IN VIERZEHN TAGEN DURCH SIEBEN LÄNDER - SEPTEMBER 2015

Reisebericht

IN VIERZEHN TAGEN DURCH SIEBEN LÄNDER - SEPTEMBER 2015

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16.September - Start mit dem Bus ab Köln

Im strömenden Regen stehen wir vorm Bahnhof in Köln.
Der Bus nach Genua soll um 7:45 abfahren. Er kommt gegen 9:15 und der Regen hat aufgehört.
Wir haben oben im Doppeldeckerbus jeder eine Sitzreihe für sich. Der Bus sammelt noch Reisende ein in Koblenz, Mainz, Mannheim und Karlsruhe.
An der Autobahnraststätte Baden - West gibt es eine kurze Rast - lang genug um mir ein Eis zu kaufen.
Nach dem Grenzübergang Weil am Rhein gibt es einen Stau in dem wir bestimmt 2Std zubringen. Ich unterhalte mich während der Fahrt durch die verregnete Landschaft mit Hörbuch und E-Book.
Es ist schon dunkel als wir abends um 8°° in Emmetten über dem Vierwaldstätter See ankommen. Hier übernachten wir in einem einfachen und gut ausgestatteten Hotel. Das Abendessen müssen wir selbst bezahlen - ein einfacher Salat kostet ca. 16€ - da vergeht einem der Appetit....



17.September - Donnerstag - Anfahrt und Start der Kreuzfahrt in Genua

DIE INNENKABINE WAR GUT...

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Um halb 8 geht es nach einem guten Frühstück weiter.
Jetzt fahren wir ein ganzes Stück am Vierwaldstätter See entlang und können die schöne Landschaft bewundern.
Die Berge werden höher und viele kleine Wasserfälle strömen zu Tal. Es ist weiter grau und diesig.
Als wir nach ca. 20 Min. Fahrt aus dem Gotthard-Tunnel fahren regnet es wieder. Bis Genua ist dann auch nicht mehr viel von der Landschaft im Regen zu sehen.
In Genua treffen wir gegen12 Uhr Mittags ein. Um die Koffer brauchen wir uns nun nicht mehr zu kümmern - die werden vom Bus aus in die Kabine gebracht.
Die ca. 2000 Passagiere fassende MSC Sinfonia liegt vor dem Terminal - aber ein erstes Foto gelingt nur vom vor uns aufragenden Heck.
Der kurze Weg ins Terminal lässt noch nichts Böses ahnen....bis zum Check-in läuft auch noch alles relativ geordnet. Danach wird die Warterei chaotisch - wir warten stehend und in ungeordneten Haufen darauf, endlich aufs Schiff zu dürfen.
Fast vier Stunden nach unsrer Ankunft in Genua sind wir endlich auf Deck 7 - dem Brahms-Deck - in der Innenkabine 7047 - die Koffer kommen auch wenig später.
Die Kabine ist uns vertraut weil die auf unsrer letzten Fahrt mit "Mein Schiff" genauso angelegt war.
Der Start verzögert sich dann auch etwas - statt 16°° legen wir erst 16:30 ab.
Nachdem wir heute außer dem Frühstück noch nichts gegessen haben, stärken wir uns im Bistro auf Deck 11 erstmal mit einem wenig schmackhaften Hamburger und ein paar übriggebliebenen Kuchenstücken vom Mittagsbüffet.
Danach bleibt grade noch Zeit, unsre Koffer auszupacken bevor die obligatorische Rettungsübung auf Deck 6 beginnt. Hoffentlich tritt nicht der Notfall ein.........................!!
Wir sind zur ersten Tischzeit eingeteilt und müssen uns nun beeilen, dass wir um halb sieben pünktlich den uns zugeteilten runden Tisch 516 auf Deck 5 im Restaurant Galeone erreichen. Unsre Tischnachbarn sind ca. so alt wie wir, kommen aus Düsseldorf und sind zum "Small-Talk" beim Abendessen gut "geeignet".



RETTUNGSÜBUNG VOR KREUZFAHRTBEGINN zum Ber...



18.September - Freitag - Seetag

STROMBOLI - VULKAN IM...

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Wir frühstücken wieder im Restaurant. Hier ist die Auswahl nicht so groß wie im "Self-Service" Restaurant auf Deck 11. Dafür herrscht hier nur wenig Gedränge - und wir sind schnell zu Fuß hier auf Deck 5.
Der Himmel ist blau und es ist schon richtig warm geworden - ca. 30°.
Wir sind heute auf dem Weg nach Katakolon/Griechenland und über Nacht schon ein ganzes Stück weiter südlich gekommen.
Am offenen Heck entdecken wir u.a. auf Deck 7 freie Plätze mit Meerblick und einen ganzen Stapel Liegen die noch keine Besitzer gefunden haben. Hier richten wir uns für diesen Seetag "häuslich" ein. Das Rauschen des Wassers macht einen angenehm schläfrig, aber zur Mittagszeit raffen wir uns doch auf um uns auf Deck 11 an einer der "Essensstationen" zu versorgen. Das Gedränge ist hier so groß wie die Auswahl an Essbarem.
Kaffee und Kuchen am Nachmittag kennt man hier offenbar nicht - aber wir laden uns den Teller voll mit dem Kuchen den es hier zum Dessert im wechselnder Auswahl gibt. Kaffee kann man während der Essenszeiten - also fast rund um die Uhr - aus dem Automaten holen.



STROMBOLI 926m



Nachmittags gibt es eine kurze Ankündigung über Lautsprecher, dass man gleich die liparischen Inseln sehen könnte. Wir fahren etwas später dicht an einer Vulkaninsel vorbei - an einer Stelle kommt sogar ordentlich Qualm aus der Spitze des Bergs. Alle rätseln ob es wohl Stromboli oder Volcano war(es war Stromboli wie wir auf der Rückfahrt erfahren).....und jeder fotografiert was das Zeug hält.
Am späten Nachmittag kommt ein Lotse an Bord. Wir haben inzwischen die Meerenge von Messina mit ihren Untiefen erreicht. Hier fahren wir nur noch ziemlich langsam und können lange die Ufer von Sizilien und Kalabrien ansehen.
Den Ort Scilla(übe 5000 Einwohner), in dem wir vor Jahren mal eine Nacht verbracht hatten, können wir gut erkennen.
Das Abendessen im Restaurant bietet eine genügende Auswahl und ist gut.
Da wir uns vorgenommen hatten, auf dieser Reise auf Wein oder Bier zum Essen weitgehend zu verzichten, haben wir heute und an den folgenden Abenden immer eine Flasche Mineralwasser bestellt. Bald brachte der Getränkekellner die Flaschen auch schon ohne Aufforderung.
Den Wein haben wir dann wieder zu Hause getrunken!



KREUZFAHRER IM ABENDLICHT



19.September - Samstag - Fahrt nach Katakolon/Griechenland

IM HAFEN VON KATAKOLON-GRIECHENLAND

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Nach einem warmen sonnigen Vormittag auf See erreichen wir gegen halb drei Nachmittags den kleinen Hafenort Katakolon(500 Einwohner).
Von hier aus kann man nach ca. 35km mit Bus oder Taxi das antike Olympia erreichen.
Wir hatten uns die antiken Stätten und das dazugehörige Museum schon vor Jahren ausgiebig angesehen und deshalb auf eine Wiederholung verzichtet.
Nach dem Mittagessen - wieder Pizza und Kuchen für mich - verlassen wir das Schiff um einen kleinen Bummel im Ort zu unternehmen.
Nach wenigen Schritten ist man mitten im Ort der eigentlich nur aus zwei kurzen Einkaufsstraßen, in denen Souvenirs verkauft werden, besteht.
Den winzigen Strand direkt neben dem Hafen haben wir leider zu spät entdeckt.
Wir haben uns nach der "Ortsbesichtigung" in einem kleinen Restaurant mit Blick aufs Schiff und das türkisfarbene Meer einen griechischen Frappe gegönnt.
Nach dem Abendessen um halb acht ging die Fahrt weiter Richtung Athen.



FARBEN


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Kommentare

  • Schalimara

    7 Länder in 14 Tagen - das wäre mir viiiel zu stressig - aber trotzdem hat mir Dein Reisebericht gut gefallen :-) Bei den Fotos der Akropolis kommt bei mir dann auch Vorfreude auf unsere nächste Griechenlandreise auf.
    LG Schalimara

  • reisefreudig

    Wieder so ein interessanter Bericht von Dir. Deine Bildauswahl ist dazu wie immer äußerst sehenswert. Durch diesen Bericht werden wohl einige auf den "Geschmack" für Kreuzfahrten kommen. "Ahoi", von mir 5* dafür,
    lg Harald

  • therese

    Deinen Reisebericht habe ich mit einem Schmunzeln gelesen. Denn auch ich habe schon oft zu einer Reiseform "Niemals" gesagt und es dann doch ganz interessant gefunden. Danke für diesen ehrlichen Bericht und ich bin schon gespannt was Du uns von der nächsten Kreuzfahrt erzählst. Auch Deine Fotos haben mir gut gefallen.
    LG therese

  • Blula

    Ja, es hat auch mir viel Freude gemacht, Deinen lebendigen Tagebuchbericht ( ich liebe Tagebuchberichte ;-)) zu lesen. Da war wirklich alles drin, was Kreuzfahrer und bisher "noch nie"-Kreuzfahrer interessiert. Und da ich ein Faible für die Mittelmeerländer habe und einige Stationen Deiner Reise kenne, war ich hier auf jeden Fall gerne mit Dir unterwegs. Und nun weiß ich auch, dass man für eine Kreuzfahrt gar nicht unbedingt so viel Geld ausgeben muss.
    LG Ursula

  • ursuvo

    über Eure netten Kommentare und die guten Bewertungen habe ich mich sehr gefreut - 1000 Dank:-)))
    Und - stressig waren eigentlich nur die Ausflüge - war aber positiver Stress:-) - Wir hatten ja fast an jedem 2. Tag einen erholsamen Seetag - das war für mich die richtige Mischung.
    LG Ursula

  • Pinky3

    Nun hab ich es auch endlich geschafft deinen interessanten Reisebericht zu lesen und er hat mir wirklich gut gefallen, am besten gefiel mir der Satz .........."und so habe ich mich zum ersten Mal im Leben vorgedrängt - in dem Bewußtsein das ich ja schon auf der anderen Seite gewartet habe"......... den Satz werde ich mir auf jeden Fall merken, man weiß ja nie ob man ihn nicht auch mal brauchen kann, echt genial :))))))
    Danke für diesen amüsanten Bericht!
    LG Gaby

  • rosibieg

    Ein sehr ausführlicher und anschaulicher Bericht und dazu tolle Fotos.
    Mein Kompliment.
    LG Rosita

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  • widix

    Liebe Ursula,
    ein schöner Reisebericht mit wunderbaren Bildern. Wow, da habt ihr ja viel gesehen und erlebt. Ich kenne nur Athen, bin aber immer gerne im Mittelmeerraum unterwegs. Danke für den erlebnisreichen Bericht, es war schön mit Dir mitzureisen.
    Lg Sabine

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