Dominikanische Republik - einmal nicht AI:)

Reisebericht

Dominikanische Republik - einmal nicht AI:)

Reisebericht: Dominikanische Republik - einmal  nicht  AI:)

Zwei Wochen in der Dominikanischen Republik, zu zweit, abseits der großen All Inclusve Anlagen, unterwegs mit einem Mietwagen von Santo Domingo über Barahona, Jarabacoa und Samana, bis Bayahibe und zurück :
Palmen, Strände. Schnorcheln, Wale, Krokodile, Flamingos, Iguanas,Tainos, Kolumbus, Larimar,Tostones, Barcelo,....

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Ankunft in Santo Domingo

eingeschlossen

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Eigentlich wollten wir ja Hispaniola komplett besuchen, also Haiti und die Dominikanische Republik .Unser Flug mit Iberia über Madrid war gezahlt, ein Mietauto in Santo Domingo reserviert, ebenso einige Hotels für unsere Stopps . Für Haiti hatten wir einen Privatreisebaustein bei IKARUS gebucht.. Soweit, so gut.
Nach einem ruhigen , ereignislosen Flug landeten wir am späten Samstagnachmittag mit einer Stunde Verspätung in Santo Domingo. Ein Taxi brachte uns - Festpreis 40 $- zu unserem kleinen Hotel mitten in der sog. Ciudad Colonial.
Dort erwartete uns ein Schreiben der örtlichen Agentur mit der Aufforderung , uns gleich nach Ankunft bei ihnen zu melden. Gesagt, getan:
Man erklärte uns, dass man aus Sicherheitsgründen unsere Haiti-Tour kurzfristig stornieren musste - es gab wegen der verschobenen Stichwahlen Demonstrationen, Grenzschließungen,...
Die Mitarbeiterin kündigte an, morgen früh im Hotel vorbeizukommen und mit uns ein Ersatzprogramm auszuarbeiten.
Nach einem kurzen Spaziergang, einem kleinen Abendessen, Reiseführer wälzen und einer ruhigen ersten Nacht warteten wir dann gespannt beim Frühstück auf unseren Besuch.



Nach einigen Vorschlägen beiderseits konnten wir uns auf ein Alternativprogramm einigen, das uns noch mehr von der Dominikaischen Republik zeigen sollte.
Danach machten wir uns zu Fuß auf, um die Altstadt von Santo Domingo zu durchstreifen.
Die Ciudad Colonial gilt als die älteste Siedlung in der neuen Welt. Sie ist seit Jahren in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen.
Da alle Sehenswürdigkeiten auf begrenztem Raum beieinander liegen, kann man gut zu Fuß gehen.



Ciudad Colonial



Freiheitskämpfer für Hispaniola

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Wir begannen bei der Statue des Freiheitskämpfers Duarte. Praktisch jede größere Stadt der Insel hat eine nach ihm benannte Straße.



Parque Colon

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Danach ging es zum Parque Colon, an dessen einer Seite die Basilica Santa Maria la Menor steht, die älteste Kathedrale der neuen Welt.( Baubeginn 1512 !) Um ihre schöne Eingangsfassade zu bewundern, muss man aber in eine Seitenstraße gehen.



Schönes Portal



Die "Calle Las Damas" gilt als älteste gepflasterte Straße der neuen Welt. Sie wurde bereits 1502 für die Ehefrauen der spanischen Eroberer gebaut.
Das "Fortalezza Ozama" sollte dem Schutz der Spanier vor Feinden dienen, die sich vom Meer aus näherten. Vom Turm hat man einen wunderschönen Blick auf die Altstadt.



Mächtige Mauern



Eingangstor

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Der Alcazar de Colon rühmt sich, die älteste Vizepräsidentenresidenz in Amerika zu sein. Sie wurde von Diego Colon, dem Sohn von Christoph Columbus erbaut.



So lebte einst der Vizepräsident



Klosterruinen

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Interessant sind auch die Ruinen des Klosters von San Francisco, das 1508 erbaut , aber schon lang durch einen Hurrican zerstört wurde.



Atrium

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Geschichte, vor allem auch die koloniale Zeit nähergebracht ,bekommt man u.a. im Museo de Las Casas Reales. In dem kleinen Atrium konnte man einige Pfauenweibchen bewundern.



Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Besuch im Bernsteinmuseum. Hier kann man Einiges zur Geschichte des Bernsteins auf der ganzen Welt und speziell auf Santo Domingo lernen.



Im Harz verewigt





Puente del Conde



Obelisk

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Am Puente del Conde verlässt man die Altstadt. Man kann von hier aus am Malecon entlangschlendern, einer Prachtstraße, die direkt am Meer liegt.
Da wir vom Besichtigen doch etwas Hunger und vor allem Durst bekommen hatten, fiel uns ein spontaner Stopp im "Erdinger Biergarten" nicht schwer.



stürmische Brandung



Begegnung

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Zum Botanischen Garten lohnt es sich , ein Taxi zu nehmen, da der doch ein ganzes Stück außerhalb der Altstadt liegt.
Anmerkung : Da es keine Taxameter gibt, sollte man den Preis unbedingt vor Fahrtantritt aushandeln. Unser Fahrer wartete , bis wir den Garten besucht hatten und fuhr uns dann auch wieder in die Altstadt zurück.
Besonders schön ist der Abstecher zum Schmetterlingsgehege.



Schöne Komplementärfarben



Wir besuchten ferner das Atarazanes Viertel, die Casa de Colon, die Casa de la Moneda, und noch ein paar kleinere Kirchen.
Den Abend ließen wir gemütlich bei Mariachi Musik in einem Restaurant am Parque Colon ausklingen.


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Kommentare

  • Blula

    Liebe Ute!
    Ich dachte mir ja bereits, dass es hier bald einen Reisebericht von Dir über die Dom. Rep. geben wird. Nun ist er da.... und ich konnte nicht anders als mich gleich darüberzumachen. Um es gleich mal vorwegzunehmen... ich bin begeistert !! Ich weiß erst jetzt, obwohl ich vor Jahren auch keinen AI-Urlaub dort machte (;-)), was ich alles doch nicht gesehen und erlebt habe während meines 14tägigen Aufenthaltes. Noch nicht einmal eine Bootstour habe ich gemacht. Ich bedaure sehr, dass ich nicht zumindest mal über den Lago Enriquillo mit seinen magigischen Ausblicken gefahren bin. Hiervon zeigst Du uns ganz besonders gute Fotografien. Jarabacoa und Barahona habe ich mir ebenfalls entgehen lassen. Also.... ich muss da nochmals hin und da nehme ich mir Deinen Bericht gleich bei der Planung zur Hand. Ich denke, nachdem ihr soviele wunderbare Eindrücke in der Dom. Rep. habt sammeln können, müsst ihr es gar nicht mal so bedauern, dass es (diesmal) mit Haiti nichts geworden ist.
    Ich sage herzlich "Gracias" für's Mitreisendürfen an Orte, die ich bisher von diesem Land noch nicht kannte.
    LG Ursula

  • Wilfried_S.

    Einige Bilder kannte ich ja bereits, nun habe ich auch den zugehörigen Bericht genossen. Ich hatte mit der Dominikanischen Republik bisher nur Massentourismus verbunden, Dein interessanter Bericht zeigt aber, dass es auch hier viel ("Ältestes in der neuen Welt" ;-)) zu entdecken gibt.
    lg Wilfried

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