SINGAPORE – Marina Bay Sands Resort

Reisebericht

SINGAPORE – Marina Bay Sands Resort

Reisebericht: SINGAPORE – Marina Bay Sands Resort

Seit im Juni 2010 das „Marina Bay Sands“ offiziell eröffnet wurde, ist es für jeden Reisenden, der nach Singapore kommt, eine nicht zu übersehende Attraktion und mittlerweile auch ein Wahrzeichen des 5 ½ Millionen Einwohner zählenden Stadtstaates am Südzipfel der Malayischen Halbinsel.

Ich bin ja schon einige Male in Singapore gewesen, um meinen Freund Hing Wei dort zu besuchen. Bei dem kann ich privat unterkommen, was in einer der teuersten Städte der Welt, natürlich ein absoluter Vorteil ist. Bei meinem letzten Aufenthalt dort im November 2015, war es auch wieder so.



Marina Bay Sands und ArtScience...

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Nun, ein paar Tage nach meiner Ankunft, ein Donnerstag war´s, hatte ich mich ohne ein bestimmtes Ziel vom Clarke Quay zur Marina Bay treiben lassen. Einfach nur die ganzen Eindrücke dieser künstlich geschaffenen, urbanen Umgebung auf sich wirken lassen. Zugegeben, es ist unglaublich imposant, was Architekten dort an außergewöhnlichen Bauwerken haben entstehen lassen, aber von Natur ist leider nichts mehr übrig geblieben. Ich umrundete auch die ganze Bay. Man hat dabei stets das „M.B.S.H.“ vor Augen, das aus jeder Perspektive utopisch wirkt.



Kunstwelt



Als wir an diesem Abend bei Hing Wei zu Hause beim Essen saßen und ich ihm erzählte, was ich tagsüber unternommen hatte, meinte er mal ganz beiläufig, daß er für mich eine Überraschung hätte. Ich dachte an alles Mögliche, aber als er mir dann eröffnete, daß wir in den nächsten beiden Nächten im „M.B.S.H.“ logieren würden, da war ich echt von den Socken. Ein verspätetes Geschenk von ihm, denn vier Wochen vor dieser Reise hatte ich Geburtstag gefeiert. Er hatte diesen Aufenthalt bei einer Werbekampagne des Resorts gewonnen, erzählte er mir dann. Sonst wäre er auch nicht auf diese Idee gekommen.



Marina Bay Sands Hotel

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Am folgenden Tag war´s dann soweit. Hing Wei bestellte nach dem Mittagessen ein Taxi. Eine halbe Stunde dauerte die Fahrt von seinem Haus bis zum Luxus-Hotel, das aus drei 55-stöckigen Türmen besteht, die in einer Höhe von 190 Metern einen 340 Meter langen Dachgarten tragen. Den größten Teil davon nimmt der 146 Meter lange Freiluft-Swimmingpool ein.



Foyer des M.B.S.H.

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In der Anfahrtszone vor dem Turm 1 herrschte reger Betrieb. Nachdem ich den Fahrer bezahlt hatte – das Taxifahren ist für diese teure Stadt vergleichsweise preiswert – zogen wir unsere Trollies zur Rezeption. Beim Betreten des Foyers entfuhr mir zum ersten Mal ein „ Wouw“. Die Dimensionen dieser Halle sind gewaltig. Die Pfarrkirche meiner Heimatstadt würde darin vermutlich Platz finden. Ein riesiger Christbaum war d e r Blickfang für die asiatischen Gäste, passte aber irgendwie überhaupt nicht in diese Umgebung, fand ich.



"Oh, Tannenbaum..."



Das Einchecken dauerte etwas. Hing Wei und der Mitarbeiter an der Rezeption unterhielten sich auf Chinesisch, mein Reisepass wurde gescannt, aber dann bekam jeder seine Room-Card überreicht mit einem freundlichen „ Enjoy your stay“ und wir machten uns erwartungsfreudig auf den Weg zum Zimmer. Mit einem der vier Aufzüge im Lifttrakt sausten wir hinauf in das 35. Stockwerk im Turm 1. Wir hatten das Zimmer mit der Nummer 3593.



Blick aus dem Fenster

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Nun, ein luxuriöses Hotelgemach muß ich hier nicht beschreiben, nur daß dieses auf der, der Stadt zugewandten Seite lag und wir somit eine tolle Sicht auf die gesamte Marina Bay hatten.



Nicht lange, nachdem wir uns im Apartment breitgemacht hatten, klopfte es. Ein Boy vom Roomservice stand vor der Tür. In der Hand hielt er ein Teller, mit einem schön dekorierten Stück Torte darauf. „Mit vielen Grüßen von der Hotelleitung“, sagte er auf Englisch und überreichte mir den Teller. „Happy Birthday, Mister Josef“. Ich drückte ihm ein paar Singdollars in die Hand, dann war er wieder weg. „Ich habe beim Einchecken erzählt, daß du neulich Geburtstag hattest“, klärte mich mein Freund lachend auf. „Ist doch eine nette Aufmerksamkeit, oder“? Das fand ich auch und dann verputzten wir das Tortenstück.



"Happy Birthday"



Die etwas andere Perspektive

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So gestärkt, machten wir uns auf den Weg zu den „Gardens by the Bay“. Diese Parkanlage – alles künstlich angelegt – liegt zwischen dem Hotel und der Mündung des Singapore Rivers. Der Rundweg beginnt zwischen den Türmen 1 und 2. Ein Blick nach oben ist fast furchteinflößend.



Künstliche Natur

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Ein Steg führt dann über einen Weiher hinein in den Park. Die künstlichen Bäume, unter deren Kronen man auf einer Art Hängebrücke umhergehen kann, sind natürlich ein Hingucker, ebenso wie die riesige, weiße Skulptur eines liegenden Knaben. Als es zu dunkeln begann, gingen wir zurück und erkundeten die schier endlosen Shopping –, Restaurant- und Entertainmentpassagen im Inneren des Resorts. Einfach ein Wahnsinn, was es da alles zu sehen gibt. Ziemlich geschafft zogen wir uns am späten Abend auf unser Apartment zurück.



Riesenskulptur



"Wenn man Geld hat"

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In den Kingsize-Betten hatten wir gut geschlafen. Zum Frühstücksbuffet ging´s hoch in die 57. Etage. Trotz des Andrangs bekamen wir einen Tisch am Fenster. Die Aussicht war fast noch besser als das Buffet. Nach dem ausgiebigen Frühstück war´s dann aber endlich an der Zeit, uns einen Platz an dem spektakulären Freiluftpool zu suchen. In unserem Apartment hatten wir selbstverständlich alles vorgefunden, was wir dazu brauchten. Badelatschen, Bademantel, Badetücher, sogar eine Sonnencreme gab es dazu. Die brauchte ich dann allerdings nicht, denn der Himmel war grau und es sah eher nach Regen aus. Trotzdem herrschte reger Betrieb an dem einzigartigen Pool. Es war schon ein komisches Gefühl, an den Rand des Beckens in 120 Meter Höhe zu schwimmen und dann in die Tiefe zu schauen. Ziemlich lange faulenzten wir in unseren Liegestühlen und beobachteten das Treiben um uns herum.



Freischwimmer



Multi Vision

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Das Oberdeck besteht aber nicht nur aus dem Schwimmbecken. Es gibt einen Whirlpool mit unvergleichlicher Sicht, Cafe, Restaurant, Shop und eine Aussichtsplattform. Bis in den späten Nachmittag hinein schauten wir uns überall um und staunten immer wieder über die spektakulären Ausblicke.



Stressfrei



Light-Show 1

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Am späteren Abend wurde vor der Tribüne an der Marina Bay eine tolle Lightshow veranstaltet, begleitet von klassischer Musik, die jede Menge Besucher anlockte. Das war dann das passende Ende für einen wirklich außergewöhnlichen Tag.



Light-Show 3



Sonntagmorgen frühstückten wir noch einmal stilvoll, ehe wir gegen 11:00h auscheckten und damit wieder ins normale Leben zurückkehrten.


Copyright by: Text und Fotos: Josef Stadler


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