr hohen Salzgehalt erhoffen. Die meisten von uns haben sicher schon vom Effekt des Salzgehaltes von 28 % (z. Vgl.: Mittelmeer ca. 3 %) gehört, man muss es aber erlebt haben. Brustschwimmen ist fast unmöglich, da die Beine automatisch in die Luft ragen. Auf dem Rücken liegend kann man aber sehr bequem Zeitung lesen. Trotzdem soll es schon Badenden gelungen sein, im Toten Meer zu ertrinken; meiner Erfahrung nach kaum vorstellbar. Ob das Einreiben mit Schlamm vom Grund des Toten Meeres tatsächlich um Jahre jünger macht, wie es heißt, kann ich noch nicht beurteilen.



Vielleicht lohnt es sich für Sie, die Wüstengebiete Jordaniens und das Tote Meer doch schon bald zu besuchen? Ich kann es nur empfehlen. Wer etwas abseits der gewohnten Wege ein spannendes Land auf aktive Weise kennenlernen möchte, hat mit der ASI – natürlich auch weltweit – einen kompetenten, verlässlichen Partner. Für nähere Informationen stehen die Kolleginnen und ich Ihnen gerne jeder Zeit im Globetrotter Reisebüro in Hamburg-Barmbek zur Verfügung.



Für mehr interessante Reiseberichte klicken Sie hier:
http://www.urlaubs-gefluester.de


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