Peru Bolivien Teil 4

Reisebericht

Peru Bolivien Teil 4

Reisebericht: Peru Bolivien Teil 4

Von Lima wie in Teil 1+2+3 beschrieben starten wir von dem Wallfahrtsdorf Cobacobana nach La Paz und besichtigen das Weltkulturerbe Tiwanaku.

La Paz aus meinem Reisebericht.



Video Link von La Paz. https://www.youtube.com/watch?v=4QBVM6WyJaQ



La Paz

Die Stadt liegt auf etwa 3600 m Höhe der in die umgebende Hochebene des Altiplano eingeschnitten ist und sich zu einem Talkessel mit einem geschützten und angenehmen Klima weitet.

Auf der Hochebene westlich von La Paz ist die Stadt El Alto entstanden, die inzwischen mit 848.840 Einwohnern größer als La Paz ist; dort befindet sich auch der internationale Flughafen La Paz-El Alto. Der Höhenunterschied zwischen den weiter talabwärts gelegenen südlichen Stadtteilen mit vielen Villen und dem Stadtrand am oberen Ende des Talkessels beträgt knapp 1000 m, was bei der Abfahrt von El Alto hinunter nach La Paz zu einem der spektakulärsten Ausblicke Boliviens führt. Es war inzwischen schon Abend gworden und so fuhren wir die kurvenreiche Strecke hinunter . Es waren ja 1000 meter Höhenunterschiede zu bewältigen La Paz lag in einem Lichterglanz vor uns .Zwischen der Höhenlage der Wohnviertel und dem sozialen Status ihrer Bewohner existiert eine eindeutige Beziehung: je höher die Lage, desto ärmer die Bewohner.



Hotel Ritz

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Unser Hotel.



Gleich am nächsten morgen besuchten wir die Stadt. Die Plaza Murillo ist der Hauptplatz in La Paz, dem Regierungssitz Boliviens. Benannt ist sie nach dem Unabhängigkeitskämpfer Pedro Domingo Murrillo. An der Plaza Murillo befinden sich der Regierungspalast und der Kongress.



La Paz



Die Plaza Murillo ist der Hauptplatz in La Paz,



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Bei großen Menschen Ansammlungen mussten man vorsichtig sein vor Taschendieben am Abend fehlte einem der Mitreisenden der Geldbeutel.



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Ein paar Monate im Jahr 2003 vor unserem Besuch hatte es Proteste gegeben die Einschusslöcher sieht man noch immer wie hier am Gebäude.
Die bolivianische Bevölkerung jagte den Präsidenten aus dem Amt
Er hielt dem Druck nicht stand. Am l 7. Oktober 2003 trat Präsident Gonzalo Sänchez de Lozada zurück und floh aus dem Land. Sein Nachfolger ist der bisherige Vizepräsident Carlos Mesa. Eine sich rasant entwickelnde Protestwelle hatte das Land seit Ende August überzogen. Umfassende Straßenblockaden und Generalstreiks legten Bolivien lahm , woraufhin die Regierung Militär einsetzte. Über 70 zivile Todesopfer waren die traurige Bilanz der brutalen Militäreinsätze der Regierung.



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in der City von La Paz.



Der Hexenmarkt.

<Morgens gleich besuchten wir den sogenannte „Hexenmarkt“ hier gibt es allerhand skurrile Sachen zu kaufen zum Beispiel getrocknete Lama-Föten, Schlangenfleisch auch im Angebot spezielle Säfte die die Manneskraft stärken sollen und den Kunden auf die Sprünge helfen. <





Zugang zum Hexenmarkt.



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Blumenverkäufer in La Paz Bolivien.

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Blumen



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Hier konnte man sogar einzelne Ziggarette kaufen.



Indofrauen in La Paz.

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An jeder Ecke sitzen Frauen der Aymara-Indianer, mit ihren typischen Bowler-Hüten und verkaufen ihre Waren.



Lamaföten.

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Lamafett, mystische Gewürze, Koka-Blätter und Fläschchen mit Heiligenbildern in geweihtem Öl. Ein Sammelsurium mystischer Kuriositäten.



La Paz Bolivien



Das Angebot war groß .



Verkäufer auf dem Hexen Markt...

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Bei diesem Händler kaufte ich mir ein schönes Bild das besondere es war mit dem ausgepressten Saft von Cocablätter der ja grün gemalt.





Allerlei Gewürze und Heilmittel wurden hier angeboten.



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Valle de la Luna.

Früh Morgens fuhren wir das sogenannte der Weisheitszahn des Teufels zu besichtigen.
Das Valle de la Luna (Mondtal) liegt ungefähr 10 Kilometer südöstlich von La Paz, Das Mondtal besteht aus tausenden Felsen, Felsspalten, Erdhügeln und kraterähnlichen Formationen. Die Türme und Pyramiden sind graubraun bis rötlich und fast ohne Bewuchs.



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Tiwanacu

Am Morgen ging es los mit dem Bus nachTiwanaku sie ist eine der bedeutende Ruinenstätte einer Prä-Inka-Kultur in Bolivien. Tiwanaku liegt knapp 4000 Meter über dem Meeresspiegel in der kargen Hochebene des Altiplano, 70 Kilometer westlich von La Paz . Die Ruinen von Tiahuanaco zählen zu den wichtigsten archäologischen Stätten in Bolivien und gehören seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Viele intressante Plätze wie der 26x29m großen und zwei Meter tief in den Boden gegrabenen Templete Semisubteráneo. In die Wände des Tempels sind 175 aus Kalk- und Tuffstein gearbeitete Köpfe eingelassen, die erneut eindrucksvoll die hohe Steinmetzkunst der Tiwanaku-Kultur zeigen. Beeindruckend war das Sonnentor von Tiwanaku aus der Ferne betrachtet sieht man nur einen mehr oder weniger rechteckigen "Felsklotz" mit einer Türe ähnelnden Öffnung in der Mitte,. Doch je näher wir kommen, desto beeindruckter sieht es aus es ist 2,80m hoch, 3,80m breit und über zehn Tonnen schwer. Der untere Teil des Tores ist derart glatt, als wie wenn es mit einer Poliermaschine bearbeitet wurde. Im oberen Drittel,überhalb der Türöffnung, sind viele Figuren zu erkennen.In der Südwestecke wurde der Monolite Fraile aufgerichtet, ein Monolith aus rötlichem Gestein, der anfangs wegen seiner Kopfbedeckung als Mönch interpretiert wurde. In den Händen hält er ein Zepter und einen kultischen Trinkbecher. Auffallend ist neben seinem Gürtel aus Krebsen die unnatürlich verdrehte rechte Hand, die Anlass zu reichlich Spekulationen gibt. Auch der gut erhaltene Ponce-Monolith hat diese seltsam verdrehte Hand. Die knapp 3 m große Andasitfigur ist am ganzen Körper übersät mit Motiven, die im wesentlichen der Symbolik am Puerta del Sol ähneln. Wegen der Zöpfe, die in Vogelköpfen enden, wurde spekuliert, dass die Figur weiblich sei



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Link von meinem Video. https://www.youtube.com/watch?v=usQ9O61UxTE



Tiwanacu.



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Templete Semi-Subterraneo ("halb-unterirdischer Tempel")



Templete Semi-Subterraneo ("halb-unterirdischer Tempel")
Er ist einer der best erhaltendsten Bauten in Tiwanaku, in dessen Inneren sich drei Monolithe befinden .
Seine Mauern sind mit 175 aus halkhaltigen Stein gehauenen Köpfen verziert.



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Templete Semi-Subterraneo ("halb-unterirdischer Tempel")



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Blickt man durch das Ostportal zum Templete Semisubterráneo, dem halbunterirdischen Tempel, der zwar schon 1903 entdeckt, aber erst 1960 freigelegt wurde. Die Wände sind verziert mit eingefügten Steinköpfen, von denen sich allerdings nur zwei an der Originalstelle befinden. Einer Theorie nach handelt es sich dabei um die nachgebildeten Schädel der besiegten Feinde. Im Zentrum stehen drei Stelen, von denen die größte auch als der Bärtige Monolith bekannt ist



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Im Zentrum stehen drei Stelen, von denen die größte auch als der Bärtige Monolith bekannt ist



Der Monolite Fraile aufgerichtet, ein Monolith aus rötlichem Gestein



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Der Monolite Fraile aufgerichtet, ein Monolith aus rötlichem Gestein, der anfangs wegen seiner Kopfbedeckung als Mönch interpretiert wurde. In den Händen hält er ein Zepter und einen kultischen Trinkbecher. Auffallend ist neben seinem Gürtel aus Krebsen die unnatürlich verdrehte rechte Hand, die Anlass zu reichlich Spekulationen gibt.



Tiwanacu.



Sonnentor

Aus der Ferne betrachtet sieht man nur einen mehr oder weniger rechteckigen "Felsklotz" mit einer Türe ähnelnden Öffnung in der Mitte, und ich frage mich, was an diesem Klotz nun so besonders sein soll. Doch je näher ich komme, desto beeindruckter bin ich, und als ich dann vor dem 2,80m hohen, 3,80m breiten und über zehn Tonnen schweren Andesitblock stehe, komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Der untere Teil des Tores ist derart glatt, als wie wenn es mit einer Poliermaschine bearbeitet wurde. Im oberen Drittel,überhalb der Türöffnung, ist eine Figur zu erkennen. Dabei handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Schöpfergott Wiracocha (und nicht wie früher vermutet den Sonnengott), aus dessen Kopf mehrere Strahlen mit Pumaköpfen entspringen, und aus dessen Augen Tränen als Zeichen des Regens, der Fruchtbarkeit, entspringen.



Das Sonnentor von Tiwanacu



Umgeben wird der Gott von 48 kleinen Figuren mit Flügeln, den sogenannten Wiracocha-Dienern, die von links und rechts auf ihn zulaufen. Anhand der Flügel am Rücken lässt sich vermuten, dass es sich hier ebenfalls um Götter handelt





Sonnentor inTtiwanacu

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Rückseite des Sonnentors.



Flug nch Cuzsco der ehemaligen Hauptstadt der Inkas.



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Es gäbe noch viel zu erzählen über Tiwanaku. Am nächsten Morgen flogen vom
internationale Flughafen von La Paz nach Cuzsco Peru. Dieser liegt auf einer Anhöhe in der Stadt El Alto. Er zählt mit 4061 Meter über N.N. zu den am höchsten gelegenen Flughäfen der Welt. In der alten Inka Hauptstadt Cuzsco angekommen ging es gleich mit der Erkundigungen weiter. Darüber erzähle ich im dem nächsten Reisebericht Teil 5. Auch über dem Besuch der einzigartigen Inkastadt Machu Pichu.



Cuzsco

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Cuzsco



Machu Pichu



Peru Machu Pichu


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Kommentare

  • Blula

    Lieber Günter, obwohl die Luft heute sehr dünn (über 3-4000m über dem Meeresspiegel) war, bin ich Dir auch heute gerne gefolgt, atemlos (;-) wurde ich allenfalls wegen Deiner beindruckenden Schilderungen. Ich danke Dir erneut für's Mitnehmen. La Paz und Tiwanaku haben mich beide auf ihre Weise sehr beeindruckt.
    Nun freue ich mich schon auf die Inkastadt Machu Pichu.
    LG Ursula

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